The Woods



    • Produktionsland: USA
      Erscheinungsjahr: 2006
      Produktion: Bryan Furst, Sean Furst, Marco Mehlitz, Michael Ohoven, Randy Ostrow
      Regie: Lucky McKee
      Drehbuch: David Ross
      Musik: John Frizzell, Jaye Barnes Luckett
      Kamera: John R. Leonetti
      Schnitt: Dan Lebental, Joel Plotch
      Spezialeffekte: Intelligent Creatures Inc.
      Budget: ca. 12.000.000$
      Länge: ca. 87 Min.
      Freigabe: FSK 16
      Darsteller: Agnes Bruckner, Patricia Clarkson, Rachel Nichols, Lauren Birkell, Emma Campbell, Marcia Bennett, Gordon Currie, Jude Beny, Bruce Campbell


      Inhalt:
      Mitte der Sechziger Jahre: Heather (Agnes Bruckner) wird von ihren Eltern in das renommierte Mädcheninternat Falburn Academy geschickt, welches in einem tiefen Wald gelegen ist. Zunächst hat sie dort nur mit unheimlichen Lehrern und Mitschülerinnen zu kämpfen, von welchen sie nicht akzeptiert und ständig fertig gemacht wird. Doch dann verschwinden plötzlich Mitschülerinnen im Wald und Heather plagen düstere Visionen. Im Wald steckt offenbar etwas Böses und Heather muss schnell erkennen, dass auch mit dem Internat nicht alles stimmt.



      Ambitionierter und faszinierend stimmiger Film, der anders, wie es sein Cover vielleicht vermuten lässt, nicht als Slaser daherkommt, sondern eher als Mysterydrama fungiert und an alte Klassiker wie Suspiria, Phenomena oder auch den etwas neueren The Village erinnern lässt. Das Bruce Campbell (Ash aus Evil Dead) hier in der Anfangssequenz zu sehen ist, ist ein netter Seitenhieb, doch The Woods gestaltet sich in eine ganz andere Richtung. Das strenge und elitäre Mädcheninternat und der dazugehörige Wald strahlen eine bedrückende und unerklärliche Atmosphäre aus, wodurch der Film mitsamt seinen Geschehnissen rund um die Protagonistin und heimliche "Auserwählte mit besonderen Fähigkeiten" immer mehr Fragen aufwirft, aber schlussendlich zu wenige beantwortet. Die Hexen ,- bzw. Heidenthematik, so will ich sie mal nennen, rund um den Wälderkult, wird zu wenig erklärt und so bleibt vieles offen, worin die Motivation der Lehrerinnen steckt. Doch auch drumherum hat der Film genug optische Schauwerte, wie dämonisches Unterholz, dass nach den Menschen greift und insgesamt, weisst der Film brilliante Farben auf. Wer auf mysteriöse "Internatsfilme um böse Flüche" steht und gerne mal etwas abseits des Einheitsbreis sehen möchte, ist hier gut bedient. (7/10)
    • So wie du den Film umschreibst, hört sich das Ganze auf jeden Fall interessant an. Weil das Einzige, was auf dem Cover dazu bewegen kann, die DVD in die Hand zu nehmen, ist der Name: Bruce Campbell.
    • Der Film ist durchaus interessant und wenn ein bestimmter User auf der OFDb sogar von einer kleinen Hommage an Evil Dead am Ende des Filmes spricht, hat er gar nicht so unrecht...Trotzdem hat der Film natürlich rein gar nichts mit Tanz der Teufel zu tun. Erwarte nicht zuviel von dem Film, aber ich denke, er dürfte dich unterhalten. Die DVD ist ja nicht allzu teuer.
    • User bei der OFDB. Ich tippe ohne nachzuschauen auf zwei mögliche Kandidaten. Beide haben den Anfangsbuchstaben M. Der eine Name endet mit e, der andere mit g. Sollte mich mein Instinkt täuschen, wäre ich allerdings sehr überrascht.
    • Nein, nein, halt irgendein User...Den User, den du meinst, hätte den Film wohl gnadenlos zerstampft...Er hat dazu aber noch keine Review geschrieben.

      EDIT:
      Maichklang lese ich schon lange nicht mehr.
      Der User, von dem ich spreche, heisst dreamlandnoize...

      Jetzt aber wieder back to topic.
    • Werd ich mir mal leihen.

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Dance in the Dark TOP 66 to 100 Daily Topically (Spotify)
    • Der kam nun erst vom Verleih, da meine Liste lang war. lolp


      Kritik:

      Die Mischung aus Harry Potter Hexenschule und Tanz der Teufel mit angreifende Bäume klappt nicht. Agnes Bruckner wirkt nervig anhand ihrer Ausstrahlung in der Hauptrolle. Die Effekte sind ersichtlich am Computer erzeugt, aber sicher noch mit das Beste hieran. Ein paar Blutkotzszenen sehen eklig aus und lassen einen einzig schaudern. The Woods kann zwar unterhalten, aber nicht mehr als sehr durchwachsen. Nur weil die Effekte dann im Finale zunehmen und für die etwas langweilige, guter letzt zu schwachsinnige Handlung noch teils entschädigen. Lediglich für Hexenfilmfans moderner Gangart noch evtl. für einmal Sichten geeignet. Was der Film noch an besonderem hat ist ein gelungener Coversong von You Don't Own Me, der auch gerne mal in Filme eingesetzt wird.

      Regissseur Lucky McKee hat mit "Red" und "May" allerdings schon viel bessere Filme gemacht, der hier ist hingegen im grausten Mittelmass anzusiedeln, wie auch der zuletzt überbewertete The Woman.

      [film]5[/film]

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
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