Zombie Ass - Toilet of the Dead

    • Für Leute die öfter mal Börsen in ihrer Nähe haben und sich für Dragon-Mediabooks interessieren kann ich nur raten ein paar Wochen zu warten denn der Preisverfall ist irre bei dem Label.Auf den letzten Börsen bekam man viele schon für 23-25 Euro zu kaufen u.a.Machine,Girl,Tokyo Gore Police sowie Wound oder auch Chain Letter.Wer für diese qualitativ minderwertigen Veröffentlichungen 30 und mehr ausgibt dem ist echt nicht mehr zu helfen.
    • Ach,den gibt´s schon?Wusste ich nicht :1:Geil.Der Film steht ja recht weit oben auf meiner Liste.Da höre ich aber wie so oft auf dich und warte brav.
    • Werde auch bei der nächsten Börse schauen, ansonsten eben Import. 30+ ist mir sowas echt nicht wert.
    • hier mal das Cover zum Mediabook nachgereicht
    • Habe mich jetzt mal nach der US DVD umgeschaut. 35€ für ein MB und dann noch zu so einem Film muss nicht sein ;)
    • So am Freitag habe ich die US DVD gesehen. Muss mal schauen, vllt schreibe ich die Tage noch eine Review lol

      [pilz]10[/pilz]

      [film]5[/film]
    • So Review ist oben drin aber hier nochmal für alle die es interessiert:

      Die Japaner sind schon ein besonderes Völkchen. Das Selbe trifft so gut wie immer auch auf ihre Filme zu. Abgedreht, kurzweilig, charmant und trashig. Genau so kann man diese Filme beschreiben, vorausgesetzt man kann etwas mit deren Art von Humor anfangen. Ein ganz besonderer Fall ist da natürlich Noburo Iguchi, dessen Filme sich zu keinem Zeitpunkt ernst nehmen und meist durch trashige CGI-Effekte unterstützt werden. Als dann nun das erste Bildmaterial zu seinem neusten Werk, Zombie Ass – Toilet of the Dead, online ging, rieben sich die Fans seiner Werke schon mit Tränen in den Augen die Hände, doch all diejenigen die mehr Wert auf sinnvolle Unterhaltung legen konnten nur kopfschüttelnd den Browser schließen in der Hoffnung sie müssten dieses Werk nie sehen. Nun ist er tatsächlich da, aber hat sich das Warten für die Fans gelohnt?

      Megumi und ein paar Freunde, bzw Freunde von Freunden machen einen Ausflug an einen See. Alle sind ausgelassen und freuen sich auf die Zeit abseits der Schule. Doch Maki, welche nichts anderes im Sinn hat als Model zu werden, führt noch etwas ganz anderes im Schilde. Mit Hilfe eines Wurmes möchte sie noch mehr Gewicht verlieren, um so mehr Chancen als Model zu haben. Naoi, der wissenschaftlich Interessierte der Gruppe findet auch sofort einen dieser Würmer, doch als sich Maki diesen einverleibt beginnt ihr Körper zu rebellieren. Sie muss unweigerlich furzen und auf der nächst gelegenen Toilette erhofft sie sich Linderung ihrer Schmerzen. Aber weit gefehlt, denn hier wartet etwas ganz anderes auf sie und der Horror beginnt!

      Die Geschichte von Zombie Ass ist einfach nur für den Arsch, anders kann man es nicht beschreiben. Die Japaner haben schon einen sehr kuriosen Humor und Iguchi hat einen ähnlichen Beitrag ja bereits bei der Kurzfilmcompilation ABC of Death abgeliefert. Anscheinend ist es eine Todsünde, wenn man in Japan in aller Öffentlichkeit seine Körpergase versprüht und das ist eigentlich auch das Hauptproblem aller Charaktere in Zombie Ass. Jeder versucht verzweifelt seinen Körper unter Kontrolle zu halten und wenn es dann nicht gelingt, dann geht für die einzelne Person die ganze Welt unter. Wenn man schon bei diesen Zeilen vor lauter Kopfschütteln aufhört zu lesen, dann weiß man ganz genau das dieser Film absolut nichts für einen ist. Wer hier allerdings schon aus dem Schmunzeln nicht mehr raus kommt, der wird auch mit Zombie Ass gut unterhalten. Der Humor ist eigen, aber genau deshalb schaut man doch diese Filme auch. Um was anderes, etwas frisches und abseitiges zu erleben. Der selbe Grund, warum man sich extreme Horrorfilme anschaut. Es ist einfach anders. Gut wer natürlich mit Japanern/Asiaten an sich schon nichts anfangen kann und deren Kultur nicht mag, der sollte dieses Genre per Se nicht im Auge behalten. Wie der Titel aber schon verrät erwartet einen bei Zombie Ass eben genau das, Hintern und Zombies. Eine Mischung die für den geneigten Trashfan wie eine Offenbarung sein müsste. Die Zombies sind hier wirklich sehr interessant portraitiert worden. Denn diese werden eben nicht wie sonst durch unbekannte Ereignisse erschaffen, sondern eben durch jene Würmer die sich dann durch den Hintern fressen und dort als gefährlicher Kopf austreten. Erneut ein Punkt bei dem man sich entweder vor Lachen nicht mehr kriegt, oder aber Kopfschüttelnd ausschaltet. Das dann das Ende in einem absoluten Trashfeuerwerk endet dürfte sich wohl von selbst erklären.

      Die Schauspieler liefern hier einen Overacting-Overkill ab, wie man ihn eben nur in diesen neuen Asia Trash Filmen finden kann. Keiner versucht auch nur ein wenig ernst zu bleiben, denn man weiß das der Film an sich, sich auch nicht ernst nimmt und warum sollten es dann die Akteure tun. Die beste Schauspielerische Leistung liefert aber zweifelsohne Arisa Nakamura ab, welche die Hauptrolle spielen darf. Kentaro Shimazu (Robo Geisha, Mutant Girls Squad) darf natürlich in einem Asia Trash Film nicht fehlen, wenngleich seine Rolle leider nur sehr wenig Screentime verpasst bekommt. Die Kamera macht hingegen einen sehr ordentlich bis guten Job und fängt das wilde Treiben zu jedem Zeitpunkt sehr gut und ordentlich ein. Zum Ende hin, bekommt man dann noch einige weitere interessante Spielereien zu Gesicht, wenn das Geschehen beispielsweise in den Himmel verlagert wird. Atmosphärisch bekommt man hier nicht wirklich viel geboten, der Film ist viel mehr eine Komödie als ein Horrorfilm und genau so präsentiert er sich dann auch. Wenngleich der Beginn ein wenig wie eine Hommage an den ersten Tanz der Teufel Film daher kommt. Dies ändert sich aber spätestens in dem Moment als der erste Charakter sich vor allen übergibt und kurze Zeit später das Furzfeuerwerk beginnt.

      Musikalisch bekommt man hier wirklich einen kunterbunten, abgedrehten Score um die Ohren gehauen. Trashig, popig und absolut unpassend. Wenn bereits im Abspann durch einen Körperausgang geflogen wird und dazu Asiatinnen in Hotpants einen flotten Tanz abliefern, welcher mit passender 70er Jahre Popmusik unterstützt wird, dann weiß man das hier was wirklich verrücktes auf einen zukommt. Genau so verhält sich der Score nämlich über die komplette Laufzeit. Was kann man dann also von den Effekten erwarten? Hier bekommt man sogar einen recht guten und soliden Mix aus CGI Effekten, wie es sich für einen echten Iguchi Film gehört, wenngleich das leider auch bisher immer einer seiner größten Schwächen darstellte, und handgemachten Splattereffekten. Der Mix ist diesmal wirklich recht gut gelungen. So bekommt man hier platzende Köpfe, sowohl durch den Computer, als auch handmade, Tentacle-Rape Szenen, Pfählungen und weitere lustige Einfälle geboten. Zwar nicht unbedingt ein Splatteroverkill, wie beispielsweise Tokyo Gore Police, aber für einen Iguchifilm (abgesehen von Machine Girl) sicherlich eine sehr gute Schlachtplatte, die Gorehounds, in der Uncutfassung, begeistern kann.

      Fazit: Zombie Ass ist nun genau das geworden, was man sich als Fan der Asiatrash Welle gewünscht hat. Ein kurzweiliger, abgedrehter, ungemein unterhaltender Trashfilm, welcher für Fans ein absolutes Muss darstellt. Wer aber bisher schon nichts mit diesen Filmen anfangen konnte, der sollte die Finger davon lassen, denn auch dieser erfindet das Rad nicht neu und kann auch einige Fehler nicht vermeiden. So dürfte das westliche Auge mit den ganzen verrückten Ideen schnell überfordert sein und wird sich auch am Overacting der Akteure schnell satt sehen. Wer damit aber kein Problem hat, der kann sich auf einen unterhaltsamen Abend mit den Zombies aus der Toilette freuen.
    • Da war also der beknacktste Kurzfilm von ABCs of Death auch von diesem Regisseur.War mir bisher nicht bekannt weil ich mich dank der miserablen Qualität schon länger nicht mehr it diesem Asia-Trash befasse.Logges Review lässt darauf schliessen das ich hier einen sehr grossen Bogen drum machen sollte.Klingt nach einem absolut nveaulosem und dummen Film.Danke für die Warnung.Irgendwie funktioniert es bei dir anders als bei Doom.Das meiste was dir gefällt seh ich als Warnung an.Das was Doom zerreisst als Empfehlung. lolp
    • So, nun habe ich den Film nach langen Monaten endlich auch mal gesehen.

      Was passiert?
      Ein paar Jugendliche fahren auf´s Land, da eine ihrer Freundinnen einen Parasiten essen möchte, um schlank zu werden. Sie möchte nämlich Model werden. Man findet auch einen Parasiten, den sie flugs schluckt. Und nun geht´s los: sie bekommt Bauchweh, man trifft kotz- und kackverschmierte Zombies im Wald, flüchtet in ein abgelegenes Dorf, in dem sich noch mehr Scheiße-Zombies tummels und kämpft sich so durch.
      Natürlich gibt es auch einen Mad Scientist, der für alles verantwortlich ist.

      Ist das gut?
      Hmm..schwer zu sagen.
      Objektiv gesehen ist der Film aboluter Obertrash (= Müll).
      Die Filmcrew muß eigentlich beim gesamten Dreh komplett high gewesen sein.
      Oder jemand hatte eine Wette verloren und mußte den beklopptesten Film seit Jahren drehen.
      Wie auch immer - die Handlung ist so doof, daß es schon wieder unterhaltsam sein kann. Die Zombies sind sprichwörtlich für´n Arsch und entsteigen vorzugsweise aus Plumsklos mit kackbraun verschleimten Gesichtern.
      Und gefurzt wird auch, was das Zeug hält.
      Es gibt auch genug Blut- und Kackmatsch zu sehen. Oft fiel hier jedoch der Einsatz von PC-Effekten unangenehm auf.

      Da ich nicht so ein Trash-Fan bin, gibt es von mir objektive:


      [film]3[/film]


      [GORE]6[/GORE]


      Wer aber die Gelegenheit hat, auf genügend Bier und halluzinogene Pilze zugreifen zu können, der wird den Film feiern.

      Von daher:

      [pilz]10[/pilz]

      PLUS

      [bier]10[/bier]

      ERGIBT

      [film]6[/film]
      Meine Bewertungskriterien:

      10= über jede Kritik erhaben; 9= Oberhammer mit unbeachtlichen kleinen Schwächen
      8= Pflichtkauf; 7= Must-See; 6= sollte man mal gesehen haben
      5= kann man gesehen haben; 4= muß man nicht sehen, tut aber noch nicht weh
      3= Hände weg; 2= körperliche Beschwerden treten auf
      1= Exitus oder: Tarantino geht ans Werk
      0= König Kacke auf einem Scheißhaufen oder: Rob Zombie geht ans Werk
    • RE: Zombie Ass - Toilet of the Dead

      Kritik:

      Spaghetti Bolognaise auf Schleimmonster Art oder Angriff der Paritenärsche, sucht euch den treffenden Filmtitel aus, der diesen Zombie ASS beschreibt. Wenn die Splattereffekte nicht so übelste miese Computeranimationen wären, könnte man den Film mit seinen schrulligen Charakteren und der schwarzhumorigen Handlung glatt lieben.

      „Du Blödes Arschloch, dich haben sie doch ins Hirn geschissen, nur Scheisse im Kopf.”

      Wobei hier aber auch handgemachte Bluteinlagen zu sehen sind. Es bringt übrigens nichts den Film auf Japanisch ungeschnitten zu schauen wenn man die Sprache nicht versteht, man muss auch den Wortwitz beachten, der nicht unerheblich zur Erheiterung mit beiträgt. Die Parasitenstory ist durchaus gut vorhanden nur das diese Kreaturen beim befallenen Menschen aus den Hintern kommen. Das Tempo des Films ist durchweg hoch. Vor allem der Endboss ist der Hammer, einer der ulkigsten Kreatureffekte aller Zeiten und kommt an Werke wie Class of Nukem High heran. Der Parasit dient zudem zur anal und vaginalen Befriedigung. Nie wurde bisher in einen Film so oft gefurzt wie hier und diese Furzerei hat auch noch einen Sinn.

      Bei den Noboru Iguchi Filmen ist es so eine Sache, die sind dann so richtig zu gebrauchen wenn es komödiale Trashfilme sind. Also Gothic Lolita Battle Bear oder Dead Sushi dürfen kommen.

      „Der Schiss wird in die Geschichte eingehen.“

      [film]7[/film]

      [bier]9[/bier]