Das Phantom



    • Produktionsland: Deutschland
      Produktion: Christian Becker, Michael Bütow, Thomas Häberle, Benjamin Herrmann, Nina Maag
      Erscheinungsjahr: 2000
      Regie: Dennis Gansel
      Drehbuch: Dennis Gansel, Bernd Ohm, Maggie Peren / Buch: "Das RAF-Phantom"
      Kamera: Axel Sand
      Schnitt: Jochen Retter
      Spezialeffekte: -
      Budget: ca. -
      Musik: Rainer Kühn
      Länge: ca. 92 Minuten
      Freigabe: FSK 12
      Darsteller: Jürgen Vogel, Nadeshda Brennicke, Mathias Hermann, Hilmi Sözer, Peter Bongartz, Dietrich Hollinderbäumer, Lukas Miko, Ulrich Pleitgen, Thomas Holtzmann


      Inhalt:

      Zur falschen Zeit am falschen Ort! Für den jungen Drogenfahnder Leo Kramer sollte es nur eine Routineobservation werden, als er plötzlich Zeuge eines grausamen Mordanschlages wird. Für Leo beginnt ein Alptraum. Als auch sein Chef umgebracht wird, verdächtigt man ihn des Mordes. Er kann fliehen. Gejagt von einem brutalen Killer und den Zielfahndern seiner Behörde, taucht Leo unter und ermittelt auf eigene Faust. Langsam begreift er, dass er mitten in eine politische Verschwörung auf höchster Ebene hineingeraten ist.


      Trailer:





      Review:

      Das Phantom war Dennis Gansel sein Spielfilm Debüt, wo er uns einen spannenden Thriller liefern wird, der für Pro 7 gedreht wurde.
      Die Darsteller werden sehr sympathisch vorgestellt und sind durchweg gut besetzt. Das Bild ist des nächtens ab und zu etwas grieselig, macht mir aber nichts aus. Das Phantom wirkt dadurch zumindest zunächst nicht gerade professionell, wenn gleich solche Bildunschärfen nicht oft vorkommen. Der Film ist fast durchweg hoch spannend, insbesondere zu Beginn und im kompletten Finale wird man sehr gebannt sein dürfen. Im Verlauf gibt es noch eine Liebesstory, an die man zwar nicht so richtig glauben mag, zumindest in der Situation wo sich beide Turtelnden befinden und erstmal nur Augen für sich haben, dies empfand ich als etwas unglaubwürdig. Allerdings zündet dadurch die Dramatik am Ende noch besser. Das große Gefühlskino wird nämlich hier noch mit dem tollem Schluss losgetreten. Unser sympathischer Hauptdarsteller Jürgen Vogel kann auch hier brillieren, wirklich aktuell einer der besten unseres Landes. Die Geschichte liefert zudem sehr viel Brisanz, wo die nicht geklärten Umstände und nie gefassten Täter um den Tod von Bankier Alfred Herrhausen am 30. November 1989 durch die RAF (?) aufgeworfen werden. Wer weiß ob es sich nicht so abgespielt hat, wie hier im Film aufgezeigt wird. : )

      Wenn gleich das RAF Thema im Moment nicht gerade aktuell scheint, obwohl man das Thema auch auf den internationalen Terrorismus widerspiegeln kann. So darf man sich hier auch ohne diesen Hintergrund auf einen bedrohlichen und spannenden Thriller aus Deutschland freuen, der auf eine wahre Begebenheit geruht.

      „Das alles und noch viel mehr, würde ich machen, wenn ich König von Deutschland wär.“

      [film]8[/film]

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert

      Death can Dance - weekly topically (Spotify)