Wonder Woman (2017)

    • Möglich :-)
      Aber es ist einer der wenigen Superheldenfilme die etwas Tiefgang besitzen, wenngleich ich ihn nicht nominieren würde.
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Ob ich es war haben will oder nicht, das beste Kino ist immer noch das Zuhause dagegen stinkt das herkörmliche um Welten ab.Den heutzurtage holt man sich ja das Kinoerlebnis nach Hause und mit dem hilfsmittel bzw der Technik von Heute nicht zu knapp.Das zweite mal der sichtung sogar noch nen Tick besser als im Kino.
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    • Der Harvard Psychologe Dr. William Moulton Marston erfand nicht nur als einer der ersten einen Lügendetekto, sondern auch die Figur der Wonder Woman, mit "Professor Marston & The Wonder Women" kommt jetzt ein Film über ihn in unsere Kinos, und zwar am 2. November 2017.

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    • Wonder Woman
      (Wonder Woman)
      mit Gal Gadot, Chris Pine, Connie Nielsen, Robin Wright, Danny Huston, David Thewlis, Saïd Taghmaoui, Ewen Bremner, Eugene Brave Rock, Lucy Davis, Elena Anaya
      Regie: Patty Jenkins
      Drehbuch: Allan Heinberg / Zack Snyder
      Kamera: Matthew Jensen
      Musik: Rupert Gregson-Williams
      FSK 12
      China / Großbritannien / Hongkong / Italien / Kanada / Neuseeland / USA / 2017

      Diana ist eine Amazonenprinzessin, die auf einer verborgenen Insel zu einer unbezwingbaren Kriegerin ausgebildet werden soll. Als dort der Pilot Steve Trevor eine Bruchlandung hinlegt und den Kämpferinnen davon berichtet, dass weit entfernt von ihrer Welt ein verzweifelt geführter Weltkrieg tobt, zieht Diana ohne Erlaubnis mit ihm los, um in den Konflikt einzugreifen und das Gute gewinnen zu lassen. Während sie in die Schlacht zieht, entdeckt sie ungeahnte Fähigkeiten, die sie zu Wonder Woman werden lassen.


      Nachdem man die gute Wonder Woman ja schon in "Batman v Superman: Dawn of Justice" begutachten durfte und Gal Gadot den beiden Hauptfiguren dabei fast die Show gestohlen hat, liegt nun endlich auch die Ursprungsgeschichte der jungen Amazone vor. Mit einem geschätzten Budget von 149.000.000$ entstand dabei ein wirklich imposanter Blockbuster, der das wieder neu belebte DC-Universum enorm bereichert. Und das liegt sicherlich nicht ausschließlich an den vorhandenen Effekten die sich sehr gut anschauen lassen, vielmehr ist es die äußerst spannende Geschichte an sich, die den Zuschauer durchgehend in ihren Bann zieht. Beginnend in der Kindheit der Amazonen-Prinzessin schlägt das Geschehen den Bogen zum ersten Weltkrieg, dessen Geschehen eindeutig im Fokus der Erzählung steht. Selbstverständlich müssen wir Deutschen einmal mehr als die Bösewichter herhalten, woran man sich mittlerweile ja locker gewöhnt hat. Regisseurin Patty Jenkins (Monster) ist es gelungen eine aus einer interessant erzählten Story und jeder Menge sehenswerter Action ausgewogene Mischung zu kreieren, die einen gut zwei Stunden erstklassig unterhält. Die enthaltene Action ist gut über die gesamte Laufzeit verteilt, wobei manch einer sicherlich zu der Meinung gelangen wird das diese Zutat viel zu kurz kommt.

      Das ist natürlich Ansichtssache und man kann es nicht jedem recht machen, aber "Wonder Woman" überzeugt eben durch die Ausgewogenheit der einzelnen Elemente von denen definitiv keines zu kurz kommt. Die Geschichte wird flüssig erzählt und beinhaltet keinerlei Längen, immer wieder eingestreuter Humor sorgt trotz der eigentlich relativ ernsten Thematik des Krieges für viel Lockerheit und die erstklassigen Darsteller tun ihr Übriges, um einen extrem guten Gesamteindruck zu erzeugen. Dabei sind es nicht nur die Hauptdarsteller Gal Gadot und Chris Pine die glänzen können, auch alle Nebenfiguren sind hervorragend besetzt. Das ist in meinen Augen eine der ganz großen Stärken dieses Filmes, der aber auch in allen anderen Belangen einen mehr als guten Eindruck hinterlässt. Jenkins ist es auch hervorragend gelungen das Kriegsgeschehen recht eindrucksvoll und authentisch darzustellen, die teilweise düsteren Bilder verleihen dem Szenario dabei den unübersehbaren Anstrich der totalen Tristesse und Hoffnungslosigkeit. Gleichzeitig lässt sich durch die Figur von "Wonder Woman" und deren Idealismus auch viel Hoffnung erkennen, so das auch in dieser Beziehung eine exzellent funktionierende Mixtur gefunden wurde.

      Ganz generell präsentiert sich die titelgebende Hauptfigur von Beginn an als absolute Sympathieträgerin und nimmt so auch völlig zu recht den Status einer charmanten Superheldin ein. Dabei ahnt sie am Anfang noch nicht einmal etwas von den in ihr schlummernden Kräften, denn diese entdeckt sie erst im Laufe der Zeit, um sie dann auch sogleich zum Wohle der Menschheit einzusetzen. Gal Gadot vermag in ihrer Rolle absolut zu glänzen und versprüht dabei insbesondere im ersten Filmdrittel einen herrlich naiven Charme. Nachdem sie nämlich abgeschottet auf einer verborgenen Insel unter lauter Amazonen aufgewachsen ist, gestalten sich gerade die ersten Schritte in der normalen Welt ziemlich unbeholfen. In dieser Phase der Erzählung kommt es dann auch des Öfteren zu wunderbarer Situationskomik und auch diverse sehr witzige Dialoge treten immer wieder in den Vordergrund. Der wirkliche Reifeprozess der jungen und extrem hübschen Frau gibt sich dann während des Kriegsgeschehens zu erkennen und stellt das bisherige Leben von "Wonder Woman" ganz gehörig auf den Kopf.

      In der Summe handelt es sich bei vorliegendem Beitrag um eine mehr als nur gelungene Comic-Verfilmung, wobei die Meinungen wie eigentlich immer auch an dieser Stelle auseinander gehen werden. Nachdem mir persönlich auch schon "Batman v Superman: Dawn of Justice" äußerst gut gefallen hat, liegt nun der nächste gelungene Film des DC-Universums vor und man kann durchaus gespannt darauf sein, was den geneigten Fan in der Zukunft noch alles erwartet. Patty Jenkins hat jedenfalls eine absolut gelungene Arbeit abgeliefert und es bleibt zu hoffen, das man auch zukünftig noch eine Menge von der sympathischen "Wonder Woman" hören wird.


      Fazit:


      Es ist im Prinzip immer wieder die Frage, ob man mehr auf die Superhelden von Marvel oder die von DC steht. Das bleibt natürlich jedem selbst überlassen, doch mit den letzten Verfilmungen "Batman v Superman: Dawn of Justice", "Suicide Squad" und nun auch "Wonder Woman" hat DC ein Stück des Vorsprungs aufgeholt, den Marvel sich in den letzten Jahren erarbeitet hat.


      8,5/10
      Big Brother is watching you
    • Bin bei "Wonder Woman" so hin- und hergerissen: Erstmal, Gal Gadot spielt gut (Finde sie sehr hübsch.). Auch gefällt mir der Witz in dem Film (Z.B. wie Wonder Woman manchmal so auf die Welt um sie herum reagiert.) Oder auch einige Action-Szenen (U.a mochte ich sehr Ihren Angriff auf
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      dieses
      MG-Nest im Turm]
      Das war gut. Jedoch, irgendwie hat mich die Story nicht so wirklich umgehauen. Auch merkte man bei einigen Szenen das er auf 3D ausgelegt ist. (Hab ohne 3D geguckt.) Der Film ist ok, aber nicht überragend.

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