Critters 5



    • Originaltitel: Critters Attack
      Produktionsland: USA
      Produktion: Adam Friedlander
      Erscheinungsjahr: 2019
      Regie: Bobby Miller
      Drehbuch: Scott Lobdell
      Kamera: Hein de Vos
      Schnitt: Mike Mendez
      Spezialeffekte: Werner Pretorius
      Budget: ca. -
      Musik: Russ Howard III
      Länge: ca. 89 Min. (NTSC)
      Freigabe: Keine (In Deutschland bisher nicht erschienen)

      Darsteller:

      Tashiana Washington
      Ava Preston
      Jack Fulton
      Dee Wallace
      Alex Jeaven
      Jaeden Noel
      Pierre Malherbe
      Tristan de Beer
      Stephen Jennings
      Ho Chow
      Vash Singh
      Tanya van Graan
      Nathan Lynn
      Ellectra Hartman
      Leon Clingman
      Paul Snodgrass

      u.a.

      Inhalt: Drea (Tashiana Washington) möchte unbedingt auf ihr Traumcollege kommen und nimmt als Stützhilfe bei einem der Professoren eine Stelle als Babysitterin an.
      Doch dessen Tochter "Trissy" (Ava Preston) sowie dessen Sohn "Jake" (Jack Fulton) machens der jungen Frau nicht grade leicht. Unterdessen krachen die Critters in relativer Nähe herbei und legen eine satte Bruchlandung hin.
      Drea, weiterhin genervt, nimmt die Kinder kurzerhand auf eine Wanderung mit, bei jener auch Drea's kleiner Bruder "Phillip" (Jaeden Noel) teilnimmt. Schon bald müssen sie feststellen, nicht die einzige Gruppe zu sein...

      Trailer:



      Meinung:

      Nach dem Critters 4 Debakel, blieb es lange Zeit still um die sympathischen Pelzkiller. Grund genug, eine recht beliebte Reihe neues Leben einzuhauchen was laut den Machern,
      bei Fans ein breites Grinsen hervorrufte. Mit Dee Wallace angelte man sich ein namentliches Zugpferd aus dem legendären Erstling an Bord, welche hier jedoch nicht erneut in die Rolle der Helen schlüpft sondern
      als weibliche Charlieversion agieren darf. Critters Attack, auch als Critters 5 betitelt, ist keine Fortsetzung, sondern ein Neustart. Nur was für einer?
      Zumindest der erste mit R-rated Freigabe sowie Unrated Fassung, man hat also mächtig Gas gegeben um keine PG-13 Kindergeburtstagsversion abzuliefern.
      Reicht sowas am Ende aus?

      Zum Positiven: Sehr viel Mühe wurde in die Critters gesteckt, welche sehr bedrohlich erscheinen und enorm Zähne vorweisen.
      Im Vergleich mit den Vorgängern gehen sie noch wilder zu Werke, die munteren Pelzbollen sind nun deutlich angriffslustiger geworden!
      Locker ziehen sie ihre Opfer schleifend im Eiltempo an sich heran, lassen Eier in ihnen stillen (!) und knabbern am bereits blutig leblosen Menschen herum.
      Mit dem weiblichen Critter "Bianca" (!) kommt erstmalig eine gravierende Neuerung hinzu, denn wo bei Frauen gern gesagt wird "Fahren ihre Krallen aus", funktioniert hier im wahrsten Sinne des Wortes!
      Um auf die optisch "unschuldig" aussehende Critterdame zu treffen wird einem zunächst etwas Geduld abverlangt, und mit jenem, komme ich nun zum Negativen Teil ;

      Wärend es also den Anschein einer Wahnsinnsgeschichte weckt, krankt der Neustart leider am kompletten Rest ;

      0 Spannung, 0 Atmosphäre, fehlende Sympathiefigur, austauschbare Darsteller, billiges Aussehen. Offensichtlich hat man vor lauter Liebe zum Detail bezgl. Critters, alles andere vernachlässigt.
      Mit dem, ich nutze mal die engl. Bezeichnung "Look", rangiert das Endergebnis auf TV-Niveau der billigsten Sorte und besteigt damit den traurigen Triumph aller Vorgänger!
      Besaßen 1-4 noch sowas wie bildliches Kino, fließt hier alles komplett den Bach runter! Dee Wallace als Kopfgeldjägerin macht sich hier durch ihr versucht flottes Rennen eher zum Affen, als das sie dem Quark
      zu etwas mehr Ansehen verhilft. Situationskomik mit Fremdschämfaktor ohne Biß.

      Fazit: Außer beinharten Critters mit dem kultigen Ball und nett anzusehenden, jedoch zu kurzgeratenen Waldszenen nichts gewesen. Blut & leichter Versuch, durch das Crittersweib etwas neue Handlung reinzubringen
      können den sonst an allen Ecken & Kanten verkorkste Streifen nicht mehr retten. Uninspirierend auf heutige Zeit gestimmt.

      Pseudohärte & blutiger, dafür kreativitätslos und beschämend.
      Gute Filme sehen anders aus.

      [film]2[/film]

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Black_Cobra ()

    • Mir liegt die UK Scheibe vor, allen bisherigen Vergleichen rein vom Inhalt her, identisch zur US Version.
      Trailer: Naja, darsteller dienen wohl nur wieder als Beiwerk, dazu stellenweise arg versteift.
      Critters kommen gut :6:
      Landet womöglich morgen im Spieler.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Black_Cobra ()

    • Ok, den lasse ich aus.
      Nach der Kritik von Cobra vermute ich ein reinrassiges Fanprojekt ohne Talent. Filmemachen und Geschichtenerzählen können solche Fans nicht.

      Black_Cobra schrieb:

      billiges Aussehen
      Sind die Critters CGI?

      Black_Cobra schrieb:

      Dee Wallace als Kopfgeldjägerin macht sich hier durch ihr versucht flottes Rennen eher zum Affen, als das sie dem Quark zu etwas mehr Ansehen verhilft.
      Das klingt tatsächlich lächerlich. Dee Wallace ist schon über 70.
      Scott Grimes hätte ich mir gewünscht. Der wusste wahrscheinlich, dass daraus nichts Gutes wird. :0: