The Devil Inside

    • The Devil Inside



      Produktionsland: USA
      Produktion: Lorenzo di Bonaventura, Morris Paulson, Matthew Peterman, Steven Schneider
      Erscheinungsjahr: 2011
      Regie: William Brent Bell
      Drehbuch: William Brent Bell, Matthew Peterman
      Kamera: Gonzalo Amat
      Schnitt: William Brent Bell, Tim Mirkovich
      Spezialeffekte: Adrian Popescu
      Budget: ca. 1.000.000$
      Musik: Brett Detar, Ben Romans
      Länge: ca. 83 Minuten
      Freigabe: FSK 16
      Darsteller: Fernanda Andrade, Simon Quarterman, Evan Helmuth, Ionut Grama, Suzan Crowley, Bonnie Morgan, Brian Johnson, Preston James Hillier


      Inhalt:

      Die Notrufzentrale erhält einen verstörenden Anruf: Maria Rossi gesteht, drei Menschen brutal ermordet zu haben. 20 Jahre nach diesem Ereignis versucht Marias Tochter Isabella herauszufinden, was in jener Nacht 1989 wirklich geschah. So reist sie nach Italien, in die Centrino-Klinik, um herauszufinden, ob ihre Mutter tatsächlich geisteskrank ist, oder ob etwas anderes dahinter steckt. In der Hochsicherheitsklinik für psychisch kranke Straftäter trifft sie eine verwirrte Frau, die ihrer Mutter in keiner Weise mehr ähnelt. Sie ist am ganzen Körper mit seltsamen, grauenvollen Schnitten übersät und stößt furchteinflößende Schreie aus. In ihrer Not wendet sich Isabella an die zwei jungen Exorzisten Ben und David und bittet die beiden, ihre Mutter mit ihren unkonventionellen, auf Religion und Wissenschaft gleichermaßen beruhenden Methoden zu heilen. Doch der Exorzismus geht schief...und keine Seele ist mehr sicher...

      Trailer:



      Kinostart in den USA: 06.01.2012
      Kinostart in Deutschland: 01.03.2012
      Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung: 05.07.2012


      Kritik:

      Regisseur William Brent Bell schafft es nach seinem guten B-Horrorfilm Stay Alive nach oben in Hollywood und bekommt nun die Chance einen erfolgreichen und vielleicht sogar großen Kinofilm zu drehen. Er nutzt die aktuelle Exorzisten und Paranormal Acitity Welle der jungen, darin vernarrten Gruselkino Generation von Heute aus, um seinen Devil Inside unter die Leute zu bringen. Um es vorweg zu nehmen, an den Kinos standen lange Schlangen, die Kassen haben richtig gebrummt und William Brent Bell hat damit zumindest kommerziell einen großen Hit gelandet, der allein in den USA zum Start 33,7 Millionen$ einspielte, bei nur 1Millionen$ Budgetkosten.

      Das Geschehen wird zunächst im Dokumentationsstil erzählt und lässt damit ein reales Geschehen sofort verpuffen. Das Werk schafft es, dass man nach 5 Minuten also schon wieder den gerade eingepupsten Kinosessel verlassen will, weil es vollkommen unglaubwürdig wirkt, wie der Erzählstil hier ausfällt, so sehr dass es sofort auf den Magen schlagen kann. Dieser osteuropäische Akzent bei einigen Charakteren in der deutschen Synchronisierung zieht sich über die letzten Jahre schon durch die großen Kinofilme. Wird der Job des Synchronisanten etwa so schlecht bezahlt oder warum müssen Protagonisten so sprechen, dass sie nur gebrochen Deutsch können, ich kann mir diese modische Erscheinung nicht erklären. Der Ablauf macht es einen schwer irgendeine Bindung mit den Hauptdarstellern zu bekommen. Dass die Kamera oft schwankt, nervt hier, da das Geschehen ansonsten nur schwerlich interessiert. Als Horrorfilm geht das Ganze nur in wenigen Szenen durch, es ist eine schleppende Reality-Dokumentation, die man so schnell entlarvt hat wie die Pseudo-Reality Sendungen auf RTL2. Es ist jämmerlich. Ich hab den halben Film über immer wieder die Hand auf die Stirn gelegt, bei dem ganzen Schwachsinn, wo die Darsteller arg aufgesetzt spielen und die deutsche Synchronisierung setzt dem Ganzen noch die Krone auf. Das man die sadistischen Sprüche der Besessenen nicht komplett übersetzt hat, verhindert, dass man bei der Teufelsaustreibung mal etwas härteres bekommt, die an sich noch das Beste an dem bedeutungsschwangeren Film ist. Das größte Problem ist, dass er zum stetigen Dämon-Austreiben der alten Mutter keinerlei Abwechslung aufbietet, Bei einem Kind hätte es vielleicht auch noch mehr Wirkung erzielt, als bei einer alten Frau in der Dämonrolle. Das Ende ist dann schlicht weg eine Frechheit, statt zu zeigen wie der Film ausgeht oder ein offenes Ende zu servieren, gibt es nur plötzlich den Hinweis auf der Webseite therossifiles.com danach zu suchen. Willkommen im postmodernen Kopfkino-Mainstream-Vorgegaukel.

      Der Film hat jedenfalls genug Geld eingespielt, die 1Millionn$ Produktionskosten wurden von der postmodernen Grusel-Fangemeinde anspruchsloser, niveauloser Grusel-Billigschmoderer(!!) locker kompensiert, hier hat wieder jemand aus Müll richtig Kasse gemacht, es wird also in den nächsten Monaten nicht der Letzte dieser Art sein. Diese Welle steht auch für eine verwirrte Jugend, die nicht weiß für was sie steht. Insbesondere Horrorfilme waren immer ein Spiegel was in der jungen Gesellschaft abgeht. Ein paar Punkte gibt es, da ich die letzten 2 Jahre sogar noch schlechteres an Paranormalen Wahnsinn gesehen habe.

      [film]2[/film]
    • Ohhh, ein Film der wie eines meiner Lieblingslieder heißt <3
      Ready for Freddy?
      Come to my World, Bitch!
      Ich spreche fließend ironisch und sarkastisch mit einem Akzent aus Schwarzem Humor![FILM]10[/FILM]
    • Hoffe du meinst jetzt nicht das von INXS, wahrscheinlich aber doch, die Band geht mir am Poppes vorbei......... lol
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Nein, die Band wirst du nicht kennen, heißt G.O.D (Garden of Delight) und ist hier in der Gegend sehr bekannt. Die machen Irish-Rock-Musik, auf ihre Art halt und den Geiger fand ich immer total schnuckelig xD Zur Musik konnte man immer gut bangen oder sich mit lasziven bewegungen an den männlichen Partner anschmiegen xD Genau mein Ding^^
      Ready for Freddy?
      Come to my World, Bitch!
      Ich spreche fließend ironisch und sarkastisch mit einem Akzent aus Schwarzem Humor![FILM]10[/FILM]
    • Naja, das Lied heißt "Life" xD Aber die Band ist richtig^^
      Ready for Freddy?
      Come to my World, Bitch!
      Ich spreche fließend ironisch und sarkastisch mit einem Akzent aus Schwarzem Humor![FILM]10[/FILM]
    • Original von tom bomb
      Frauen machen einem das Leben schon nicht einfach......... :5:


      .....ähm, Männer auch nicht??^^
      Ready for Freddy?
      Come to my World, Bitch!
      Ich spreche fließend ironisch und sarkastisch mit einem Akzent aus Schwarzem Humor![FILM]10[/FILM]
    • Trailer ist echt gelungen...Werd Ich mir reinziehen.
      Arthur Spooner: "Ah, ihr jungen Leute mit eurem Gesundheits- und Schlankheitstick. Zu meiner Zeit hatte man mit Mitte fünfzig einen ordentlichen Herzinfakt. Und wir haben ihn zu schätzen gewusst!"