Mondblut



    • Produktionsland: England, USA
      Produktion: Max Rosenberg, Milton Subotsky
      Erscheinungsjahr: 1974
      Regie: Paul Annett
      Drehbuch: Michael Winder, James Blish (Geschichte: "There Shall Be No Darkness")
      Kamera: Jack Hildyard
      Schnitt: Peter Tanner
      Spezialeffekte: Ted Samuels
      Budget: ca. -
      Musik: Douglas Gamley
      Freigabe: ungeprüft
      länge: ca. 88 Minuten

      Darsteller:
      Calvin Lockhart als Tom Newcliffe
      Peter Cushing als Dr. Christopher Lundgren
      Marlene Clark als Caroline Newcliffe
      Anton Diffring als Pavel
      Charles Gray als Arthur Bennington
      Ciaran Madden als Davina Gilmore
      Chadbon als Paul Foote
      Michael Gambon als Jan Jarmokowski
      Sam Mansary als Butler
      Andrew Lodge als Pilot

      Hierzulande nur auf DVD Bootleg ungeschnitten vorhanden.



      Der Millionär Tom Newcliffe hat ein paar Bekannte auf sein Anwesen eingeladen. Newcliffe ist der Überzeugung, dass einer seiner Gäste ein Werwolf ist. Er stellt diesbezüglich auch alle Anwesenden vor vollendete Tatsachen und verkündet, dass er einen seiner Gäste, sprich den Werwolf töten wird…

      Regisseur Paul Annett zieht in seinem Film ein geschicktes Kammerspiel im Stile eines Kriminalstücks auf. Der Zuschauer wird in die Handlung eingebunden und dazu aufgefordert an der Lösung mitzuarbeiten. Was für diesen natürlich klar ist, der Unscheinbarste aller Gäste: ist natürlich auch der Werwolf. Bis es zur Auflösung kommt, wird ein unterhaltsames und schwarzhumoriges Stück britische Unterhaltung präsentiert.

      Paul Annett lässt neben den beliebten britischen Abläufen auch durchaus eine kleine Hommage auf Irwing Pischels Meisterwerk The Most Dangerous Game von 1932 einfließen.
      Das Thema Menschenjagd wird halt in die Werwolfjagd abgewandelt und die ein oder andere Szene wird mit einem Augenzwinkern einige Parallelen zu Pischels Klassiker erkennen lassen.

      Interessant zu erwähnen ist: dass es sich bei diesem Film nicht um eine Hammer-Produktion handelt, sondern um die der damaligen Konkurrenzfirma Amicus, für die Peter Cushing ebenfalls häufig tätig war.

      Unter dem Strich ist Mondblut allerbeste Unterhaltung, mit ein paar netten Effekten und einer gepfefferten Prise, schwarzen Humor.

      [film]8[/film]

    • Harry Warden schrieb:

      Lustig fand ich die Pause im Film in der der Zuschauer gefragt wird wer denn der Werwolf sei. :0:
      Das fand ich auch sehr einprägsam und ungewöhnlich. :D Der Film bietet sehr gutes Mitraten wer der Werwolf ist, so zu sagen ein Spiel was prima unterhält. Der Werwolf an sich ist ein größerer Hund, so wirklich hart oder gruselig gehts daher nicht zur Sache. Für einige Lacher taugt es aber.

      [film]6[/film]
      [bier]6[/bier]