Texas Chainsaw - The Legend Is Back

    • Der Film hat wirklich alles was einen guten Horrorfilm ausmacht, nur eben kein "Herz", gestern nochmal angeschaut und man packt sich so einige male an die Stirn wie "dumm" es ist was dort einge male zu sehen ist, total schade drum.
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • 10P. ist aber echt zuviel, der ist doch noch deutlich schlechter produziert und harmloser als "The Beginning".
    • Texas_Chainsaw_Killer_82 schrieb:

      "Texas Chainsaw" - ist naiv betrachtet eine konstruierte Fortsetzung, die das Original-Sequel ignoriert und sich konsequent an die Verfilmung von 1974 ahnzulehnen versucht...

      (...)

      ...gezeigt wird eine Geschichte um die Sawyers und Heather die Cousine von Jedidiah aka "Leatherface", welche hier in den Mittelpunkt rückt und sich mit zunehmender Laufzeit vielmehr als ein blutiges Familiendrama entpuppen soll - Es geht vorrangig um Vergeltung und Gerechtigkeit, Schuld und Sühne - eine Fehde die die Worte "Auge um Auge" zitiert...

      Anfangs wird dem Zuschauer ein kurzgehaltener Epilog zum Original als "Vorgeschichte" präsentiert, was sich mehr oder weniger als Aufhänger für die restliche Erzählung beschreiben lässt. Bis der Film dann richtig in die Gänge kommt, vergeht auch erstmal gut eine halbe Stunde, das Tempo kann daraufhin aber bis zum Ende gehalten werden und hält dann auch einige Momente bereit, die man von einem modernen "Kettensägenmassaker" erwartet.

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      Eine solide Inszenierung - Ausgestattet mit allerlei Zitaten aus anderen Chainsaw-Verfilmungen, bietet der Film die ein oder andere recht passabel und hart umgesetze Gore-Szene, die Leatherface-Fans ansprechen sollte. Der Kenner ist natürlich schlau und sollte hier von vornerein die anderen Verfilmungen ausblenden, um sich auf das Gezeigte ungestört einlassen zu können, selbst wenn es manchmal nicht einfach ist.
      Hinsichtlich der anderen Filme, kann es passieren, dass nicht nur unlogische Zusammenhänge, bzw. Absurditäten auftreten und das ganze langweilen kann und für das geschulte Auge oft vorhersehbar ist - auch die Tatsache, dass das ganze in unserer heutigen Zeit spielt, obwohl sich stark am Original bedient wurde ("Heather Miller" z.b. müsste demnach so um die vierzig Jahre alt sein und die Lederfratze fast 60 *), könnte als Kritikpunkt definiert werden; wird aber in anbetracht dessen, dass hier mehr Wert auf Goreszenen gelegt wurde und die stets präsente Auseinandersetzung mit der Familiengeschichte, schon fast nebensächlich. Das dunkle und eher düster gehaltene Setting lässt zusätzlich, obgleich gut abfotografiert, leider eine gewisse ungemütliche Spannung vermissen, sodass es manchmal recht schwerfällig und bemüht wirkt und kaum Raum für eine texanische Kettensägen-Stimmung bietet.

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      Zu der Grundgeschichte um die letzten Sawyers lässt sich schlussendlich nur festhalten, dass es ein interessanter Ansatz ist und viel Platz für einen eigenständigen Neuanfang bietet. Der Film selbst ist leider nur bedingt zu empfehlen, nahezu belanglos und dürfte überwiegend nur Die-Hardfans ansprechen...

      "Den Filmtitel Texas Chainsaw 2D, bzw. 3D finde ich persönlich übrigens eher unpassend und verwirrend - vielmehr könnte ich mir ein Alternativtitel wie The last of the Sawyers oder The Last Sawyer vorstellen - das würde auch gut zum Inhalt passen und sich von den anderen Verfilmungen etwas abheben."
      * ^^