Ghost Town



    • Produktionsland: USA
      Erscheinungsjahr: 1988
      Produktion: Charles Band, Timothy D. Tennant
      Regie: Richard Governor
      Drehbuch: Duke Sandefur, David Schmoeller
      Länge: ca. 85 Min
      Musik: Harvey Cohen
      Schnitt: King Wilder
      Spezialeffekte: M.M.I. Inc. / John Carl Buechler
      Kamera: Mac Ahlberg
      Freigabe: FSK 16
      Darsteller: Franc Luz, Catherine Hickland, Jimmie F. Skaggs, Penelope Windust, Bruce Glover, Zitto Kazann, Blake Conway, Laura Schaefer, Michael Alldredge, Ken Kolb, Will Hannah, Henry Max Kendrick

      Mediabook (+Blu-Ray): 09.02.2018


      Inhalt: Bei der Suche nach einer verschwundenen schönen Frau folgt Scheriff Langley einem mysteriösen Reiter auf einem schwarzen Pferd. Die Spur führt ihn in eine Geisterstadt, in der eigenartige Dinge passieren. Leute mit denen er spricht verschwinden von einer Sekunde auf die andere wieder und wenn er jemanden in Notwehr erschiesst, taucht derjenige plötzlich wieder auf. Nach und nach wird ihm klar, daß die Einwohner der Stadt schon lange tot sind, aber keinen Frieden finden. Denn das Böse, das auch die Frau gefangen hält, regiert in der Stadt. Um die Frau zu befreien muß er sich einem Duell stellen. Aber wie kann man etwas töten, das schon tot ist...?


      Kritik:
      Hallo Leute. Schön das man hier bei Euch so herzlich aufgenommen wird lol
      Voller Elan mache ich mich deswegen an meine nächsten Reviews die ich hier noch nicht gefunden habe.
      Diesmal steht Ghost Town auf dem Programm. Ein sehr atmosphärischer "Horrorwestern" kann man sagen mit Zombie-Cowboys die auf Pferden reiten und mit Colts umgehen können (und nicht nur nach GGEEHHHIIRRRNNN gieren lolp )
      Das ganze ist mit richtig guten und teils witzigen Dialogen gewürzt, mit anständigen Darstellern (keine Selbstverständlichkeit in den 80ern) garniert und mit wirklich sauberen und heftigen Effekte aus den erfahrenen Händen von John Carl Buechler abgeschmeckt.
      Spitzhacke, Rasiermesser oder glühendes Eisen, die Palette der Tötungsgeräte wird dem Setting gerecht. Auch die Kostüme und Masken können für einen waschechten B-Movie sehr überzeugen. Es gibt viele blutige Shootouts und auch der Score ist ganz brauchbar.

      Fazit:

      High Noon in Zombie äähhh Ghosttown ;-)
      Ein herrlich wilder Mix aus Zombie-Geister-Western-Film der rasant und spaßig rüberkommt.

      Trailer:
    • Die ,,Offizielle,, VHS ist Cut jedoch nicht die Pressekassette ;-) Ein seltenes Stück was ich noch irgendwo von meinem ehemaligen Videothekenchef rum liegen habe :-D
      KENNST DU DAS GRAUEN DAS DEN ÜBERFÄLLT DER EINSCHLÄFT?
      DER SCHRECKEN FÄHRT IHM BIS IN DIE ZÄHENSPITZEN,
      WENN DER BODEN UNTER SEINEN FÜSSEN NACHGIBT
      UND DIE TRÄUME BEGINNEN.....
    • Der Hilfssheriff steht vollkommen auf den Schlauch und merkt nicht das er bei der Suche der Vermissten in eine Untoten-Geisterstadt geraten ist. Spätestens als die ersten Gemeuchelten wieder putzmunter dastehen, hätte der Sheriff normal rausnehmen müssen. Statt dessen keine Reaktion von ihm. Das Erzähltempo ist in der 1.Hälfte etwas langsam, besonders in einer Kneipe zieht sich das im Dialog, später wenn dann die Bösen gemeuchelt werden sollen, zieht auch das Interesse an. Wahrscheinlich sollte das Geschehen auch witzig wirken, das gerettete Blondchen gibt z.B. offen zu, nicht mal einen Mikrowellenherd einschalten zu können, aber die Lacher bleiben hier trotzdem irgendwie versandet, was am zu ernst vorgetragenen Schauspiel liegt. Der Härtegrad ist ok, vor allem durch blutige Einschüsse. Richtige Geister sind das im Film nicht, nur der Oberschurke wirkt überhaupt nicht ganz menschlich, wenn man sein etwas billig hergerichtetes Zombie Make-Up betrachtet.

      [film]5[/film]