11-11-11 - Das Tor zur Hölle

    • 11-11-11 - Das Tor zur Hölle



      Produktionsland: USa, Spanien
      Produktion: Shaked Berenson, Loris Curci, Mariví de Villanueva, Patrick Ewald, Carlos Gari, Richard Heller uva.
      Erscheinungsjahr: 2011
      Regie: Darren Lynn Bousman
      Drehbuch: Darren Lynn Bousman
      Kamera: Joseph White
      Schnitt: Martin Hunter
      Spezialeffekte: -
      Budget: ca. -
      Musik: Joseph Bishara
      Länge: ca. 93 Minuten
      Freigabe: FSK 16
      Darsteller: Michael Landes, Wendy Glenn, Timothy Gibbs, Denis Rafter, Salomé Jiménez, Benjamin Cook, Lolo Herrero, Lluís Soler, Montserrat Alcoverro, Brendan Price


      Inhalt:

      Im Mittelpunkt der Geschichte steht ein bekannter Autor namens Joseph Crone, der nach dem tragischen Tod seiner Frau und seines Sohnes nach Spanien reist, um sich dort um seinen Bruder Samuel und seinem sterbenden Vater zu kümmern. In seiner Trauer erscheint ihm plötzlich immer wieder die Zahl 11 und lässt ihn nicht mehr los. Als er der rätselhafte Erscheinung nachgeht, findet er heraus, dass es sich bei der Zahl 11-11-11 um eine Warnung aus dem Jenseits handelt.


      Trailer:


      Kino USA: 11.11.2011 (limitiert)
      Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung: 25.05.2012 (Verleih: 19.03.2012)


      Kritik:

      Der Abstieg des Darren Lynn Bousman!

      Für das Muttertag Remake hatte Darren Lynn Bousman das 5fache üblicher besserer 2Millionen$ B-Movie Produktion zur Verfügung, wie das Remake zu Ich Spuck auf dein Grab und trotzdem entscheidend weniger bei den Festivals eingenommen. In den US Kinos durfte Muttertag zudem nicht wirklich durchstarten, somit der 2. Flop für Bousman, nach seinem Repro Musical mit Starbesetzung. Nun ist Mr. SAW 2-4 wieder zurück auf den Boden der Tatsachen in den niederen der B-Produktionen angekommen, er bekam für seinen 11-11-11 bestimmt keine 15 Millionen$ mehr, sondern nur noch ein Bruchteil dessen, womöglich auch nur noch aus dem eigenen Budget heraus.

      Ironischerweise hat Asylum hier mit 11/11/11 - Dieser Tag wird unser letzter sein zugeschlagen, die ansonsten nur bekannte Kinofilme nacheifern, wahrscheinlich hat Asylum den Umstand in den sich Bousman nach seinen Flops befindet, nicht berücksichtigt.

      11-11-11 tat sich nun auch bei den Kritikern durchweg schwer, denn dass hier technische Qualität wie noch bei Repo und Muttertag zu sehen, nun nicht mehr gewährleistet werden kann, dürfte vorweg klar sein. All zu billig wirkt der Film aber nicht, rein optisch geht er durchaus noch in Ordnung.

      Zu Beginn ist zu sehen, wie der Junge eines Paares in den Flammen verbrennt, wahrscheinlich hat es auch die Frau erwischt, was aber nicht zu sehen ist und das ist auch ein Problem des Films, zu zurückhaltend zu sein, dabei sehen die Flammen gleich etwas zu sehr nach CGI aus. Der Mann trauert nun tief, schreibt erfolgreich Romane und nimmt an einer Selbsthilfegruppe teil. Die deutsche Synchronisierung ist ums gleich zu erwähnen schwach und lässt die Darsteller noch langweiliger wirken, als sie ohnehin schon in Szene gesetzt werden.

      Plötzlich hat der Mann einen schrecklichen Autounfall und er überlebt knapp. Die nächste Tragödie ist im Anmarsch, wo der Vater des Mannes langsam verstirbt, deswegen fährt er ihn besuchen. In diesem Haus wird es zunehmend übernatürlich, keine Geister, aber bei dem Verstand der meisten Charaktere ist nun Zweifel angebracht. Die Geschichte wird aufgrund der sich überschlagenen Ereignisse, an sich mit ruhigem Tempo interessant eingeführt, zunehmend wird das Ganze aber doch langweilig und wirr. Mit dem Titel 11.11.11. wird man womöglich so was wie Weltuntergangsstimmung erzeugen wollen, davon aber nichts zu verspüren, nicht mal ansatzweise. Die Kulissen sind etwas blass, um nebelartige Atmosphäre ist man stetig ersichtlich bemüht, zumindest wirkt es hier nicht zu steril. Der Ablauf wird also nach ganz ordentlichem Start nicht mehr nachvollziehbar sein und zwar als ein besessener Opa in die Geschichte eingeführt wird, um wen es sich handelt, wird lange nicht offenbart und man verliert komplett das Interesse, es wirkt so lächerlich, dass damit kaum einer mehr was anfangen kann. Das Ziel des Films sollte es ja nicht sein, in Gelächter auszubrechen, aber genau das geschieht hier, was aber aufgrund des recht trägen Tempos auch nicht zum Trash reicht.

      11-11-11 nervt nicht, so wie Bousman sein Muttertag Remake zuvor und wird die Geschmäcker nicht groß spalten, dafür ist er schon wieder zu schlecht. Denn besser als Der Exorzist 2 ist das Werk hier sicher nicht.

      Bousman hat sich hiermit nun ganz schön lächerlich gemacht. Hoffentlich geht er in Rente, denn von ihm kommt sicher nichts Gescheites mehr.

      [film]2[/film]

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Electro in the Dark (Spotify Playliste)
    • Achso,

      und ich dachte am 11.11 um 11 uhr 11 fängt der Karneval an. :6:

      Hört sich gut an :0:
      "I won't be a Rockstar. I will be a Legend." F. Mercury 1946-1991
    • Original von Mercury76
      Achso,

      und ich dachte am 11.11 um 11 uhr 11 fängt der Karneval an. :6:

      Hört sich gut an :0:
      lol lol lol :prop: :prop: lol lol lol
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Original von Mercury76
      Achso,

      und ich dachte am 11.11 um 11 uhr 11 fängt der Karneval an. :6:

      Hört sich gut an :0:


      das dachte ich auch :6:
    • Karneval mal anders lol

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Electro in the Dark (Spotify Playliste)
    • Um 11:11 am 11. Tag des 11. Monats wird ein neues Wesen von einer anderen Welt, in den irdischen Bereich durch das 11. Tor des Himmels schreiten.


      Klingt ja mega-spannend :0: :136:

      @Doomi: Bitte mach mal endlich nen *GÄHN* Smiley :0: Den hab ich schon öfters vermisst^^
      Arthur Spooner: "Ah, ihr jungen Leute mit eurem Gesundheits- und Schlankheitstick. Zu meiner Zeit hatte man mit Mitte fünfzig einen ordentlichen Herzinfakt. Und wir haben ihn zu schätzen gewusst!"
    • Fasching!!!!!!!
      "ich kenne nur 2 vernünftige Menschen: Markus am Morgen und Markus zu Mittag" :6: :6: :6: :6:

      jedes Mal wenn wir essen, machen wir eine Wahl unseres Essens. Bitte entscheiden Sie sich für vegetarisches Essen. Tun Sie es für die Tiere, die Umwelt und für Ihre eigene Gesundheit.
    • Die Inhaltsangabe hat dann wohl doch nicht getäuscht, scheint ja ganz schöner Murks zu sein :3:
      Arthur Spooner: "Ah, ihr jungen Leute mit eurem Gesundheits- und Schlankheitstick. Zu meiner Zeit hatte man mit Mitte fünfzig einen ordentlichen Herzinfakt. Und wir haben ihn zu schätzen gewusst!"
    • :0:

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Electro in the Dark (Spotify Playliste)






    • 11-11-11 - Das Tor zur Hölle
      (11.11.11)
      mit Timothy Gibbs, Michael Landes, Wendy Glenn, Benjamin Cook, Lolo Herrero, Salome Jiminez, Brendan Price, Denis Rafter, Angela Rosal, Lluis Soler, Jose Bertolero, Oscar Valsecchi, Jose Antonio Marin, Luis Alba, Jesus Cuenca
      Regie: Darren Lynn Bousman
      Drehbuch: Darren Lynn Bousman
      Kamera: Joseph White
      Musik: Joseph Bishara
      FSK 16
      Spanien / USA / 2011

      Im Mittelpunkt der Geschichte steht ein bekannter Autor namens Joseph Crone, der nach dem tragischen Tod seiner Frau und seines Sohnes nach Spanien reist, um sich dort um seinen Bruder Samuel und seinem sterbenden Vater zu kümmern. In seiner Trauer erscheint ihm plötzlich immer wieder die Zahl 11 und lässt ihn nicht mehr los. Als er der rätselhafte Erscheinung nachgeht, findet er heraus, dass es sich bei der Zahl 11-11-11 um eine Warnung aus dem Jenseits handelt.


      Wohin man auch sieht, das neue Werk von Darren Lynn Bousman ( Saw II - IV, Mother's Day) erntet eher durchschnittliche bis schlechte Kritiken. Manch einer betitelt den Film sogar als äußerst langweilig, was ich persönlich nun überhaupt nicht nachvollziehen kann. Vielleicht liegt diese Einschätzung vieler Leute ganz einfach in einer vollkommen falschen Erwartungshaltung begründet, denn "11-11-11 - Das Tor zur Hölle" ist ganz bestimmt kein actiongeladener-und bluttriefender Horrorfilm, sondern bietet vielmehr sehr soliden Okkult-Horror, der zugegebenermaßen mit einer äußerst ruhigen Erzählweise versehen ist. Wer ein temporeich inszeniertes Szenario erwartet, ist hier definitiv fehl am Platze, die Geschichte ist nämlich für Freunde des Okkulten ausgelegt, die eine religiöse Hintergrund-Thematik zu schätzen wissen. OK, die Handlung ist ganz bestimmt nicht sonderlich innovativ ausgefallen, ähnlich ausgelegte Geschichten hat man schon oft genug gesehen. Dennoch kann man hier sehr wohl auf seine Kosten kommen, denn insbesondere in atmosphärischer Hinsicht hat das Werk eine ganze Menge zu bieten. Eine düstere Optik und eine äußerst dichte Grundstimmung sorgen trotz mangelnder Action für eine gepflegte Gänsehaut-Atmosphäre und auch ein guter Spannungsaufbau ist meiner Meinung nach auf jeden Fall vorhanden.

      Sicherlich mangelt es "11-11-11" ein wenig an absoluten Highlights, denn die Ereignisse gestalten sich doch bis auf das Finale eher unspektakulär und sehr nüchtern. Diesen Aspekt jedoch gleich mit Langeweile gleichzusetzen, halte ich doch für ziemlich überzogen und unfair, denn strahlt das Szenario doch jederzeit eine sehr unheilvolle Note aus und lässt durchaus bedrohliche Züge erkennen. Zwar werden diese hauptsächlich nur angedeutet, doch gerade durch diesen Schachzug entfaltet sich doch die unheimliche Faszination eines Geschehens, das für den Zuschauer erst ganz am Ende so richtig greifbar wird. Ich finde, das Bousman sogar sehr gekonnt die Spannung immer weiter ansteigen lässt, die sich dann letztendlich in einem absolut sehenswerten Finale so richtig entladen kann. Natürlich liegt das wie immer im Auge des jeweiligen Betrachters, doch ich liebe diese Filme, in denen der Horror auf extrem subtile Art zum Vorschein kommt und die ganze Zeit über lediglich in Vermutungen und Andeutungen zum Vorschein kommt.

      Insbesondere die Unsicherheit des Zuschauers wie sich die mysteriösen Ereignisse nun wirklich zueinander verhalten ist in diesem Fall ein nicht zu unterschätzender Aspekt für ein streckenweise sehr gruseliges Filmvergnügen, auf das man sich allerdings auch einlassen muss. Denn hauptsächlich ist die Geschichte sehr dialoglastig, wirkliche Action findet im Prinzip gar nicht statt, dafür wird man jedoch mit diversen Passagen konfrontiert, die zu Beginn eher für etwas Verwirrung sorgen können und erst ganz am Ende die endgültigen Zusammenhänge erkennen lassen. Bousman hat eine altbewährte Thematik gut-und spannend in Szene gesetzt und vollkommen beabsichtigt auf explizite Gewalt verzichtet, die in diesem falle auch vollkommen deplaciert gewesen wäre. Dafür lebt die Story von ihren gut agierenden Darstellern und der äußerst mysteriösen Note, die sich ganzzeitig wie ein roter Faden durch die Handlung zieht.

      Im Endeffekt ist "11-11-11 - Das Tor zur Hölle" ganz bestimmt kein Meilenstein und der Story-Plot ist noch nicht einmal sonderlich innovativ, dennoch bekommt man absolut sehenswerte Genre-Kost geboten. Geschmäcker sind nun einmal verschieden, doch wer Filme mit religiöser Hintergrund-Thematik liebt, der wird auf jeden Fall auf seine Kosten kommen. Ich fühlte mich jedenfalls bestens unterhalten und kann nur eine Empfehlung für diesen okkulten Horror-Thriller aussprechen, der auf jeden Fall viel besser ist, als manche Kritik es vermuten lässt.


      Fazit:


      Subtiler Okkult-Horror, eine herrlich dichte Atmosphäre und gut aufspielende Darsteller sorgen dafür, das man den neuen Film von Darren Lynn Bousman durchaus oberhalb des üblichen Durchschnitts ansiedeln sollte. Eventuell erreicht das Szenario nicht das Level der absoluten Hochspannung, es als langweilig oder uninteressant zu bezeichnen ist maßlos überzogen. man sollte von Anfang an mit den richtigen Erwartungen an die Story herangehen, dann erlebt man auf keinen Fall eine Enttäuschung.


      [film]7[/film]
      Big Brother is watching you
    • Ausnahmsweise muss ich mich mal Doomis Bewertung anschliessen... Der Film war absoluter Käse... Geschichte kacke, spannend war er nicht und ganz nebenbei war er auch sehr vorhersehbar... Ich hab den tatsächlich bis zum Ende geschaut und bereue es sehr meine kostbare Lebenszeit an diesem musks vergeudet zu haben...

      [film]2[/film]