Body Count - Die Mathematik des Schreckens

    • Body Count - Die Mathematik des Schreckens



      Produktionsland: Italien, USA
      Produktion: Alessandro Fracassi
      Erscheinungsjahr: 1987
      Regie: Ruggero Deodato
      Drehbuch: Alessandro Capone, Tommaso Mottola, Luca D'Alisera, Sheila Goldberg, Dardano Sacchetti
      Kamera: Emilio Loffredo
      Schnitt: Nadia Boggian
      Spezialeffekte: Roberto Pace
      Budget: -
      Musik: Claudio Simonetti
      Länge: ca. 90 min
      Freigabe: ungeprüft
      Darsteller: Bruce Penhall, Mimsy Farmer, David Hess, Luisa Maneri, Nicola Farron, Ivan Rassimov, Charles Napier


      Inhalt:
      Sechzehn Jahre nachdem ein Teenie- Pärchen brutal in einem Feriencamp ermordet wurde, zieht es mehrere Teenager in dieses Camp um dort ein wenig auszuspannen und zu feiern. Am Camp angekommen versucht der Campverwalter die Leute wieder los zu werden, hat aber keine Chance, da die Urlauber unterwegs seinen Sohn mitgenommen haben, dem es prompt gelingt zu vermitteln. Dem Sheriff, der zu allem Übel noch ein Verhältnis mit der Frau des Campverwalters pflegt, schmeckt die ganze Sache überhaupt nicht. Aus diesem Grund schnüffelt er noch mehr als vorher in der Umgebung des Camps herum. Nachdem sich die Urlauber häuslich eingerichtet haben, beginnen sie auch schon die Umgebung zu erkunden und sich einen Lenz zu machen. Aus dem gemütlichen Urlaub wird aber nichts, da sich der Mörder, der schon vor 16 Jahren an Ort und Stelle war, mit ihnen im Wald befindet und nichts an seiner Meinung über turtelnde Teens geändert hat.


      Trailer:



      Der Film ist hierzulande nur auf VHS erschienen.


      Meine Wertung:
      Der Film wirkt etwas wie eine schlechte Kopie von Friday the 13th . Die Geschichte kommt einen schon sehr bekannt vor. Den Killer sieht man Anfangs gar nicht, erst gegen Ende wo es zum Showdown der 4 übrig gebliebenen Camper mit dem "Bösen" kommt. Irgendwie will auch nicht so recht Spannung aufkommen....Die Schauspieler sind mittelmäßig. Gut das war das negative, jetz kommen wir mal zu den guten Seiten des Films.:
      Der Film zeigt eine wunderschöne Landschaft :)
      Und ein paar Morde sehen auch ganz gut aus. Das Finale des Films ist dann doch etwas verblüffend(Also man hätte das so nicht erwartet....) Sonst alles nur Mittelmaß meine Wertung: 5,5 / 10 Kann man sich angucken, muss man aber nicht....
      Arthur Spooner: "Ah, ihr jungen Leute mit eurem Gesundheits- und Schlankheitstick. Zu meiner Zeit hatte man mit Mitte fünfzig einen ordentlichen Herzinfakt. Und wir haben ihn zu schätzen gewusst!"
    • Aber leider nicht ansatzweise in einer Liga mit Freitag der 13. :)
      Arthur Spooner: "Ah, ihr jungen Leute mit eurem Gesundheits- und Schlankheitstick. Zu meiner Zeit hatte man mit Mitte fünfzig einen ordentlichen Herzinfakt. Und wir haben ihn zu schätzen gewusst!"
    • Original von |Skeletor|
      Aber leider nicht ansatzweise in einer Liga mit Freitag der 13. :)
      ....stimmt, eher in der 2.Liga der Horrorfilme zu finden. Wenig gewollt, das wird zumindest erreicht. ^^ [film]5[/film]
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein <3 gehört nur meiner Mama und dem...
    • Also ich finde nur DVD Links von österreischischen Seiten :wink:
      Arthur Spooner: "Ah, ihr jungen Leute mit eurem Gesundheits- und Schlankheitstick. Zu meiner Zeit hatte man mit Mitte fünfzig einen ordentlichen Herzinfakt. Und wir haben ihn zu schätzen gewusst!"
    • Einer der vielen Slasher-Filme ohne dass es hier etwas Bahnbrechendes oder Besonderes zu sehen gibt. Eher ungewöhnlich für einen Film dieser Art ist dass es sich um ein italienisches Werk handelt. Zu sehen bekommt man hier auch David Hess ("Last House On The Left", "Der Schlitzer") der selber mal Regie führte in "Goodnight-Die Nacht als Knecht Blutbrecht kam" (1980), ebenfalls ein Slasher aber nur Massenware! "Body Count" ist ein Film der sicherlich mal einen netten Abend garantiert aber was fehlt das sind eben besondere Szenen die ihn aus der Masse hervorheben sodass dieser Streifen fernab seiner grösseren Vorbilder ist finde ich. [film]6[/film]
    • Da war ich jetzt mal so richtisch platt nach den Film X( Das nen ich Backwood Slasher wie es mir gefällt.Von der ersten bis zur letzten minute Slasher/gehacke pur.Da freut sich mein Slasher Herz.Der zählt jetzt klar in meiner Top 3 meiner Slasher liebhaber!!!!
      Platz 1 The Mutilator
      Platz 2 The Burning
      Platz 3 Bodycount
      Was für ein Augenschmaus des 80 BackwoodSlashers.Herrlichst so lob ich mir das.
      Klare Seh empfehlung sag ich da nur 10 wenn nicht mehr von 10 Punkten :14: :14: :14:

    • Der Film ist echt nicht schlecht.Anfangs zwar eher ruhig,aber dennoch stimmig in seinem gesamten Charackter.Ich mag die Art der alten Slasherfilme sehr,die haben was,die rocken.Empfehlen kann ich den Streifen aber eher den Slasherfans,denn normale Horrorfans werden nicht sooo ihren Spass mit dieser Perle haben,Slasherfanatiker werden ihn allerdings lieben.


      Meine Punktvergabe: [film]7[/film]
    • Nach erneuter sichtung von Body Count muss ich zwar noch immer sagen das er ein guter und auch teilweiser Harter Backwood Slasher ist.Voralem der Soundtrack ist einsame spitze, selten so gute Musikalische hintergrundmusik gehört wenn der Mörder loslägt.Schauspiel größen wie David Hess versüßen mir diesen Wald-Tripp.
      [film]7[/film]

    • Typischer wenn gleich gelungener 80s Slasher welcher im Fahrwasser jener Zeit mitschwimmt, dank Deodato's m.u. recht drastischer Inszenierung sich über Wasser halten kann. Schließlich wird nicht lange rumgefackelt sondern geht gleich zur Sache. Ob mit der Axt oder tödlichen Fallen, teilweise hält der Cannibal Holocaust Regisseur richtig drauf so dass dem Zuschauer paar nette F/X nicht vorenthalten werden.

      Zwar wird Body Count seinem Titel nur bedingt gerecht, doch solide Darstellung und angenehme Spannung sorgen zusätzlich für aufkommendes Slasher-Feeling, dazu David Hess & feinem Score, was will man mehr?

      8-9/10
    • Kritik:

      Tz Tzzz Tzzz Döng Döng Döng.. der Synthetischersound ist hier herausragend gut. An die abgelegene Kulisse nagt der selbe Zahn der Zeit wie bei Freitag der 13. und auch das ist sehr stimmig. Der Cast besteht aus bekannten aber hier teils nur absolut durchwachsen agierenden Schauspielern, es war für die meisten nach einer sehr langen Karriere auch so ziemlich das Letzte oder das letzte Gescheite ihrer Laufbahn, wie ein Psychopapa David Hess, die Sheriffs Ivan Rassimov und Charles Napier, der Teencast bleibt hingegen recht unpersönlich und dient wahrlich nur als Opfermasse, von denen man wohl auch sonst nichts mehr gehört hat. Nur der übergewichtige Trottel Sid der nackt in das Haus der Eltern gelockt wird, ist in einigen Szenen sehr witzig und charismatischer ausgefallen, den Rest an nicht gerade wenigen Teens kann man schnell mal untereinander verwechseln. Das Vorgehen ist aber trotzdem witzig und pubertär.

      Die große Schwäche ist in der 1.Filmhälfte zu finden, dass diese bei den Morden zunächst wenig Sinn macht, es wird einfach zu schlecht und obendrein meist zu blutleer abgehandelt. Wie ein Mädel was zum Dämon wird, wenn sie zuvor nur mit dem Messer verfolgt wird, das ergibt zurück betrachtet gar keinen Sinn. Das Medizinfellmonster sieht auch reichlich unglaubwürdig aus, dies wird am Ende noch geklärt, eigentlich recht logisch erklärt, aber als Monster an sich wirkt es zu unecht. Dann gibt es eine Nackte die sich im Campingwagen rumrobt, über diese wird eine Decke drüber gelegt, dann wider entfernt und plötzlich zappelt nur noch das Bein von ihr drin rum. Dabei geht schon unter, das die Teens absolut unbesorgt dort campen, wo im Wald ersichtlich lauter tödliche Fallen aufgestellt werden, um einen Medizinmann zu fangen. Solche Szenen die sich mit dem Ende dann kein Stück erklären lassen, machen den Spaß am Geschehen kaputt. Ganze 5 Drehbuchschreiber gab es hier, ersichtlich bekommt das Werk ab Filmmitte inhaltlich allerdings noch gerade so die Biege um den Film überhaupt verkaufen zu können und es wird doch noch ein normaler Slasher ohne die Übernatürlichkeiten, mit einem doch ansprechenden Ende, wo man sich was gekonnt rein denken kann. Mich würde mal interessieren was hier beim Script und beim Dreh so alles schief gelaufen ist, ob wie ich vermute zunächst ein Dämonenfilm entstehen sollte, denn nur so ergibt die erste Filmhälfte einigermaßen Sinn. 5 Drehbuchschreiber für solch einen B-Film muss man erst mal verbraten.


      Ruggero Deodato hat sich den Einzug in Hollywoods Apartments anschließend sicher nach Filme wie Cannibal Holocaust, Der Schlitzer und Cut and Run auch anders vorgestellt, denn unschöne Filmfehler gibt es hier wie Meteoritenkrater. Als Entschädigung liefert das Werk nackte Brüste, rote und knappe 80er Jahre Sporthöschen der Damen, ein paar Genrebekanntheiten und ein stark reinhauender Synthesizer.

      [film]6[/film]

      Filmsound:
    • Ich mag den Film irgendwie.
      Die Titelmusik von Simonetti ist außerdem Weltklasse.

      Von mir:

      [film]8[/film]

      [GORE]6[/GORE]
      Meine Bewertungskriterien:

      10= über jede Kritik erhaben; 9= Oberhammer mit unbeachtlichen kleinen Schwächen
      8= Pflichtkauf; 7= Must-See; 6= sollte man mal gesehen haben
      5= kann man gesehen haben; 4= muß man nicht sehen, tut aber noch nicht weh
      3= Hände weg; 2= körperliche Beschwerden treten auf
      1= Exitus oder: Tarantino geht ans Werk
      0= König Kacke auf einem Scheißhaufen oder: Rob Zombie geht ans Werk
    • Heute mal das erste mal den Film mit Deutscher sprachausgabe gesehen, die zwar nicht schlecht ist aber die Prodagonisten sind sowas von dämlich und obendrein Schauspielern sie alle samt fürchterlich, so das ich den ganzen Film mehr zum Lachen hatte als einen Horrortrip.Achso das Ende ist mal komplett unlogisch und zwar
      Spoiler anzeigen
      Warum sieht man Ben hinter der Maske und denkt sich er hätte alle gekillt wenn man zu Ende hin dan doch erst wieder den Mörder sieht wie er den Vater umbringt???Der obger coole Polizist kanns wohl schwer sein den der war hinter ihm.Achso es gibt nen zweiten Medizin Mann in den Wäldern, What the fuck...
      Jedenfalls hatte ich früher geringere Ansprüche als Heute und mir sind die Fehler nicht so ins Auge gesprungen, geschweige dem die Schauspielerischen darbietungen.
      [film]6[/film]