Shadow: Dead Riot

    • Shadow: Dead Riot



      Originaltitel: Shadow: Dead Riot / Alternativer Titel: Zombie Uproar
      Produktionsland: USA
      Produktion: John Sirabella, Carl Morano, Csaba Bereczky
      Erscheinungsjahr: 2006
      Regie: Derek Wan
      Drehbuch: Michael Gingold, Richard Siegel
      Kamera: Derek Wan
      Musik: Vernon Reid
      Freigabe: FSK Keine Jugendfreigabe
      Schnitt: Ki-hop Chan, Joanna Or, Andrew Sterling
      Spezialeffekte: Pete Gerner, Brian Spears
      Budget: ca. 750.000 $
      Länge: ca. 87 Minuten
      Darsteller: Tony Todd, Carla Greene, Nina Hodoruk, Michael Quinlan, Cat Miller, Andrea Langi, Tatianna Butler, Misty Mundae, Debbie Pingitore, Anna Curtis, Ruby Larocca, Danielle Riley, Sergio Jones, Gordon Joseph Weiss, Moet Meira


      Trailer:





      Was der satanische Serienkiller Shadow ( Tony Todd) in seiner Todeszelle kurz vor der Hinrichtung an okkulten Ritualen zelebriert, lässt wenig Gutes ahnen: Mit einem Stein schleift er fieberhajt seine Zähne spitz bis tief ins Zahnfleisch. Als das Blut des sterbenden Killers bald darauf durch die Korridore des Hochsicherheitstrakts fließt, kann ein plötzlich entfachter Häftlingsaufstand gerade noch brutal niedergeschlagen werden. Zahlreiche Leichen werden gemeinsam mit Shadows Überresten heimlich auf dem Gelände verschart.... 20 Jahre später kehrt der Killer aus dem Jenseits zurück und terrorisiert die Insassen eines Frauengefängnisses, die keine Ahnung haben, mit wem sie es zu tun haben. Als Unterstützung begleitet ihn eine Armee von Zombies und der Kampf kann beginnen....


      Bei diesem Film werden vor allem Leute auf ihre Kosten kommen, die einen guten und interessanten Genre - Mix lieben, denn den bekommt man hier auf jeden Fall geboten. "Shadow Dead Riot" ist ein guter Kanstfilm, gepaart mit okkulten Horror - Elementen und netten Zombieeinlagen.

      Mit Tony Todd wurde die Rolle des Serienkillers "Shadow" nahezu brillant besetzt, er drückt dem Film vor allem in der zweiten Hälfte allein durch seine Ausstrahlung und Präsenz unweigerlich seinen Stempel auf. Durch die vorhandene Voodoo - Thematik, die ein wesentlicher Bestandteil des Geschehens ist, bekommt der Zuschauer es hier mit einer dauerhaft sehr düsteren und unheilvollen Grundstimmung zu tun, die einen die ganze Laufzeit über zu fesseln vermag.

      Wirklich gut anzuschauen ist die Abwechslung in diesem Werk, so bekommt man neben den okkulten Voodoo - Passagen noch einige sehr gut in Szene gesetzte Knast - Schlägereien zu sehen, um dann im letzten Drittel zum kampf zwischen Mensch und Zombie überzugehen. Dabei wirken allerdings einige Szenen doch leicht übertrieben, wenn nicht sogar leicht trashig, was dem Film allerdings durchaus gut zu Gesicht steht.

      Die Erzählweise gerät zu keiner Zeit ins Stocken, sie ist jederzeit sehr flüssig und immer interessant. Auch der Spannungsbogen ist straff gespannt und erleidet keinerlei Einbrüche, wodurch niemals auch nur der Anflug von Langeweile aufkommt. Der einzige Kritikpunkt, den man anbringen könnte, sind die Masken der Zombies, die meist doch eher zum schmunzeln anregen, anstatt das sie bedrohlich wirken. Das soll aber das rundum gelungene Gesamtbild des Filmes in keiner Weise schmälern.

      Ein tolles Filmvergnügen, mit sehr viel Abwechslung verbunden und immer gut und sehr kurzweilig unterhaltend, das ist "Shadow Dead Riot".

      Die DVD von Sunfilm hat eine ausgezeichnete Bild - und Tonqualität, lediglich die Extras sind etwas spärlich ausgefallen, so gibt es lediglich einen Audiokommentar, ein Making Of, Auditions (Castings), ein Musikvideo und einen Grindhouse - Trailer.



      [film]7[/film]
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    • In Dead Riot ist der Frauenknast so hart, wie man sich das gerne von der Bussy Serie Orange Is the New Black gewünscht hätte. Die Frauen haben so viel Power hier, dass sie mit einem Tritt die Gefängniseisentür wegtreten können. Reichlich überzogen und sehr temporeich suhlt sich dieser Trashfilm auch noch im Zombiegenre herum. Die Zombies sehen herrlich amateurhaft aus. Frauenpower wie sie sein darf, roh und gerade aus, kein Geschwafel und Weltbesserungszeug wie bei der orangenen Serie.

      [film]6[/film]

      [bier]7[/bier]

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
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