Concrete Cowboy

    • Concrete Cowboy



      Produktionsland: USA
      Produktion: Idris Elba, Jennifer Madeloff, Tucker Tooley, Dan Walser, Jeff G. Waxman
      Erscheinungsjahr: 2020
      Regie: Ricky Staub
      Drehbuch: Ricky Staub und Dan Walser
      Kamera: Minka Farthing-Kohl
      Schnitt: Luke Ciarrocchi
      Spezialeffekte: Patrick Edward White
      Budget: ca. -
      Musik: Kevin Matley
      Länge: ca. 111 Minuten
      Freigabe: Ab 12 (Netflix)
      Netflix Start: 2. April 2021

      Darsteller:

      Idris Elba: Harp
      Caleb McLaughlin: Cole
      Method Man: Leroy
      Jharrel Jerome: Smush

      Handlung:

      Der 15-jährige Cole wurde von seiner Schule in Detroit geworfen und von seiner Mutter bei seinem Vater Harp im 600 Meilen entfernten Philadelphia abgesetzt. Cole kennt seinen Vater nicht.
      Der verbringt seine Zeit am liebsten in den Ställen bei den Pferden in der Fletcher Street, denn in der Stadt wird eine Cowboy-Subkultur lebendig gehalten, die seit mehr als 100 Jahren existiert.
      Trotz der Armut, Gewalt und der fortschreitenden Gentrifizierung gibt diese Kultur auf dem Rücken der Pferde den Menschen in dieser Gemeinschaft Halt und Stabilität, doch die Stadt will den Club schließen.
      Cole nimmt wieder mit Smush Kontakt auf, seinem besten Freund aus Kindertagen, der aber in Drogengeschäfte verwickelt ist.

      Mein Herz schlägt für meine Mama &
    • Hintergründe:

      Concrete Cowboy ist ein Filmdrama von Ricky Staub, das im September 2020 beim Toronto International Film Festival seine Premiere feierte und am 2. April 2021 in das Programm von Netflix aufgenommen werden soll.

      Der Film basiert auf dem Roman Ghetto Cowboy von Greg Neris.
      Die Idee für die Geschichte hatte Neri nach dem Lesen eines Artikels im LIFE Magazine im April 2005 mit dem Titel „Street Riders“ über urbane Reiter in Philadelphia und in Brooklyn und Queens.

      In Philadelphia wurde der Fletcher Street Urban Riding Club gegründet, in dem die urbane Cowboy-Subkultur gepflegt wird.
      Dieser ganz im Norden von Philadelphia, in einem der finsteren Viertel der Stadt, in der Fletcher Street, von einer Community junger afroamerikanischer Reiter seit einigen Generationen gepflegte Brauch, bringt den Kindern des Viertels das Reiten bei und gilt als Hort des Friedens mitten im Ghetto.

      Zudem ist die Beschäftigung mit den Pferden eine pädagogisch äußerst wertvolle Methode, Kindern und auch Erwachsenen Verantwortung und Disziplin zu lehren.
      Die Pferde werden günstig bei Versteigerungen erworben, meistens rettet der Klub die Tiere dadurch vor dem Pferdemetzger.
      Die Umgebung der Fletcher Street ist von einer hohen Arbeitslosigkeit und Drogen geprägt, und der Fletcher Street Urban Riding Club hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Kindern, die sonst von keiner Seite Unterstützung erfahren ein positives Umfeld und eine gewisse Stabilität zu bieten.

      Ricky Staub gibt mit Concrete Cowboy sein Regiedebüt, gemeinsam mit Dan Walser adaptierte er auch Neris' Buch für den Film.

      Der Nachwuchsschauspieler Caleb McLaughlin spielt Cole, Idris Elba seinen Vater Harp.
      Jharrel Jerome spielt Smush, Coles besten Freund aus Kindertagen.
      In weiteren Rollen sind Lorraine Toussaint, Swen Temmel, Byron Bowers und Jennifer Butler zu sehen, die Dreharbeiten fanden im Sommer 2019 in Philadelphia statt.
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    • Ab heute auf Netflix mit 12er Freigabe.
      Die FSK listet bisher jedoch keinen Eintrag.