Shocking Heavy Metal

    • Shocking Heavy Metal



      Originaltitel: Blood Tracks
      Produktionsland: Schweden, USA
      Produktion: Tom Sjoberg, George Zecevic
      Erscheinungsjahr: 1986
      Regie: Mats Helge
      Drehbuch: Mats Helge, Anna Wolf
      Kamera: Hans Dittmer
      Schnitt: David Gilbert
      Spezialeffekte: Mats Helge, Dick Ljunggren
      Budget: ca. -
      Musik: Dag Unenge
      Länge: ca. 85 Minuten
      Freigabe: Juristisch geprüft
      Darsteller: Jeff Harding, Naomi Kaneda, Michael Fitzpatrick, Brad Powell, Peter Merrill, Harriet Robinson, Tina Shaw
      Frances Kelly, Karina Lee, Helena Jacks


      Inhalt:

      "Solid Gold", das ist 100% Action! Das ist Amerikas erfolgreichste und geilste Hardrock-Band. Sie bieten die beste Show, die härteste Musik und die schärfsten Video-Clips. Mit ihrem Kamerateam und einer Handvoll bereitwilliger Models wollen sie in den verschneiten Colorado Mountains ein heißes Wochenende erleben und dabei einen neuen sensationellen Clip drehen: Lawinenabgänge und eine alte explodierende Fabrik sollen die
      Höhepunkte werden. Doch der ausgeflippte Trip wird zu einem Wochenende des Grauens und des Todes. Denn, was die Gruppe nicht weiß: sie sind in das abgelegene Territorium eines untergetauchten Psycho-Killers eingedrungen. Dieser Geistesgestörte und seine Familie haben nur ein Ziel - alle zu töten, die ihnen zu nahe kommen ...



      Trailer:


      Deutsche DVD Fassung: 22.07.2011 CMV Trash Collection #83
    • Kritik:

      Daddy kommt besoffen nachhause und Frau samt Kinder bekommen es zu verspüren, worauf es zu einem Meuchelbad kommt, wo aber der Daddy guter letzt ins Gras beisst. Nun heißt es für Frau und Kinder unter schwerer Beschimpfung des Nachbarn zu fliehen und sie verstecken sich ganze 30 Jahre in einem Bunker, der bis 1985 nicht entdeckt wird. Mittlerweile sind die Kinder älter und alle sehen sehr verlaust aus. Das Make up oder eher der Schmutz sieht bei den Hinterwäldlern (so würde ich sie jetzt bezeichnen) irgendwo doch billig aus. Nun wird diese Bande aber nicht mehr so lange verborgen bleiben. Die Frage wie sie im eiskalten Schneegebiet so lange überleben können, möchte ich hier gar nicht stellen denn schon heizt uns eine 80er Heavy Metal Band kräftig ein, die gerade ein Videoclip drehen wollen und nun aufgrund des „ohrenbetäubenden“ Lärms von Lawinen begrüßt werden. Der Film hat nun sein großes Highlight, macht richtig Spass und sorgt für gute Laune. Nicht nur der Sound ist Klasse, es gibt auch so einige Heuler wo man sich festhalten muss, um vor Lachen nicht umzufallen. Die pubertären Metaler sind mehr besorgt um ihre Haare als Lawinen die abgehen können und die Dialoge sind sehr trashig.
      Metalbraut 1:„Warum hast du nicht vorher gesagt, dass es hier so kalt sein würde“
      Metalbraut 2: „Sie hat völlig recht, mir werden noch meine Brustwarzen wegfrieren.“
      Videoproduzent: „Wer hat euch denn gesagt dass es schneewarm wird Baby.“

      Schon fängt die wirklich stimmige Heavy Metal Band an ihren Song zu proben und die ersten großen Lawinen werden sogleich ungewollt ins Tal geschickt, worauf sie dann zwischen den Bergen eingeschlossen sind.

      Hübsche Brüste gibt es auch noch zu sehen, die von dem hübschesten Metaler natürlich reihenweise gemolken werden müssen. Dabei kommen dann die Hinterwäldler ins Spiel, die sich gestört fühlen und die Metzelei darf beginnen. Leider kann Shocking Heavy Metal die Qualitäten des ersten Filmdrittels nicht halten. Die Hinterwäldlerfamilie geht etwas zu behäbig zur Sache. Die Schneelandschaft hätte einen großartigen atmosphärischen Schauplatz geliefert, aber der Film spielt zunehmend in einem ausdrucksschwachen Bunker, zudem ist die Holzhütte auch von innen her langweilig. Es kann aber auch sein, dass die Bildaufnahmen einfach nur veraltet sind, insbesondere die vielen dunklen Szenen machen bei dem Katz und Mausspiel nicht so richtig Spaß. Es gibt aber im letzten Drittel noch ein paar harte Szenen, wo auch die Kamera mal richtig drauf hält, für den Gorehound dürfte es insgesamt ein bisschen wenig sein. Schade das CMV hier bei den langen Nachtszenen nicht mehr aus der Bildqualität herausholen konnte. Allerdings verliert der Film auch etwas an fahrt, der Witz weicht leider der Ernsthaftigkeit, da hätte die Regie lieber weiter auf lockere und dämliche Sprüche setzten sollen und es wird jedenfalls nicht mehr so gut wie im ersten Drittel. Ein Erlebnis ist Shocking Heavy Metal dennoch, aber nur für Trashfans ist er richtig zu genießen.

      "Metaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaal, weieieieieieieiiiiiii" rofl

      [film]6[/film]

      [bier]8[/bier]




    • Originaltitel: Blood Tracks
      Produktionsland: Schweden, USA
      Produktion: Tom Sjoberg, George Zecevic
      Erscheinungsjahr: 1986
      Regie: Mats Helge
      Drehbuch: Mats Helge, Anna Wolf
      Kamera: Hans Dittmer
      Schnitt: David Gilbert
      Spezialeffekte: Mats Helge, Dick Ljunggren
      Musik: Dag Unenge
      Länge: ca. 85 Minuten
      Freigabe: Juristisch geprüft
      Darsteller: Jeff Harding, Naomi Kaneda, Michael Fitzpatrick, Brad Powell, Peter Merrill, Harriet Robinson, Tina Shaw
      Frances Kelly, Karina Lee, Helena Jacks



      Die Heavy Metal Band "Solid Gold" will neben einer Fabrikhalle, inmitten einer Schneelandschaft, ein Musikvideo drehen. Was Niemand weiß ist, dass sich in dem Gebäude einige geisteskranke Mörder rum treiben.


      „Hier passieren Dinge, von denen du nicht einmal träumen würdest!“


      SHOCKING HEAVY METAL startet als ein typischer C-Slasher. Was anschließend dazu kommt, hat sich seinen Platz in der „CMV Trash Collection“, redlich verdient. Eine Annsammlung von Klischees, die zu einer Persiflage mutieren. Das Teil macht in seiner ersten Hälfte mächtig viel Spaß. Dämliche Poser-Metaller bieten einen (unsynchronen) Playback-Einsatz, der zum Kopfschütteln (nicht Headbangen!) animiert. Eine kleine Verarsche auf das Musikbusiness, untermauert von genial dämlichen (deutsch, wie englischen) Dialogen.

      Doch dieser Pfad wird nach ca. 40 Minuten Laufzeit verlassen und SHOCKING HEAVY METAL möchte nun als Slasher agieren. Dieses funktioniert zumindest bedingt. Bedingt weil: man null Bezug zu den Darstellern hat. Die Effekte sind okay. Blutig und etwas Gorelastig.

      Fazit: Ein amüsanter und ungleicher Kampf zwischen Posern, Groupies, Musikmanagern und verwahrlosten Psychopathen. Eine Mix aus Slasher und SPINAL TAP. Für Trash-Fans sehenswert.