Shivers - Der Parasitenmörder

    • Shivers - Der Parasitenmörder

      Produktionsland: Kanada
      Produktion: John Dunning, André Link, Alfred Pariser, Peter James, Ivan Reitman
      Erscheinungsjahr: 1975
      Regie: David Cronenberg
      Drehbuch: David Cronenberg
      Kamera: Robert Saad
      Schnitt: Patrick Dodd
      Budget: ca. 179.000 $ (Kanada)
      Musik: Ivan Reitman
      Länge: ca. 84 Minuten
      Freigabe: FSK 16
      Darsteller: Paul Hampton, Joe Silver, Lynn Lowry, Allan Kolman





      Inhalt:

      Ein Wissenschaftler hat Mist gebaut. Sein Experiment ist ausser Kontrolle geraten. Die Hölle fängt für die Bewohner in dem Starliner Wohnkomplex an. Dort gibt es viele Parasiten, die durch Körperöffnungen in den menschlichen Körper gelangen. Sie hilflosen Opfer werden dann zu Sex Bestien und fallen über alle her, die noch keinen Parasit in sich tragen.

      Trailer:


      Mediabook (Blu-Ray/DVD): 28.02.2019


      SplatGore´s Meinung :

      David Cronenberg´s Shiver hat schon über 30 Jahre auf dem Buckel, kann aber auch heute noch sehr gut gefallen. Nach verschiedenen Forschungen wurde festgestellt, dass ein Parasit kranken Menschen helfen kann und diese z.B. anstelle von einer kaputten Niere auch einsetzen kann. Aber was dies für Nebenwirkungen hat, haben die Forscher dabei nicht bedacht. Denn die Parasiten fallen nach und nach Leute an und nisten sich in diesen ein, sodass diese wie ferngesteuert sind und nicht mehr sie selbst. Der Film ist für die damaligen Verhältnisse recht schön umgesetzt worden und der Parasit ist auch gut in Szene gesetzt worden, wobei öfteres auftauchen sicherlich nicht schaden kann - aber nun gut. Eine lustige Szene gibt es, als ein Parasit eine alte Frau mit Gehhilfe angreift und der Wurm diese langsam hochkriecht, bis er bei ihr angekommen ist. Ab und an fliesst auch etwas Blut, aber der Film kann auch ohne viel gemetzel auskommen. Da wundert es mich, dass bislang nur die deutsche DVD VÖ von Splendid ungeschnitten ist. Bei allen anderen VÖ wurde die Schere angesetzt. Der Film ist gekonnt in Szene gesetzt worden und die Darsteller machen ihre Rolle alle recht ordentlich, wobei ich hierauf nicht weiter eingehen will, denn die 70.ger sind halt schon eine ander Zeitepoche als im 21. Jahrhundert. Unter einigen Fans als Klassiker verschrien und wenn man diesen gesehen hat, kann man es z.T. auch verstehen. Wobei ob dieser das heute noch halten kann, wage ich zu bezweifeln. Aber zumindest kann er gut unterhalten und das ist ja mit das wichtigste.


      Wertung: [film]7[/film]
    • RE: Shivers - Der Parasitenmörder

      Shivers von David Cronenberg ist einer der Subgenre Größen des Parasitenhorrors. Die schmierigen, braunen Würmer sehen sehr gut gemacht aus. Ihre befallenen Opfer verfallen stetig dem Sextrieb und so kommt es auch schnell zu einer Ausbreitung, dieser dem Menschen feindlich gesonnenen Spezies.
      Zudem wird man einiges an blutigen Brechorgien und Würgeszenen zu sehen bekommen, wo es einem vom Zuschauen schon übel werden kann.
      Die gorigen Spezialeffekte sind für damalige Verhältnisse ansehnlich ausgefallen, großartiges sollte der Gorehound aber nicht erwarten. Die Story wird zunehmend an Spannung gewinnen und man ist mit vollem Ernst bei der Sache, somit man auf wenig Humor setzt, also der Gegenpart zu "Night of the Creeps" wenn man so will. Shivers kann sich viel eher durch Verstörtheit und dem seichten Trashton auszeichnen, welches man auch am bösen Ende noch mal aufgezeigt bekommt. Parallelen darf man auch mit George Romeros "Night of the Living Dead" ziehen, anhand der ein wenig wie Zombies agierenden und ausschauenden Befallenen, die nur dem Trieb nachgehen und sich schnell ausbreiten dürfen.
      Die Darsteller sind alle samt für ein B-Movie ganz ordentlich. Ein Hingucker ist noch die hübsche Krankenschwester "Lynn Lowry" (Crazies). Der Tierhorrorfan des parasitigen, wird bei Shivers nicht drum herum kommen.

      [film]9[/film]

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
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    • Oh ja, Lyann Lowry ist mir auch in Erinnerung geblieben. :0:
      Ansonsten netter 70s-Streifen der was hat und dem man Fans älteren Horrors durchaus empfehlen kann. Von der Idee her auch ähnlich gut wie "Der Überfall der teuflischen Bestien" der mir ebenfalls zugesagt hatte. [film]8[/film]





    • Parasiten-Mörder
      (Shivers)
      mit Paul Hampton, Joe Silver, Lynn Lowry, Allan Kolman, Susan Petrie, Barbara Steele, Roland Mlodzik, Barry Baldaro, Camil Ducharme, Hanka Posnanska, Wally Martin, Vlasta Vrana, Silvie Debois, Charles Perly, Al Rochman
      Regie: David Cronenberg
      Drehbuch: David Cronenberg
      Kamera: Robert Saad
      Musik: Keine Informationen
      FSK 16
      Kanada / 1975

      Ein Wissenschaftler ist auf der Suche nach einem Parasiten, der Organverpflanzungen überflüssig macht. Er möchte einen Organismus erschaffen, der den triebhaften Urinstinkt des Menschen neu beleben soll. Als er an einer jungen Frau experimentiert, gerät das Experiment außer Kontrolle. Der Parasit schaltet den Verstand der Frau vollkommen aus, sie wird zu einer blutrünstigen und Menschenfleisch fressenden Sexbestie. Sie verkehrt mit unzähligen Männern, in denen sich der Parasit vermehrt und somit ausbreitet. Alle die vom Parasiten befallen werden, verwandeln sich in sexbesessene, mordlüsterne Bestien mit andersartigen sexuellen Phantasien.


      Heutzutage als Meilenstein des Genres angesehen, löste dieser Film zur damaligen Zeit durch seine radikale Art eher Empörung in gewissen Gremien aus. Bei "Shivers" handelt es sich um den Film, der David Cronenberg zum endgültigen Durchbruch als Regisseur verholfen hat und in dem sein ewiges Thema "Body-Horror" nahezu perfekt zur Geltung kommt. Wie so oft in seinen Filmen nimmt auch hier das Thema Sex einen zentralen Punkt der erzählten Geschichte ein, ist aber keineswegs zu stark in den Vordergrund des Geschehens gerückt. Cronenbergs Art, das parasiten-Thema zu bearbeiten, mag aus heutiger Sicht für viele eher als harmlos wirken, obwohl der Film einige recht blutige Passagen beinhaltet, doch zur damaligen zeit wirkte dieses werk für viele doch eher wie eine Radikalkur. Auf jeden Fall aber hat dieses Werk bleibende Maßstäbe gesetzt, an denen sich auch weitere Filme orientiert haben, die eine ähnliche Thematik vorzuweisen haben.

      Als Schauplatz der Geschichte dient hier ein neumodischer Wohnkomplex mit allem denklichen Komfort, der etwas ausserhalb von Montreal auf einer Insel angesiedelt ist. Es ist insbesondere die kalte, ja teilweise fast steril anmutende Ausstrahlung dieser Location, die dafür Sorge trägt, das sich eine erstklassige und teils sehr beklemmende Atmosphäre entfalten kann, die sich auch auf den Zuschauer überträgt und in ihm ein gefühl des Unwohlseins auslöst. Denn dieser Appartement-Komplex, der als Oase der Ruhe und der Abgeschiedenheit dienen soll, entwickelt sich mit der Zeit zu einem sexuellen Tollhaus und zur absoluten Todesfalle, aus der es anscheinend keine Rettung gibt. Die durch die Parasiten befallenen Menschen verwandeln sich richtiggehend in eine Art Sexmonster und infizieren dadurch immer mehr unschuldige Menschen.

      Es entwickelt sich eine Menschenjagd, bei der keiner vor den ekelhaften Parasiten sicher ist. Dabei wird der vorhandene Spannungsbogen immer straffer gezogen, die unheilvolle Stimmung, die der Film aussendet, verdichtet sich fast minütlich, so das man sich als Betrachter phasenweise sehr stark in das Geschehen involviert fühlt, da es auch trotz der enthaltenen SCI/FI Elemente erschreckend realistisch und glaubwürdig wirkt. So bekommt man durchaus den Eindruck vermittelt, das man jederzeit selbst ein Teil des hier stattfindenden Wahnsinns sein könnte. Dadurch wirkt die Geschichte noch intensiver, es geht eine extrem starke Faszination von ihr aus, die sich zwangsläufig auf einen selbst überträgt und ein flaues Gefühl in der Magengegend entstehen lässt. So kann man im Endeffekt von einem sehr intensiven Filmerlebnis sprechen, das auch in der heutigen Zeit rein gar nichts von seiner Faszination und seinem Reiz verloren hat.

      Dazu trägt auch die Darsteller-Riege bei, bei der es sich zwar nicht unbedingt um die ganz großen Namen handelt, was aber nichts an den überzeugenden und authentischen Schauspielleistungen ändert, die man hier geboten bekommt. Insgesamt gesehen hat man es also mit einem rundum gelungenem Gesamtpaket zu tun, das regisseur David Cronenberg den Weg für seine weitere Karriere geebnet hat und sicherlich als Meilenstein in seiner Filmografie anzusehen ist, in der sich ja mehrere erstklassige und teilweise aussergewöhnlich gute Werke befinden.


      Fazit:


      "Shivers" ist ein Horrorfilm, der besonders durch seine excellente Atmosphäre, aber auch durch seine phasenweise radikal wirkende Darstellung der vorhandenen Thematik überzeugen kann. Ein Film, der nicht umsonst in Fankreisen Kultstatus besitzt und auch nach mittlerweile über 30 Jahren immer wieder sehenswert ist. Einige Szenen wirken sogar in der heutzutage von Härte geprägten Horrorlandschaft ziemlich eklig und können durchaus für ein mulmiges Gefühl in der Magengegend sorgen. Auf jeden Fall aber ist "Shivers" ein Horrorfilm, den jeder Fan des Genres gesehen haben sollte.


      Die DVD:

      Vertrieb: Splendid
      Sprache / Ton: Deutsch DD 5.1, Englisch DD 1.0
      Untertitel: Deutsch
      Bild: 1,78:1 (16:9)
      Laufzeit: 84 Minuten


      [film]8[/film]
      Big Brother is watching you
    • Der Film ist zwar etwas langatmig,aber dennoch sehr spannend.Mir gefällt die typische Cronenberg Atmosphäre.
    • Oh ja, den hab ich in den 90er'n mal im Fernsehen gesehen. Hab mich trotz Werbung und einiger Schnitte sehr gut unterhalten. Einer meiner Lieblingsfilme. [film]9[/film] :6:
      Alterius non sit, qui suus esse potest.
    • Irgendwo in Montreal Mitte der 70er Jahre. Ein Werbesprecher wirbt für einen Bonzenwohnblock, der das Leben eines jeden perfektionieren wird. Mit allen materiellen Annehmlichkeiten ausgestattet verkörpert es die Utopie eines sorgenfreien und bedenkenlosen Leben. Doch hinter dieser Hülle kommt es schon zu ungewöhnlichen Ereignissen. Während eine Bewohnerin in ihrem Appartment verstümmelt aufgefunden wird und der vermeintliche Dr.Hopps, der Mörder der Frau aus purer Verzweiflung noch am Tatort Selbstmord beging, beginnt der zuständige Arzt Sankt Luc mit Recherchen über Zusammenhänge der toten Frau und dem Wissenschaftler Hopps, der an einer Methode arbeitete kranke Körperorgane mit Parasiten heilen zu können. Doch der wurmartige Parasit verfehlt seine heilende Wirkung und lässt die Patienten zu triebgesteuerten, durch Sexgelüste geleitete Amokläufer werden. Nicht nur, dass sich der Parasit durch sexuellen Kontakt verbreitet, so wandelt der Ausstoß eines Infizierten durch den Gebäudekomplex.

      So zwiespältig hanebüchen sich meine Inhaltsangabe anhört, so ist auch ungefähr die filmische Darbietung dieses sehr sehr verstörenden Werkes. Dieses Frühwerk David Cronenbergs ist dabei ein sehr kritisches Werk, dass in seiner Inszenierung nicht nur grundlegend an der Utopie des Leben kratzt, sondern auch die teilweise freizügigen aber eben auch spiessigen und biederen 70er aufwirbeln oder aufklären möchte. So ist Shivers schon eine filmische Parabell auf die damals aufkeimende Aidswelle, wie uns auch die sexuelle Darstellung der Parasitenkrankheit verkörpern möchte. So sind aber jene Lösungswege der Protagonisten zum Scheitern verurteilt, die sexuelle und gewaltätige Welle von Verbrechen scheint ein ganzes Komplex von Menschen zu überrollen und zu überfallen. Die hoffnungslose Situation sorgt schon dabei grundlegend für eine authentische Atmosphäre, die gekonnt den moralischen Verfall einer Gesellschaft propagieren will, aber auch gleichzeitig mit der Inszenierung für unbeherzte ironisches Schmunzeln sorgt. Auch wenn die ganze Darstellung von Anfang an tiefdüster ist und vehement kritisch rüberkommt, so kann man gewisse Trashmerkmale nicht verleugnen, wenn der wurmartige Parasit, der aussieht wie Gedärm oder Exkrement, durch das Hochhaus rollt und die Menschen infiziert. Das man damit aber lediglich die Science Fiction Elemente abdecken wollte, sollte klar sein, leider kommt es eben etwas unfreiwillig komisch rüber, zumindest aus heutiger Sicht, vorallem wenn man das computeranimierte zappelnde Ding betrachtet. Das Cronenberg damit aber vielmehr die Sexualität der Menschheit in den Fokus lenkt ist unverkennbar, vorallem wenn er Sex und Gewalt den gleichen Stellenwert gibt. So ist Shivers nicht nur ein kryptisch tiefschürfender Film, sondern auch ein blutig verstörender Film, der auch hinter seiner billigen B-Movie Fassade mit dem Problem der selbstzweckhaften Gewalt zu kämpfen hat. Sollte aber soweit nicht stören, denn vielmehr drängen die Goreschweinereien das kritische Gesamtbild in ein noch mehr extremeres Gesicht. Interessant auch die vielen Anleihen und Zitate aus weltbekannten Geschichten, so erinnert die Szene mit den zwei Frauen an der Hundeleine unverkennbar an "120 Tage in Sodom" oder die Orgie der Infizierten an den kränklichen Epidemieverfall aus "Caligula". Das mag überaus hervorherben, inwiefern Cronenberg mit den menschlichen Ängsten spielt, insofern auch verkörpern wie rasend schnell hinter doch so hohen reinen Masken, der tiefwurzelnde Hass und primitive Instinkte stecken, die aus einem braven, angesehenen Bürger einen Mensch werden lassen, der vollkommen triebgeleitet handelt. So ist Shivers sicherlich ein etwas unangenehmer Film, der an einer bedeutsamen Hülle kratzt, schon irgendwo schockiert und verstörend ist, aber aufgrund seiner simplen Inszenierung nicht so überzeugend ist wie ähnlich strukturierte Filme seinerzeit. Doch auch hier sind Vergleiche mit Dario Argento oder Don Coscarellis Phantasm nicht ausser Acht zu lassen, auch wenn Cronenbergs Shivers nur ansatzweise ästhetische Aspekte aufweist. Seine späteren Werke beweisen darüber hinaus aber das was man von diesem Regisseur erwartete. Interessant auch wie dieser vielschichtige Film, die Darstellung der Infizierten zeigt. Irgendwo zwischen sexbesessenen Amokläufern agieren sie auch stellenweise wie instinktgeleitete Zombies.

      Fazit:
      David Cronenbergs Shivers ist ein kritisches und schockierenden Beispiel für einen B-Movie mit Hirn. Nicht nur das eine Parabel auf die Aidswelle aufnimmt, er deutet nur zu sehr den Verfall einer ganzen moralischen Gesellschaft und würzt das ganze noch mit äusserst blutigen Morden. Intelligenter Film, der seine simple Inszenierung nicht immer verstecken kann.

      81%

      [film]8[/film]
    • Richtig gute kanadischer Film. Cronenberg hat ein paar einzigartige Filme
      gedreht. Rabid ist ebenfalls brillant.

      [film]8[/film]
    • Ich haben den Film vor langer Zeit mal gesehen und ihn nie vergessen. Heftige Szenen, die mich abgestoßen haben. Gut gemacht!

      [film]8[/film]

      Drei Dinge sind unwiederbringlich:
      der vom Bogen abgeschossene Pfeil,
      das in Eile gesprochene Wort,
      die verpasste Gelegenheit.
      Ali der Löwe, Kalif des Islam
    • Funeral, tolle Filmkritik!! :prop:

      Drei Dinge sind unwiederbringlich:
      der vom Bogen abgeschossene Pfeil,
      das in Eile gesprochene Wort,
      die verpasste Gelegenheit.
      Ali der Löwe, Kalif des Islam

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Samazone ()

    • Original von Samazone
      Funeral, tolle Filmkritik!! :prop:


      Danke für die Blumen. Ist allerdings schon knapp ein Jahr alt mein Geschreibsel dort...
    • Da muss ich dem Film offenbar mal ne zweite Chance geben.
      Habe ihn auf VHS mal aus England mitgebracht, fand das Cover irgendwie ansprechend^^ hab ihn dann leider zusammen mit einem Horror-Hasser geschaut der die ganze Zeit nur rumgenörgelt hat wie schlecht denn die Effekte seien; jedenfalls haben wir nach 10 Min ausgemacht und seit dem steht die VHS als Staubfänger in meinem Regal...
      aber wenn ich das alles hier lese muss ich den unbedingt nochmal und vorurteilsfrei anschauen!
    • Original von inverted_repeat:

      Da muss ich dem Film offenbar mal ne zweite Chance geben.
      Habe ihn auf VHS mal aus England mitgebracht, fand das Cover irgendwie ansprechend^^ hab ihn dann leider zusammen mit einem Horror-Hasser geschaut der die ganze Zeit nur rumgenörgelt hat wie schlecht denn die Effekte seien; jedenfalls haben wir nach 10 Min ausgemacht und seit dem steht die VHS als Staubfänger in meinem Regal...
      aber wenn ich das alles hier lese muss ich den unbedingt nochmal und vorurteilsfrei anschauen!


      Den hätte ichd es Saales verwiesen beim Filmeschauen. lol

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
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    • Da der Film vor ein paar Tagen auf dem Horrorchannel lief, habe ich ihn mir mal wieder gerne angeschaut.
      War sogar uncut!
      David Cronenberg ist bei mir so eine Sache: entweder er macht richtig gute Filme, und Shivers gehört auf jeden Fall dazu, oder er fabriziert Quark.
      Den Inhalt möchte ich jetzt hier nicht noch mal wiedergeben, denn das wurde bereits zu Genüge getan.
      Mich hat es etwas amüsiert, wie einige Accessoires des "modernen" Wohnens angepriesen wurden, die heute teilweise schon outdated oder auf jeden Fall Standard sind. Aber wir sind ja in den 70ern.
      Die Idee, mittels eines Parasiten Menschen zu enthemmen, war früher sicher neu.
      Heute wird sicher Richard Laymons Buch "Parasit" in jedermanns Munde sein.
      Umgesetzt wurde es genial. Vor allem vor dem Hintergrund der damaligen sexuellen Prüderie.
      Blood&Gore sind in Maßen eingesetzt worden. Vor allem die Anfangsszene mit dem Aufschneiden der Studentin ist sehr durchschaubar. Da wäre mehr drin gewesen.
      Aber Cronenberg ging es heir weniger um Gore als um Schockieren im sexuellen Bereich. Dieses paßt zum damaligen Zeitgeist und macht auch heute noch Spaß.
      Szenen wie die im Fahrstuhl mit dem kleinen Mädchen wird man heute sicher nciht mehr drehen können!
      Absolut genial. Zeitloser Klassiker!

      Von mir:

      [film]9[/film]
      Meine Bewertungskriterien:

      10= über jede Kritik erhaben; 9= Oberhammer mit unbeachtlichen kleinen Schwächen
      8= Pflichtkauf; 7= Must-See; 6= sollte man mal gesehen haben
      5= kann man gesehen haben; 4= muß man nicht sehen, tut aber noch nicht weh
      3= Hände weg; 2= körperliche Beschwerden treten auf
      1= Exitus oder: Tarantino geht ans Werk
      0= König Kacke auf einem Scheißhaufen oder: Rob Zombie geht ans Werk
    • Einer der wenigen Cronenberg filme die ich noch nicht gesehen habe..habe ihn zwar bin aber leider noch nicht dazugekommen ihn mir anzusehen ich mag David Cronenberg sehr bin sehr gespannt auf den film.
    • Was David Cronenberg hier erschafen hat ist unter meinen Augen eine glanzleistung.Zur keiner minute langweilig, eine sehr gute Kameraführung, gute Besetzung, und die Parasiten sind sehr gut in Szene gesetzt.Der Streifen fängt so gut in Szene gesetzt an, das man sich förmlich in das Jahrzent der 70iger Jahre zurückversetzt fühlt.Der Streifen kann natürlich auch mit seiner super Atmosphäre punkten.Wie Ich fand Lebt der Film von seiner Spannung und von seinen teils Blutigen Momenten.
      [film]9[/film] Parasiten^^


    • Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
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