Black Swan



    • Produktionsland: USA
      Produktion: Jennifer Roth, Rick Schwartz, Tyler Thompson, David Thwaites, Peter Fruchtman, Ari Handel, Jon Avnet, Brad Fischer
      Erscheinungsjahr: 2010
      Regie: Darren Aronofsky
      Drehbuch: Mark Heyman , Andres Heinz , John J. McLaughlin
      Kamera: Matthew Libatique
      Schnitt: Andrew Weisblum
      Spezialeffekte: -
      Budget: ca. 17.000.000$
      Musik: Clint Mansell
      Länge: ca. 103 Minuten
      Freigabe: FSK 16
      Darsteller: Mila Kunis, Natalie Portman, Christopher Gartin, Winona Ryder, Sebastian Stan, Vincent Cassel, Barbara Hershey, Janet Montgomery,Toby Hemingway, Kristina Anapau, Ksenia Solo, Adriene Couvillion


      Inhalt:

      Die junge, aufstrebende Ballerina Nina bekommt die Doppelrolle ihres Lebens: In "Schwanensee" soll sie sowohl den unschuldigen weißen als auch den dämonischen schwarzen Schwan verkörpern. Während sie die perfekte Besetzung für den weißen Schwan ist, muss sie für den Gegenpart der Figur lernen loszulassen und die dunkle Seite in sich hervorbringen. Angetrieben von dem charismatischen Ballettdirektor Thomas Leroy versucht sie verzweifelt ihre Blockaden zu überwinden. Ausgerechnet die neue, attraktive Kollegin Lily hat all das, was Nina zu fehlen scheint. Droht Nina sogar die Rolle an Lily zu verlieren? Ninas Verzweiflung wächst und sie stößt einen ebenso befreienden wie selbstzerstörerischen Prozess an, bei dem die Grenzen zwischen Wahn und Wirklichkeit verschwimmen. Aber ungeachtet aller Gefahren treibt Nina ihre Vorbereitungen für die Premiere des Stücks weiter - denn für sie zählt nur eines: Vollkommenheit.


      Trailer:


      Kinostart in Deutschland: 20.01.2011
      Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung: 22.06.2011 (Verleih: 10.06.2011)


      Review von Sawyer

      So, dann versuche ich's mal...

      "Black Swan" oder Muss man für seine Karriere alles opfern?

      Eins vorab: Dieser Film ist kein leichter Film. Regisseur Darren Aronofsky arbeitet mit vielen Metaphern oder sonstigen Doppeldeutigkeiten. Deshalb kann es sein, dass einem das eine oder andere entgeht. Dies sehe ich jedoch nicht als Schwachpunkt, sondern als Stärke, findet man doch garantiert beim wiederholten Ansehen weitere interessante Details.
      Und um mit einem "Vorurteil" aufzuräumen: Es ist kein Ballettfilm! In gewisser Weise ein Tanzfilm, dies würde ich bejahen. Aber er benutzt das Ballett nur als Plattform für einen Film, den man so nicht unbedingt erwarten würde.

      In der ersten Hälfte dreht sich, zugegebener Maßen, viel um das Ballett. Die junge Nina (Natalie Portman) arbeitet mit immensem Aufwand an ihrem Traum: Die Hauptrolle der beiden gegensätzlichen Schwäne in "Schwanensee" zu ergattern. Ihre Mutter, früher einmal selbst Primaballerina gewesen, unterstützt sie, wo sie nur kann.
      Hier wird die sogenannte Ausgangssituation für die weitere Handlung etabliert. Der Direktor, Thomas Leroy (Vincent Cassel), ist mit Nina nicht unbedingt zufrieden. Würde er nur den weißen Schwan besetzen wollen, hätte Nina die Rolle sicher. Für den schwarzen fehle ihr die Leidenschaft, das leicht fatale erotische Knistern, dass diesen Gegensatz ausmacht. Doch nach einem kurzen "Zwischenfall" bekommt sie dennoch die Hauptrolle; und eine Konkurrentin, mit der sie eine äußerst seltsame Freundschaft aufbaut, die unheimlich interessante und selbstbewusste Lily (Mila Kunis).
      Viele mögen in der ersten Hälfte vor Langeweile im Sitz einschlafen und sich fragen, wann es denn nun endlich richtig weiter gehen würde. Vielleicht hat das der Regisseur auch so gewollt, aber dem ist nicht so. Der Zuschauer sieht, wie hart der Erfolgsdruck im Ballett und auch das Training ist. Wie innerlich zerfressen Nina doch ist. Äußerst fragil, sexuell gehemmt, hat sie kein Privatleben; sie definiert ihre Existenz einzig und allein durch das Ballett.

      Und all das projiziert Natalie Portman eindrucksvoll auf die große Leinwand. Sie hat sich den Körper einer echten Balletttänzerin antrainiert (und vermutlich auch angehungert) und ein sehr gutes Balletttraining genossen. Sie lebt diese Rolle, sie wird eins mit Nina. Portman trägt den Film auf ihren schmalen Schultern und brilliert in nahezu jeder Szene. Gehemmt, vielleicht sogar privat frustriert, ist sie eine Perfektionistin. Genau das wirft ihr der Direktor vor. Perfekte Choreographie, jedoch keinerlei Leidenschaft. Diese dunkle Leidenschaft keimt erst auf, als sie Lily kennenlernt. Sie fürchtet sie als Konkurrentin, dennoch scheint Lily Nina zu imponieren. Sie kümmert sich nicht um irgendeinen Anstand oder Regeln. Sie lebt einfach im Hier und Jetzt, und sie strahlt eine Erotik aus, die den Zuschauer und irgendwann auch Nina immer mehr und mehr zu faszinieren beginnt. Sie verführt uns, und sie verkörpert all das, was Nina zur Vollendung ihrer Rolle noch fehlt.

      In der zweiten Hälfte macht der Film eine 180 Grad-Drehung. Darren Aronofsky transformiert seinen Film in ein leicht surrealistisches Psycho-Drama. Nina scheint immer mehr dem Wahnsinn zu verfallen. Muss sie denn ihre Persönlichkeit spalten oder gar ganz aufgeben, um auch den schwarzen Schwan endlich gebührend verkörpern zu können?
      Diese Frage sollte jeder für sich selbst beantworten.
      Fakt ist, dass Darren Aronofsky ein fantastischer Film gelungen ist, der mit der Erwartungshaltung der Zuschauer spielt und mit unglaublich guten Schauspielern besetzt ist. Im Grunde benutzt er "Schwanensee" und projiziert das Stück auf die Realität. Der weiße und der schwarze Schwan stehen für die beiden Seiten in uns allen.
      Hinzu kommt eine herausragende Kameraführung, der Dank geht an Matthew Libatique, die vor allem in den Ballettszenen und gegen Ende den Zuschauer mitten ins Geschehen zaubert und eine angenehm bis diabolisch-bedrohende Atmosphäre entfacht.
      Der Film ladet ein zum interpretieren und sorgt garantiert für anhaltenden Gesprächsstoff nach Verlassen des Kinos.

      Ich könnte jetzt noch seitenweise Dinge über "Black Swan" schreiben, so interessant-verrückt ist er. Jedoch würde ich dann auch viel zu viel vorweg nehmen. Auf jeden Fall empfehlenswert, für Männer und Frauen!

      [film]9[/film]

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      Natalie Portman


      Natalie Portman ist eine israelisch-US-amerikanische Schauspielerin. Sie nahm zu Beginn ihrer Karriere den Geburtsnamen ihrer Großmutter als Künstlernamen an. Bekannt wurde die damals erst 13-jährige durch den Film Léon – Der Profi. Es folgten Filme wie Heat, Star Wars und V wie Vendetta. 2011 erhielt sie für die Hauptrolle in Black Swan den Oscar und Golden Globe.

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
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      Tekkno - XTC - Acid - Paranoid (Playliste/The Hits): Klick
    • Der Film ist wirklich gelungen und ein echter Tip. Natalie Portmans schauspielerische Leistungen sind grandios (vorallem gegen Ende)! Die Wandlung von der kleinen, unschuldigen Balerina die immer noch in ihrem Kinderzimmer lebt, zu einer gewalttätigen Psychopathin spielt sie hervorragend. Jedoch wird nicht jedem dieser Film zusagen. Er bleibt die ganze Zeit ruhig und teilweise ist er etwas verwirrend. Wem aber dies nichts ausmacht, und wem das extrem grobkörnige Filmmaterial nicht stört, der wird einen wirklich wunderschönen und teilweise erschreckenden Film erleben.

      9,5 / 10


      "das ist nicht möglih, einzig sabrina könnte man hart ran nehmen, die würde mit tollwütige hunde aus einer schüssel essen.. " Dr. Doom - Shoutbox am 22.08.2013
    • Hatten wir die Zeiten für Tanzfilme nichtmal in der zweiten Hälfte der 80er? lolp
      "Menschen erschaffen gerne Monster. Und Monster ... zerstören eben ihre Schöpfer.!"

      Harlan Wade, F.E.A.R.
    • Original von P!ng0
      Hatten wir die Zeiten für Tanzfilme nichtmal in der zweiten Hälfte der 80er? lolp


      Ja, da gab es einige. lolp

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
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    • Original von P!ng0
      Hatten wir die Zeiten für Tanzfilme nichtmal in der zweiten Hälfte der 80er? lolp

      Vorsicht: Es ist definitiv nicht "nur" ein Tanzfilm!
      War gestern drin und bin auch total begeistert von diesem Film!
      Klasse Schauspieler, eine tolle, weil vielschichtige Story und geniale Bilder exerzieren einen wahren Kinorausch!
      Natalie Portman ist einfach der Wahnsinn! :6:

      Vielleicht schreibe ich sogar mal noch ein genaueres Review. Ist aber nicht ganz so einfach. Ich verdaue die Bildersprache immer noch ein wenig! :0:
      Hurley: "Hat der Vogel gerade meinen Namen gerufen?"
      Sawyer: "Ja hat er...Und gleich danach hat er Goldklümpchen gekackt."
    • Das 1.Drittel ist ein Tanzfilm, dann geht es aber ab. Ich würde einen langweiligen Theater oder Tanzfilm bestimmt keine 9 Punkte geben. lol

      Ich bin gespannt was du zu berichten hast Sawyer. Natalie Portman hat wirklich beides, gutes aussehen und schauspieltalent, dass gibt es aktuell in Groß-Hollywood kein 2.mal.

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
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    • Ich mag sie unheimlich gerne. Wie du schon sagtest, sie sieht verdammt hübsch aus, spielt unglaublich gut und sie wirkt auch in Interviews sympathisch. Das kommt alles nicht so gekünstelt rüber; sie bewahrt sich, trotz Starrummel, ihre Persönlichkeit. Das gefällt mir so an ihr.

      Stimmt, im ersten Drittel ist es eigentlich ein (fast) normaler Tanz-/Ballettfilm. Aber auch da finde ich die Kameraführung, das Spiel von Portman und sogar die Choreographie der Tanzeinlagen unglaublich interessant. Und dann dreht sich der Film um ca. 180 Grad. Genialer Schachzug!

      Alles klar, Doomie, ich werd' mal versuchen, ein Review zu verfassen. Und ich bin positiv von deiner Bewertung überrascht. Dachte eher, der Film würde bei dir eine "Anstands"-Sechs-Punkte-Wertung bekommen... :0:
      Hurley: "Hat der Vogel gerade meinen Namen gerufen?"
      Sawyer: "Ja hat er...Und gleich danach hat er Goldklümpchen gekackt."
    • Während des ersten Drittels hab ich mich schon etwas fremd geschämt. Hatte das Gefühl er wäre etwas für Frauen oder welche die es gern werden wollen, so wie beim aktuellen "Burlesque" mit der Christina Aguilera. lol Wobei der Film an sich auch nicht so schlecht ist, es passiert aber nichts ausser Tanzen.

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    • Hrm, auch das erste Drittel kam mir nicht unbedingt wie ein Frauenfilm vor...
      "Twilight", das ist ein Frauenfilm. Aber davon ist "Black Swan", Gott sei Dank, meilenweit entfernt!
      Hurley: "Hat der Vogel gerade meinen Namen gerufen?"
      Sawyer: "Ja hat er...Und gleich danach hat er Goldklümpchen gekackt."
    • So, dann versuche ich's mal...

      "Black Swan" oder Muss man für seine Karriere alles opfern?

      Eins vorab: Dieser Film ist kein leichter Film. Regisseur Darren Aronofsky arbeitet mit vielen Metaphern oder sonstigen Doppeldeutigkeiten. Deshalb kann es sein, dass einem das eine oder andere entgeht. Dies sehe ich jedoch nicht als Schwachpunkt, sondern als Stärke, findet man doch garantiert beim wiederholten Ansehen weitere interessante Details.
      Und um mit einem "Vorurteil" aufzuräumen: Es ist kein Ballettfilm! In gewisser Weise ein Tanzfilm, dies würde ich bejahen. Aber er benutzt das Ballett nur als Plattform für einen Film, den man so nicht unbedingt erwarten würde.

      In der ersten Hälfte dreht sich, zugegebener Maßen, viel um das Ballett. Die junge Nina (Natalie Portman) arbeitet mit immensem Aufwand an ihrem Traum: Die Hauptrolle der beiden gegensätzlichen Schwäne in "Schwanensee" zu ergattern. Ihre Mutter, früher einmal selbst Primaballerina gewesen, unterstützt sie, wo sie nur kann.
      Hier wird die sogenannte Ausgangssituation für die weitere Handlung etabliert. Der Direktor, Thomas Leroy (Vincent Cassel), ist mit Nina nicht unbedingt zufrieden. Würde er nur den weißen Schwan besetzen wollen, hätte Nina die Rolle sicher. Für den schwarzen fehle ihr die Leidenschaft, das leicht fatale erotische Knistern, dass diesen Gegensatz ausmacht. Doch nach einem kurzen "Zwischenfall" bekommt sie dennoch die Hauptrolle; und eine Konkurrentin, mit der sie eine äußerst seltsame Freundschaft aufbaut, die unheimlich interessante und selbstbewusste Lily (Mila Kunis).
      Viele mögen in der ersten Hälfte vor Langeweile im Sitz einschlafen und sich fragen, wann es denn nun endlich richtig weiter gehen würde. Vielleicht hat das der Regisseur auch so gewollt, aber dem ist nicht so. Der Zuschauer sieht, wie hart der Erfolgsdruck im Ballett und auch das Training ist. Wie innerlich zerfressen Nina doch ist. Äußerst fragil, sexuell gehemmt, hat sie kein Privatleben; sie definiert ihre Existenz einzig und allein durch das Ballett.

      Und all das projiziert Natalie Portman eindrucksvoll auf die große Leinwand. Sie hat sich den Körper einer echten Balletttänzerin antrainiert (und vermutlich auch angehungert) und ein sehr gutes Balletttraining genossen. Sie lebt diese Rolle, sie wird eins mit Nina. Portman trägt den Film auf ihren schmalen Schultern und brilliert in nahezu jeder Szene. Gehemmt, vielleicht sogar privat frustriert, ist sie eine Perfektionistin. Genau das wirft ihr der Direktor vor. Perfekte Choreographie, jedoch keinerlei Leidenschaft. Diese dunkle Leidenschaft keimt erst auf, als sie Lily kennenlernt. Sie fürchtet sie als Konkurrentin, dennoch scheint Lily Nina zu imponieren. Sie kümmert sich nicht um irgendeinen Anstand oder Regeln. Sie lebt einfach im Hier und Jetzt, und sie strahlt eine Erotik aus, die den Zuschauer und irgendwann auch Nina immer mehr und mehr zu faszinieren beginnt. Sie verführt uns, und sie verkörpert all das, was Nina zur Vollendung ihrer Rolle noch fehlt.

      In der zweiten Hälfte macht der Film eine 180 Grad-Drehung. Darren Aronofsky transformiert seinen Film in ein leicht surrealistisches Psycho-Drama. Nina scheint immer mehr dem Wahnsinn zu verfallen. Muss sie denn ihre Persönlichkeit spalten oder gar ganz aufgeben, um auch den schwarzen Schwan endlich gebührend verkörpern zu können?
      Diese Frage sollte jeder für sich selbst beantworten.
      Fakt ist, dass Darren Aronofsky ein fantastischer Film gelungen ist, der mit der Erwartungshaltung der Zuschauer spielt und mit unglaublich guten Schauspielern besetzt ist. Im Grunde benutzt er "Schwanensee" und projiziert das Stück auf die Realität. Der weiße und der schwarze Schwan stehen für die beiden Seiten in uns allen.
      Hinzu kommt eine herausragende Kameraführung, der Dank geht an Matthew Libatique, die vor allem in den Ballettszenen und gegen Ende den Zuschauer mitten ins Geschehen zaubert und eine angenehm bis diabolisch-bedrohende Atmosphäre entfacht.
      Der Film ladet ein zum interpretieren und sorgt garantiert für anhaltenden Gesprächsstoff nach Verlassen des Kinos.

      Ich könnte jetzt noch seitenweise Dinge über "Black Swan" schreiben, so interessant-verrückt ist er. Jedoch würde ich dann auch viel zu viel vorweg nehmen. Auf jeden Fall empfehlenswert, für Männer und Frauen!

      [film]9[/film]
      Hurley: "Hat der Vogel gerade meinen Namen gerufen?"
      Sawyer: "Ja hat er...Und gleich danach hat er Goldklümpchen gekackt."
    • Sehr gut geschrieben. :6: Soll ich das Review oben eintragen?

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Schwarzer Elektro - Aktuelle Playliste: Klick
      Tekkno - XTC - Acid - Paranoid (Playliste/The Hits): Klick
    • Danke dir, Doomie!
      Ja klar, kannst du mein Review oben einfügen.
      Hurley: "Hat der Vogel gerade meinen Namen gerufen?"
      Sawyer: "Ja hat er...Und gleich danach hat er Goldklümpchen gekackt."
    • Wow hat ja gute Bewertungen von euch bekommen! Obwohl mich der Film vom Inhalt her nicht anspricht überlege ich jetzt doch ob ich ihn mir anschaue...mh :0:
      Arthur Spooner: "Ah, ihr jungen Leute mit eurem Gesundheits- und Schlankheitstick. Zu meiner Zeit hatte man mit Mitte fünfzig einen ordentlichen Herzinfakt. Und wir haben ihn zu schätzen gewusst!"
    • hmm also der Film war gut....

      aber auch erst so im letzten drittel...

      der anfang war irgendwie ein eher mäßiger Ballett-Tanz-Film.

      Gegen Mitte wird er besser und der wirklich große Knall kommt eben im letzten drittel. Da geht der FIlm wirklich super geil ab! Wäre doch der ganze Film so, dann würde er auch 9 Punkte von mir bekommen!

      So gibt's eben (aber hauptsächlich für das letzte Drittel!)

      [film]7[/film]
    • Eine Freundin von mir hat ihn schon sehr früh gesehen, in der Pressevorstellung und hat uns schon versichert, das er nicht so schlimm ist, wie der Trailer einen glauben gemacht hat.
      Als ich dann endlich ins Kino kam, bin ich mit sehr hohen Erwartungen rein gegangen und bin leider ein bisschen enttäuscht worden.
      Natalie Portman spielte fantastisch, verdient den Oscar gewonnen, aber ich war mit dem Film ansich nicht zufrieden.
      Story war sehr interessant und spannend, aber das Ende hat mich enttäuscht...

      Spoiler anzeigen
      Wiedermal ein Schizoopfer und auch wieder viel zu schnell erkennbar, für mich zumindest


      [film]8[/film]
      Ready for Freddy?
      Come to my World, Bitch!
      Ich spreche fließend ironisch und sarkastisch mit einem Akzent aus Schwarzem Humor![FILM]10[/FILM]
    • Sawyer, grandiose Bewertung!! :prop: :prop: :6: :6: :6: Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.
      Allerdings gebe ich [film]10[/film] Punkten als ehemalige Balletttänzerin in jungen Jahren :0:

      Drei Dinge sind unwiederbringlich:
      der vom Bogen abgeschossene Pfeil,
      das in Eile gesprochene Wort,
      die verpasste Gelegenheit.
      Ali der Löwe, Kalif des Islam
    • @Vannilie Eis "Du warst mit dem Film nicht zufrieden und bist ein bisschen enttäuscht worden".Warum gibst du so einem Film dann trotzdem eine Bewertung von 8/10.Irgendwie versteh ich das jetzt nicht wirklich.
    • Schönes und spannendes Psycho Drama von Darren Aronofsky. Wie schon geschrieben wurde dauert es etwas bis der Film in Fahrt kommt aber es lohnt sich allemal ihn an zusehen.
      Wertung:

      [film]8[/film]
      Von dem Geld das wir nicht haben, kaufen wir Dinge die wir nicht brauchen um Leuten zu imponieren die wir nicht mögen
    • The Wrestler für Frauen?
      Sorry aber was ist die Message von dem Film?
      Ballettänzerinnen haben schwer?
      Spoiler anzeigen
      Du musst erst mal richtig gef*$&T werden, damit du richtig tanzen kannst? Perfektion bringt dich um?

      Ich fand die Leistung von Nathalie Portman große Klasse, aber der Film hat mich doch insgesamt enttäuscht.
      Zu viele Klischees, mit der Mutter, das ist ne typische Ballet-Mutter, kennt man aus jedem Sport-Film. Der ballet-Lehrer der eigentlich nur f$&%en will, die aufegflippte Konkurentin, die alte Star-Tänzerin.
      Mehr als das erfährt man auch nicht über das Ballet, wäre auch austauschbar gewesen.
      Kameraführun und Bildgestalltungg ist super bringt einen eigentlich ganz nah ins Geschehen, aber trotzdem wußte ich nir worum es denn eigentlich grade geht:
      Dass sie es schafft? Hinschmeißt? Anfängt zu leben? selbstständig zu werden? Sex zu haben? Über ihren schatten zu springen?
      ich kann leider nur
      [film]6[/film]
      vergeben.
      Da war mehr drin.


      “Drinking alone is as bad as shitting in company“ :0:
      :71: :71: :71: :71: :71: :71: :71: :71: :71:
    • @ BaronVictorFrederickVonLeppe:
      Ich könnte mir vorstellen, dass es um das Streben nach Perfektion geht, dass die böse Nina überhand nimmt, sie alles tut um vollkommen zu sein...Das Perfektion seinen Preis hat? Dieses Gefühl jedem gefallen zu müssen und dabei vergisst sich selbst zu gefallen... sie will zufrieden mit sich sein und findet zum Schluss vielleicht auch...den inneren Frieden.

      Ganz netter Film mit viel Spielraum für Interpretationen, aber so genau kann ich das auch nicht sagen... ist schon etwas her, dass ich den gesehen habe.

      [film]7[/film]

      edit: und noch ein wirklich tolles Natalie-Video :0: so cool! youtube.com/watch?v=v8e6-IeQ0aw
    • ja sowas in der Art glaube ich auch, dass Aronowsky sagen wollte, aber er hat genuschelt :0:
      Bei m ir kommts eben nicht so rüber und die Sache mit dem Focus auf Sex war mir etwas daneben.
      Kann aber verstehen, wenn einen der Film beeindruckt, aber wenn man länger drüber nachdenkt tuen sich ein paar Lücken auf.


      “Drinking alone is as bad as shitting in company“ :0:
      :71: :71: :71: :71: :71: :71: :71: :71: :71:
    • Der ist mir deutlich zu nah am Mainstream :0:
    • Original von BaronVictorFrederickVonLeppe:

      ja sowas in der Art glaube ich auch, dass Aronowsky sagen wollte, aber er hat genuschelt :0:
      Bei m ir kommts eben nicht so rüber und die Sache mit dem Focus auf Sex war mir etwas daneben.
      Kann aber verstehen, wenn einen der Film beeindruckt, aber wenn man länger drüber nachdenkt tuen sich ein paar Lücken auf.


      genuschelt :D ja, das ganze Sex-Gedöns fand ich jetzt auch nicht unbedingt nötig.
      Naja, Sex = Befreiung, sich fallen lassen, zufrieden bzw. befriedigt sein...--> alles was Nina wollte/brauchte.
      Mittlerweile find ich die 7 Punkte die ich vorhin noch gegeben habe übrigens auch irgendwie..naja...nicht ganz gerechtfertigt, da ich anderen Filmen (wenn nicht unbedingt hier, aber in nem anderen Forum) auch 7 Punkte gegeben habe. Hab mich vorhin auch mit ner Freundin nochmal drüber unterhalten weil wir den zusammen geguckt haben, lustig wie andere den Film interpretieren.
    • Original von Wassilis:

      Der ist mir deutlich zu nah am Mainstream :0:


      Das ist halt schon ein unfassbar dämliches Argument was man nach der Pubertät eigentlich nicht mehr bringen sollte.
      I'm the cool dad. That's my thing. I'm hip. I surf the Web. I text. LOL: laughing out loud. OMG: Oh my God. WTF: Why the face? Um you know, I know all the dances to High School Musical so..

      [ Dienstag | 23:48 ] <Anyu> also wenn three fingers würstchen einen agenten hat, dann muss ich es mal anerkennend schütteln
    • Davon abgesehen das der überaus gute und intelligente Film bestimmt kein sogenanntes Mainstreampublikum anspricht.Für dieses dürfte der dann doch etwas zu anspruchsvoll sein und zu wenig Action bieten.
    • Original von Wassilis:

      Original von Nezyrael:

      Original von Wassilis:

      Der ist mir deutlich zu nah am Mainstream :0:


      Das ist halt schon ein unfassbar dämliches Argument was man nach der Pubertät eigentlich nicht mehr bringen sollte.



      lolp Der war nicht ernst gemeint :0: Habe ich mich zu hinreißen lassen, da der Film mich so gar nicht anspricht. Meiner Frau gefällt sowas. lol

      Argumente hätte ich andere :0:


      lolp
      Z.B: Ist sehr zäher Stoff.
    • Lief heute im Pay TV. Nun ja, hatte nette Ansätze. Mehr aber auch nicht. Anspruchsvoll hin. Anspruchsvoll her. lolp
    • Ich fand den weder anspruchsvoll noch sonst was. Überladen, glattpoliert und absolut unspannend. Hätte sich Aronofsky hier so zurückgehalten wie bei The Wrestler wäre vielleicht ein guter Film dabei rausgekommen. So war es eben totaler Käse.
      What fools these Mortals be!
    • Interessant wie hier die Meinungen mal wieder auseinandergehen.Ich denk hier gibt es auch nicht wirklich ein Zwischending sondern man mag ihn oder hasst ihn.Ich find den wie ich ja bereits erwähnte grandios.
    • Ich hasse ihn nicht. Ich fand ihn nach The Wrestler nur ungaublich enttäuschend. Ich glaube ich gab ihm damals 4 Punkte.
      What fools these Mortals be!
    • Ich finde Black Swan stärker als The Wrestler, der aber auch ein guter Film ist.
      I'm the cool dad. That's my thing. I'm hip. I surf the Web. I text. LOL: laughing out loud. OMG: Oh my God. WTF: Why the face? Um you know, I know all the dances to High School Musical so..

      [ Dienstag | 23:48 ] <Anyu> also wenn three fingers würstchen einen agenten hat, dann muss ich es mal anerkennend schütteln
    • Black Swan ist zumindest wesendlich weniger oder keine typische Hollywod Unterhaltung wie The Wrestler. The Wrestler find ich auch ok, aber Black Swan gehört zu den besten Filmen aus Hollywood der letzten Jahre.

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
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    • "The Wrestler" ist typische Hollywood Unterhaltung?
      Na siggi. lol
      Ich schaue keine Filme, Filme schauen mich!
    • Der Film ist ein sehr stark gemachtes, gefühlvoll inszeniertes Drama, das wenn man vom Ende absieht aber nicht so weit weg von Hollywood ist. Einfach alles ein gutes Stück besser gemacht als der Hollywood-Standardkram
      I'm the cool dad. That's my thing. I'm hip. I surf the Web. I text. LOL: laughing out loud. OMG: Oh my God. WTF: Why the face? Um you know, I know all the dances to High School Musical so..

      [ Dienstag | 23:48 ] <Anyu> also wenn three fingers würstchen einen agenten hat, dann muss ich es mal anerkennend schütteln
    • Original von Nezyrael:

      Der Film ist ein sehr stark gemachtes, gefühlvoll inszeniertes Drama, das wenn man vom Ende absieht aber nicht so weit weg von Hollywood ist. Einfach alles ein gutes Stück besser gemacht als der Hollywood-Standardkram


      Das ist richtig, ist trotzdem der Film des Regisseurs der dem Mainstream bis dato am nahesten kommt. Schlecht ist er nicht, aber richtig gut find ich ihn auch nicht, dass liegt aber auch mehr am Thema was mich da kalt lässt. lolp The Wrestler ist ein Film der die Meinungen an sich aber nicht spaltet. Fountain davor find ich aber schlecht, der kommt zumindest sehr geteilt an.

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
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    • Das Ende fand ich auch nicht gut umgesetzt. Hat mir nicht gefallen.
    • Original von Dr.Doom:

      Original von Nezyrael:

      Der Film ist ein sehr stark gemachtes, gefühlvoll inszeniertes Drama, das wenn man vom Ende absieht aber nicht so weit weg von Hollywood ist. Einfach alles ein gutes Stück besser gemacht als der Hollywood-Standardkram


      Das ist richtig, ist trotzdem der Film des Regisseurs der dem Mainstream bis dato am nahesten kommt. Schlecht ist er nicht, aber richtig gut find ich ihn auch nicht, dass liegt aber auch mehr am Thema was mich da kalt lässt. lolp The Wrestler ist ein Film der die Meinungen an sich aber nicht spaltet. Fountain davor find ich aber schlecht, der kommt zumindest sehr geteilt an.


      Grad bei dir hab ich ja das Gefühl, dass du Filme immer schlechter findest, je weiter sie vom Mainstream weg sind lolp
      I'm the cool dad. That's my thing. I'm hip. I surf the Web. I text. LOL: laughing out loud. OMG: Oh my God. WTF: Why the face? Um you know, I know all the dances to High School Musical so..

      [ Dienstag | 23:48 ] <Anyu> also wenn three fingers würstchen einen agenten hat, dann muss ich es mal anerkennend schütteln
    • Original von Nezyrael:

      Original von Dr.Doom:

      Original von Nezyrael:

      Der Film ist ein sehr stark gemachtes, gefühlvoll inszeniertes Drama, das wenn man vom Ende absieht aber nicht so weit weg von Hollywood ist. Einfach alles ein gutes Stück besser gemacht als der Hollywood-Standardkram


      Das ist richtig, ist trotzdem der Film des Regisseurs der dem Mainstream bis dato am nahesten kommt. Schlecht ist er nicht, aber richtig gut find ich ihn auch nicht, dass liegt aber auch mehr am Thema was mich da kalt lässt. lolp The Wrestler ist ein Film der die Meinungen an sich aber nicht spaltet. Fountain davor find ich aber schlecht, der kommt zumindest sehr geteilt an.


      Grad bei dir hab ich ja das Gefühl, dass du Filme immer schlechter findest, je weiter sie vom Mainstream weg sind lolp


      Je weiter sie vom Unterhaltungskino entfernt sind, ich mag keine Kunstfilme, ich mag aber auch keine 3D Kunstfilme im Blockbusterbereich. lolp

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
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    • Nun habe ich ihn mir gestern auch endlich angeguckt. Allerdings habe ich einiges zu bemängeln. Als erstes natürlich Natalie Portman. Man weiß ja schon länger, dass sie 95% der Szenen nicht selbst getanzt hat, es ist nur ihr Kopf auf dem Körper einer Tänzerin.
      So weit so gut, aber warum wird es dann von ihr und dem Regisseur so dargestellt, als ob man nur ein bisschen Kinderballett und 1 Jahr Tanzstunden bräuchte um so zu tanzen. Ach ja, man war geil auf den Oscar.
      Portman hatte gerade mal durch üben geschafft, in einfacheren Bewegungen und im Darstellenden Spiel, auszusehen wie eine Tänzerin. Außerdem hatte sie sich natürlich runter gehungert, was man wohl absolut nicht befürworten kann.
      So hätte man für die Rolle auch gleich eine Tänzerin nehmen können, die können schauspielerisch meistens ebenfalls überzeugen.

      Idee und Handlung des Films sind ganz angenehm, aber haben ebenfalls Mängel. Zum einen gibt es da zu viele Klischees zum Ballett und es wirkt überzogen.
      Die ganze Darstellung von diesem braven, fragilen Mädchen ist zu extrem. Die Flüsterstimme, das Kratzen, ständige Angst... Man fühlt sich als würde Portman aus dem Bildschirm raus kommen und einem in Form einer Kopfnuss zeigen wollen, dass sie gerade das kleine brave, schüchterne Gör ist, der "weiße Schwan".Das hätte viel subtiler, feiner sein müssen! Zudem fand ich die Verwandlung nicht überzeugend, zum Schluss hatte ich immer noch das Gefühl, da steht das verschreckte, brave Mädchen.

      Die Atmosphäre ist super, das kommt aber wahrscheinlich durch die wunderschöne Musik. Aber um Tschaikowski zu hören oder zu fühlen, braucht man den Film nicht. Man guckt sich ja auch keine 3. Reich Filme an um Wagners Walküre zu hören.


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    • Das Darren Aronofsky auf ein Oskar aus war, kann ich mir nicht vorstellen. Fällt mir ein bissel schwer deine Meinung hier zu verstehen.

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
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