Ong Bak 3





    • Produktionsland: Thailand
      Produktion: Tony Jaa, Somsak Techaratanaprasert
      Erscheinungsjahr: 2010
      Regie: Tony Jaa, Panna Rittikrai
      Drehbuch: Tony Jaa, Panna Rittikrai
      Kamera: -
      Schnitt: -
      Spezialeffekte: -
      Budget: ca. -
      Musik: -
      Länge: ca. 94 Minuten
      Freigabe: FSK Keine Jugendfreigabe
      Darsteller: Tony Jaa, Niruth Sirijunya, Dan Chupong, Sarunyu Wongkrajang, Primrata Detudom, Petchtai Wongkamlao


      Inhalt:

      Tien hat seine Kampfkünste verloren, ebenso wie seinen geliebten Stiefvater, der bei einem Überfall durch Jom Rachan gestorben ist. Tien wird von seinen Freunden wiederbelebt und von Phra Bua in die Meditation eingeführt. Sein wiedererlangtes Talent wird auf die Probe gestellt, als er gegen seine Rivalen kämpfen muss: Die Königswächter in ihren goldenen Rüstungen, die mysteriösen schwarzen Killer und Bhuti Sangkha kehren für den finalen Showdown zurück.


      Trailer:



      Deutsche DVD Fassung: 26.11.2010 (Verleih: 19.11.2010 )


      Meinung:

      Nachdem Ong Bag mit der langweiligen Fortsetzung vermeintlich schon zu Grabe getragen wurde, gibt es nun doch noch einen weiteren Aufguss hiervon. Teil 3 liefert zumindest nun was ganz anderes, das anfangs noch Hoffnung hinterlässt gut bedient zu werden. Die Kampfszenen sehen nicht schlecht aus, liefern auch wieder etwas mehr Härte als zuvor. Der Film ist düster und mit Wesen aus der Unterwelt besetzt, etwas Blut gibt es auch und dieser Teil macht zunächst mehr Laune als der Vorgänger. Nur was hier an zusammenhangsloser Story geboten wird ist erschreckend, da muss der Regisseur oder besser noch Drehbuchautor unter Drogenrausch gestanden haben. Die Story ist mit Sicherheit noch schlechter als sie schon in Teil2 war. Die Idee das Szenario düster zu gestalten ist ja nicht schlecht und die Sounduntermalung ist gut, aber eine funktionierende Story hätte es bedürft. Zu sehen sind auch noch durchweg sehr schlecht agierende Schauspieler.

      Was hier ansprechen wird, sind die einfallsreichen Kämpfe in düsterer Kulisse, aber insgesamt reicht es nicht um den Film bei dieser ganz schwachen Story richtig was abzugewinnen.

      [film]3[/film]
    • Also, ich mag den zweiten Ong Bak ja ganz gerne, der dritte jedoch ist etwas schwächer als dieser. Zwar sind immer noch opulente Bilder prägend für den Teil, jedoch gibt es weniger Action und diese ist auch nicht so spektakulär. Der erhöhte Fantasyfaktor hat mich nicht gestört, aber wenn man diesen Teil als einen Martial Arts Film verkauft, werden viele abgeschreckt sein. Beeidruckt haben mich die Szenen, in denen Kampfkunst und Tanz kombiniert werden. Jeder der schonmal eine Kampfkunst intensiver trainiert hat, wird diese Szenen zu schätzen wissen.

      Ich fand den Film ganz ok, jedoch kann ich verstehen, wenn man von dem Film enttäuscht ist. Ein optisch beeidruckender Fantasystreifen mit etwas Martial Arts. Wer den zweiten Teil nicht mochte, sollte ihn meiden!

      [film]6[/film]


      "das ist nicht möglih, einzig sabrina könnte man hart ran nehmen, die würde mit tollwütige hunde aus einer schüssel essen.. " Dr. Doom - Shoutbox am 22.08.2013





    • Ong Bak 3
      (Ong Bak 3)
      mit Tony Jaa, Sorapong Chatree, Nirut Sinchanya, Niruth Sirijunya, Dan Chupong, Primrata Detudom, Petchai Wongkamlao
      Regie: Tony Jaa / Panna Rittkrai
      Drehbuch: Tony Jaa / Panna Rittkrai
      Kamera: Keine Information
      Musik: Keine Information
      Keine Jugendfreigabe
      Thailand / 2010

      Tien (Tony Jaa) hat fast alles verloren: Vater, Stiefvater und seine Brüder wurden ermordet. Völlig erschöpft und am Ende seiner Kräfte verlassen ihn nun auch die Kampfkünste, für die er sein ganzes Leben hart trainiert hat. Gefangen genommen von Lord Rajasena (Sarunyu Wongkrachang), wird er zu 13 grausamen Folterstrafen verurteilt und schließlich zu Tode gequält. Von den Dorfbewohnern wiederbelebt, versucht Tien seine Kräfte neu zu finden und die Dämonen der dunklen Seite seiner Seele zu bändigen. Der gebrochene Muay-Thai-Krieger erlernt durch Meditation und Disziplin die neue Kampfkunst Natayuth. Diese macht ihn stärker als jemals zuvor. Unaufhaltsam bereitet er sich auf eine grausame Rache an seinen Peinigern Demon Crow (Dan Chupong) und Rajasena vor.


      Der Storyinhalt war in keinem der bisherigen Ong Bak-Teile als ausgeprägte Stärke anzusehen, vielmehr bekam man eine notwendige und recht ansehnliche Rahmenhandlung ohne jeglichen Tiefgang angeboten. Im Vordergrund standen immer die wirklich erstklassigen Choreografien der jeweiligen kampfszenen, die an Qualität nur schwerlich zu überbieten sind. Nicht weiter verwunderlich also, das auch in vorliegendem dritten Teil, der übrigens nahtlos dort anknüpft wo der Vorgänger geendet hat der weitere Verlauf der Geschichte nicht gerade viel inhaltliche Substanz bietet. Wer jetzt allerdings darauf spekuliert, das man auch hier mit brillant in Szene gesetzten Kämpfen entschädigt wird, der sieht sich doch ziemlich schnell sichtlich enttäuscht, denn auch in dieser Beziehung kocht man dieses Mal eher auf Sparflamme.

      Leider wurde es nicht verstanden, die Klasse der beiden vorherigen Teile auch nur ansatzweise zu erhalten, viel eher ergeht sich "Ong Bak 3" phasenweise sogar in einer gewissen Belanglosigkeit und hinterlääst streckenweise sogar fast schon einen Zustand der Langeweile beim Zuschauer, dauert es doch schier ewig lang, bevor man wenigstens etwas kampfkunst geboten bekommt.. Es dauert fast eine geschlagene Stunde, bis überhaupt einmal etwas Tempo Einzug in das Geschehen hält, denn bis dahin bekommt man es fast ausschließlich mit dem Genesungszustand von Tien zu tun, der sich von den durch Folter verursachten Verletzungen erholen muss, um dann später Rache an seinen Peinigern zu nehmen. In dieser äusserst zähflüssigen Phase des Filmes, die immerhin zwei Drittel der Gesamtspielzeit einnimmt, hält sich der Unterhaltungswert in sehr überschaubaren Grenzen und auf hochklassige Fights braucht man erst gar nicht zu hoffen.

      Erst in den letzten gut 30 Minuten bekommt der Zuschauer dann endlich etwas davon zu sehen, auf was man die ganze Zeit schon gewartet hat, nämlich erstklassige Kampfszenen. Jedoch sollte man auch hier die Erwartungshaltung etwas zurückschrauben, da die Kämpfe keinesfalls mit den wunderbaren Choreografien der ersten beiden Teile mithalten können, im Endeffekt beschränkt sich das Ganze nur auf einen finalen Endkampf, der zudem noch eher etwas unspektakulär ausfällt, so das die Enttäuschung beim Einsetzen des Abspanns doch ziemlich groß ist. Fast zwangsläufig ist man doch im Bezug auf die Martial Arts Passagen sicherlich mit extrem hohen Erwartungen an diesen Film herangegangen, konnte man sich doch an der Kampfkunst in den beiden Vorgängern regelrecht ergözen und hat Ähnliches auch hier erwartet. Und so kann man auch die eher negativen Meinungen nachvollziehen, die der Abschluss Der Trilogie erhalten hat. Denn auch ansonsten wird der Betrachter mit sehr durchschnittlicher Filmkost bedient, es baut sich kein konstanter Spannungsbogen auf und stellenweise erscheint der Film auch irgendwie zerstückelt, so das sich kein flüssiger Erzählstil offenbaren will.

      Auch der vorhandene Fantasyanteil der Story kann den insgesamt eher durchschnittlichen Gesamteindruck nicht aufwerten, vielmehr kann man sich des Eindruckes nicht erwehren, das sie eher schädlich für das gesamtpaket sind. Einige Passagen erscheinen doch eher etwas wirr und unterstützen viel eher den Aspekt, das man hier ein seltsam zusammengestückeltes Filmerlebnis präsentiert bekommt, das zu keiner Zeit so richtig überzeugen kann. Und so passen sich dann auch die darstellerischen Leistungen nahtlos diesem Eindruck an, erscheint das Schauspiel doch größtenteils recht hölzern und ungelenk, selbst ein Tony Jaa kann noch nicht einmal mit seinen Martial Arts Fähigkeiten wirklich punkten, was wohl für die fans der Ong Bak-Reihe die größte Enttäuschung darstellen dürfte.


      Fazit:


      Sicherlich hat man keinen Film mit einer tiefgehenden und ausgefeilten Geschichte erwartet, denn das war auch schon bei den beiden ersten Teilen nicht der Fall, allerdings dürfte die Vorfreude auf erstklassig inszenierte Kampfszenen durchaus nachvollziehbar sein. Doch auch in dieser Beziehung bietet "Ong Bak 3" absolute Schmalkost an, so das man ohne jede Übertreibung vom mit Abstand schwächsten Teil der Reihe sprechen kann, der über einen Platz im absoluten Mittelmaß keinesfalls hinauskommt.


      [film]4[/film]
      Big Brother is watching you
    • Produktionsland: Thailand
      Produktion: Tony Jaa, Somsak Techaratanaprasert
      Erscheinungsjahr: 2010
      Regie: Tony Jaa, Panna Rittikrai
      Drehbuch: Tony Jaa, Panna Rittikrai
      Länge: ca. 94 Minuten
      Freigabe: FSK Keine Jugendfreigabe
      Darsteller: Tony Jaa, Niruth Sirijunya, Dan Chupong, Sarunyu Wongkrajang, Primrata Detudom, Petchtai Wongkamlao







      Von Lord Rajasena zu 13 grausamen Folterstrafen verurteilt, erliegt Tien, dieser Tortur. Doch der Muay-Thai-Krieger wird wieder ins Leben zurück gerufen. Er besiegt die Dämonen seiner dunklen Seele und es ist an der Zeit: Rache zu nehmen.

      Während dem Einblenden der Credits wird der Rezipient anhand von Rückblenden mit den Geschehnissen des Vorgängers konfrontiert. Somit gelingt ein schnelles Einbinden welches von surrealen Bildern begleitet wird. Dieses Vorgehen zeugt von einer deutlichen Dominanz, so dass der Film in eine Art Rausch mündet. Eine Methode die bei Ong Bak 2 ebenfalls seine Anwendung findet. In Ansätzen fühlt man sich an Lee Myung-ses DUELIST sowie NOWHERE TO HIDE erinnert. Hier muss man aber deutlich darauf hinweisen, dass diese Vorgehensweise von Phanna Rithikrai / Tony Jaa niemals derart ausgereizt wird und man einen Bezug zum Realen behält.

      Weiterhin lassen die Bilder an die eines Fantasyfilms im Comicstyle denken. Dazu werden einige Passagen von Brutalität gemischt. Im Prinzip wissen Bilder wie Vorgangsweise zu gefallen, zumindest was die Action sowie die düstern Momente anbelangt. Die sentimentalen Augenblicke zeigen sich (zumindest aus meiner Sicht) eher negativ, da die aufdringlich praktizierte Wehmut schon eine Art Überdruss resultieren lässt.

      Die Musik von Terdsak Janpan bietet unterschiedliche Kompositionen welche passend zum Visuellen ausgewählt wurden. In den düsteren und harten Filmpassagen lässt sich ein treibender und eingängiger Scorebestandteil nieder.

      Innerhalb der Besetzung macht Dan Chupong als Krähe und Dämon den besten Eindruck. Nichts Überraschendes, da dieser Part nun wirklich der dankbarste ist.

      Fazit: ONG BAK 3 gefällt mir besser (als es der überwiegend dürftige Ruf) dem Film nachsagt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von sid.vicious ()