Restraint - Wenn die Angst zur Falle wird

    • Restraint - Wenn die Angst zur Falle wird

      Produktionsland: Australien
      Produktion: Anna Fawcett, Todd Fellman, Mark Lazarus
      Erscheinungsjahr: 2008
      Regie: David Denneen
      Drehbuch: Dave Warner
      Kamera: Simon Duggan
      Schnitt: Rodrigo Balart, Toby Denneen
      Budget: -
      Musik: Elliott Wheeler
      Länge: ca. 88 Minuten
      Freigabe: FSK 16
      Darsteller: Travis Fimmel, Teresa Palmer, Stephen Moyer, Philip Holder, Margie McCrae, Peter Davies, Taylor Owyns, Keith Robinson, Nate Jones, Alyssa McClelland, Patrick Ward, Joanne Hunt u.a.





      Inhalt:

      Mord, Diebstahl, Einbruch und vieles mehr hat das Gangsterpärchen Ron (Travis Fimmel) und Dale (Teresa Palmer) auf dem Gewissen. Auf ihrer Flucht vor der Polizei stoßen die beiden auf das abgelegene Landhaus des ehemaligen Kunsthändlers Andrew (Stephen Moyer), der von seiner Umwelt nahezu isoliert lebt und panische Angst hat seine eigenen vier Wände zu verlassen. Ron und Dale dringen in Andrews Haus ein und nehmen ihn gefangen. Als die Suche nach Wertsachen ergebnislos bleibt, schreckt Ron nicht davor zurück Andrew zu misshandeln. Um sein Leben zu retten, verspricht Andrew ihnen 40.000 Dollar, die auf seinem Bankkonto deponiert sind. Ein überaus verlockendes Angebot. Ron und Dale werden euphorisch und unvorsichtig. Sie bemerken nicht wie sich allmählich das Blatt wendet, wie Andrew die beiden immer stärker manipuliert und gegeneinander ausspielt. Zwischen dem Pärchen kommt es zu Spannungen, Dale fühlt sich zu dem überaus charmanten Andrew hingezogen, und Ron wird vor Eifersucht schier verrückt. Als es Andrew schließlich gelingt sich zu befreien, ist er am Drücker …


      Trailer:
      -


      Deutsche DVD Fassung: 06.11.2008 ( Verleih: 02.10.2008 )

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Dance in the Dark TOP 66 to 100 Daily Topically (Spotify)
    • Zu sehen gibt es ein Paar, die wie Bonnie & Clyde durch das Land ziehen und nach einem Raub abtauchen gedenken. Dabei landen die beiden in einem Haus eines Mannes der zunächst sehr geschwächt wirkt, so kann er sein Haus nicht mal verlassen, weil er dann krankheitsbedingt durchdreht (Agoraphobie).
      „Restraint - Wenn die Angst zur Falle wird“ ist zunächst ein typischer Vertreter des Gangsterdramas, mündet aber neben Folterei und ordentlichen Gewaltszenen dann in einen sehr abstrusen Psychothriller. Wobei man die Wendung vielleicht Ansatzweise im Verlauf erahnen kann, aber die Umsetzung ist überzeugend genug geworden und wird beim Zuschauer die Psyche beanspruchen. Einziger Schwachpunkt ist, dass das Geschehen zu lang in einem Haus stattfindet und sich Täter sowie Opfer verstehen lernen, wodurch aber ein paar kleine Längen entstehen. Mit dem letzten Filmdrittel zieht das Geschehen mächtig an und macht den Film für den B-Movie Fan sehenswert. „Restraint“ bietet auch ein paar wenige blutige Szenen und die nett anzusehende Blondine Teresa Palmer zeigt sich einige male ganz nackt, auch mit ein paar erotischen Liebeleien versehen. Allgemein sind die Darsteller gut besetzt. Großartig ist das Ende, was reichlich Spielraum zum reininterpretieren lässt.
      [film]7[/film]



      Bild von Teresa Palmer


      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
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    • Die ist ja gar nicht mal hässlich........ lolp
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Original von tom bomb:

      Die ist ja gar nicht mal hässlich........ lolp
    • Original von thomas53:

      Original von tom bomb:

      Die ist ja gar nicht mal hässlich........ lolp
      ...was denn? Geiler Ar... m lol
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Grade gesehen und für gut empfunden. Was ich jedoch nicht nachvollziehen kann ist warum er hier unter Horrorfilmen aufgeführt wird. Denn das ist der Film nun wirklich nicht. Wirkliche Folter oder großartig blutige Szenen sind mir hier auch nicht aufgefallen. Zudem empfand ich das die Hauptdarstellerin große Ähnlichkeit mit der Dame von Twilight hat. Besonders am Anfang des Films als sie noch Braune Haare hat. Grade weil der Film hier im Bereich Horror angesiedelt ist und durch die Inhaltsangabe habe ich mir aber etwas völlig anderes vorgestellt. Was nun aber auch kein Abbruch ist.
      Alles in allem aber ein doch sehenswerter streifen. Positiv hervorzuheben ist die Spannung die sich allmählich aufbaut und das doch relativ gut gelungene Ende das aber doch noch Spielraum zur Interpretation lässt.

      Gebe dem Film ebenfalls:
      [film]7[/film]
    • Ok hab ich verschoben, wird als Drama geführt. ;-)

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
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    • Ja ist wahrscheinlich besser dort aufgehoben der Film :)
    • In diesem Psycho-Thriller geht es erst mal unspektakulär um eine Geiselnahme. Die Handlung kennt man bestimmt schon aus anderen Filmen wie "Kidnapped".
      Was ich hier sehr interessant fand, waren die einzelnen Charaktere. Diese werden überzeugend rüber gebracht und nach und nach ganz gut vorgestellt, wobei mich persönlich die Geisel/das Opfer überrascht hat. So stellt man ihn sich bestimmt nicht vor und wie er sich dann wandelt und einen frappiert ist sehr unterhaltsam. Die Frau wurde mir etwas klischeehaft dargestellt, als kleines blödes Dummchen, dass sich von ein paar netten Worten oder Komplimenten beeindrucken lässt, aber das sei dem Gesamtwerk verziehen.

      Vor allem die Beziehung zwischen Geiselnehmer und Opfer wechselt mal hin und her. Nicht nur die zwischen der Frau und Geisel, sondern auch zwischen dem Geiselnehmer und dem Opfer. Mal sieht es so aus, als würden sie sich anfreunden, weil sie miteinander feiern oder über ihre Frauen reden und kurze Zeit später bedroht er ihn wieder. Ich fand es nie wirklich vorhersehbar. So konnte sich sogar Spannung aufbauen. Bei all den Geiselnehmer-Filmen ist ja so gut wie jedes Endszenario möglich und dieses hier ist ziemlich makaber und verblüfft einen vollkommen. Das Bild ist ziemlich grau und trist gehalten, passend zur Atmosphäre, die schon allein durch die Handlung bedrückend wirkt. Die Drehorte sind auch ganz ansehnlich. Überwiegend wird in dem Haus, welches ziemlich abgelegen liegt, gedreht und in einem Dorf/Kleinstadt.

      Ich habe nichts erwartet und wurde ganz nett unterhalten. Natürlich ist der Film nicht überragend oder perfekt, aber man kann ihn sich zwischendurch ruhig mal angucken.


      [film]7[/film]