Freitag der 13. - Teil 4 (Das letzte Kapitel)

    • Über Kinderstar Corey Feldman (Tommy in Freitag der 13. Teil 4) lief letzens ein Bericht im TV. Da gab dieser an das er als Kind im Showbusiness Opfer von Pädopholie gewesen wäre, und sich zu dieser Zeit "einige namenhafte Produzenten" an Ihm vergangen hätten....
      Arthur Spooner: "Ah, ihr jungen Leute mit eurem Gesundheits- und Schlankheitstick. Zu meiner Zeit hatte man mit Mitte fünfzig einen ordentlichen Herzinfakt. Und wir haben ihn zu schätzen gewusst!"
    • Der 4 Teil, der Reihe ist bis jetzt wirklich der Beste.

      Auch wenn hier eine Story nicht wirklich vorhanden ist, eben mal wieder dumme Teens die im Wald ihren Spaß suchen.
      Dafür versprüht der Film wieder eine sehr gute Atmosphäre und es kann ordentlich Spannung aufgebaut werden.

      Die Darsteller sind mal wieder nicht der Rede wert, außer dem jungen Corey Feldmann dem kann man wirklich ein großes Lob für seinen Part aussprechen (der Endkampf mit ihm und Jason ist wirklich sehr hart geworden).

      Der Härtegrad wurde nochmals nach oben geschraubt. Die Kills können sich wirklich sehen lassen (wurden auch von keinem anderen wie Savini in Szene gesetzt) und wurden sehr abwechslungsreich gestaltet. Hier wird zersägt, gequetscht und zu gestochen was das Zeug hält.

      Kurzweiliger Slasher, eben so wie er sein sollte, der einfach nur Spaß macht ohne das man großartig was denken muss.

      Dieser Teil bekommt von mir
      [film]9[/film]
      Zensur Ist Für´n A......!!

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    • Mit Freitag der 13te Teil 4 schlagen wir nun das finale Kapitel der Freitag-Reihe auf. Zumindest war es so mal gedacht, dass dann aber alles anders gekommen ist, wissen die Fans inzwischen. Immerhin kamen noch 6 weitere Teile.

      Nachdem Jason am Ende des dritten Teils schwer verwundet und für tot erklärt wurde, wird er zum Pathologen in das nächstgelegene Krankenhaus transportiert. Dort angekommen, bleibt Jason allerdings nicht lange Tot. Zeitgleich entschließen sich einige Teenager ein paar nette Tage in einem abgelegenen Haus zu verbringen. Einzig eine Familie lebt dort noch gegenüber. Nachdem Jason aus dem Krankenhaus entkommen ist, geht seine Mordserie weiter.

      Die Story von Freitag Teil 4 kann sich minimal von den vorherigen Teilen abheben. Auch wenn sie immer noch sehr spartanisch daher kommt, kann sie doch etwas mehr begeistern, als die übliche Geschichte um ein paar Teenis die campen gehen. Besonders durch die Familie, welche aus Tommy, dessen Schwester und Mutter, besteht, ergibt sich ein ganz besonderer Twist. Der in einem der besten Enden der Freitag-Reihe, bisher, endet. Steve Miner hat diesmal den Regiestuhl an Joseph Zito abgegeben. Dieser hat sein Geld vorher, mit eher mittelmäßigen Filmen verdient (Forke des Todes). Doch man muss sagen, dass Zito seine Arbeit recht ordentlich gemacht hat. Leider aber nicht ganz so gut wie Miner vor ihm.

      Die Schauspieler sind im vierten Teil, die wohl bisher besten der Reihe. Corey Feldmann als Tommy, dürfte dem Slasherfan ja bereits bekannt sein, da diese Rolle ihm viel Ruhm und Zuspruch brachte. Bei Kinderdarstellern, läuft man meistens Gefahr, dass sie die Zuschauer nerven. Feldmann macht seine Sache allerdings recht ordentlich und stört zu keiner Zeit den Film. Zudem muss man Grispin Glover erwähnen, den viele wohl eher als George McFly aus der Zurück in die Zukunft Trilogy, kennen dürften. Leider kann er sein können nicht in dem Maße zeigen, in dem es ihm eigentlich möglich wäre. Dennoch macht er seinen Job sehr gut. Auch die anderen Akteure spielen so gut sie können und das merkt man auch.

      Das Setting wurde diesmal komplett geändert, da man sich diesmal nicht in einem Camp befindet. Trotzdem konnte man nicht ganz auf einen abgelegenen Ort verzichten. Die Stimmung der Verlassenheit und der Einsamkeit kommt hier erstmals nach Teil 1 wieder auf. Auch der See in der Nähe weiß zu gefallen und erweckt Erinnerungen an Teil 1+2. Die Musik kommt mal wieder aus der Feder von Harry Manfredini und diesmal hat er sich wirklich einiges einfallen lassen. Nicht nur wurden alte Kompositionen mit Klavier- und Keyboardklängen aufgewertet, sondern auch gänzlich neue Stücke wurden zu dem Soundportfolio hinzugefügt. Dadurch entsteht wieder etwas mehr Frische und Abwechslung, was man in den beiden Vorgängern etwas vermissen musste. Auch auf die Atmosphäre wurde wieder mehr Wert gelegt. Leider mussten dafür die Effekte etwas in den Hintergrund treten. Dies ist besonders ärgerlich, da diese nun wieder vom Meister himself, Tom Savini gemacht wurden. Jedoch wird hier sein Können nicht ganz ausgeschöpft, sodass Teil 3 weiterhin der bisher blutigste und brutalste der Reihe ist. Das Ende allerdings ist grandios und blutig geworden. Man kann also kaum meckern.

      Fazit: Freitag der 13te Teil 4 ist der wohl atmosphärischste Teil der Reihe, der zwar etwas an Gore spart, dafür aber eine sehr gute Spannung und ein grandioses Ende bietet. Für Slasherfans ein absolutes Muss.

      Objektive Wertung: [film]7[/film] Punkten

      Subjektive Wertung: [film]8[/film] Punkten