Seven Deadly Demons

    • Seven Deadly Demons

      Originaltitel: Fallen Angels
      Produktionsland: USA
      Produktion: Leonard Pirkle, Derek Zemrak, C.J. Goodman, Judy Lewis, Robert Rowland, Myron St. John
      Erscheinungsjahr: 2006
      Regie: Jeff Thomas
      Drehbuch: Jeff Thomas
      Kamera: John Darbonne
      Schnitt: Jeff Thomas
      Spezialeffekte: Bob Keen, Kevin Alvey
      Budget: -
      Musik: Lance Warlock
      Länge: ca. 97 Minuten
      Freigabe: FSK Keine Jugendfreigabe
      Darsteller: Michael Dorn, Bill Moseley, Adrianne Curry, Michael Kaliski, Kevin McCarthy, Farah White, Daniel Zacapa, Angela Adamski, Danny Au, Reggie Bannister, Michael Berryman, Juli Birmingham, Kane Hodder





      Inhalt:

      Als ein Teil des alten Gefängnisses für einen Neuaufbau abgerissen wird, macht man eine grausige Entdeckung: in einem unbekannten Kellergewölbe, das seit hundert Jahren nicht mehr betreten wurde, werden die Skelette verstümmelter Kinder gefunden. Ein CSI-Team wird für die Untersuchung angefordert und macht eine noch viel fürchterlichere Entdeckung! Sie entfesseln eine Legion von sieben Dämonen - Sieben tödliche Dämonen, die sieben absolut verheerende Todesarten mit sich bringen…


      Trailer:



      Deutsche DVD Fassung: 12.02.2009 ( Verleih: 15.01.2009 )

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Dance in the Dark TOP 66 to 100 Daily Topically (Spotify)
    • Meinung anhand der erhaltenen Presse DVD: von KSMfilm.

      Bei dieser Besetzung mit Kane Hodder, Michael Berryman, Bill Moseley (Halloween 2007) und Michael Dorner (Worf von "Star Trek") wird man sicherlich einiges erwarten dürfen, eher weniger erwarten dürfte man, dass es sich bei "Seven Deadly Demons" um ein C-Movie aller 1.Güte handeln wird.
      Was einem schnell ins Auge sticht, ist die dunkle Bildqualität. Wenn gleich man dies auch als Schmutz durchgehen lassen könnte, denn die Kulisse ist des öfteren doch sehr düster ausgefallen und man bekommt Totenköpfe in der verdreckten Leere zu sehen. Die Darsteller spielen von der Mimik her ganz gut, nur ist der Ablauf auch recht langsam und mit der Zeit schwer nachvollziehbar ausgefallen. Ja der Film wird immer undurchsichtiger werden dürfen, ich muss zugeben, ab Filmmitte sogar nicht mehr mitgekommen zu sein.
      Überzeugen kann das Werk zumindest noch von den Goreleckerbissen her, auch wenn es durchaus hätten mehr sein können, wenn jemand die Zähne recht ausführlich entzogen bekommt oder Augen blutig eingedrückt werden. Leider werden ansonsten auch schnelle Bildsequenzen eingesetzt und man hat dadurch des öfteren keinen Überblick des Geschehenen mehr. Der Sound ist zumindest noch ganz lieblich, wenn die gute Besetzung nicht wäre, dann darf man sogar hier von einem Totalausfall sprechen.

      [film]3[/film]

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Dance in the Dark TOP 66 to 100 Daily Topically (Spotify)
    • Als der Teil eines alten Gefängnisses für einen Neuaufbau abgerissen wird, macht man eine grausige Entdeckung: in einem unbekannten Kellergewölbe, das jahrzehntelang nicht mehr betreten wurde, werden verstümmelte Skelette gefunden. Ein CSI-Team wird für die Untersuchung angefordert und macht eine noch viel fürchtelichere Entdeckung ! Dabei erwecken sie sieben blutrünstige Ausgeburten der Hölle...


      Wenn man einmal die Liste der Darsteller durchgeht, finden sich hier doch einige alte Bekannte wieder, die dafür sorgen, das man hier einen ordentlichen Film zu sehen bekommt. Leider ist das aber nut teilweise der Fall, denn selbst die besten Darsteller können eine durchschnittlich umgesetzte Story nicht ausgleichen.

      Regisseur Jeff Thomas ist es nicht gelungen, die hier erzählte Geschichte durchgehend gut in Szene zu setzen, obwohl das Potential sicherlich vorhanden ist. Der Film beginnt auch sehr interessant, doch mit zunehmender Laufzeit wird der Story-Plot immer undurchsichtiger und teilweise verwirrend, so das man vorrübergehend schon die Übersicht verlieren kann. Es treten einige in die länge gezogene Passagen auf, die man durchaus hätte vermeiden können. Dazu zählen vor allem einige sehr dialoglastige Sequenzen, was ja an sich nicht schlimm ist, doch überkommt einen hier das Gefühl, etwas weniger wäre hier mehr gewesen.

      Irgendwie wird man das Gefühl nicht los, das diese Passagen so ausgedehnt wurden, um den Film so etwas in die Länge zu ziehen, jedenfalls kam es mir so vor. So kommt es auch, das sich hier zu keiner Zeit ein wirklich konstanter Spannungsbogen aufbauen kann, was eigentlich sehr schade ist, da eine bedrohliche Grundstimmung gegeben ist., die so aber auch nur teilweise zur Geltung kommt.

      Was aber wenigstens etwas entschädigt, sind die recht guten Gore-Einlagen, die sich auch qualitativ sehen lassen können, auch wenn die Schnittfolge in manchen Einstellungen etwas zu schnell ist, so das man nicht alles erkennen kann. Aber das ist ja nichts Neues, man hat dies auch schon in ganz anderen Produktionen gesehen, wie zum Beispiel auch in "28 Weeks later".

      Insgesamt gesehen kommt "Seven deadly Demons" leider nicht über das Mittelmaß hinaus, obwohl hier meiner Meinung nach mehr möglich gewesen wäre. Aber so schlecht, wie einige bewertungen ausfallen, ist der Film wirklich nicht, da hat man schon viel Schlechteres gesehen. Anschauen sollte man sich dieses Werk auf jeden Fall einmal, das ist es wert.


      [film]5[/film]
      Big Brother is watching you
    • Hab das Teil mal gesichtet:

      In einer kleinen Stadt verschwinden in unregelmäßigen Abständen seit ca. 150 Jahren immer wieder Leute. Nun ist es wieder soweit: allein zu Hause, wollen zwei Teenager ihre Zweisamkeit genießen. Dabei wird der Junge brutal ermordet, das Mädchen entführt. Gleichzeitig soll ein altes Gefängnis abgerissen werden, um ein Einkaufszentrum auf dem Gelände zu errichten. Man findet jedoch im Keller des Gefängnisses mehrere Skelette. Das FBI wird eingeschaltet. Die Morde gehen weiter: einem Polizisten werden Mund und Hals brutal weggeschnitten. Bei anderen tauchen unheimliche Dämonen auf und matschen die Leute weg. Vom FBI bekommt man davon offenbar gar nichts mit.
      Es stellt sich heraus, daß in dem Ort ein Dämonenfürst tätig ist, der sieben weitere Dämonen befehligt.
      Diese gilt es nun zu besiegen.
      Ein geläuterter Priester, der nun für das FBI arbeitet, muß sich letztendlich dem Oberdämon stellen...

      Dieser kleine Film ist ein Schlacht- und Gorefest!
      Die Creature-F/X wurden von Bob Keen kreiert. Die Morde sind z.T. extrem hart und erinnern an einige Argento-Kills (Opera).
      Am Ende kommt es zu einem religiös-philosophischen Dialog mit dem Oberdämon. Klasse!

      Schwachpunkt im Film ist das Drehbuch: daß einige Polizisten, FBI-Agenten und Bürger während der Ermittlungen hingeschlachtet werden, bemerkt keiner!
      Außerdem ist der Film zwar inmteressant, ist aber keinesfalls spannend.

      Trotzdem für den Gorehound ein Must-See. Die Splatter-F/X sind extrem blutig. Kehle aufschlitzen, Mund zerfetzen, Augen eindrücken, Gedärme ziehen, ein zermatschter Hund, ein Kind, das ins Feuer geworfen wird...
      Die Creature-F/X sehen super aus mit verschiedenen Dämonen-Masken. Hellraiser läßt grüßen!

      Von mir klare:

      [film]7[/film]
      Meine Bewertungskriterien:

      10= über jede Kritik erhaben; 9= Oberhammer mit unbeachtlichen kleinen Schwächen
      8= Pflichtkauf; 7= Must-See; 6= sollte man mal gesehen haben
      5= kann man gesehen haben; 4= muß man nicht sehen, tut aber noch nicht weh
      3= Hände weg; 2= körperliche Beschwerden treten auf
      1= Exitus oder: Tarantino geht ans Werk
      0= König Kacke auf einem Scheißhaufen oder: Rob Zombie geht ans Werk
    • Ich kann nicht genau sagen, was meine Faszination für diesen Film auslöst. Aber ich versuche mal, diesen Film zu bewerten.
      Der Film hat einen sehr düsteren Unterton und besitzt eine komplexere Handlung, als man erstmal vermuten könnte. Die Schauspieler spielen ihre Rollen relativ gut bis auf ein paar Ausnahmen (z.B. die Jugendliche). Das Tempo des Filmes ist angenehm und lässt einen weiter schauen, ohne sich zu langweilen.
      Die Morde sind meist sehr blutig und haben gute SFX. Ebenso sind sie Masken der Dämonen sehr einfallsreich und vielleicht sogar ein wenig angsteinflößend. Auch die Dialoge sind zum Ende hin sehr philosophisch. Einzig die Tatsache, die Komakopf bereits angesprochen hat, verhindert, dass dies einer der besten Horrorfilme der letzten zehn Jahre ist.

      [film]8[/film]
      "Wer das Negative regelmäßig ausblendet, wird positiv krank." - Paul Mommertz