Heartbreak High

    • Heartbreak High



      Land: Australien
      Produktionsjahr(e): 2022 - 2025
      Episoden:
      Darsteller: Ayesha Madon, James Majoos, Chloe Hayden, Asher Yasbincek, Thomas Weatherall, Will McDonald, Josh Heuston, Gemma Chua-Tran, Bryn Chapman Parish, Sherry-Lee Watson, Brodie Townsend, Chika Ikogwe


      Inhalt:

      Ein neuer Blick auf die Hartley High nach über 20 Jahren. Mit ihren neuen Freunden - den Außenseitern Quinni und Darren - muss Amerie ihren Ruf wiederherstellen und gleichzeitig Liebe und Herzschmerz bewältigen.

      Trailer:


      Deutscher Serienstart:
      Staffel 1: 14.09.2022 (Netflix)
      Staffel 2: 11.04.2024 (Netflix)


      Kritik:

      Jeeeeeesus! Highschoolserien driften immer schnell ins kitischige ab, warum Berichte ich dann von? Highschoolserien driften auch gerne ins vulgäre ab, dass trifft hier auch zu, dass wird zumindest auf ein Level gehalten, ohne zu plump und überladen zu wirken. Natürlich kommt hier inhaltlich vor allem schnell der Gedanke an Netflix ihrem Sex Education auf. Der Unterschied sind aber die Charaktere, die sind hier schon ziemlich echt wirkend, bei Sex Education wirkt es wie gewollt provoziert, was man den Charakteren nicht so richtig abnimmt, trotz des abgedrehten Ablaufs der sicher auch seine Reize hat, dass über mehrere Staffeln zu schauen.

      Der Macho geht mit den Gayboy ins Bett, Gayboys beste Freundin redet überal über ihre zu große Vagina-Schamlippen für die sie sich schämt und die bis dato sehr beliebte Hauptprotagonisten, der sich alle anvertrauen, veröffentlicht in der Highschool ein selbstgemachtes Wandgemälder, wer mit wem schon gevögelt hat. Die Eskalationstufe ist in Episode 1 schon richtig am Kochen. Das doch absurde an der Serie ist, dass das Thema Sex sehr locker hier genommen wird, so locker wie ich es noch kaum gesehen habe. Der Humor ist zudem gut vorhanden und auch genre mal derb. Der Soundtrack ist treibend.

      Auf Drama wird dann natürlich im Verlauf etwas gesetzt, nichts tiefgreifendes, aber vorhanden und sobald man sich an die schrillen Charaktere gewöhnt hat, ist es dann auch nicht mehr so eine geballte Ladung von Durchgeknalltes, dass sie einen erschlagen könnte. Da fragt man sich, geht es in Highschools wirklich so abgefuckt heute zu? Daraus zieht die Serie für mich aber ein Sog, ja sie hat inhaltlich viel oberflächliches Liebesgemache wie üblich in diesem ganzen Highschool-Teenager Serien Scheiß, dadurch das die Charaktere aber so schrill und interessant sind und richtig gut gespielt werden, kann es mich unterhalten.


      2 von 8 Episoden beendet, Wertung und ob die Serie den sehr positiven Eindruck halten kann, gibt es später wenn ich fertig bin.

    • Kritik:

      Heartbreak High basiert auf eine australische Serien aus den 90ern, die International unbekannt geblieben ist. Die Thematik ist im Remake sehr aktuell mit der Diversität, ob die Vorlage das auch schon etwas aufbot, dass weis ich nicht sicher, aber ich habe davon nichts gelesen. Die Originalserie präsentierte auch Teenager von damals, angesagt waren vor allem die Rap-House Style Sachen aber auch Popmusik mit starkem Gesang, welche die Serie wie auch die US Serien zu dieser Zeit mit rüberbrachten und zudem hat man wesentlich mehr von der australischen Landschaft gesehen, davon im Remake gar nichts zu sehen ist, weder Landschaft und noch nicht mal Popmusik dazu.

      Das Remake hier kann mit seinen gute Schauspielern überzeugen, die voll in ihre Rolle drin sind. Das Thema Diversität mischt sich stark in diesem Coming of Age Ablauf mit rein. Die ziemlich freakigen ersten 2 Episoden legen sich dann und so richtig weis die Serie auch nichts mehr besonderes zu bieten, es geht nur immer um den Sexualkundeunterricht, als ob es nichts anderes gäbe im Leben der Teens als der Klassenunterricht. Erst die letzte Episode setzt dann auf etwas Psychospiel mit Vergewaltigung und schlechtes Elternhaus, aber nichts was wirklich hart rüber kommt. Heartbreak High ist einer der besseren modernen Highschool Serien, da die Rollen wenigstens gut gespielt werden, aber sehen brauch man es nicht, da der Inhalt zu flach ist und es an Schauwerte mangelt.

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