Blood Feast



    • Alternativer Titel: Feast of Flesh, Egyptian Blood Feast
      Produktionsland: USA
      Produktion: David F. Friedman , Stanford S. Kohlberg, Herschell Gordon Lewis
      Erscheinungsjahr: 1963
      Regie: Herschell Gordon Lewis
      Drehbuch: Allison Louise Downe, David F. Friedman, Herschell Gordon Lewis
      Kamera: Herschell Gordon Lewis
      Schnitt: Frank Romolo, Robert L. Sinise
      Spezialeffekte: Allison Louise Downe, Herschell Gordon Lewis
      Budget: ca. 24.500$
      Musik: Herschell Gordon Lewis
      Länge: ca. 67 Minuten
      Freigabe: ungeprüft
      Darsteller: William Kerwin, Connie Mason, Mal Arnold, Scott H. Hall, Lyn Bolton, Toni Calvert, Ashlyn Martin, Astrid Olson, Sandra Sinclair, Gene Courtier, Louise Kamp, Hal Rich

      DVD: Die deutsche DVD von CMV ist ungeschnitten, wurde von XT auch in einer großen Hartbox gerepackt.


      Inhalt:
      Der Film beginnt mit dem ersten richtigen "Blutbad" der Filmgeschichte. Der Mörder ist der verrückte ägyptische Delikatessenhändler Fuad Ramses. Er begeht etliche weitere Morde an jungen Frauen, denen er Körperteile entwendet. Mit diesen Menschenopfern versucht er, die von ihm verehrten Ishtar, Göttin des Guten und Bösen, zum Leben zu erwecken. Als Fuad für die Zeremonie der Wiedererweckung nur noch ein letztes Opfer fehlt, wird ihm mit einer "ägyptischen Party", die er ausrichten soll, eine ideale Voraussetzung für die Vollendung seiner teuflischen Riten geboten...


      Trailer:
    • Blood Feast (1963)

      Eine Kritik von Funeralthirst (Bewertung des Films: 5/10)
      eingetragen am 14.09.2008, seitdem 178 Mal gelesen

      Das war er also. Der schockierendste Film überhaupt. Blood Feast. Schockierend war dies vielleicht anno 1963, als Gordon Lewis mit Blood Feast den ersten Splatter auf die Filmwelt loslies. Heute ist eigentlich nur noch schockierend wie schrecklich öde und trashig dieses ganze Werk inszeniert worden ist, was man in dem Enstehungsjahr bestimmt als absolut bahnbrechend, provokativ und todernst empfunden hat. Heute hat man mit Blood Feast allerdings den grössten Lacher der Trashfilmgeschichte, mit dem man so seinen Spass haben könnte.

      Fuad Ramses ist Caterer und bekommt eines Tages eine Kundin, die für ihre Tochter eine Party veranstalten lassen will. Da Fuad Ramses einem ägyptischen Kult angehört, schlägt er der Kundin ein ägyptischen Festmahl vor, da diese etwas besonderes möchte. Rein zufälligerweise !!! studiert ihre Tochter Ägyptologie und stimmt mit dem Vorschlag ein. Der Kult handelt von der Göttin Ishtar, der Fuad Ramses unterworfen ist und ihr 30 weibliche Jungfrauen opfern muss. Für das ägyptische Festmahl geht Fuad Ramses im Ort auf Frauenjagd. Irgendwann bekommt der Polizist, der den Fällen nachgeht und auch zufällig der Freund der Tochterskundin ist, einen Einfall nachdem er rein zufälligerweise in seinem Ägyptologiekurs über den Kult von Ishtar eine Vorlesung gehört hatte.

      Also ihr hört es. Die Story ist vollkommen an den Haaren herbeigezogen und dient bloss als Mittel zum Zweck. Dabei stören allerdings diese ganzen „Zufälle“ der Atmosphäre die ohnehin schon durch die trashige Inszenierung, und der hölzernen Darstellung, der Dialoge und der miserabeln Darsteller kaum vorhanden ist. Blood Feast ist durch und durch ein Low – Budget Film, was man dem Film jeder Minute anmerkt. So gibt es in dem Film höchstens 20 Darsteller, Statisten in den Städten sind nicht vorhanden, die Kulissen sind überhaus billig, bringen den Charme der 60er Jahre aber gut rüber. Wobei sich H.G. Lewis allerdings grosse Mühe gegeben hat, sind die Goreeffekte, von Splatter kann man eigentlich kaum reden, aber für die damaligen Verhältnisse muss das ähnlich verstörend und schockierend gewirkt haben wie beispielsweise jap. Sickos dieser Zeit etc. So sieht man verhältnismäßig massig roten Körpersaft, der Splatter geschieht allerdings im Off, was man eingeblendet bekommt, ist das Ergebnis der Tat. Also abgetrennte Gliedmaßen, Kopfhälften usw. Heute wirkt das Ganze bloss noch belustigend und ist alles andere als schockierend. Aber für den ersten Splatterfilm dieser Art ist das hier gezeigte revolutionär für die Filmgeschichte und sollte für jeden Splatterfanatiker Pflichtprogramm sein.

      Fazit:
      Der Ursprung des Splatterkinos entpuppt sich als unfreiwillig komische Trashgranate die allersding öde inszeniert ist. Wegen des Urbonus allerdings Pflichtprogramm, Charme hat das ganze ohnehin, was fehlt sind leider Spannung und Atmosphäre.

      [film]7[/film] ...und irgendwann mal abgewertet auf
      [film]5[/film]
    • Ah ok, gut geschriebene Review Fun, wie gewohnt natürlich.

      Glaube auch, dass der Film nicht der Oberhammer sein wird, aber ist halt einfach der erste Splatterfilm und daher musste ich den einfach haben :)
      Denke ich schau mir den mal die Woche an, dann kommt auch von mir ne kleine Review.
    • Original von FUN
      Das Review ist von 2008 und meinen Schreibstil finde ich dort eher unbeholfen... lolp
      Falls sich jemand wundern sollte. Habe meine CMV irgendwann mal für ca. 40€ verkauft.


      Soviel hat meine XT HB auch gekostet ;) Naja aber immer noch nicht schlecht Fun ;)