Father's Day



    • Produktionsland: USA
      Produktion: Michael Herz, Lloyd Kaufman, Matt Manjourides, Adam Brooks
      Erscheinungsjahr: 2010
      Regie: Adam Brooks, Jeremy Gillespie, Matthew Kennedy, Steven Kostanski, Conor Sweeney
      Drehbuch: Adam Brooks, Jeremy Gillespie, Matthew Kennedy, Steven Kostanski, Conor Sweeney
      Kamera: Astron-6
      Schnitt: Adam Brooks
      Spezialeffekte: Adam Brooks, Adam Graver
      Budget: ca. 10.000$
      Musik: Jeremy Gillespie, Paul Joyce
      Länge: ca. 98 Minuten
      Freigabe: ungeprüft
      Darsteller: Adam Brooks, Mackenzie Murdock, Kevin Anderson, Sonny Ayson, Talya C.K., Wilmar Chopyk, Reg Clyaton, Kaiden Dupuis, Andrea Felldin, Jeremy Gillespie, Amy Groening


      Inhalt:

      Astron 6, die Firma die mit ihrem Film Manborg, schon für Furore sorgen konnte, ist endlich zurück. Und diesmal nehmen sie sich Troma, die Trashschmiede, die dem geneigten Filmfan Klassiker wie Toxic Avenger, Sgt. Kabukiman NYPD und Tromeo und Juliet (um nur ein paar zu nennen) bescherte. Unter deren Filmen war auch ein ganz besonderer Film mit dem Titel Muttertag (OT: Mother's Day) und Astron 6 widmen sich nun dem anderen Geschlecht mit ihrem Streifen Father's Day. Doch auf was genau darf man sich hier einstellen? Können die Jungs die hohen Erwartungen, derer sie sich durch das große Vorbild ausgesetzt haben gerecht werden?

      Trailer:
      -


      Digipack (DVD & Blu-Ray): 14.10.2013

      ------
      Die Blu-Ray aus dem Digipack ist mit den stetig weißen Punkten nur auf VHS Niveau und damit eine absolute Zumutung. Noch nie so eine schlechte Bildqualität als Blu-Ray gesehen.


      ----
      Edit: Dr.Doom Kritik gelöscht, neue Meinung im Thread.

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Electro in the Dark (Spotify Playliste)
    • RE: Fathers Day

      Man könnte sagen das ist so nen bissl krank! :11:
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Ich hab den Thread mal ausgefüllt, waren bis dato nur die die Troma Produzenten drin. Der dürfte jetzt nicht mal lang auf sich warten lassen.

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Electro in the Dark (Spotify Playliste)
    • Der Links oben ähnelt voll dem Craig Feldspar aus Malcolm mittendrin :0:
      Arthur Spooner: "Ah, ihr jungen Leute mit eurem Gesundheits- und Schlankheitstick. Zu meiner Zeit hatte man mit Mitte fünfzig einen ordentlichen Herzinfakt. Und wir haben ihn zu schätzen gewusst!"
    • Warum zur Hölle bringt gerade mein Hasslabel 84 den Film raus.Hab da wie immer kein gutes Gefühl bei.Einerseits hätte ich den Film sehr gerne in der Sammlung andererseits wiederspricht es meinen Prinizipien nach dem letzten Reinfall mit "Conquest" das Label noch durch einen Kauf zu unterstützen.Ein Teufelskreis. :0:
    • Jap, freu ich mich auch schon drauf
      I'm the cool dad. That's my thing. I'm hip. I surf the Web. I text. LOL: laughing out loud. OMG: Oh my God. WTF: Why the face? Um you know, I know all the dances to High School Musical so..

      [ Dienstag | 23:48 ] <Anyu> also wenn three fingers würstchen einen agenten hat, dann muss ich es mal anerkennend schütteln
    • Hab ihn heute gesehen und mein Gott ist dieser Film genial. Dürfte so mit Abstand das Beste sein, was Troma je lizenziert hat!!!! Wenn ich die dt. BD/DVD habe gibt es eventuell ne ausführliche Review.

      Noch was, wenn der Bösewicht schon FUCKMAN heißt, dann weiß man was einen erwartet oder :6:
    • Original von Logge1002:

      Hab ihn heute gesehen und mein Gott ist dieser Film genial. Dürfte so mit Abstand das Beste sein, was Troma je lizenziert hat!!!! Wenn ich die dt. BD/DVD habe gibt es eventuell ne ausführliche Review.

      Noch was, wenn der Bösewicht schon FUCKMAN heißt, dann weiß man was einen erwartet oder :6:


      Dann sollte ich mir den mal ordern :0:


      Logge, wo bekomme ich den günstig?
    • Der Trailer macht einen sehr guten Eindruck,ist auf jeden Fall schon mal anvisiert.
    • Original von Logge1002:

      .....

      Noch was, wenn der Bösewicht schon FUCKMAN heißt, dann weiß man was einen erwartet oder :6:


      Nix gutes :5: lol
      Arthur Spooner: "Ah, ihr jungen Leute mit eurem Gesundheits- und Schlankheitstick. Zu meiner Zeit hatte man mit Mitte fünfzig einen ordentlichen Herzinfakt. Und wir haben ihn zu schätzen gewusst!"
    • So das ist er nun der neueste Troma-Streifen oder besser gesagt der neueste Vertriebstitel.Was erwartet einen jetzt nach der recht guten Vermarktung seitens Troma.Eins vorweg zumindest kein klassischer Tromastreifen und mit der skurillen Art eines Toxic Avengers,Class of nuke em high um nur mal 2 zu nennen kann er in keinem Moment mithalten.Die Story über den Killer "Fuckman" hehe der Name ist Programm fängt vielversprechend an und bietet in den ersten 70 Minuten einige recht abartige, blutige und skurille Szenen driftet aber leider nach 70 Minuten in den absoluten Schwachsinn ab wo ich jetzt nicht näher drauf eingehen möchte um den Überraschungseffekt nicht zu nehmen.Nur absoluten Low-Budget Fans zu empfehlen denn so richtig spannend und atmosphärisch ist hier mal überaupt nichts.Demnach kann es hier auch nur eine Bewertung im oberen Mittelfeld geben.Ich für meinen Teil hab wesentlich mehr erwartet.

      [film]6[/film]
    • Ok grad das Ende, fand ich dann richtig Tromalike. Auch wenn die Effekte nicht perfekt waren, aber immerhin waren es schöne WTF Momente. Also ich fand eher den Mittelteil ein wenig lahm und das Ende dann wieder grandios. Aber ok, kann nicht jedem gefallen. @ Wassilis, günstig kannste im Moment nur die UK bestellen. Von 84 lolp kommt ja eine Edition mit massig Bonusmaterial, mal schaun was da bei rum kommt.
    • Der von mir erhoffte Oberburner war es nicht nicht grade. Ich habe ihn mir besser vorgestellt. Der größte Teil war zwar ganz gut, hatte nette Effekte, aber irgendwann wurde es etwas nervtötend. Diese Himmel- oder Höllenszenen zum Beispiel, haben mich irgendwie genervt. Ich würde letztendlich sagen, er fing ganz vielversprechend an, hatte gute Szenen, aber flachte nach einiger Zeit etwas ab.

      [film]7[/film]
    • Ich hoffe so sehr, dass ich den bald mal bissl biliger auf Blu Ray find!
      Will den unbedingt noch sehen


    • Produktionsland: USA
      Produktion: Michael Herz, Lloyd Kaufman, Matt Manjourides, Adam Brooks
      Erscheinungsjahr: 2010
      Regie: Adam Brooks, Jeremy Gillespie, Matthew Kennedy, Steven Kostanski, Conor Sweeney
      Drehbuch: Adam Brooks, Jeremy Gillespie, Matthew Kennedy, Steven Kostanski, Conor Sweeney
      Kamera: Astron-6
      Schnitt: Adam Brooks
      Spezialeffekte: Adam Brooks, Adam Graver
      Budget: ca. 10.000$
      Musik: Jeremy Gillespie, Paul Joyce
      Länge: ca.
      Freigabe:
      Darsteller: Adam Brooks, Mackenzie Murdock, Kevin Anderson, Sonny Ayson, Talya C.K., Wilmar Chopyk, Reg Clyaton, Kaiden Dupuis, Andrea Felldin, Jeremy Gillespie, Amy Groening

      Inhalt :

      In Tromaville trieb vor mehr als 30 Jahren ein Killer sein Unwesen.Dieser Killer, auch als "Fuckman" bekannt, vergewaltigte,töte und verspeiste (in variabler Reihenfolge) seine Opfer.
      Diese Taten fanden alle am Vatertag statt und die Opfer wahren ausschließlich Väter.
      Der kleine Ahab ist mit seinem Vater bei einem Campingtrip als auch dieser dem "Fuckman" zum Opfer fällt.Ahab muß mit ansehen wie sein Vater geschändet und getötet wird und der Junge bekommt als Krönung seines Martyriums auch noch sein rechtes Auge vom Killer rausgeschnitten.
      Ahab und seine jüngere Schwester Chelsea werden dadruch zu Waisen und kommen in kirchliche Waisenhaus unter die Obhut von Pater O'Flynn.
      Leider kann auch der Pater nicht verhindern das Chelsea und ihr Bruder getrennt werden,kümmert sich aber vorbildlich um Ahab.
      Angetrieben von Rache nimmt der Junge nun Untericht in Martial Arts Kampftechniken und die Jahre vergehen.
      Ahab kommt nach mehr als 20 Jahren dem "Fuckman" auf die Spur und richtet diesen auf offener Straße mit seiner Schrotflinte hin.
      Doch irrtümlicherweise hat es sich nicht um den Killer gehandelt was dem Rächer 10 Jahre im Gefängniss einbringt.
      Danach verliert sich Ahab's Spur und keiner weiß wo er abgeblieben ist.
      Dass der "Fuckman" immer noch lebt kriegt nun der Stricher Twink am eigenem leibe zu spüren, sein Vater wird geschändet und auf grausame Weise umgebracht und die Polizei glaubt das der eigene Sohn seinen vater auf dem Gewissen hat.
      Der junge Priester John nimmt sich Twink an und erzählt dem inzwischen erblindetem Pater O'Flynn was geschehen ist.Dieser gibt John den Auftrag Ahab zu suchen um ihn um seine Hilfe zu bitten.
      John findet den Rächer mit der Augenklappe und dieser zögert nicht lange und folg John als er die schrecklichen Neuigkeiten hört .
      Chelsea, Ahab's Schwester , arbeitet mittlerweile in einem Strip Club als Tänzerin und zusammen mit Pater John, Twink und ihrem Bruder will sie dem "Fuckman" ein für allemale in die ewigen Jagdgründe schicken.
      Doch es gibt da auch noch Detective Segel, der ein Auge auf Ahab geworfen hat, weil er ihn immer noch für den Täter hält .
      Außerdem gibt es auch noch zu klären warum am Tatort des öfteren von "Fuckman" mit dem Blut seiner Opfer Pentagramme auf die Wand gemalt sind.
      Steckt hinter den grauenhaften Morden eventuell viel mehr als es zuerst den Anschein macht?


      Trailer :


      Meinung :

      Da hätten wir also wieder einen Vertretter der auf der seit einigen Jahren erfolgreichen Retro Grindhouse Welle schwimmt.
      Und der Genrebeitrag von Astron-6 und Troma ist durchaus sehr gelungen!
      Meiner Meinung nach sogar wesentlich besser als Tarantino's DEATH PROOF, der mir persönlich zuviel Längen gehabt hat und mich deswegen doch ein wenig enttäuscht hatte.

      Doch FATHER'S DAY rockt definitiv gut ab, vorallem für eine Indie/Low Budget Produktion!
      Mein Erwartungsgehalt war gleich Null da ich schon etliche Troma Filme gesehen habe die einfach nur vor naivem Diletantismus und dummdreistem Humor strotzten.

      Wenn man jetzt Troma liest sollte man aber auch keinen hyper abgedrehten Film wie TERROR FIRMER, CLASS OF NUKE 'EM HIGH oder TERROR FIRMER erwarten.

      FATHER'S DAY sollte man zwar auch nicht ernst nehmen, zeugt aber auch nicht von dem tromatischem Wahnsinn den man eventuell vermutet.

      Die ganze Zeit hält der Film seine eingeschlagene Richtung, um dann aber in den letzten 20 Minuten beim Finale nochmal die Zügel aus der Hand zu geben und mit vielen irrwitzigen Ideen trumpfen kann.

      Das man hier eine Hommage an die Drive-In & Grindhouse Filme zu sehen bekommt macht sich bei den ersten Frames die über den Bildschirm laufen bemerkbar; hier bekommt der Zuschauer die Late Night Programmankündigung für den Abend eines TV Kanals zu sehen (im originalgetreuen Look einer alten Videoaufzeichnung mit Bildfehlern und Störelementen).

      Was positiv heraussticht ist, das man die Grindhouse typischen Elemente wie z.B. die Schmutzartefakte im Film zwar verwendet, damit aber nicht über das Limit geht was bei PLANET TERROR ja der Fall war (ich mag PLANET TERROR aber nichtsdestotrotz!); dieses "Over-the-Top" gehen mit den Elementen kann nämlich schnell zu einer Reizüberflutung und/oder sich einstellender Langeweile führen.

      Was hier auch nur genial ist und zu gefallen weiß, sind die Opening Credits im Comic Strip Stil; sehr gut gemacht wenn das ja im Film nichts neues oder innovatives ist.

      Die Schauspieler sind durch die Bank weg alle in ihrem Elemten und wissen zu überzeugen, keine Totalausfälle über die man sich aufregen oder gar beschweren könnte!

      Wer natürlich besonders hervorsticht ist Adam Brooks in der Rolle des Ahab, dieser spielt einfach nur genial und bringt den Humor und seine One Liner so dermassen trocken und locker rüber das es eine wahre Freude ist beim betrachten!

      Auch die Darsteller der anderen Hauptcharaktere (Matthew Kennedy als Pater John Sullivan,Conor Sweeney als Twink und Amy Groening als Chelsea) spielen ihre Rollen glaubwürdig und unbefangen ohne eine Spur von peinlichem Overacting das der Film einem auch aufgrund der
      darstellerischen Leistungen in seinen Bann zieht und kurzweilige 94 Minuten Unterhaltung parat hält.

      Für Troma Fans dürfte von Interesse sein das auch Lloyd Kaufman hier eine Gastrolle hat.

      Hier sollte man auch noch erwähnen das Adam Brooks, Matthew Kennedy und Connor Sweeney hier nicht nur vor der Kamera agierten, sonder alle 3 auch für das Drehbuch und die Regie verantwortlich waren.

      Der Soundtrack ist sehr gelungen, man bekommt teilweise coole 60s Surftunes zu hören, aber zum Großteil handelt es sich um Synthietracks die einem vorkommen als hätte man sie schon einmal in irgendeinem Endzeit oder Horrorfilm aus der Blütezeit des Exploitationkinos gehört; sehr 70ger und frühe 80ger orientiert.

      Die Special FX sind echt sehenswert , blutig ausgefallen und handgemacht; das FX Paket dürfte die Gier der Splatterfans nach Blut und Innereien stillen!
      Einige der FX waren sogar so gut das selbst ich "Wow", "Autsch!","Cool" oder "1A" gedacht habe während des Anschauens!

      Leute die auf "Political Correctness" schwören, sollten die DVD erst garnicht in den Player legen da mit Tabubrüchen, Schimpfworten,nackter Haut und Gewaltverherrlichung nicht gegeizt wird und der Sleaze nur fließt wie Lava aus einem Vulkan.

      Wer also auf die Drive-In und Grindhouse Sachen abfährt, so wie ich es tue, der wird wohl nach Hobo with a Shotgun schon den nächsten Neo-Retro-Exploiter in sein Herz schließen können!

      Ich wurde definitiv bestens Unterhalten und bereue keine Sekunde FATHER'S DAY seine berechtigte Chance gegeben zu haben und mein Appel an euch :

      ZÖGERT NICHT!SCHAUT FATHER'S DAY!

      9 von 10 Augenklappen
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      Father's Day 6-Disc Digipack - Weltweit exklusiver Director's Cut und Soundtrack!

      ************************************************** *****

      33 Jahre nach dem Horror-Erfolg Muttertag wird endlich Rache genommen!

      Nachdem Ahab einen Mann ermordet hat, den er für den Killer und Vergewaltiger seines Vaters hielt, muss er für viele Jahre ins Gefängnis. Doch die Vatertags-Mordserie geht weiter und auch der Vater eines jungen Mannes wird grausam zugerichtet, geschändet und lebendig verbrannt. Ein junger Priester versucht die schockierende Mordserie zu beenden und kann Ahab nach dessen Entlassung schließlich dazu überreden, ihm zu helfen. Zusammen mit dem Sohn des letzten Opfers bilden sie ein gnadenloses Trio, das nur noch ein Ziel kennt: den blutrünstigen Vatervergewaltiger endlich zur Hölle zu schicken. Doch genau dort fühlt sich der dämonische Killer ganz besonders wohl.

      ************************************************** *****

      6-Disc Digipack:

      Blu-ray: Director‘s Cut & Pre-Finale-Filmversion
      Laufzeit: ca. 98 Minuten
      Bildformat: 1080p24 Full HD (1.85:1)
      Untertitel: Deutsch
      Tonformate: Deutsch DD 5.1, Englisch DD 2.0, Audiokommentare DD 2.0

      Extras: Audiokommentar mit Mackenzie Murdock, Audiokommentar mit Kai Naumann und Marcel Barion, Trailer, Intervention, Vorwort von Lloyd Kaufman, Vorwort von Astron-6, Easteregg, Slideshow, Pre-Finale-Filmversion (ca. 99 Minuten)

      DVD 1: Director‘s Cut (ca. 94 Minuten, Deutsch DD 5.1, Englisch DD 2.0)

      DVD 2: Pre-Finale-Filmversion (ca. 95 Minuten, Deutsch DD 5.1, Englisch DD 2.0)

      DVD 3: Bonus-Vorwort von Lloyd Kaufman, Trailer, Teaser, TV-Teaser, Ur-Trailer, Animated Trailer, Behind the Scenes Slideshow, Father‘s Day Premiere, Festival of Fear, Artwork Documentary, Super-Trometta recreates, Kurzfilme: Lazer Ghosts (ca. 9 Minuten) & Cool Guys (ca. 29 Minuten), Rue Morge Article, How the Director sells his own Movie, Make your own Damn: Fuchman, Tire Iron, Green Screen

      DVD 4: Deleted Scenes, David Hess & Heather Summers & John Waters & Lloyd Kaufman & Uwe Boll & Guy Maddin about Astron-6, Behind the Scenes: Lloyd am Set, Cheap Spaceship, Get your Shirt off, DickTalk, Making of an Audio Commentary, Kurzfilm: Breaking Santa (ca. 10 Minuten)

      Audio-CD: Exklusiver Filmsoundtrack (19 Tracks, ca. 53 Minuten)

      quelle: dtm.at forum
    • @Doctor Schnabel von Rom Mach hier die Leute nicht verrückt.Es muss richtig heissen "Ab jetzt VORBESTELLBAR".Erscheinen wird er erst am 18.10 was wenn du in den Shop schaust auch klar ersichtlich ist.
    • Astron 6, die Firma die mit ihrem Film Manborg, schon für Furore sorgen konnte, ist endlich zurück. Und diesmal nehmen sie sich Troma, die Trashschmiede, die dem geneigten Filmfan Klassiker wie Toxic Avenger, Sgt. Kabukiman NYPD und Tromeo und Juliet (um nur ein paar zu nennen) bescherte. Unter deren Filmen war auch ein ganz besonderer Film mit dem Titel Muttertag (OT: Mother's Day) und Astron 6 widmen sich nun dem anderen Geschlecht mit ihrem Streifen Father's Day. Doch auf was genau darf man sich hier einstellen? Können die Jungs die hohen Erwartungen, derer sie sich durch das große Vorbild ausgesetzt haben gerecht werden?

      Chris Fuchman mordet sich die Reihen von Vätern, welche ohne Grund sterben müssen. Nur Ahab, ein Waise, stellt sich ihm in den Weg. Doch nachdem er bei seiner Jagd auf Fuchman aus Versehen einen unschuldigen Vater ermordet hat, wird er für den Vatertag Mörder gehalten. Einige Jahre nach diesen Ereignissen kommt es erneut zu Morden an Vätern und nur Father O'Flynn glaub an Ahab und ruft ihn um Hilfe, um Chris Fuchman ein für alle Male zur Strecke zu bringen.

      Hinter der Geschichte steckt aber mehr, als man zunächst erwarten will. Nach gut 2/3 der Spielzeit beschließt der Film, die bisher etablierten Konventionen über Bord zu werfen und sich frei von den Restriktionen des Genres zu machen, um so noch deutlich mehr aus der Materie Film heraus zu holen. Dabei wandelt Father's Day auf einem sehr schmalen Pfad zwischen Spannung und Lächerlichkeit, was ihm aber sehr gut gelingt. Auch der Grundton kommt immer wieder wie ein Wechselbad der Gefühle daher. Zu Beginn fühlt man sich unvermittelt an die sleazigen Filme der 70er erinnert. Alles ist dreckig, schmutzig und das Filmmaterial ist beschädigt. Risse und Fehler machen sich bemerkbar und erinnern den Zuschauer an ein altes VHS-Tape. Nach dem comichaften Vorspann wird man dann in das hier und jetzt geworfen. Die warmen und intensiven Farben der Nacht sind dem kühlen Blau der Moderne gewichen. Immer wieder schleichen sich hier nun auch Aspekte des Mysterie- und Horrorgenres unter die vermeintlich normale Kulisse. Zudem schafft es Father's Day immer wieder auch Humor mit in den etwas kurios wirkenden Mix mit einfließen zu lassen, nur um einen im nächsten Moment mit einer schallenden Ohrfeige wieder auf den Boden der Realität zu holen. Da dem Zuschauer der Film so präsentiert wird, als würde man ihn auf einem schmuddligen Fernsehsender schauen und nicht etwa auf einer DVD, bekommt man mitten im Film eine kurze Werbung für ein Star Wars Rip-Off präsentiert. Wodurch der Gesamteindruck des sich nicht ernstnehmenden Film nur noch mehr verstärkt wird.

      Die Schauspieler machen einen sehr soliden Job. Wer sich Troma und deren Overacting zum Vorbild nimmt, wird selber auch nicht versuchen, eine wirklich oscarreife Leistung abzuliefern und genau das ist es auch, was die Cast so sympathisch macht. Für sich genommen werden die einzelnen Charaktere zwar eher wie wandelnde 80er Jahre Klischees charakterisiert. Wenn man sich zum Beispiel den "Helden" Ahab mit seiner Augenklappe anschaut, denkt man eher an einen Piraten, als an einen sympathischen und vor allem ernst zunehmenden Helden. Das dieser in seiner ungezügelten Wolllust auch noch auf seine eigene Schwester steht, welche als Stripperin ihr Geld verdient, macht die Rolle nicht wirklich sinnvoller. Der schwule Twink, welcher von seinem Vater gehasst wird und welcher sich seine schwulen Vorlieben selber nicht eingestehen kann und will, wirkt da schon fast am interessantesten und am normalsten. Der Pfarrer ist für sich gesehen eigentlich nur dazu da, um möglich skurril zu wirken und für möglich viel Unterhaltung zu sorgen. Doch was am Ende zählt, ist das Zusammenspiel der einzelnen Charaktere, welche für sich gesehen zwar zum scheitern verurteilt sind, aber zusammen einen bunten, wilden und zugleich sehr unterhaltsamen Mix darstellen.

      Die Kamera und der Schnitt hingegen, machen durchweg eine sehr gute Figur und fangen das Geschehen stets sehr gut ein. Allein die Verfolgungsjagd zu Beginn des Films wirft den Zuschauer unvermittelt direkt in das Geschehen und schafft es durch die harten, schnellen und rasanten Schnitte den Zuschauer in seinen Bann zu ziehen. Auch die Farbgebung, welche vornehmlich aus starken Rot- und Blautönen besteht, kann überzeugen und unterstützt die ohnehin schon bestehende sleazige Art des Films noch mehr. Zudem schafft es die Farbgebung einigen Szenen eine fast surreale und unwirkliche Wirkung zu verleihen, welche fast schon an einen Horrorfilm erinnert. Das beste Beispiel dafür sind die kurzen Szenen, in welchem Mann Father O'Flynn in seiner Kirche sieht. Das dort vorherrschende Blau verleiht den Szenen immer wieder die nötige Spannung und Unwirklichkeit, wodurch man nie genau weiß was als nächstes auf einen wartet.

      Die Musik ist ein wahres Brett, welches sich aus verrückten Klängen und wilden Synthiebeats zusammensetzt. Immer wieder bekannt man den sehr prägnanten Themescore um die Ohren geworfen und man fühlt sich so, als würde man sich wieder in den 80ern befinden und dort einen neuen italienischen Gialli oder Zombiefilm anschauen, welcher von der wunderbaren Musik aus dem Hause Goblin unterstützt wird. Das mag sich zwar recht unpassend für einen solchen Film anhören, wenn man sich die recht simple Story vor Augen hält, passt aber zu jeder Szene wie die musikalische Faust aufs Auge. Doch auch abseits des Hauptscores bekommt man einige feine Klänge präsentiert. Die 80er Jahre Training Montage wird mit passenden Sounds untermalt. Bei einer Liebesszene kann man einem sehr trashigen 80er Jahre Popsong lauschen und bei traurigen Szenen werden Klänge gespielt, die zwar ein wenig für melancholische Stimmung sorgen sollen, dies aber fast immer verfehlen und damit auch noch Charme erwecken können. Wie auch Manborg wirkt hier alles wie ein Abziehbild voller 80er Jahre Klischees, die man feucht fröhlich in dieses Werk eingebaut hat. Sogar eine Autoverfolgung wird einem hier geboten, die durch den immer präsenten Score erneut hervorragend untermalt wird. Natürlich sollte auch für solcherlei Musik einen Platz in seinem Herzen haben, denn andernfalls verfehlt die Musik komplett ihre Wirkung.

      Die Effekte, die einem von der ersten Sekunde an um die Ohren fliegen, können sich wirklich sehen lassen. Lediglich eine Explosion, bei der vorher bereits erwähnten Autoverfolgung wirkt etwas schäbig. Dies ist aber der einzige kleine Wermutstropfen, in einem ansonsten sehr gut umgesetzten Blutbad. Die Goreeffekte werden jedem Gorehound die Freudentränen in die Augen treiben. Hier werden Genitalien abgebissen, Körper zerrissen, Köpfe abgeschlagen und Leute erschossen, dass es eine wahre Freude ist. Dennoch sollte man bei Father's Day keine 90-minütige Schlachtplatte erwarten, denn dann wird man enttäuscht. Vielmehr dienen die Effekte als Höhepunkte der einzelnen Szenen und geben einem immer wieder den letzten Kick. Zudem driftet der Film in den letzten 30 Minuten sehr ab und man bekommt einige wirklich interessante, aber zugleich auch sehr verrückte Ideen geboten. Das hier ein wenig mit dem Computer nachgeholfen worden ist, fällt dabei aber weit weniger Schlimm auf, als man es sich nach der Explosion vielleicht erwartet hat. Vielmehr merkt man spätestens zu diesem Zeitpunkt, dass man bei Father's Day einen Film in bester Tromamanier geschaffen hat. Man wird fast überrumpelt von der scharfen Kehrtwende, die der Film mit diesem Moment nimmt. Und man muss selbst für sich herrausfinden, ob man Ende darüber froh ist, oder ob man sich eher gewünscht hätte, dass der Film weiter auf der gewohnten Spur geblieben wäre.

      Fazit: Father's Day ist auf jeden Fall eins: Ein sehr unterhaltsamer Film. Doch auf Grund der verrückten Kehrtwende innerhalb der letzten 30 Minuten, dürfte es einige Leute geben, die sowohl begeistert als auch enttäuscht sein werden, denn damit kann und wird man beim ersten Sehen nicht rechnen. Doch das heißt nicht das der Film schlecht ist, sondern viel mehr, dass man für sich selbst entscheiden muss, ob man den Weg gehen will, welchen der Film einschlägt oder eben nicht. Die Umsetzung an sich, sowie der absolut grandiose 80er Jahre Score können definitiv punkten und auch die Effekte können mit ihren vielen blutigen Schauwerten punkten. Auf jeden Fall ist Father's Day ein wilder Trip geworden, den man sich als Tromafan auf gar keinen Fall entgehen lassen sollte.

      Zur DVD: Die Review bezieht sich auf die neue DVD von 84, welche nun erstmals den kompletten Director's Cut von Father's Day bietet. Nachdem Troma in den USA und in England nur eine nicht ganz fertige Version des Director's Cut veröffentlichte, welche auch in dem 6 Disc umfassenden Set von 84 enthalten sein wird, konnte sich 84 die Rechte an dem kompletten Director's Cut sichern. Das Bild ist absolut sauber und scharf geworden. Die einzelnen Risse und Fehler wurden, wie oben bereits geschrieben, als Stilmittel in den Film (von Astron 6) eingefügt. Die DVD bietet neben dem englischen Originalton, auch eine sehr gut umgesetzte deutsche Synchronisation, sowie zwei Audiokommentare. Daneben bekommt man auf der Filmdisc noch zwei Einleitungen, eine von Tromachef Lloyd Kaufman und eine von den Jungs von Astron 6, geboten. Zu den weiteren Extras, wird es noch eine separate Vorstellung geben.

      [bier]10[/bier]
    • was ist im DC denn anders als z.B. bei der US Fassung? Sex und Gewalt oder nur DIaloge und Handlung?
    • RE: Father's Day

      Heute 5 neue mehr oder weniger Trash-Filme geschaut und auf den ich mich am meisten gefreut hatte, weil auch einzig richtig Asche ausgegeben wurde, der war einzig ein totaler Reinfall. Aber lest selbst im Eröffnungsbereich.

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Electro in the Dark (Spotify Playliste)
    • Stimm da zu 100% mit Doom überein.Der Film ist der letzte Rotz.Warum der hier und auch auf anderen Seiten so gefeiert wird ist mir mehr als unbegreiflich.Nach erneuter Sichtung werte ich von [film]6[/film] auf [film]2[/film] ab.
    • Ich hätte ihn Logge und Dan Gore nach Sichtung aber trotzdem empfehlen können. lolp Das Digpak verkaufe ich wieder wer Interesse hat.

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Electro in the Dark (Spotify Playliste)
    • Original von Dr.Doom:

      Ich hätte ihn Logge und Dan Gore nach Sichtung aber trotzdem empfehlen können. lolp Das Digpak verkaufe ich wieder wer Interesse hat.


      Wir stehen eben auf sowas. Glaube FD spaltet echt die Meinungen. Manche lieben ihn, andere finden ihn scheiße. Wenn aber sogar Troma Fans wie Trasher und Doom den nicht mögen ist das komisch lol
    • Original von Logge1002:

      Original von Dr.Doom:

      Ich hätte ihn Logge und Dan Gore nach Sichtung aber trotzdem empfehlen können. lolp Das Digpak verkaufe ich wieder wer Interesse hat.


      Wir stehen eben auf sowas. Glaube FD spaltet echt die Meinungen. Manche lieben ihn, andere finden ihn scheiße. Wenn aber sogar Troma Fans wie Trasher und Doom den nicht mögen ist das komisch lol


      Das liegt daran, dass es nicht wie Troma ist. Wobei ich auch Toxic Avengers 3 und Class Of nukem High 3 sehr schlecht fand, aber die waren anders schlecht, da zubillig runter gedreht, hier ist es ja das Gegenteil.

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Electro in the Dark (Spotify Playliste)
    • Doomchen du machst mir ja wieder hoffnungen :-)Trotzdem werd ich ihn mal in nächster Zeit sichten, bin gespannt ob wir einer Meinung sind^^

    • Original von Dawsons Crack01:

      Doomchen du machst mir ja wieder hoffnungen :-)Trotzdem werd ich ihn mal in nächster Zeit sichten, bin gespannt ob wir einer Meinung sind^^


      Erspar es dir lieber.

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Electro in the Dark (Spotify Playliste)
    • Bloss nicht 84 das Geld in den Rachen schmeißen. Hinterher könnte man sich ärgern. Muss aber jeder selber wissen. Mir hat die UK jedenfalls gereicht.





    • Father's Day
      (Father's Day)
      mit Adam Brooks, Matthew Kennedy, Conor Sweeney, Amy Groening, Garrett Hnatiuk, Brent Neale, Kevin Anderson, Meredith Sweeney, Zsuzsi, Lloyd Kaufman, Mackenzie Murdock, Billy Sadoo, Falcon Van Der Baek
      Regie: Adam Brooks / Jeremy Gillespie / Matthew Kennedy / Steven Kostanski / Conor Sweeney
      Drehbuch: Adam Brooks / Jeremy Gillespie / Matthew Kennedy / Steven Kostanski / Conor Sweeney
      Kamera: Astron-6
      Musik: Jeremy Gillespie / Paul Joyce
      ungeprüft
      Kanada / USA / 2011

      Nachdem Ahab einen Mann ermordet hat, den er für den Killer und Vergewaltiger seines Vaters hielt, muss er für viele Jahre ins Gefängnis. Doch die Vatertags-Mordserie geht weiter und auch der Vater eines jungen Mannes wird grausam zugerichtet, geschändet und lebendig verbrannt. Ein junger Priester versucht die schockierende Mordserie zu beenden und kann Ahab nach dessen Entlassung schließlich dazu überreden, ihm zu helfen. Zusammen mit dem Sohn des letzten Opfers bilden sie ein gnadenloses Trio, das nur noch ein Ziel kennt: den blutrünstigen Vatervergewaltiger endlich zur Hölle zu schicken. Doch genau dort fühlt sich der dämonische Killer ganz besonders wohl...


      Troma goes Grindhouse


      Diese Erkenntnis offenbart sich dem Zuschauer schon bei den ersten Einstellungen des Filmes, denn "Father's Day" schwimmt ganz eindeutig auf der in den letzten Jahren äußerst beliebten Grindhouse Welle. Der Retro-Look verleiht der Geschichte einen ganz eigenen Charme, weicht jedoch von den ansonsten von Troma gewohnten Szenarien erheblich ab. So sollte der Zuschauer keinesfalls eine Geschichte a la "The Toxic Avenger" oder "Terror Firmer" erwarten, denn die hier eingeschlagene Richtung weicht ein wenig von den üblichen Trash-Granaten aus der Kult-Schmiede ab. Das soll jetzt aber keinesfalls bedeuten, das man hier keine überzogene Story mit aberwitzigen Passagen serviert bekommt, denn "Father's Day" beinhaltet zumindest phasenweise auch ernste Momente, die allerdings eher selten zu erkennen sind. In erster Linie präsentiert sich ein vollkommen skurriles Szenario, in dem groteske Situationskomik, Fäkalhumor und teils eklige Szenen sich gegenseitig die Klinke in die Hand geben. Schon die Inhaltsangabe deutet an, das es hier ziemlich abgedreht und überzeichnet zur Sache gehen könnte und diese Vermutung soll sich auch relativ schnell bewahrheiten. Dabei sollte man jedoch anmerken, das der Film in der ersten Stunde verhältnismäßig "normal" verläuft, wenn man dies bei einer Troma-Produktion überhaupt so nennen kann. In den letzten gut 30 Minuten hauen die Macher dann einmal so richtig auf die Kacke und fügen dem Ganzen einen ganzen Schwall abgedrehter Ideen zu, was sich insbesondere auch visuell stark bemerkbar macht.

      Als Betrachter muss man ab diesem Zeitpunkt auch erst einmal ein wenig umdenken, scheint die Chose doch mit der Ermordung des berüchtigten Fuchman beendet, doch in dieser Hinsicht hat man sich dann sehr getäuscht. War das Szenario nämlich bis hierhin schon ziemlich grotesk gestaltet, so wird man nun erst mit der richtigen Portion Trash konfrontiert, die einen streckenweise fast aus den Socken haut. Ein Besuch in der Hölle soll sich nun als absolutes Highlight eines Filmes herausstellen, in dem es von Haus aus nicht gerade an Höhepunkten mangelt und auch der bisher schon nicht gerade niedrige Härtegrad erfährt noch einmal eine enorme Steigerung, so das dem geneigten Gorehound das Herz im Leibe lacht. Ganz generell ist "Father's Day" ein Film, in dem mit Kunstblut und SFX nicht gegeizt wird, teilweise geht es wirklich extrem blutig-und derbe zur Sache. Das Schöne an der Sache ist, das die vorhandenen-und handgemachten Effekte sich größtenteils wirklich sehen lassen können und man kein in der heutigen Zeit übliches CGI-Gewitter über sich ergehen lassen muss. Diverse Szenen in der Hölle erinnern sogar manchmal an die berühmte Stop Motion Technik von Ray Harryhausen, was dem Ganzen noch einmal eine sehr liebenswerte Note verleiht.

      Ansonsten jedoch beinhaltet die Geschichte aber nichts Liebenswertes, vielmehr entpuppt sich "Father's Day" als ein räudiger Bastard von einem Film, der mit seiner dreckigen-und siffigen Atmosphäre jede Menge Pluspunkte sammeln kann. Natürlich gehören bei einem Werk von Troma auch die üblichen skurrilen Charaktere dazu, die sich hier hauptsächlich in Form des Jäger-Trios zu erkennen geben, die den Vater-Vergewaltiger Fuchman zur Strecke bringen wollen. Der einäugige Ahab, ein unkonventioneller Priester und ein schwuler Stricher sind hierbei eine äußerst ungewöhnliche Zusammensetzung, aber für einen Film dieser Art bestens geeignet. Und so ergeben sich innerhalb des Trios auch so manch wahnwitzige Situationen, die mit herrlich komischen Dialogen und hanebüchener Situationskomik angereichert wurden. Obwohl sich das alles jetzt nach einer absolut typischen Troma-Produktion anhört, hebt sich der Film doch von den ansonsten üblichen Szenarien ab, denn "Father's Day" entfaltet einen ganz eigenen Reiz, den man schwerlich in Worte fassen kann. Einerseits typischer Trash, beinhalten die Ereignisse doch ungewohnte Elemente, was insgesamt gesehen für eine ganz besondere Kombination sorgt, die sicherlich auch die Meinungen der Fans spalten wird. Denn ganz sicher wird dieses Werk nicht jedem zusagen, der hier eventuell eine Geschichte in der überzeichneten Art von "The Toxic Avenger" erwartet hat. Doch gerade dieser Aspekt macht eine Sichtung absolut reizvoll und man muss sich ganz einfach selbst davon überzeugen, wie "Father's Day" auf einen selbst wirkt und welchen Eindruck er beim jeweiligen Zuschauer hinterlässt.

      Letztendlich wird diese Produktion höchstwahrscheinlich auch die eingefleischten Troma-Fans in zwei verschiedene Lager spalten und ich persönlich kann das auch durchaus nachvollziehen. Dabei dürfte insbesondere das letzte Filmdrittel die Geschmäcker spalten, präsentiert sich hier doch ein wahres Feuerwerk an verrückten Ideen, die jedoch absolut gekonnt ins Bild gesetzt wurden. In dieser Phase werden ganz besonders die Freunde der harten Gangart extrem auf ihre Kosten kommen, denn obwohl sich die Geschichte auch schon vorher nicht unbedingt mit visueller Härte zurückhält, erfahren die Ereignisse an dieser Stelle noch einmal eine ganz andere Qualität. Letztendlich ist "Father's Day" definitiv eine Sichtung wert und bietet einen kruden Mix aus Grindhouse, Brutalität und Trash, wie man ihn nicht jeden Tag präsentiert bekommt. Kurzweil und beste Unterhaltung sind hier vorprogrammiert, zudem kann sich die Veröffentlichung von '84 Entertainment richtig gut sehen lassen. Das 6 Disc Digipack beinhaltet den Film auf DVD und Blue-ray, eine DVD mit der Pre-Finalen Version, sowie 2 Discs randvoll mit Bonusmaterial und einer Soundtrack-CD, so das hier jedes Sammlerherz höher schlagen dürfte.


      Fazit:


      Mich persönlich hat der Film absolut überzeugt und ich hatte eine Menge Spaß an diesem kruden Szenario, das Blut, Ekel-Passagen, Härte und den beliebten Grindhouse-Look nahezu perfekt miteinander vereint. Natürlich muss sich jeder selbst ein Bild davon machen, doch eine Sichtung dieses skurrilen Werkes kann man nur wärmstens empfehlen, da man ansonsten ein äußerst kurzweiliges Film-Vergnügen verpasst.


      [film]9[/film]
      Big Brother is watching you
    • Was für ein Grottenschlechter miserabler Film!!!
      Die ersten 70 minuten des Streifens nichts als Perversionen Inzest und schlechte KillAnimationen.
      Und ab der 70 Minute ca kommt der Gipfel des Eisberges, Stop-Motion einlagen die man
      beschissener nicht machen könnte und das allerschlimmste neben den Stop-Motion Effeketen,
      noch eine Bluescreen-Technik anzuwenden.OK bei den 50iger oder 60igern lass Ich mir solche Techniken liebend gerne einreden, das hat Flair beispiele dazu zb, King Kong 1933 oder Sinbad von 1954 aber hier in diesen Streifen finde Ich es lächerlich.
      [film]2[/film]

    • Hat jemand die App des Streaming-Dienstes "Viewster" auf seinem Tablet or Smartphone? Ist werbefinanziert und daher kostenlos. Die haben viele Troma-Filme im Programm, die meisten davon in OV. Habe gestern mal kurz in Father's Day reingeschaut - das wirkt auf mich Uncut. Evtl. kann mal jemand vergleichen, der die Uncut-Fassung auf DVD hat?
    • Viewster kenne ich nicht, werds mal runter laden was die im Angebot haben.
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      Meine Kritik hab ich oben raus gelöscht.

      Noch mal gesehen und von 3 auf 6 aufgestuft. Wahrscheinlich hab ich hier damals zu früh aufgegeben. Komischerweise komme ich jetzt auf die selbe, ehemalige Bewertung wie Trasher obwohl ich es genau anders rum sehe, kann aber ansonsten Logge zu seiner Meinung nur zustimmen (nicht von der Bewertung her), dass gerade das letzte Drittel mit Hölle und Himmel viel rettet, dass vorherige ist hingegen aus für mich etwas zu langweilig.

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      Kritik:

      Die Handlung will einiges aufzeigen, aber die Regisseure schaffen es nicht die Fäden richtig zusammen zu fügen, vor allem warum Bösewicht Fuckman bestimmte Personen plötzlich meuchelt, ist nicht nachvollziehbar und die Charaktere wirken ein bissel Gay statt lustig. Die Optik ist ab und zu etwas zu dunkel, ansonsten wird optisch die üblich schmutzige, comichafte Grindhouse Kost geliefert, was den Genrefan anspricht. Die Handlung ist im Mittelteil etwas zu zäh, wer aber da drüber hinweg kommt, dem erwartet noch ein sehr trashiges Finale in der Höllenwelt, dieses letzte Drittel rettet auch den Film und macht von den überzogenen Ideen und den Kreatureffekten her richtig Spaß, er weis dann mit Provokationen wie Geschwisterliebe noch zu überzeugen.

      [film]6[/film]

      [bier]7[/bier]

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Electro in the Dark (Spotify Playliste)