Doch das Böse gibt es nicht

    • Doch das Böse gibt es nicht



      Produktionsland: Iran, Deutschland, Tschechien
      Produktion: Kaveh Farnam, Farzad Pak, Mohammad Rasoulof
      Erscheinungsjahr: 2020
      Regie: Mohammad Rasoulof
      Drehbuch: Mohammad Rasoulof
      Kamera: Ashkan Ashkani
      Schnitt: Mohammadreza Moueini, Meysam Muini
      Spezialeffekte: Arash Aghabeik, Reza Torkaman
      Budget: ca. -
      Musik: Amir Molookpour
      Länge: ca. 146 Minuten
      Freigabe: FSK 12
      Darsteller: Kaveh Ahangar, Mahtab Servati, Alireza Zareparast, Shaghayegh Shoorian, Baran Rasoulof, Mohammad Seddighimehr, Shahi Jila, Salar Khamseh, Darya Moghbeli, Ehsan Mirhosseini, Mohammad Valizadegan

      Inhalt:

      Heshmat ist ein vorbildlicher Ehemann und Vater, jeden Morgen bricht er sehr früh zur Arbeit auf. Wohin fährt er? Pouya kann sich nicht vorstellen, einen anderen Menschen zu töten, trotzdem bekommt er den Befehl. Kann es einen Ausweg für ihn geben? Javad besucht seine Freundin Nana, um ihr einen Heiratsantrag zu machen. Doch dieser Tag hält für beide noch eine andere Überraschung bereit. Bahram ist Arzt, darf aber nicht praktizieren. Als ihn seine Nichte Darya aus Deutschland besucht, beschließt er, ihr den Grund für sein Außenseiterdasein zu offenbaren.


      Trailer:


      Kinostart in Deutschland: 19.08.2021
      Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung: 03.12.2021

      Kritik:

      Der Film soll über die Missstände der Todesstrafe im Iran berichten, dass Land wohl mit den meisten Hinrichtungen nach oder mit China und der Beitrag ist nicht gut genug geworden. Die Thematik hätte mich schon interessiert, aber es ist schlicht weg zu langweilig was hier Preis gekrönt wurde und das schaut sich Heute schlicht weg dann auch kaum jemand an, außer er ist Filmkritiker und Fan des Arthaus-Kinos. Die 4 Geschichten fallen dabei aber auch unterschiedlich aus. Geschichte 1 hat zumindest am Ende einen überraschenden Schockmoment zu bieten. Die 2.Geschichte ist eindeutig die, welche wirklich unterhält. Ein Soldat weigert sich die Todesstrafe durchzuführen und flieht dann, da ist zwar auch keine Action drin, aber die Flucht ist wenigstens spannend und das Ende auch mal emotional geladen. Die letzten 2 Geschichten sind hingegen sehr langweilig, es passiert da nichts was einen wirklich bei der Stange hält. Schauspieler sind gut und die Bilder auch mal richtig toll anzusehen, aber als Unterhaltungsfilm reicht es nicht und die Missstände im Iran sind bis auf Geschichte 2 noch viel zu seicht, um wirklich Aufmerksamkeit zu erringen. Wenn ein großes Publikum erreicht werden will, muss der Film auch für dieses gemacht werden und nicht irgendwelche lobhudelnde Kritiker befriedigen.

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      Meine unbekannte Youtube Underground-Playliste (Synth Pop, Dark Wave, EBM, NDH) :
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