Rosemary's Baby

    • Rosemary's Baby




      Originaltitel : Rosemary's Baby
      Land / Jahr : USA / 1968
      Altersfreigabe : FSK 16
      Regie : Roman Polanski
      Produktion: William Castle
      Drehbuch: Ira Levin (Roman)
      Kamera: William Fraker
      Schnitt: Sam O'Steen, Bob Wyman
      Budget: ca. 3.800.000 $
      Musik: Krzysztof Komeda
      Länge: ca. 127 Minuten
      Darsteller: Mia Farrow, John Cassavetes, Ruth Gordon, Sidney Blackmer, Maurice Evans, Ralph Bellamy, Victoria Vetri, Patsy Kelly, Elisha Cook Jr., Emmaline Henry, Charles Grodin, Hanna Landy, Phil Leeds, D'Urville Martin, Hope Summers



      Inhalt :

      Frisch verheiratet ziehen Rosemary und Guy in das düstere New Yorker "Bramford-Haus". Angeblich sollen hier früher Satansanbeter ihre geheimen Riten zelebriert haben. Als Rosemary schwanger wird, beginnt für sie ein Alptraum. Schon die Zeugung ihres Kindes hat sie in einer merkwürdigen Trance erlebt. Wollen Guy und seine ominösen neuen Freunde etwa ihr Kind dem Teufel opfern? Oder ist Rosemaries Baby am Ende sogar Satans Sohn?


      Trailer:



      Blu-Ray: 07.02.2013



      Meinung:


      Ich glaube, das es keine Übertreibung ist, wenn man diesen Film zu den Meisterwerken des Genres zählt. Was Roman Polanski hier erschaffen hat, ist ein großer Klassiker, der schon seit etlichen Jahren Kultstatus besitzt. Ich bin der Meinung, das dieser Film den Status auch durchaus verdient hat. "Rosemary's Baby" ist kein Film, der durch Härte oder Brutalität glänzt, sondern er besticht durch seine gute und intelligente Story und die sagenhafte Atmosphäre, die in ihm vorherrscht.

      Es gibt nicht sehr viele Horrorfilme, die eine so extrem dichte und unheimliche Atmosphäre vorweisen können, dieser Film ist ein Paradebeispiel dafür, das man den Zuschauer auch ohne Härte vor dem Bildschirm fesseln kann. Der Film strahlt eine gewaltige Faszination aus, der man sich einfach nicht entziehen kann, man fiebert automatisch mit und folgt der sehr interessanten Story nur zu gern.

      Die Spannung wird hier Stück für Stück aufgebaut und zieht sich auf einem sehr straff gespannten Spannungsbogen durch den gesamten Film, ohne auch nur den kleinsten Spannungseinbruch zu verzeichnen. Ein weiterer Pluspunkt des Films sind die wirklich hervorragenden Darsteller, bei denen man von Beginn an merkt, das sie etwas von ihrem Fach verstehen. Vor allem Mia Farrow ist in diesem Film einfach brillant. Für mich persönlich ist dies die beste Rolle, die sie je gespielt hat.

      "Rosemary's Baby" ist ein Horror - Klassiker der alten Schule, der auch trotz seines Alters nichts von seinem Reiz verloren hat. Es ist ein zeitloser Film, den man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte, denn er bietet immer wieder kurzweilige und extrem spannende Unterhaltung.


      [film]10[/film]
      Big Brother is watching you
    • Ich war von dem Film als ich ihn erstes Mal sah auch sehr positiv überrascht. Ich fand auch erstaunlich wie der Film im Grunde ohne Effekte dennoch eine unheimliche Atmosphäre aufbaut. Die Vergewaltigungssequenz ist sehr gelungen und die Atmosphäre genial. Trotz der Länge des Films kommt keinerlei Langeweile auf. Auch von den Bildern , den Räumlichkeiten her sehr schön und ja gute Schauspieler. Ich finde man kann den Film trotz des Alters heute noch gut aufführen, ja wirklich zeitloses Teil. Sehr zu empfehlen, ein Film für ein breites Publikum wie ich finde. [film]10[/film]
    • Ein toller Film!! Habe mir letztes Jahr mal das Haus in New York angeschaut, wo er gedreht wurde. Davor wurde ja auch John Lennon erschossen.
      Es war ein merkwürdiges Gefühl dort zu stehen und einige Szenen aus dem Film vor Augen zu haben. Leider durfte man nicht hinein. Security!!!

      [film]10[/film]

      Drei Dinge sind unwiederbringlich:
      der vom Bogen abgeschossene Pfeil,
      das in Eile gesprochene Wort,
      die verpasste Gelegenheit.
      Ali der Löwe, Kalif des Islam
    • Lebendiger und gut geschriebener Okkultthriller, der in Zeiten der Hippigeneration sicher ein Paukenschlag war. Jedoch geht er mir mit seiner Story, bezüglich der Protagonisten, dem Mann, der sich dem Erfolg hingibt, dabei über Leichen geht und mit dem Teufel wahrhaftig im Bunde, der Frau, die dem Wahnsinn verfällt und zu glauben scheint, sie wär der Paranoia verfallen, allzu offensichtlich um, sodass das so oft zitierte schockierende Ende fast zur unfreiwillig komischen Farce wird. Mag aber auch sein, dass mich Filme mit Kirchen / Teufelsanbetungsthematik ohnehin abschrecken, auch wenn das Böse persönlich hier vordergründig nur symbolisch angepackt wird. Das Alles kann sicher nicht kaschieren, dass Polanski hier ein guter Film gelungen ist, der aber beiweitem nicht so packend ist, wie zb. ein surrealistisch anmutender Wenn die Gondeln Trauer tragen, der den nahezu gleichen Wahnsinn bildgewaltiger transportiert.

      Auch wenn die Vergewaltigungs"traum"sequenz an sich den einzigsten Horror transportiert, kann man ihr vorwerfen, dass sie den Film an sich zerstört und durchschaubar macht. Ohne diese wäre der Horror im Geist subtiler gewesen, und der Film womöglich verzwickter.

      Daher "nur" gute

      [film]7[/film]