Gate 2 - Das Tor zur Hölle

    • Gate 2 - Das Tor zur Hölle

      Produktionsland: Kanada
      Produktion: John Kemeny, Andras Hamori
      Erscheinungsjahr: 1992
      Regie: Tibor Takács
      Drehbuch: Michael Nankin
      Kamera: Bryan England
      Schnitt: Ronald Sanders
      Spezialeffekte: Steve Fink, Randall William Cook, Frank C. Carere
      Budget: -
      Musik: George Blondheim
      Länge: ca. 90 Minuten
      Freigabe: FSK 18
      Fassung: VHS
      Darsteller: Louis Tripp, Simon Reynolds, James Villemaire, Pamela Adlon, Neil Munro, James Kidnie, Irene Pauzer, Layne Coleman





      Inhalt:

      Terry, mittlerweile 15, kehrt zurück in das Haus seines Freundes, dem früheren Schauplatz fürchterlicher Kämpfe mit den Dämonen der Hölle. Mit komplizierten Apparaturen und ausgefeilter Technik beschwört Terry nun die Mächte des Bösen, um ihrer Herr zu werden. Doch seine Experimente werden von drei ungläubigen Teenagern gestört: dem Mädchenschwarm John, seiner schnuckeligen Freundin Liz und dem Skinhead Moe. Sie alle glauben ihren Augen nicht zu trauen, als Terry´s Verscuhe eine wahrhaftige, lebendige Gestalt entstehen lassen - einen Gremlin der Hölle. Das kleine Monster scheint die Phantasie der Jugendlichen anfangs zu beflügeln. Doch rasch kehren sich Erstaunen und Begeisterung in abgrundtiefe Angst. Um das Allerschlimmste zu verhindern, muß das Übel zurück zur Hölle gesandt und das "Gate" geschlossen werden. Ein Vorhaben, das zum absoluten Alptraum wird....


      Trailer:




      Meinung:

      Ein Außenseiter wird der Heldencharakter hier sein dürfen, den man diese Rolle vom schmalbrüstigen, Brille tragendem her auch schnell ansieht. Die deutsche Steve Urkel Synchronisierung gibt dem Looser-Typ noch den Rest, also alles beim Alten. Viel Zeit bleibt allerdings nicht, den Burschen richtig runterzubuttern, da man nun schnell den Weg ins Demonische findet.
      Ich habe jetzt nicht so viel von dem Film erwartet, aber Gate 2 ist alles andere als ein öder C-Movie Dämonenfilm geworden.
      Das Werk beginnt auch nicht unbedingt sehr viel versprechend, wenn erst ein mal eine Messe abgehalten wird und ein kleiner Mini-Dämon (Minion) Wünsche erfüllt, die später sich in echte Scheisshaufen verwandeln werden. Langweilig wird der Ablauf zwar nicht werden, aber viel Spannung sieht auch anders aus. Der Humor ist somit vorhanden, etwas mehr von war aber durchaus noch drin. Die Atmosphäre ist ordentlich dicht und nebelschwardig vorhanden.
      Im letzten Drittel geht es dann noch mal richtig zur Sache, für den Trashfan wird zumindest das Herz Aufgehen dürfen, anhand von klamaukigen Monsterwesen, die alle samt recht billig, aber spaßig ausschauen.
      Ein paar Splatterszenen hätten dem Film sicherlich gut gestanden, denn in diesem Punkt wird zumindest der Gorehound in die Röhre kucken und der Film ist somit auch nicht über Durchschnitt anzusehen.
      Um in dieser Fortsetzung rein zu finden, muss man den 1.Teil nicht gesehen haben, denn die Story ist doch recht überschaubar und leicht verständlich ausgefallen, wenn gleich der Film den Erstling von der Qualität her nicht das Wasser reichen kann.

      [film]6[/film]

      [bier]7[/bier]
    • Hab' den gestern gesichtet, und im großen und ganzen stimme ich mit Doomies Meinung überein.
      Die Fortsetzung ist ganz okay, allerdings überragt ihn der 1. Teil schon deutlich. Hie und da darf schonmal geschmunzelt werden, ein paar nette Effektchen sind auch vorhanden. Louis Tripp schlüpft wieder in die Rolle des Terry, nur diesmal als Teenie und als alleiniger Hauptcharakter.
      Ein Witz ist hier aber doch die FSK 18-Freigabe. Bis auf ein/zwei Szenen passiert hier überhaupt nichts "schlimmes", was diese Freigabe rechtfertigen würde. Und das meine ich nicht nur nach heutigem Standard. Brutale Szenen sucht man vergeblich, diese würden dem Fim aber nicht unbedingt helfen. Dieser sympathische Mix aus Mystery, Fantasy und Abenteuer, der dem ersten Teil seinen Charme gegeben hat, blitzt in der Fortsetzung leider nur noch sporadisch auf. Trotzdem bekommt man bei so mancher Szene einen netten Spaß geboten.

      Als nettes Filmchen für Zwischendurch, um sich für knapp 1 1/2 Std. die Zeit zu vertreiben, funktioniert die Fortsetzung von "Gate" ganz gut. Allerdings, wer nur den ersten Teil kennt, hat nicht unbedingt etwas verpasst.
      Der Film ist gut, nicht mehr aber auch nicht weniger...!

      [film]6[/film]
      Hurley: "Hat der Vogel gerade meinen Namen gerufen?"
      Sawyer: "Ja hat er...Und gleich danach hat er Goldklümpchen gekackt."
    • Nach rund 65 minuten bin ich eingepennt und 1,5 Stunden später wieder aufgewacht und hab mir diesen Schlafeinwirkenden Film zu Ende angesehen.Wo ist der Charme des ersten Teils hin...Einfach nur schlecht.
      [film]4[/film]

    • Ich persönlich fand schon den ersten Teil nicht berauschend und das obwohl ich ansich Filmchen dieser Art aus dieser Zeit sehr gerne mag. Irgendwie war der este Teil schon weder Fisch noch Fleisch.

      Der zweite unterliegt dem noch in allen Belangen. Fr mich ein leicht unterdurchschnittler Klopper, den man sich zwar als kleine Reise in die 90er durchaus mal ansehen kann, aber wie oben schon erwähnt im Endeffekt auch nichts verpasst.

      Eins meiner Lieblingsfazits: Der hartgesottene Allesseher wird seine Freude haben, der Rest kann ihn auslassen...