Dirk Nowitzki

    • Dirk Nowitzki

      Dirk Nowitzki hat mit den Dallas Mavericks den Favoriten Miami Heat um ihre Star Troika James, Wade, Bosh geschlagen und damit holten sie den ersten Titel nach Dallas, zudem ist Nowitzki der erste Deutsche der dies schaffte. Als besondere Ehre wurde er zum MVP der Play Off Finals gewählt, eine grosse Auszeichnung! Die Trophäe erhielt er aus den Händen der Legende Bill Russel. Damit ist er jetzt endgültig einer der ganz grossen dieses Sports! Daten und Fakten zu Big D. Dirk Werner Nowitzki (* 19. Juni 1978 in Würzburg) ist ein deutscher Basketballspieler. Er spielt seit 1998 in der US-Profiliga NBA bei den Dallas Mavericks. In der NBA 2006/07 bekam Nowitzki als erster Europäer den NBA Most Valuable Player Award (MVP) für den wertvollsten Spieler der Saison. Nowitzki gilt als einer der bisher besten europäischen Spieler. Über den Handballsport und Tennis kam Nowitzki erst mit 13 Jahren zum Basketball (Schulmannschaft des Würzburger Röntgen-Gymnasiums). Sein Mentor und Trainer Holger Geschwindner führte mit ihm in dieser Zeit ein Intensivtraining durch und steht ihm heute noch bei wichtigen Turnieren oder in wichtigen Saisonphasen (Play-offs, etc.) sowie als Manager mit Rat und Tat zur Seite.

      Auch während seiner Zeit als Wehrpflichtiger der Bundeswehr, vom 1. September 1997 bis 30. Juni 1998, spielte Nowitzki Basketball. Er war in der Saison 1997/98 erfolgreichster Korbschütze und Rebounder des damaligen Zweitligisten DJK Würzburg und verhalf der Mannschaft entscheidend zum Aufstieg in die Basketball-Bundesliga. Die Scouts der NBA wurden auf den 19-jährigen aufmerksam, als er beim Nike Hoop Summit eine Junioren-Weltauswahl gegen die besten US-Junioren mit einer überragenden Leistung zum Sieg führte (33 Punkte und 14 Rebounds). Im NBA Draft 1998 wurde er von den Milwaukee Bucks an neunter Stelle ausgewählt und anschließend mit Pat Garrity im Austausch für Robert Traylor, der zuvor an sechs gedraftet wurde, zu den Dallas Mavericks transferiert. Dirk Nowitzki war damit der erste deutsche Basketballer überhaupt, der direkt aus Europa in die NBA wechselte. Der in den 1990er Jahren unter anderem bei den Seattle SuperSonics erfolgreiche Detlef Schrempf hatte zuvor an einem amerikanischen College gespielt.

      Bei den Dallas Mavericks wurde Nowitzki als „German Wunderkind“ eingeführt. Mit diesem großen Erwartungsdruck tat sich Nowitzki in seinem ersten NBA-Jahr schwer. Klar war von Anfang an nur, dass er ein außergewöhnlich talentierter Basketballspieler ist. Schon in seiner zweiten Saison verbesserte sich der junge Deutsche in allen statistischen Kategorien deutlich (Platz 2 in der Wahl des „Most Improved Player“ der NBA) und konnte sich als ein Führungsspieler seines Teams etablieren. Seit der Spielzeit 2000/01 ist Nowitzki der erfolgreichste Korbjäger der Mavericks. Schon vor der Saison 2002/03 wurde Nowitzki von den NBA-Vereinspräsidenten zum besten ausländischen Spieler der NBA gewählt. In den NBA-Play-offs 2003, in denen er mit den Dallas Mavericks das Halbfinale erreichte, gelang ihm mit 46 Punkten in einem Spiel ein Vereinsrekord. Am 2. Dezember 2004 konnte er diesen Rekord nochmals in einem Spiel der regulären Saison gegen die Houston Rockets mit 53 Punkten überbieten. Im Februar 2006 gewann Nowitzki den Dreipunkte-Wettbewerb des 55. NBA All-Star-Wochenendes.
      Nowitzki bei den Mavericks in der Saison 2006/2007

      In der Saison 2005/06 führte er sein Team wieder in die Playoffs und nach dem vierten Sieg im sechsten Spiel gegen die Phoenix Suns sogar zum ersten Mal in der Geschichte der Mavs ins Finale. Im fünften Spiel des Halbfinales erzielte er 50 Punkte und sorgte damit nicht nur für die Wende in der Serie, sondern baute seinen Punkterekord in einem Playoff-Spiel aus. Im NBA-Finale trafen sie auf die Miami Heat und unterlagen mit 2:4 Siegen, nachdem sie bereits mit 2:0 in Führung gegangen waren. Bereits vor den Playoffs brach er den Teamrekord der Mavericks, indem er 60 Freiwürfe nacheinander traf. Inzwischen hat er diesen Rekord weiter gesteigert. Ende Oktober 2010 verwarf er einen Freiwurf und beendete seine Serie nach 82 verwandelten Freiwürfen in Folge. 2007 gewann er bei der Wahl zum wertvollsten Spieler. Er ist der erste Europäer in der Geschichte der NBA, der ins All-NBA-First-Team gewählt wurde. Am 17. Februar 2007 wurde Nowitzki als erster Maverick und erster Europäer in die Starting Five des NBA All-Star Games berufen. Beim All-Star Game 2010 stand Nowitzki zum zweiten Mal in der Starting Five, er rückte für den verletzten Kobe Bryant in die Anfangsformation nach. Am 9. März 2008 erzielte Nowitzki gegen die New Jersey Nets seinen 16.644. Karrierepunkt und löste somit Rolando Blackman als All-Time-Scoring Leader der Mavericks ab. In der Saison 2010/11 führte er die Mavericks erneut ins Finale.

      Weiterhin gelang es ihm als erstem europäischen Spieler überhaupt, mehr als 2000 Punkte in einer NBA-Saison zu erzielen (Saisons 2002/03, 2004/05, 2005/06, 2008/09 sowie 2009/10). Am 6. Februar 2008 erreichte Nowitzki sein erstes triple-double, er erzielte im Spiel gegen die Milwaukee Bucks 29 Punkte, 10 Rebounds und 12 Assists; sein Zweites gelang ihm am 29. März 2010 gegen die Denver Nuggets (34 Punkte, 10 Rebounds, 10 Assists).

      Die italienische Gazzetta dello Sport wählte ihn 2002, 2003, 2004, 2005 und 2006 zum besten europäischen Basketballspieler. Mit der deutschen Basketball-Nationalmannschaft erreichte Nowitzki als überragender Spieler des Teams die Bronzemedaille der Basketball-Weltmeisterschaft 2002 sowie die Silbermedaille bei der Basketball-Europameisterschaft 2005. Er wurde jeweils Topscorer dieser beiden Turniere sowie zum MVP (wertvollstem Spieler) gewählt. Bei der EM 2001 wurde Nowitzki ebenfalls als bester Scorer ausgezeichnet und in das All-Tournament-Team berufen.

      Bei der Basketball-Weltmeisterschaft 2006 in Japan kämpfte sich Dirk Nowitzki mit der deutschen Nationalmannschaft bis ins Viertelfinale, in dem sie den Vereinigten Staaten unterlagen.

      Bei der Eurobasket-Europameisterschaft 2007 in Spanien führte er das deutsche Team mit überragenden Leistungen zu Beginn und Ende des Turniers auf den 5. Turnierplatz und sicherte sich im Spiel um Platz 5, das Deutschland 80:71 gegen Kroatien gewann, mit 31 Punkten die Scorer-Krone des Turniers. Er erzielte letztendlich im Schnitt 24,0 Punkte und sicherte sich 8,7 Rebounds (Turnier-Platz 2). Zuvor hatte er einige Spiele nicht überzeugt, wie z.B. gegen Weltmeister Spanien, als er nur 11 Punkte erzielte und eine sehr schlechte Trefferquote hatte.

      Vom 15. bis zum 20. Juli 2008 nahm Nowitzki mit der deutschen Nationalmannschaft am olympischen Qualifikationsturnier teil und erreichte – nicht zuletzt durch seine eigenen herausragenden Leistungen – den dritten Platz und damit das letzte Ticket zum olympischen Basketballturnier. Nowitzki erzielte in den fünf Spielen des Turniers durchschnittlich 26,6 Punkte und war im Spiel um Platz 3 gegen Puerto Rico mit 32 Punkten entscheidend an der Qualifikation beteiligt. Am 8. August 2008 trug Dirk Nowitzki bei der Eröffnung der Olympischen Spiele die Flagge Deutschlands.

      Nachdem die deutsche Mannschaft ihr Auftaktspiel gegen Angola deutlich gewinnen konnte, (Nowitzki: 23 Punkte) und damit eine Revanche für die Beinahe-Niederlage bei der WM 2006 nahm, fand das deutsche Team nie wieder in einen Rhythmus im Turnier zurück. Es folgten deutliche Niederlagen gegen Griechenland und Spanien, wodurch es am vorletzten Gruppenspieltag zum Entscheidungsspiel gegen China kam. In einem auf sehr niedrigem basketballerischen Niveau, aber sehr intensiv geführten Spiel konnte sich China, auch aufgrund sehr fragwürdiger Entscheidung der Schiedsrichter, mit 59:55 durchsetzen. 18 Sekunden vor Schluss vergab Nowitzki die Chance mit einem Dreipunktwurf das Spiel beim Stand von 58:55 auszugleichen. Deutschland schied damit bereits vorzeitig in der Gruppenphase aus und wurde im letzten Gruppenspiel von der Mannschaft der USA mit 106:57 geschlagen, dies bedeutete die zweithöchste Niederlage des DBB aller Zeiten.

      Im Lauf des Olympischen Turniers zeigte sich deutlich, dass Nowitzki mehr als andere NBA-Spieler extreme Probleme mit der physischen europäischen Spielweise hat, was allerdings auch an den überharten Verteidigungsaktionen seiner Gegenspieler lag. Während des Turniers beschwerten sich sowohl Dirk Bauermann als auch Nowitzki über die fehlende Aufmerksamkeit der Schiedsrichter, dies war trotz ähnlicher Abläufe in der Vergangenheit bisher nicht geschehen. Nowitzki äußerte sich sehr reserviert, aber bestimmt zur Leistung der Schiedsrichter im Spiel gegen China: „Der Weltverband wollte China im Viertelfinale sehen, und dieses Ziel wurde ja erreicht“.

      Bei der Basketball-Europameisterschaft 2009 trat Dirk Nowitzki nicht an, da der Clubbesitzer der Dallas Mavericks Mark Cuban ihm eine Teilnahme verweigert hatte und Nowitzki ihm zudem sein Versprechen gab, nach den Olympischen Spielen 2008 eine Pause in der Nationalmannschaft einzulegen, um sich ganz auf die Mavericks zu konzentrieren. Insgesamt absolvierte Nowitzki bisher (Januar 2010) 127 Länderspiele und hat mit 2679 Punkten und einem Schnitt von 21,09 in der Nationalmannschaft die besten Werte aller Zeiten. Nach der Vertragsverlängerung bis 2014 bei den Mavericks sagte Dirk Nowitzki auch die Teilnahme an der Basketball-Weltmeisterschaft 2010 ab. Seine Stärke liegt darin, dass er trotz seiner Größe (2,13 m) enorm vielseitig ist und für einen so genannten „7-Footer“ (Spieler ab 2,13 m) einen besonders treffsicheren Wurf besitzt. Im Gegensatz zu vielen anderen Spielern seiner Größe, die vor allem in Korbnähe punkten, hat Nowitzki eine große Reichweite und ist ein sehr guter Dreipunktschütze. Seit dem legendären Larry Bird ist er der erste Spieler über 2,00 m Größe, der mehr als 50 % seiner Würfe, mindestens 40 % seiner Dreier und mehr als 90 % seiner Freiwürfe in einer Saison traf. Kritiker kreiden ihm allenfalls eine nur durchschnittliche Verteidigungsleistung an. Deshalb wurde er zu Beginn seiner NBA-Karriere von den Fans auch scherzhaft „Irk“ genannt (von to irk „ärgern“; das weggelassene „D“ steht im englischen für „Defense“, also Verteidigung). Seit seiner Debütsaison 1998 hat Nowitzki sich aber weiterentwickelt und durch harte Arbeit im Training, auch in der Verteidigung, enorm verbessert. Nun bekam er auch wohlwollendere Spitznamen wie German Wunderkind (Deutsches Wunderkind), Dirkules (in Anlehnung an Herkules), Dunking Deutschman oder Flying Deutschman (in Anlehnung an den Niederländer Rik Smits, den Flying Dutchman) oder auch Dirk Diggler (in Anlehnung an die gleichnamige Rolle im Film Boogie Nights). irk Nowitzki ist der derzeit bestbezahlte deutsche Sportler. Sein aktueller Vertrag wurde am 26. September 2006 um drei Jahre bis zum Ende der Saison 2010/11 verlängert. Sein Gehalt entspricht der nach NBA-Richtlinien erlaubten Höchstsumme (ein so genannter maximum contract). In der Saison 2008/09 bezog Nowitzki 18,08 Mio. $ von den Dallas Mavericks. Der Betrag steigert sich pro Saison um etwa 12,5%. Durch eine Spieleroption konnte er jedoch nach der Saison 2010/2011 aus seinem Vertrag, der ihm im letzten Jahr 21,5 Millionen gebracht hätte, aussteigen. Er verließ Dallas jedoch nicht, sondern unterschrieb einen neuen Vierjahresvertrag über insgesamt mehr als 80 Millionen Dollar. Außerdem enthält der Vertrag eine No-Trade-Klausel, sodass Nowitzki nicht ohne sein Einverständnis zu einem anderen Team transferiert werden kann. Nowitzki schlug einen sogenannten max deal aus und verzichtete freiwillig auf etwa 16 Millionen $. Als Gegenleistung ist vereinbart, dass das dadurch gesparte Geld für Neuzugänge verwendet wird, welche den Mavericks beim Titelkampf helfen sollen. Ende der regulären Spielzeit 2004/2005 war Nowitzki einer der wenigen Spieler, die in den beiden wichtigen Individual-Statistiken der NBA Top-Platzierungen vorweisen konnten: Er war sechstbester Werfer mit durchschnittlich 26,1 Punkten pro Spiel und zwölftbester Rebounder mit 9,7 Rebounds pro Spiel. In der folgenden Saison, 2005/2006, steigerte er seine bisherigen Saison-Bestwerte auf 2151 Punkte. Das entsprach 26,6 Punkte pro Spiel. In der Saison 2008/09 erreichte Nowitzki wieder Topwerte. Ihm gelangen in der regulären Saison 2094 Punkte, was einen hervorragenden vierten Platz in der Gesamtpunkte-Rangliste der NBA bedeutete. Das entsprach einem Schnitt von 25,9 Punkten pro Spiel, ebenfalls Platz vier in der Punkte-pro-Spiel-Statistik. Bei den Rebounds erreichte er mit einem Schnitt von 8,4 Rebounds den 12. Platz in der Reboundstatistik der Saison. In der Saison 2009/10 übertraf er mit 2027 Punkten — 25,0 pro Spiel — zum fünften Mal in seiner Karriere die 2000-Punkte-Marke in der regulären Saison. Damit belegte er in der Rangliste nach Gesamtpunkten Platz vier, in der nach Durchschnittspunkten Platz sieben. Die Reguläre Saison 2010/11 schloss Nowitzki mit einem Punkteschnitt von 23.0 ab. (Platz 10 in der Punkte pro Spiel Statistik), Insgesamt erreichte er 1.681 Punkte in 73 Spielen, dieses ist die geringste Ausbeute seit 7 Jahren. bei den Rebounds schloss er mit einem Schnitt von 7.0 Rebounds pro Spiel ab. (Platz 37 in der Reboundstatistik der Saison).

      Seit dem 9. Dezember 2005 ist er darüber hinaus All-Time-Leader bei Rebounds der Dallas Mavericks und seit dem 8. März 2008 auch All-Time-Leader nach Punkten und überholte damit Rolando Blackman. Am 1. Juni 2006 erzielte Dirk Nowitzki mit 50 Punkten in Spiel 5 gegen die Phoenix Suns sowohl einen Play-off-Karriererekord als auch einen Vereinsrekord. Dabei erzielte er 22 Punkte im letzten Viertel und führte seine Mannschaft so zum Sieg.

      Am 30. März 2007 übertraf er als 105. Spieler in der Geschichte der NBA die Grenze von 15.000 Punkten. Am 13. Januar 2010 überschritt er als 34. Spieler und erster Europäer in der Geschichte der NBA die Grenze von 20.000. Im Spiel gegen die Orlando Magic am 21. Dezember 2010 steuerte Nowitzki 17 Punkte zum 105:99 Sieg bei und überholte NBA-Legende Larry Bird in der ewigen Punkterangliste der NBA. Beim 113:97 Sieg gegen die New York Knicks am 2. Februar 2011 erreichte er 29 Punkte und durchbrach als 24. Spieler der NBA-Geschichte die 22.000 Punkte Grenze.

      Am 17. Mai 2011 übertraf er den Freiwurfrekord für ein Playoffspiel mit einer 100%-Quote. Er traf im ersten Playoffspiel gegen die Oklahoma City Thunder 24 seiner 24 Versuche von der Freiwurflinie und übertraf damit den bisherigen Playoffrekord von Paul Pierce von 2003 (21/21) und egalisierte gleichzeitig mit 13 von 13 verwandelten Freiwürfen in einem Viertel (3. Viertel) den Rekord von Michael Jordan.

      Aktuell (Stand: 10. Juni 2011): 22.792 Punkte in 993 Spielen (Platz 23 in der ewigen NBA-Rangliste), erster und bisher einziger Europäer in der wohl meist beachteten NBA-Statistik.
      5.679 verwandelte Freiwürfe (Platz 20 der ewigen NBA-Rangliste)
      8.315 Rebounds (Platz 54 der ewigen NBA-Rangliste)
      2.655 Assists (Platz 229 der ewigen NBA-Rangliste)
      1.197 3-Pt Field Goals (Platz 39 der ewigen NBA-Rangliste)
      983 Blocks (Platz 81 der ewigen NBA-Rangliste)
      Play-Offs

      3.193 Punkte in 123 Spielen
      1.278 Rebounds
      321 Assists
      Auszeichnungen und Erfolge
      NBA
      Wertvollster Spieler (MVP) der NBA (2007)
      Wertvollster Spieler der Final-Serie (Finals MVP) der NBA (2011)
      10 Nominierungen für das NBA All-Star Game (2002 bis 2011)
      Erster Europäer, der in der Starting Five eines All-Star Teams stand (2007, 2010)
      Wahl ins All-NBA First Team (2005 bis 2007, 2009)
      Wahl ins All-NBA Second Team (2002, 2003, 2008, 2010, 2011)
      Wahl ins All-NBA Third Team (2001, 2004)
      Platz 10 bei der Wahl unter die besten 10 Power-Forwards der NBA-Geschichte, Liste erstellt von ESPN (2005)
      Platz 5 bei der Wahl unter die besten Power-Forwards der NBA-Geschichte, SPOX-Leserwahl (2009)
      Erster Europäer, der die 22.000-Punkte-Marke in der NBA (reguläre Saison) durchbrach (Februar 2011) (Detlef Schrempf mit 15.761 Punkten zweiterfolgreichster Europäer bei Punkten)
      Sieger des „Three-Point-Shootout“ beim All-Star Game als bisher größter Spieler der Geschichte (2006)
      Sieger des Wettkampfs „Shooting Stars“ beim All-Star-Game 2010 mit dem „Team Texas“, bestehend aus Ex-NBA-Spieler und TV-Experte Kenny Smith und Becky Hammon vom WNBA-Klub San Antonio Silver Stars
      Einer von nur vier Spielern in der Geschichte der NBA mit Playoff-Schnitten von 25 Punkten und 10 Rebounds pro Spiel (25,9 und 10,4; Stand 13.06.2011)
      Gewinn der NBA-Meisterschaft in den NBA Finals 2011
      Gewinn der Western Conference und Erreichen des NBA-Finales mit den Dallas Mavericks (2006, 2011)
      Dallas-Mavericks-Vereinsrekordhalter (Stand 13. Juni 2011) in Spielen, Punkten und Rebounds
      Wertvollster Spieler (MVP), Topscorer und Gewinn der Bronzemedaille bei der Weltmeisterschaft 2002 in Indianapolis, USA
      Wertvollster Spieler (MVP), Topscorer und Gewinn der Silbermedaille bei der Europameisterschaft 2005 in Serbien-Montenegro
      Topscorer der Europameisterschaften 2001 in der Türkei
      Topscorer der Europameisterschaften 2007 in Spanien
      Goldener Ehrenring des Präsidiums des Deutschen Basketball Bundes (verliehen 2007)
      IOC Trophy 2010 des NOK Deutschland (DOSB) (Thema: Sport - inspiring young people)
      Fahnenträger bei Olympia 2008 in Peking für Deutschland
      Gewinner des FIBA Europe Player Of The Year Award (2005)
      Bester Europäischer Basketballer: ausgezeichnet durch die Gazzetto Della Sport (2002-2006)
      Aufnahme in die Liste der „100 besten deutschen Sportler des Jahrhunderts“, einer im Jahr 2004 vom ZDF veröffentlichten Liste
      Bayerischer Sportpreis 2007 Kategorie „Persönlicher Preis des Bayerischen Ministerpräsidenten“
      Wertvollster Spieler (MVP) der Basketball-Bundesliga (1998)
      Deutschlands Basketballer des Jahres: 1997. PS. 85% aller verkaufter Dallas Mavericks Trikots zieren den Namen Nowitzki!
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • NBA YÜAH!
      Nowitzki ist ein sensationeller Spieler, dazu noch übelst sympathisch.
      Muss wohl dazu sagen, dass ich die NBA heute nicht mehr so stark feier wie in den goldenen 90ern.
      Basketball wird immer mehr zu Eishockey. Unfassbar wie viele Team-Schlägereinen es ab dem Jahre 2000 gab. Für mich hört da der Spass auf, da kann ich mir auch gleichn Mixed Martial Arts Fights geben.
      Aber zurück zu Nowitzki, der ist in meinen Augen als Spieler unverzichtbar und sehr erhaben.
      Nach Detlef Schrempf (der in den 90ern mit Shawn Kemp und Gary Payton die Sonics geregelt hat), DER deutsche Spieler in der NBA!!
      Ich schaue keine Filme, Filme schauen mich!
    • Das neue Deam Team der US Basketballer steht, was für ein Team, unschlagbar im Normalfall.
      Hat natürlich nicht den Charme des ersten dream Teams um Michael Jordan, Magic Johnson, Larry Bird.
      Geiler ging es ja nicht.

      Das US-Aufgebot:

      Kevin Durant (alle Oklahoma City Thunder)
      James Harden (alle Oklahoma City Thunder)
      Russell Westbrook (alle Oklahoma City Thunder)
      Carmelo Anthony (New York Knicks)
      Tyson Chandler (New York Knicks)
      Blake Griffin (Los Angeles Clippers)
      Chris Paul (Los Angeles Clippers)
      Kobe Bryant (Los Angeles Lakers)
      Andre Iguodala (Philadelphia 76ers)
      LeBron James (Miami Heat)
      Kevin Love (Minnesota Timberwolves)
      Deron Williams (Brooklyn Nets)
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Antoine Walker - Die fatale Liebe zum Dreier

      Warum sollte es nicht wieder klappen? Die Boston Celtics lagen schon einmal am Boden. Nur 29 Spiele hatte der Club in der Saison 1978/1979 gewonnen. Playoffs? Nicht in Boston, im zweiten Jahr in Folge. Dann war dieser sicher treffende und überragend passende Small Forward namens Larry Bird zum Team gestoßen. Die Celtics waren wieder wer.
      Warum 17 Jahre später nicht noch einmal diesen Weg gehen? Nur 33 Erfolge gelangen Boston in der Saison 1995/1996. Die Celtics hatten den sechsten Pick in einem überaus talentierten Jahrgang mit späteren Superstars wie Kobe Bryant, Allen Iverson oder Ray Allen. Antoine Walker sollte 1996 die Wende in Boston bringen. Der Power Forward galt zwar nicht als zweiter Bird, aber zumindest als künftiger All-Star, der die stolzeste Franchise der NBA zurück in die Playoffs führen sollte.
      Individuell schlug der Big Man mit dem sicheren Ballhandling, dem guten Wurf und den Passqualitäten ein. Schon in seiner zweiten Saison kam er im Schnitt auf 22,4 Punkte, 10,2 Rebounds und 3,3 Assists. Mit den beiden Draft Picks 1997, Chauncey Billups und Ron Mercer, schien Celtics-Coach Rick Pitino das Fundament für eine erfolgreiche Zukunft gefunden zu haben. Dann aber jagte Pitino seinen Rookie Billups im Tausch für Kenny Anderson vom Hof. Bis Pitino 2001 selbst gehen musste, erreichten die Celtics nie die Playoffs.
      Walker? Der entwickelte in dieser Zeit eine fatale Vorliebe für den Dreier. Von 2001 bis 2003 führte er die Liga bei den versuchten Distanzschüssen an. Seine Trefferquoten in diesen Saisons waren unterdurchschnittlich: 41,3 Prozent, 39,4 Prozent und 38,8 Prozent. Als ihn ein Reporter fragte, warum er denn so viele Schüsse aus der Distanz nehmen würde, antwortete er: "Weil es keine Vierer gibt."
      Auch wenn der Dreier-Wahnsinn unter dem neuen Trainer Jim O'Brien Methode hatte und sogar 2002 die Conference Finals erreicht wurden - richtig gut waren Walker und die Celtics nicht. Nie gewannen sie mehr als 49 Spiele, obwohl die Eastern Conference die schlechteste Phase ihrer Geschichte durchmachte.
      Schließlich trennten sich die Celtics 2003 von ihrem Forward und schickten ihn nach Dallas. In Texas hatte der dreifache All-Star Probleme, sich einzuordnen. Ein Basketball-Leben ohne ständigen Ballbesitz war für ihn nichts. Über die Atlanta Hawks, Miami Heat und Minnesota Timberwolves ging es 2007/2008 zu den Memphis Grizzlies, wo seine NBA-Karriere endete.
      Vergangene Saison versuchte sich Walker in der D-League, der NBA-Farmliga, an einem Comeback. Wohl auch, weil der heute 35-Jährige trotz einem Karriereverdienst von insgesamt rund 108 Millionen US-Dollar mittlerweile pleite ist. Im Mai 2010 ging Walker mit mehr als zwölf Millionen US-Dollar Schulden in die Privatinsolvenz.
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
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