Der Manitou



    • Alternative Titel:
      "Geburt des Dämons" - Bundesrepublik Deutschland (Titel auf Video)
      "Super Zombie: Die Geburt des Grauens


      Produktionsland: Kanada, USA
      Produktion: William Girdler
      Erscheinungsjahr: 1978
      Regie: William Girdler
      Drehbuch: Graham Masterton (Roman), William Girdler, Jon Cedar, Thomas Pope
      Kamera: Michel Hugo
      Schnitt: Bub Asman
      Spezialeffekte: Gene Grigg, Tim Smythe
      Budget: ca. 3.000.000 $
      Musik: Lalo Schifrin
      Länge: ca. 104 Minuten
      Freigabe: FSK 18
      Darsteller: Tony Curtis, Susan Strasberg, Michael Ansara, Stella Stevens, Jon Cedar



      Karen Tandy ist von einem schnell wachsenden Tumor auf ihrem Rücken befallen. Nachdem Operationen erfolglos verlaufen und es zu überdimensionalen Zwischenfällen kommt, erkennt man, dass es sich hierbei um die angestrebte Geburt eines Manitus handelt. Als alle medizinischen Mittel versagen, bittet Karens Freund Harry Erskine, den Indianer John Singing Rock, um Hilfe…

      Der Manitou ist ein Film der sich mit Geistern und Exorzismus auseinandersetzt und dieses Thema mit der indianischen Mythologie mischt. Das Endresultat lässt sich durchaus als interessant bezeichnen. Regisseur William Girdler bedient sich einfacher Mittel, wie einem langsamen Spannungsaufbau und dem Lösen des Rätsels um ein Mysterium. Hierbei werden gezielt Mittel aus Friekins Exorzist verwendet, auch wenn diese lang nicht deren Bedrohlichkeit aufweisen. Trotzdem bringt die Phase in der der Exorzimus durchgeführt wird, eine düstere Atmosphäre rüber, die sich vor allem durch das abgedunkelte Krankenzimmer hervorheben.

      Was Den Film eher nicht gut tut ist ein völlig falsch gewähltes Ende. Denn die Absicht Mystifizierung in Futurismus münden zu lassen ist eher schlecht gewählt.





      [film]7[/film]
    • RE: Der Manitou

      Den Film habe ich früher mal auf Video gehabt. Ich habe den Film als sehenswert oder gar spannend in Erinnerung, wenn auch kein Film den ich öfters gucken würde. Aber ist wie gesagt sehr lange her.
    • Kritik:

      Manitou ist ziemlich eingestaubt, meist dominieren die Farben braun und grau. Was noch schwerwiegender zur Geltung kommt, sind die streckenweise bierernsten und trockenen Dialoge der blassen Darsteller, der Vergleich mit William Girdler sein Grizzly ist diesbezüglich sehr passend. Es wird eine Seance abgehalten und sonst passiert zunächst nichts weiter was richtig unterhalten kann. Die lahme Geschichte lebt nur von seiner abgedrehten Idee. Um ein Geschwür am Nacken zu entfernen, was haltet euch fest, ein Fetus sein soll, um die Geburt eines Manitus voranbringt. Da die Medizin machtlos ist, wird ein Indianer geholt, der mit seinen Zaubersprüchen den Manitu in seine Grenzen halten soll, der wiederum mit Dämonen um sich wirft. Das letzte Drittel erinnert dann ein wenig an Der Exorzist, dort kommen dann auch Bluteffekte und Tempo auf, sogar mal richtige Gruselatmosphäre, die aber aufgrund der trashigen Geschichte auch wieder schnell erstickt wird. Der Ablauf wirkt nämlich nicht bedrohlich, sondern unfreiwillig komisch. Zum Finale wird es dann jedenfalls sehr fantasievoll und die zahlenreich überholten Spezialeffekte sind dort jedenfalls dem Trash dienlich. So richtig rettet es den Film aber nicht, wenn man die sehr lahme 1.Filmhälfte sieht, zumindest ist es William Girdler sein letzter Horrorfilm.

      [film]5[/film]

      [bier]6[/bier]
    • Kritik:

      Manitou ist ziemlich eingestaubt, meist dominieren die Farben braun und grau. Was noch schwerwiegender zur Geltung kommt, sind die streckenweise bierernsten und trockenen Dialoge der blassen Darsteller, der Vergleich mit William Girdler sein Grizzly ist diesbezüglich sehr passend. Es wird eine Seance abgehalten und sonst passiert zunächst nichts weiter was richtig unterhalten kann. Die lahme Geschichte lebt nur von seiner abgedrehten Idee. Um ein Geschwür am Nacken zu entfernen, was haltet euch fest, ein Fetus sein soll, um die Geburt eines Manitus voranbringt. Da die Medizin machtlos ist, wird ein Indianer geholt, der mit seinen Zaubersprüchen den Manitu in seine Grenzen halten soll, der wiederum mit Dämonen um sich wirft. Das letzte Drittel erinnert dann ein wenig an Der Exorzist, dort kommen dann auch Bluteffekte und Tempo auf, sogar mal richtige Gruselatmosphäre, die aber aufgrund der trashigen Geschichte auch wieder schnell erstickt wird. Der Ablauf wirkt nämlich nicht bedrohlich, sondern unfreiwillig komisch. Zum Finale wird es dann jedenfalls sehr fantasievoll und die stark überholten Spezialeffekte sind dort jedenfalls dem Trash dienlich. So richtig rettet es den Film aber nicht, wenn man die sehr lahme 1.Filmhälfte sieht, zumindest ist es William Girdler sein letzter Horrorfilm.

      [film]5[/film]

      [bier]6[/bier]
    • Ach herrlich...dieser mix aus Sci-fi - mystery- Horror und situations- Komödie, ist beste Unterhaltung. Der ist so kitschig ,das er wieder gut ist. Tony Curtis als falscher Wahrsager, und sein Indianer- Kumpel geben ein richtiges Paar ab. Im Kampf gegen einen Mini - Manitou - Dämon kommt viel Chaos auf . Außerdem werden alte Zauber- Riten vs New Way - Electro - Laser und Maschienen Zaubereien zelebriert.
      Da kommt Freude auf. Allerdings muss ich zugeben, das dies Spektakel nicht un-spannend war. Eine gelungene Atmo, und genug Humor.
      Ich kann nicht meckern . Ich hab mich köstlich amüsiert. Kopf abschalten, und los gehts. Ich sag nur Paaanaaa. lol meine Wertung 7,5/10
      Medizinmännern.
      Pain, Fear,....and the Dead is everywhere.
    • Hatte vor kurzem den Roman von Graham Masterton gelesen und mir danach noch mal den Film angetan.

      Was passiert?
      Ein Medizinmann eines vor 400 Jahren ausgestorbenen Stammes läßt sich wiedergebären...im Nacken einer Frau. Mächtige Medizinmänner waren dazu damals in der Lage.
      Der Nachteil: der Wirt stirbt bei der Geburt.
      Da die moderne Medizin machtlos gegen das Geschwür auf dem Rücken der Frau ist, wird ein Medizinmann der Neuzeit zur Hilfe geholt. Dieser ist natürlich nicht mehr ganz so mächtig wie zur Zeiten, als die Indianer noch frei lebten. Dennoch versucht John Singing Rock sein Bestes.
      Im Krankenhaus kämpft dann der Geist des wiedergeborenen Medizinmannes gegen den geist (Manitou) von Singing Rock. Da werden dann auch mal Dämonen aus der Geisterwelt beschworen, die Menschen angreifen.
      Selbst das indianische Pendent des Teufels mischt am Ende mit.
      Da aber in jedem Ding ein Manitou (Geist) wohnt und man dem alten Medizinmann offenbar nicht besiegen kann, müssen die Manitous der Geräte des weißen Mannes (die Vorläufer unserer PC´s - der Film spielt 1978!) hier helfen.
      Es kommt zur finalen Schlacht von alter und neuer Magie.

      Ist das gut?
      Bedingt.
      Liest man das Buch, kann man einen richtig heftigen Gore-Film erwarten.
      Davon bleibt im Film jedoch wenig übrig. Keine Ausweidungen, keine Verstümmelungen, kein Blutmatsch.
      Stattdessen sehen wir einen mächtige, 400 Jahre alten Indianer, der durch Röntgenstrahlung verstümmelt ist, auf dem Boden sitzt und vor sich hingrunzt.

      Das Ganze muß vor dem Kontext gesehen werden, daß solche Filme noch schwer von "Der Exorzist" beeinflußt waren und es in den 70er Jahren eine extrem große Esoterik- und Okkult-Bewegung in den USA gab.
      Heute erntet so ein Film eher ein müdes Lächeln.

      Von daher hat der Film eher historischen Wert.

      Von mir:


      [film]5[/film]

      [GORE]3[/GORE]
      Meine Bewertungskriterien:

      10= über jede Kritik erhaben; 9= Oberhammer mit unbeachtlichen kleinen Schwächen
      8= Pflichtkauf; 7= Must-See; 6= sollte man mal gesehen haben
      5= kann man gesehen haben; 4= muß man nicht sehen, tut aber noch nicht weh
      3= Hände weg; 2= körperliche Beschwerden treten auf
      1= Exitus oder: Tarantino geht ans Werk
      0= König Kacke auf einem Scheißhaufen oder: Rob Zombie geht ans Werk
    • Der Manitou der Böse Geist der Indianer der sich einnistet als Fötus an einen Menschenkörper um wiederzukehren in seiner "Menschlichen" Form und alles und jeden auslöschen will der sich ihn in den Weg stellt.Oh ja solch eine Abstrakte Geschichte die da einen Aufgetischt wird habe ich bis weilen noch nicht gesehen und ich muss sagen sie gefällt, auch die Spezial effekte sind großartig anzusehen das man im letzten drittel gar nicht mehr aus dem Staunen rauskommt.Die paar wenigen aber dafür gut gemachten Mmordszenen wie zb die Krankenschwester ihren Kopf verliert sind toll anzusehen.Schön Altbackene SFX gepaart mit einer echt geilen Story und einen Manitou der zum Fürchten aussieht.Für Fans dieses Jahrgangs definitiv eines Blickes würdig.
      [film]7[/film]