Karate Kid (Remake)

    • Karate Kid (Remake)



      Produktionsland: USA, China
      Produktion: Ken Stovitz, Jerry Weintraub, Dany Wolf, Susan Ekins, Sanping Han, James Lassiter, Chiu Wah Lee, Er-Dong Liu, Jada Pinkett Smith, Will Smith
      Erscheinungsjahr: 2010
      Regie: Harald Zwart
      Drehbuch: Christopher Murphey, Robert Mark Kamen
      Kamera: Roger Pratt
      Schnitt: Joel Negron
      Spezialeffekte: -
      Budget: ca. 40.000.000 $
      Musik: James Horner
      Länge: ca. 140 Minuten
      Freigabe: FSK 6
      Darsteller: Jaden Smith, Jackie Chan, Taraji P. Henson, Tess Liu


      Inhalt:

      Dre Parker war einer der beliebtesten Jungen in seiner Heimatstadt Detroit, aber als seine Mutter einen neuen Job im Ausland antritt, verschlägt es den 12-Jährigen nach China - und plötzlich ist nichts mehr wie zuvor. Kaum in Peking angekommen, verliebt sich Dre in seine Klassenkameradin Mei Ying, die auch für ihn zu schwärmen beginnt. Doch schon bald müssen die beiden die Erfahrung machen, dass ihre kulturellen Unterschiede eine solche Freundschaft unmöglich machen. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, macht sich Dre durch seine Gefühle für Mei Ying auch noch den Klassenrüpel Cheng zum Feind. Mitten in der Heimat des Kung Fu und mit nur wenigen Karate-Kenntnissen, wird Dre von Cheng, der ein geübter Kung-Fu-Kämpfer ist, mit Leichtigkeit umgehauen.

      Allein ohne Freunde in einem fremden Land, hat Dre niemanden, an den er sich wenden kann, außer dem Hausmeister der Schule, Mr. Han, der insgeheim ein berühmter Kung-Fu-Meister ist. Han bringt Dre bei, dass es beim Kung Fu nicht um das Austeilen von Schlägen und Abwehren von Angriffen geht, sondern um Reife und innere Ruhe. Und Dre erkennt, dass es der Kampf seines Lebens wird, wenn er sich gegenüber Rivalen wie Cheng künftig behaupten will ...


      Trailer:




      Kinostart in Deutschland: 22.07.2010
      Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung: 25.11.2010 (Verleih: 25.11.2010)
    • Review:

      Im Film wird zumindest eine Story eingerührt und die Charaktere ruhig aufgebaut, das muss man Heut zu Tage bei einem Blockbuster erwähnen. Das Original war ein Meilenstein unter den Kampffilmen, wobei ich die Zeichentrickserie als Stift noch mehr gemocht habe als die Filme damals.
      Der etwa 12 jährige „gecheckt“ Jaden Smith wird im Gegensatz zu Der Tag, an dem die Erde stillstand (Remake) nicht planlos verbraten sein, sondern eine wichtige Charakterrolle einnehmen, die er auch auf seine Art meistert und ich halte ihn an sich für eine brauchbare Besetzung, er wirkt durchaus witzig, insbesondere durch seine Overacting Mimik ist das streckenweise echt zum schmunzeln, da kann man trotz der Strunz dummen, modernen und möchte gern coolen Dialoge nicht viel kritisieren, das hat was für sich. Wenn gleich der 80er Karate Kid nie dusselig gewirkt hat, dann wäre er vielleicht eher in Filme wie Scooby Doo noch besser aufgehoben, aber egal an ihm liegt das scheitern des Remakes nicht, dann eher noch an diesem weicheiigen Aushilfs Miyagi. (Was ist mit deinem Auge? Smith: „Ich habe einen Pfosten übersehen.“). Mir wird langsam echt angst und bange um unsere Jugend. lol
      Smithwird allein hält den Film eine weile sogar noch über Wasser. Der Verlauf wird dann aber immer kitschiger sowie weichflötiger und der Film verkommt zu einem langweiligen Kinderfilm für bis 14 Jährige. Es gibt zwar ein paar Prügeleien aber der Hintergrund dessen ist halt nur für ein junges Publikum ausgelegt, oder für Erwachsene die Kitschigkeit sehr zugeneigt sind. Für mich war dann wieder mal großes Fremdschämen gewährleistet. Als Highlight der Peinlichkeiten wird der alte Lehrmeister sich mit 12 jährige Kids prügeln müssen und dort wird dann auch noch Slow Motion Technik angesetzt um zu zeigen wie toll doch das Kinder Gekicke ausschaut. Ansonsten wird die Action hier aber auf Sparflamme gehalten. Noch etwas zur Musik, die wurde etwas unkoordiniert eingesetzt, liefert aber ansonsten mal ganz lieblichen Sound, aber auch gerne peinlichste Popmusik wie der Pokerface Song. Im Fernsehen läuft noch Sponge Bob, was als kleine Huldigung zu sehen ist und die Kids auch anspricht. Die Kulissen sind hingegen sehr gut. China war eine Klasse Wahl und es ist das einzig wirklich lobenswerte an diesem Film. Ich komme hier aber nicht über die 2. niedrigste Wertung hinaus, weil der ganze Film total Panne ist.

      [film]1[/film]
    • Absolute Zustimmung, mit Ausnahme des Hauptdarstellers. Ihm fehlte imho die Klasse eines Ralph Macchio, es wollte sich so rein garnix ins Hirn einbrennen.

      Kurz: Gute Kulisse, muss man wirklich sagen! Austauschbare Darsteller, keine Spannung, falscher Filmtitel! Die Fights, naja, und dann noch die angesprochene Zeitlupe :11: Deswegen mag ich z.B. Harte Ziele ebenso wenig :11: :11: :11:

      Es soll ja welche geben die das Original mies finden und den hier hochjubeln, wobei Remake?? Hier gehts ja um Kung Fu, nich um Karate lol

      Naja, aus meiner Sicht ebenso, vergeigt! Und WIE :11: :11:

      Macchio strikes Back!!

      :prop:
    • Jaden Smithwird hat hier viel den Proll raushängen lassen, so mit der Mimik cool ich bin ein Karate Kid oder sind das schon Star Allüren? Das fand ich soweit noch ganz witzig, aber zu einen Karate Kid passt das nicht. :D
    • Der Film war ganz unterhaltsam und lustig.
      Zwischendurch ein paar lustige Parallelen zum Ur-Kid.

      Jaden Smith agiert aber echt stellenweise sehr überheblich fasst.
      Wenn der im echten leben so ist.......
      Chan gefiel mir da um einiges besser als Altmeister.
      [film]8[/film]
    • Wie immer ein überflüssiges Remake.
      Hätte ja wenigstens unterhaltsam werden können, aber dieser arrogante Jaden Smith verdirbt alles.
      Bei jeder Szene dominiert der Knirps. Ich glaube seine Eltern wollen auf biegen und brechen aus ihrem Sprössling einen Superstar machen. Der ganze Film ist auf ihn zugeschnitten und der kleine hat leider 0 Ausstrahlung und wirkt wie gesagt sehr arrogant.
      Dazu kommt noch, daß er für diese Rolle viel zu klein ist.
      Macchio war ja wenigstens ein Teenager, dem man auch abimmt, daß der austeilen kann und sich verliebt. Aber bei so einem 7 Jährigen wirkt das schon sehr lächerlich.
      Mit einem anderem Darsteller wäre der Film vielleicht noch brauchbar gewesen.

      Schade, daß sich Jackie Chan zu sowas hinreissen lässt. Aber der Rubel muss rollen und für seine Stunt-Orgien hat er nicht mehr das entsprechende Alter. Schade. Trotzdem gönne ich ihm den Erfolg, weil ich Jackie sehr mag.

      Gibt nur 2 Plupzunkte wegen Jackie Chan, sonst wäre es 1 Punkt gewesen.

      3 von 10
    • Hab den Film gestern auf Pro7 geschaut. Viel erwartet habe ich wahrlich nicht, aber was hier alles falsch gemacht worden ist, ist ja wirklich ein Schlag ins Gesicht für die Karate Kid Fans. Hier mal die Punkte die den Film für mich zum Scheitern verurteilt haben:

      - Hauptcharakter: Wieso heißt das Karate Kid um Himmelswillen Dre. Soll das hier ne Anspielung auf Dr. Dre den Rapper sein oder was?? Wo ist Danielsan??? Schrecklich, ich hab gedacht ich höre nicht richtig. Dann das Alter, Daniel war im Original ca. 16-17, hier ist (DR.) Dre 12. Hallo, ein 12 jähriges Kind, wie sinnfrei.

      - Der Ausbilder: Han????? Wieso denn Han, ich will Mijagi. Es kann doch nicht angehen, dass hier alles so falsch gemacht worden ist. Haben die denn nie das Original angeschaut??

      - Die Story: Was hat das denn mit dem Original zu tun? Das Original spielt in Amerika und das hier in China?? Wie klischeehaft.

      - Die Liebesgeschichte: Es hätte nicht uninteressanter sein können. Zwei 12jährige Kinder die sich verlieben. Das juckt doch niemanden außer Kinder.

      Ansonsten kann ich aber sagen, dass der Bösewicht ganz cool war (also der böse Trainer) und die Kämpfe, auch wenn viel zu hektisch gefilmt, auch ganz nett waren.

      Als Fan sollte man einen weiten Bogen, um dieses schreckliche Remake machen!! Ansonsten bekommt man nen Teeniefilm geboten, nicht mehr und nicht weniger. Schade.
    • Gebe dir recht Logge das remake ist das absolute grauen. Ich bin ja sowieso kein grosser Freund von den Karate Kid oder Tiger Filmen weil ich selber 18 jahre lang Kampfsport gemacht habe und da ist der respekt für den Gegner an erster Stelle. in den filmen wird immer verachtung für den Gegner rübergebracht. Das ist halt das amerikanische gedankengut.
      Von dem Geld das wir nicht haben, kaufen wir Dinge die wir nicht brauchen um Leuten zu imponieren die wir nicht mögen
    • Original von Rapha:

      Gebe dir recht Logge das remake ist das absolute grauen. Ich bin ja sowieso kein grosser Freund von den Karate Kid oder Tiger Filmen weil ich selber 18 jahre lang Kampfsport gemacht habe und da ist der respekt für den Gegner an erster Stelle. in den filmen wird immer verachtung für den Gegner rübergebracht. Das ist halt das amerikanische gedankengut.


      Das glaube ich dir, wenn man das selber macht kann man glaub nur mit dem Kopfschütteln wenn man solchen Mist sieht.
    • Original von Logge1002:

      Original von Rapha:

      Gebe dir recht Logge das remake ist das absolute grauen. Ich bin ja sowieso kein grosser Freund von den Karate Kid oder Tiger Filmen weil ich selber 18 jahre lang Kampfsport gemacht habe und da ist der respekt für den Gegner an erster Stelle. in den filmen wird immer verachtung für den Gegner rübergebracht. Das ist halt das amerikanische gedankengut.


      Das glaube ich dir, wenn man das selber macht kann man glaub nur mit dem Kopfschütteln wenn man solchen Mist sieht.


      Also ich habe auch lange Kampfsport gemacht und weiß das es in vielen Hollywoodfilmen (auch in manchen Asia-Filmen) nicht gerade realistisch zu geht. Mich störts nicht. Ist halt Film.

      Die Bösen haben halt kein Respekt.
      Solche Ärsche will man doch haben im Film ! :0: