The Circle - Willkommen In Der Hölle

    • The Circle - Willkommen In Der Hölle



      Originaltitel: Welcome to the Circle
      Produktionsland: Kanada
      Produktion: Jacqueline Nguyen, Jeff Renfroe, Sam Vincent, Mack Benz, Andrew Francis, Michael Khazen
      Erscheinungsjahr: 2020
      Regie: David Fowler
      Drehbuch: David Fowler
      Kamera: Stirling Bancroft
      Schnitt: Warren Hickman, Scott Michael Schaffer
      Spezialeffekte: Brant McIlroy
      Budget: ca. -
      Musik: Reid Hendry
      Länge: ca. 93 Minuten
      Freigabe: FSK Keine Jugendfreigabe
      Darsteller: Doerksen, Heather, Busby, Cindy, Maccaull, Matthew, Bellefleur, Matt, Drever, Spencer

      Inhalt:

      Nachdem es in ihrem Camp einen nächtlichen Bärenangriff gab, stoßen Greg (Matthew MacCaull) und seine Tochter Samantha (Taylor Dianne Robinson) tief in den Wäldern zufällig auf eine Gemeinschaft, die sich selbst "The Circle" nennt. Sie werden freundlich aufgenommen und können ihre Verletzungen kurieren. Aber der Schein trügt: Die Mitglieder verhalten sich merkwürdig und als sie seltsame lebensgroße Puppen finden, die ihnen in Aussehen und Kleidung perfekt nachempfunden sind, bekommen sie Panik und versuchen zu fliehen. Doch sie wurden bereits als Menschenopfer für ein dunkles dämonisches Ritual auserwählt und die Zeit bis zur Vollendung ist knapp und ein Entkommen scheint unmöglich…


      Trailer:


      Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung: 11.09.2020


      Kritik:

      The Circle ist wohl so was wie ein durchgeknalltes Vorhöllenreich. Jedenfalls werden Vater und Tochter dort landen. Während die Tochter sich schnell dort einleben kann, wird es dem Vater bei den getragenen Masken und überall rumstehenden Puppen und dem The Circle Gehuldige schnell unheimlich. Der Film schreitet voran, allerdings ist mal wieder der Wechsel zwischen Fiktion und Realität miteinander zu verschwommen, als dass man mit der Handlung wirklich was anfangen kann. Die laute instrumentale Sounduntermalung schallt ziemlich im Ohr, damit wurde übertreiben. Die Dämonen überspielen ihre Rolle, womöglich auch gewollt so, aber alles andere als gut, es kann auch durchaus bei zu viel Dialog auf den Senkel gehen und wirkt zu wenig unfreiwillig komisch. War der Beginn noch einigermaßen unterhaltsam, so wird es ab Filmmitte zu langweilig, da zu viel uninteressanter Dialog von der C-Mottenkiste präsentiert wird. Im Film sieht man vor allem viele Dummy-Puppen, stetig gruselig untermalt, sehen diese trotzdem nicht wirklich schaurig aus, lediglich geht es auf die Psyche, da sie so oft gezeigt werden. Natürlich freuen sich die Macher wenn Deutschland diesmal mit dem Label Soulfood, wieder eine Weltpremiere im Homevideobereich feiert, denn der Streifen ist bisher wohl noch nirgends sonst erschienen.

      Sagen wir es mal so, der absolute Bodensatz wird nicht erreicht, weil es einigermaßen unterhalten kann, aber es ist ein reiner C-Schmodderfilm von der Stange mit monotonen, schlecht geschriebenen Dialogen, als größte Schwäche.

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