Die wundersame Welt des Louis Wain

    • Die wundersame Welt des Louis Wain



      Produktionsland: UK
      Produktion: Adam Ackland,
      Ed Clarke, Leah Clarke, Guy Heeley
      Erscheinungsjahr: 2021
      Regie: Will Sharpe
      Drehbuch: Will Sharpe und Simon Stephenson
      Kamera: Erik Wilson
      Schnitt: Selina Macarthur
      Spezialeffekte: Nick Rideout
      Budget: ca. -
      Musik: Arthur Sharpe
      Länge: ca. 111 Minuten
      Freigabe: FSK 12

      Darsteller:

      Benedict Cumberbatch: Louis Wain
      Sophia Di Martino: Judith
      Olivier Richters: Journeyman Boxer
      Claire Foy: Emily Richardson-Wain
      Andrea Riseborough
      Jamie Demetriou: Woodville Jr

      Handlung:

      Die Filmbiografie erzählt von dem britischen Künstler Louis Wain, der vor allem durch seine Katzenbilder berühmt wurde.



      Kinostart in Deutschland: 21.04.2022
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    • Biografisches:

      Der 1860 im Londoner Stadtteil Clerkenwell geborene Louis Wain wurde vor allem für seine Zeichnungen von durchweg anthropomorphisierten, großäugigen Katzen und Kätzchen bekannt und gehörte einst zu den bekanntesten britischen Malern.

      Von 1877 bis 1880 studierte Wain an der West London School of Art.
      Nach dem Tod seines Vaters beendete er seine dortige Lehrertätigkeit, um freischaffender Künstler zu werden.
      Wenige Jahre heiratete er die Gouvernante seiner Schwestern, Emily Richardson, die kurze Zeit später an Krebs starb.
      Mit 24 verkaufte er seine erste Katzenzeichnung an The Illustrated London News, die unter dem Titel A Kittens' Christmas Party in der Weihnachtsausgabe der Zeitung veröffentlicht wurde.
      Die Illustration zeigte verteilt auf elf Tafeln 150 Katzen, die Einladungen verschicken, Spiele spielen oder Reden halten.
      Zwei Jahre später erhielt Wain den Auftrag, ein Kinderbuch mit dem Titel Madame Tabby's Establishment zu illustrieren, das von einer Schule für Kätzchen erzählt.
      Unter dem Pseudonym George Henri Thompson illustrierte Wain zahlreiche weitere Kinderbücher von Clifton Bingham.

      Es gibt viele Theorien über die psychische Erkrankung von Louis Wain, die hauptsächlich auf den Verlust seiner Ehefrau und das damit verbundene Trauma zurückgeführt wird.
      Einige Forscher behaupten, dass der Künstler eine frühe Schizophrenie aufgrund des Toxoplasma gondii entwickelt haben könnte, einem Parasiten, von dem bekannt ist, dass er von Katzen übertragen und ausgeschieden wird.

      Der Künstler begannen angeblich kurz nach dem Tod seiner Frau, unberechenbares und gewalttätiges Verhalten zu zeigen. Kunsthistoriker und Psychiater sehen auch in den Veränderungen in Wains Stil oft das Lehrbuchbeispiel für einen kognitiven Verfall.
      Wain wurde in Tooting in eine psychiatrische Klinik eingeliefert und später durch die persönliche Intervention des damaligen britischen Premierministers Stanley Baldwin in eine bessere Einrichtung verlegt.
      Die letzten Jahre seines Lebens verbrachte er im Napsbury Hospital in Hertfordshire, wo er sich in einem Garten voller Katzen ausruhen konnte.
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