Die blutigen Spiele der Reichen

    • Die blutigen Spiele der Reichen



      Originaltitel: Roma, l'altra faccia della violenza
      Produktionsland: Italien, Frankreich
      Produktion: Fulvio Lucisano
      Erscheinungsjahr: 1977
      Regie: Marino Girolami (Franco Martinelli)
      Drehbuch: Gianfranco Clerici (Franco Clerici), Vincenzo Mannino, Claire Sinko Solleville
      Kamera: Giovanni Bergamini (Gianni Bergamini)
      Schnitt: Daniele Alabiso
      Spezialeffekte: -
      Budget: ca. -
      Musik: Franco Bixio (Bixio), Fabio Frizzi (Frizzi), Vince Tempera (Tempera)
      Länge: ca. 99 Min. (It. DVD) / Dt. Kino LZ ca. 101 Min.)
      Freigabe: FSK 16

      Darsteller:

      Marcel Bozzuffi
      Anthony Steffen
      Ennio Girolami (Enio Girolami)
      Jean Favre
      Roberta Paladini
      Sergio Fiorentini
      Stefano Patrizi
      Franco Citti
      Enzo Andronico
      Francesco Ferracini
      Umberto Liberati
      Also Massasso
      Marcello Monti
      Luca Raffa

      u.a.

      Inhalt: Kommissar "Carli" (Marcel Bozzuffi) nimmt mit seinen Männern die Verfolgung eines flüchtigen Wagens auf, und muss während dem Schußwechsel betroffen miterleben wie viele der Kollegen draufgehen.
      Ähnliches Pech für Dr. Allessi (Anthony Steffen), dessen Tochter "Carol" (Roberta Paladini) bei einem Überfall tödlich erschossen wird. Die polizeilichen Ermittlungen laufen auf Hochtouren, da ein Zusammenhang
      vermutet wird welches ins Armenviertel Roms führt. Dr. Allessi ermittelt jedoch unter eigener Regie was ganz neue Kreise offenbart...

      Trailer: -

      Opener:


      Etwas mehr + Autojagd:


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      Auch dieser Film klingt durchaus interessant und hat sicher mehr, als lediglich die in Dt. stattgefundene Kinoauswertung verdient!
      Nebenbei handelt es sich hier um die Erste und bis heute Einzige (!) Poliziotteschi/Euro-Crime Produktion eines Majorstudios (20th Century Fox).
    • Anthony Steffen beamt sich vom Wilden Westen in die Abgründe Roms, tauscht den Cowboyhut gegen feine Schale, muss leiden, leiden, leiden… und darf töten, töten, töten. Dabei kommt selbst Castellariismus nicht zu kurz, denn es werden viele schöne Zeitlupen lanciert. Und fällt wer zu Boden, kein Problem, denn der Schlamm ist in freudiger Erwartung gefressen zu werden, und eignet sich auch bestens, um darin langsam verrecken.

      Enio Girolami ist als Commissario Ferreri klasse! Er lauert stets darauf, Randale zu machen und Fressen zu polieren, wird aber leider vom sehr salomonischen Commissario Carli ausgebremst.

      Ein guter Polizeifilm mit einem vorzüglichen deutschen Titel. So etwas Tolles gehört auf´s T-Shirt gedruckt!

      PS: Ich habe keine Ahnung, ob mittlerweile eine deutsche 35mm Kopie aufgetaucht ist.