Mind Games



    • Produktionsland: USA
      Produktion: Mary Apick
      Erscheinungsjahr: 1989
      Regie: Bob Yari
      Drehbuch: Kenneth Dorward
      Kamera: Arnie Sirlin
      Schnitt: Robert Gordon
      Spezialeffekte: -
      Budget: ca. -
      Musik: David Campbell
      Länge: ca. 89 Min.
      Freigabe: FSK 18

      Darsteller:

      Maxwell Caulfield
      Edward Albert
      Shawn Weatherly
      Matt Norero

      Inhalt: In der Ehe von Rita (Shawn Weatherly) und Dana (Edward Albert) kriselt es. Der Plan, zusammen mit dem 10-jährigen Sohn "Kevin" (Matt Norero) einen näherbringenden Urlaub zu starten,
      soll Abhilfe schaffen. Gegen Rita's Willen, nehmen sie den Anhalter "Eric" (Maxwell Caulfield) mit, welcher sofort bemerkt das hier was nicht stimmt. Doch Eric ist nicht nur Psychologiestudent, sondern Psychopath,
      welcher nun kontinuierlich langsam anfängt, die Familie in Terror zu versetzen. Erst der Junge, dann seine Mutter, doch damit nicht genug...

      Trailer: -

      Meinung: Mit Mind Games, liegt keine übliche Anhalterthematik vor, sondern legt erfrischend mehr Wert auf Psychospielchen in Verbindung mit familiären Inhalt.
      Eric wird hier nicht wie seine "Kollegen" von der Straße mitgenommen sondern vom Jungen zufällig während der Rast beim einsamen umsehen entdeckt.
      Vergleiche mit Hitcher & Konsorten hinkt daher gewaltig, und spielt rein vom Ablauf eher ne Randnotiz. Mind Games ist glasklarer Psycho-Thriller mit leider viel zu fröhlicher Beginn- wie Schlußmusik,
      welche absolut unpassend wirkt. Der Film lässt sich zudem etwas Zeit, nur hier und da vereinzelt Schlüsselmomente, wobei Dana & Kevin lange zu naiv bleiben um die Gefahr
      zu erkennen. Man könnte sagen The Guest macht einen auf Anhalter, auch wenn hier sowas wie bedrohliche Stimmung bzw. Atmosphäre gänzlich fehlen. Trotz Allem, schafft es Darsteller
      Maxwell Caulfield den Psychopathen glaubhaft zu vermitteln, gekonnt rutscht er immer weiter in die Familie rein, kann den Sohnemann zu unüberlegten Taten verleiten und dessen stets skeptische Mutter
      im Einverständis derer vögeln. Epischer Augenblick als die Familie Eric winkt, und jener lachend mit dem "Euch habe ich in der Tasche" Blich zurückstrahlt.

      Das Finale kommt recht nett wenn auch unspektakulär rüber, zwar schweißt das Erlebnis die 3 zusammen und Bob Yan serviert ein typisch klischeehaftes Ende, doch bleibt schlußendlich nicht viel haften außer einem netten, seicht
      soliden Film dessen alle Hauptfiguren zugegeben vor dem Totalausfall zu retten verstehen. Nicht ganz glaubwürdig ist das ausgerechnet nach allem was geschah, Rita noch Rücksicht von ihrem Mann gegenüber Eric verlangt,
      als dieser versucht Frau wie Sohn zu retten.

      [film]6[/film]

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