Roar - Die Löwen sind los

    • Roar - Die Löwen sind los



      Produktionsland: USA
      Produktion: Robert Gottschalk, Tippi Hedren, Noel Marshall
      Erscheinungsjahr: 1982
      Regie: Noel Marshall
      Drehbuch: Noel Marshall
      Kamera: Jan de Bont
      Schnitt: Jan de Bont, Jerry Marshall
      Spezialeffekte: Dory Forma
      Budget: ca. 17,000,000 $
      Musik: Terrence P. Minogue
      Länge: ca. 97 Min.
      Freigabe: FSK 6

      Darsteller:

      Tippi Hedren
      Noel Marshall
      John Marshall
      Frank Tom
      Melanie Griffith
      Zakes Mokae
      Kyalo Mativo
      Steve Miller
      Shamasi Sarumi
      Rick Glassey
      Eve Rattner

      u.a.

      Inhalt: Es sollte eigentlich ein ganz normaer Besuch sein, welcher im afrikanischen Tanzania stattfindet. Dort lebt Hank (Noel Marshall) auf einer bescheidenen Farm um das Verhalten der Löwen genauer zu studieren.
      Mittlerweile haben sich die Tiere sehr an ihn gewöhnt, was ein friedliches Zusammenleben in gewisser Weise möglichmacht. Also keine Gefahr für dessen Frau "Madelaine" (Tippi Hedren) welche mit den 3 gemeinsamen Kindern anreist.
      Durch dummen Zufall verpassen sie sich, so das die Familie nicht schlecht staunt, als sie statt ihres Mannes, eine horde Löwen empfängt. Aufkommene Panik, lässt die sonst eher zahmen Löwen immer wilder werden....

      Trailer:

      Deutsch:


      Englisch:


      Meinung: Also zunächst liegt hier mit Roar, nicht nur ein weiterer Vertreter des leider oft verkannten Genres Tierhorror vor, sondern ist gerade in Anbetracht seiner äußerst interessanten Entstehungsgeschichte,
      einmalig! Dabei gestalteten sich Dreharbeiten mit Löwen/Tigern/Pumas etc. auf Grund von teils nicht dressierten Tieren schwierig, was auf Kosten einiger Mitwirkender zu Verletzungen u.a. Knochenbrüche führte.
      Hinzu kam die über mehrere Jahre befindliche Produktionsdauer welche sich mit lediglichen Einnahmen von 2 Mio. $ bei 17 Mio. Kosten als Megaflop erwies, keine guten Anzeichen doch kann Roar was reißen?
      JA! Das darf größtenteils sicher dem Kameramann zu verdanken sein, welcher durch beachtliche Arbeit extrem nah am Geschehen dran ist und so zusätzlich der Bedrohung sehr starke Intensität verleiht.
      Jenes bietet Roar ohnehin, denn als die Familie eintrifft entfesselt Marshall das pure, wenn auch blutarme Grauen. Der Film lebt einzig und allein von seiner bedrohlichen Atmosphäre sowie den packenden Bildern.
      Die Tiere tun ihr übriges, so bleibt am Ende nicht nur ein spannendes Szenario sondern eins der besten Tierhorror-Vertreter welche es je gegeben hat.
      Tippi Hedren beweist dabei 1x mehr ihr Können im Kampf gegen wilde Kreaturen, und dürfte wohl nicht nur Hollywood's erster Name sein wenns um filmischen Tierkampf geht. Nach Werken wie Die Vögel oder nun auch Roar, kein Wunder.

      Unverdient gefloppter, meisterhaft gespielt wie bedrohlich & einzigartiger Tierhorror wie er sein muss!

      [film]10[/film]

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