Drillbit (Kurzfilm)

    • Drillbit (Kurzfilm)



      Produktionsland: England
      Erscheinungsjahr: 1992
      Regie: Alex Chandon
      Drehbuch: Alex Chandon
      Kamera: Duncan Jarman
      Schnitt: Alex Chandon
      Spezialeffekte: Duncan Jarman
      Budget: ca. -
      Musik: -
      Länge: ca. 34 Minuten
      Freigabe: ungeprüft
      Darsteller:Ben Befell, Tom Cox

      Inhalt: Als ein Mitarbeiter eines Pharmakonzerns dunkle Machenschaften innerhalb der Chefetage aufdeckt, werden er und seine gesamte Familie ausgelöscht. Nur sein Sohn Brian überlebt, obwohl im ein Drillbohrer in den Schädel gerammt wurde, und kennt nur noch einen Gedanken: Rache!


      Trailer:


      Review:

      In einer Welt in der Aids, Krebs als Nr. 1 Todesursache abgelöst hat, erstellt Hex eine Droge die die Menschheit retten soll: Serocaine! Doch nach 366 Tagen zerstört die Droge die menschlichen Zellen und mutiert diese zu Monstern. Als ein Doktor dies herrausfindet wird er von seinem Chef zum Töten freigegeben, seine Frau und er sterben, nur sein Sohn überlebt, nach einem Angriff mit einer Bohrmaschine. Der Bohrer steckt nun in seinem Kopf und verändert ihn. Er will Rache an den Mördern seiner Familie und an den herumstreifenden Bikern.

      Ich weiß nicht, wie ich diesen Film von Alex Chandon bewerten soll. Das ganze wirkt wie Tromatrash. Am besten wird dies durch den Erzähler deutlich, der während des ganzen Filmes andauernd die Geschehnisse kommentiert, am besten vergleichbar mit dem Sprecher in einem Trailer. Das ganze wirkt sehr komisch, könnte aber einige Leuten auch etwas stören.

      Das ganze ist eine Mixtur aus Horror-, Endzeit, Action und Trashkino. So richtig eingruppieren lässt sich das ganze nicht. Jedoch weiß diese Mixtur über die 30 Minuten sehr gut zu unterhalten. Die Idee mit dem Bohrer im Kopf ist sehr interessant und Aids als Weltuntergangsszenario zu wählen, ist in der heutigen Zeit auf jeden Fall aktuell.

      Die Mutanten sehen wie auch schon in Bad Karma sehr gut aus und auch einige Effekte sind hier zu bewundern. Wenn auch nicht ganz soviele wie in Bad Karma, jedoch macht die unterhaltsame Aufmachung des Films das Fehlen von Effekten wieder wett. Die Biker sorgen zudem für einen gewissen Mad Max Charme (wenn auch ohne dessen Qualiäten).

      Wer also mit dem Humor von Tromawerken was anfangen kann und zudem offen für etwas anderes ist, der wird hier gut unterhalten.

      Objektive Wertung: [film]5[/film] Punkten

      [film]7[/film]