Ilsa - Haremswächterin des Scheichs

    • Ilsa - Haremswächterin des Scheichs



      Produktionsland: Kanada
      Produktion: Don Edmonds
      Erscheinungsjahr: 1976
      Regie: Don Edmonds
      Drehbuch: Langston Stafford
      Kamera: Glenn Roland
      Schnitt: -
      Spezialeffekte: -
      Budget: ca. -
      Musik: -
      Länge: ca. 90 Min.
      Freigabe: ungeprüft
      Darsteller: Dyanne Thorne, Sandi Richman, Wolfgang Roehem, Uschi Digard

      Es gibt in Deutschland nur eine geschnittene VHS.
      Österreich: XT & NSM bieten einige DVD Fassungen an.



      Die Fortsetzung von „Ilsa- Die Hündin von Liebeslager 7“ schlägt selbstverständlich den gleichen Weg wie sein Vorgänger ein. Zwar sind die hier dargestellten Charaktere vereinzelt nicht ganz so pervers, zeigen allerdings die von ihnen erwartete Krankhaftigkeit im ausreichenden Maße.

      Die Story ist im Prinzip schnell dargelegt, da diese wirklich minimalistisch ist. Im Prinzip verlegt man das Konzentrationslager in den Nahen Osten und lässt Dyanne Thorne dort nach allen Regeln der Anti-Kunst wüten. Anders als im Erstling der Trilogie, unterstützt Ilsa zum Ende des Films die „Guten“. Sei es auch nur als Mittel zum Zweck um sich für die, ihr zugefügten Peinigungen, zu rächen. Das sie am Ende damit allerdings auch völlig daneben liegt, bringt dem Film zumindest eine witzige Pointe. Damit wären wir auch schon beim Thema: Ernsthaftigkeit. Wer „Ilsa – Haremswächterin des Scheichs“ ernst nimmt, dem ist aus meiner Sicht nicht zu helfen. Der Film überspitzt Sadismus und Gewalt und bringt eine Art kranken Humor ein. Dieser weiß auf die, eine oder andere Art, durchaus ansprechend zu sein,
      zumindest wenn man dieses krankhafte Scheinambiente durchschaut hat.

      Das Highlight des Films ist definitiv: Dyanne Thorne. Ihr gelingt es in jeder Phase des Films für Unterhaltsamkeit zu sorgen und das ein oder andere Schmunzeln hervorrufen. Die weiteren Darsteller sind im Vergleich zu „Ilsa- Die Hündin von Liebeslager 7“ nicht ganz so plump und daneben.

      Fazit:
      Der Film ist unter dem Strich gesehen: sleazig, fies und gemein. Niveau gibt es keines, aber dieses erwartet man auch nicht. Für Fans 70er Sexploitation-Kinos absolut empfehlenswert.

      [film]6[/film]

    • Der zweite Teil der Ilsa-Reihe hat mir recht gut gefallen, im Grunde finde ich alle drei Teile sehenswert wobei der erste vielleicht der Krankeste ist. Aber auch hier im zweiten Teil gibt es die eine oder andere kranke Idee wie zB. das mit dem Sprengstoff in dem Körper einer Frau. Am ehesten schaue ich mir wohl den 2. und 3. Teil an, der dritte Teil ist nicht ganz so krank, kommt aber auch mit viel Sex daher (inkl. recht witzigen Dialogen wenn Ilsa sich mit ihren russischen Kollegen vergnügt). Wer vielleicht mehr auf die italiensiche Filmindustrie setzt was so Camp-Streifen angeht der sollte mal in "Women's Camp 119" (1976) oder "Das Foltercamp der Liebeshexen" 1980 (der wimmelt nur so von blöden und primitiven Dialogen) reinschauen. Ansonsten finde ich aber dass die Ilsa-Reihe durchaus noch auch so von der "Story" unterhalten kann, auch wenn die Gewaltszenen etc. den rohen Grundton wohl unterstreichen. [film]8[/film]
    • Sehr sleaziger und derber (S)Exploitationfilm der alten Schule der leider etwas zahmer als der doch sehr abseitige "She-Wolf" ist.Dyanne Thorne überzeugt mal wieder absolut in ihrer Rolle als fiese Lagerleiterin.Es gibt natürlich wieder reichlich Sex und Gewalt so das einem (vorrausgesetzt man ist Fan dieser Art Film) vergnüglichem Filmabend nichts im Wege steht.Leider werden in der heutigen Zeit so kleine fiese Filmchen nicht mehr produziert.Ich vermisse wie so oft die guten alten siebziger Jahre.
    • Der zweite Teil der Ilsa Reihe hat mir besser gefallen als der erste. Auch wenn dieser hier nicht ganz so krank und brutal wie der erste ist (obwohl es hier natürlich auch ein paar Folter Szenen gibt).
      Dafür fällt er meiner Meinung nach nicht ganz so trashig aus, und gerade das gefällt mir besser als im ersten Teil. Hier macht es wenigsten halbwegs Sinn warum die Frauen immer blank ziehen. Die Story ist zwar auch nicht die beste aber solche Filme wollen ja auch nicht mit ner super durchdachten Story punkten.

      Dyanne Thorne spielt ihre Rolle als Haremswächterin wirklich gut, aller anderen sind ganz ok.

      Das Ende des Films hat dann sogar noch ne kleine Überraschung parat. Wem der erste gefallen hat wird von dem zweiten Teil sicher auch nicht Enttäuscht sein.

      Von mir [film]6[/film] Punkte
      Zensur Ist Für´n A......!!

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    • Sehr guter zweiter Teil, bei dem ich zu Beginn sehr enttäuscht war, dass das Lagerfeeling nicht mehr da war. Jedoch muss ich sagen, dass je länger der Film ging, umso mehr konnte ich mich mit dem Film anfreunden.

      Die Story ist knackiger, die Frauen (meiner Meinung nach) hübscher und das ganze Geschehen läuft flott.

      Wem Teil 1 gefallen hat, der sollte sich Teil 2 auf jeden Fall mal zur Gemüte führen.

      [film]8[/film]