Frauen hinter Zuchthausmauern

    • Frauen hinter Zuchthausmauern



      Originaltitel: Women in Cages
      Produktionsland: Philippinen, USA
      Produktion: Ben Balatbat, Roger Corman, Cirio H. Santiago
      Erscheinungsjahr: 1971
      Regie: Gerardo de Leon
      Drehbuch: David Osterhout, James H. Watkins
      Kamera: Felipe Sacdalan
      Schnitt: Ben Barcelon
      Spezialeffekte: Santos Hilario
      Budget: ca. -
      Musik: -
      Länge: ca. 77 Minuten
      Freigabe: ungeprüft
      Darsteller: Jennifer Gan, Judith M. Brown, Roberta Collins, Pam Grier, Bernard Bonnin, Nick Cayari, Charlie Davao, Marissa Delgado, Paquito Diaz, Sofia Moran


      Inhalt:

      Verraten und verkauft von ihrem Freund, landet Carol Jeffries unschuldig im Gefängnis. Dort wartet schon die sadistische Aufseherin Alabama (Pam Grier) auf den Neuzugang. Neben dem täglichen Hofgang spendiert sie ihren Häftlingen Leiden und Folterungen. Während Alabama ihre quälerischen Spiele lustvoll genießt, gibt es für die Häftlinge nur noch ein Ziel: Die Flucht!


      Trailer:



      Deutsche DVD Fassung: 22.08.2011 (Grindhouse Collection Nr. 3 - Limitiert auf 1000 Stück)
    • Die Frauenfolterfilme habe ich bis jetzt immer gemieden. Hatte mal einen angezappt indem Frauen von Ninjas gefangen gehalten wurden. Der war aber irgendwie ziemlich langweilig :221:
      Arthur Spooner: "Ah, ihr jungen Leute mit eurem Gesundheits- und Schlankheitstick. Zu meiner Zeit hatte man mit Mitte fünfzig einen ordentlichen Herzinfakt. Und wir haben ihn zu schätzen gewusst!"
    • Original von sid.vicious:

      Original von |Skeletor|:

      Die Frauenfolterfilme habe ich bis jetzt immer gemieden. Hatte mal einen angezappt indem Frauen von Ninjas gefangen gehalten wurden. Der war aber irgendwie ziemlich langweilig :221:


      Hat mit einem Folterfilm Nichts zu tun. Ist halt unterhaltsamer Trash im Frauenknast.

      Folter-Filme meide ich allerdings auch.


      Okay dann verwechsel ich was mein guter :3:
      Arthur Spooner: "Ah, ihr jungen Leute mit eurem Gesundheits- und Schlankheitstick. Zu meiner Zeit hatte man mit Mitte fünfzig einen ordentlichen Herzinfakt. Und wir haben ihn zu schätzen gewusst!"
    • Originaltitel: Women in Cages
      Produktionsland: Philippinen, USA
      Produktion: Ben Balatbat, Roger Corman, Cirio H. Santiago
      Erscheinungsjahr: 1971
      Regie: Gerardo de Leon
      Drehbuch: David Osterhout, James H. Watkins
      Kamera: Felipe Sacdalan
      Schnitt: Ben Barcelon
      Spezialeffekte: Santos Hilario
      Länge: ca. 77 Minuten
      Freigabe: ungeprüft
      Darsteller: Jennifer Gan, Judith M. Brown, Roberta Collins, Pam Grier, Bernard Bonnin, Nick Cayari, Charlie Davao, Marissa Delgado, Paquito Diaz, Sofia Moran


      Carol Jeffries landet unschuldig im Gefängnis. Das Gefängnis wird von harter Hand geführt und Carol denkt nur noch an Flucht, doch Caroll ist nicht nur der Aufseherin ein Dorn im Auge, denn außerhalb der Gefängnismauern sieht man sie als große Gefahr.

      Gerardo de Leons Film beginnt mit einer passenden Musik die auch die Credits beherbergt und der sich während dieser namentlichen Präsentationen bereits im vollen Gange befindet. Es folgt die sehr unglückliche Verurteilung von Carol und der anschließende Weg in Oberaufseherin Alabamas Domizil. Ein Reich in dem Alabama (gespielt von Pam Grier) als eine Art black Dictator über die Gefangenen herrscht, diese gegeneinander ausspielt und ihren sexuellen und sadistischen Gelüsten nachgeht. Sex and Violence innerhalb bester Kulissen, ist das was die Frauen hinter den Zuchthausmauern bieten, kurz gesagt ein kleiner Festschmaus für jeden Fan des Exploitation-Kinos.

      „Im schönen Amerika habt ihr die Schwarzen für die Dreckarbeit.“

      Rassenhass als Begründung für den eigenen Menschenhass ist das was auf Alabamas Flagge niedergeschrieben steht. Jegliche Gewalt, Sadismus und Perversion wird von ihr mit dem Hass der Weißen auf die Schwarzen begründet. Demnach ist es keine Verwunderung dass die Oberaufseherin den Laden hinter den Zuchthausmauern in ganz, ganz kleiner Ilsa-Manier schmeißt.

      Pam Grier muss man eine gute Leistung attestieren, denn es gelingt ihr die Person Alabama überzeugend zu verkörpern. Allerdings sei auch gesagt, dass die weiteren weiblichen Parts sehr gut besetzt sind. Darstellerinnen wie Roberta Collins oder Judith Brown sind sehr sympathisch und es gelingt ihnen den Zuschauer am Treiben im Frauengefängnis teilhaben zu lassen, da der Funke überspringt. Damit ist ein ganz wichtiger Aspekt erfüllt, denn wer hier am Ball bleibt, der wird auch wirklich gut unterhalten.

      „Weiße Männer haben mich vergewaltigt und weiße Nutten töten mich!“

      Bei allen positiven Worten sei allerdings auch erwähnt, dass man das Wort Logik für den Zeitraum in dem man sich den Film ansieht einfach mal aus seinem Gedächtnis streicht, denn Ungereimtheiten lassen sich von Beginn an finden.

      Fazit: Wenn Pam Grier die Gefangenen zu einem Tänzchen hinter den Zuchthausmauern bittet, dann schlägt das Herz eines Exploitation-Junkies in den höheren Regionen. Hirn auf Aus, gute Laune auf Ein und alles ist in den folgenden ca. 70. Minuten im grünen Bereich.

      7/10