James Bond - Goldfinger

    • James Bond - Goldfinger



      Alternativer Titel: James Bond 007 - Goldfinger
      Produktionsland: Vereinigtes Königreich
      Produktion: Albert R. Broccoli, Harry Saltzman
      Erscheinungsjahr: 1964
      Regie: Guy Hamilton
      Drehbuch: Richard Maibaum, Paul Dehn
      Kamera: Ted Moore
      Schnitt: Peter R. Hunt
      Spezialeffekte: John Stears, Frank George
      Budget: ca. 3 Mio. englische Pfund
      Musik: John Barry, Titellied: Shirley Bassey
      Länge: ca. 109 Minuten
      Freigabe: FSK 16
      Darsteller: Sean Connery, Shirley Eaton, Gert Fröbe, Honor Blackman, Harold Sakata, Bernard Lee, Tania Mallet





      James Bond ist auf den gefährlichen Verbrecher Auric Goldfinger angesetzt. Dieser hat es auf die Goldreserven von Fort Knox abgesehen. Auric Goldfinger geht bei seinem Vorhaben über Leichen und schreckt vor Nichts zurück.

      Gerd Fröbe als Auric Goldfinger, Harold Sakata als Oddjob, Connery als Bond und dazu noch Honor Blackman. Die Credits versprechen das Allerbeste und dieses wird auch bis zum Ende des Films gehalten. Der Zuschauer wird mit Hamiltons „Goldfinger“ bestens unterhalten. Der gute Bond Vorgänger „Liebesgrüße aus Moskau“ wird um einiges Positives übertroffen, da „Goldfinger“ wirklich Alles richtig macht. Gute und nicht übertriebene Action, Spannung und eine Hauptdarstellerin die weit vom nervenden Gejammer einer Daniela Bianchi entfernt ist.

      Der weibliche Hauptpart wird nämlich diesmal von Honor Blackman, die zu großer Beliebtheit als Dr. Catherine Gale, innerhalb britischen Serie„The Avengers“ kam, verkörpert. Honor Blackman glänzt mit natürlichem Charme und reichlich Charisma. Wie schon bei den Avengers gelang es ihr innerhalb „Goldfinger“ eine sehr interessante Art der Darstellung eines Bond-Girls an den Tag zu bringen. Eine Art und Weise die Diana Rigg zweifelsohne inspiriert haben wird, sei es bei den Avengers oder sei es bei Bond. Jedoch konnte Diana Rigg ihr mögliches Vorbild (5 Jahre nach Honor Blackman in dem Bond-Film „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“) noch klein wenig übertreffen. Dieses war 1964 allerdings noch Zukunftsmusik und Honor Blackman verdient sich aus meiner Sicht als Pussy Galore eine Bestnote. Honor Blackman spielte 4 Jahre später übrigens noch einmal mit Connery zusammen und zwar in Edward Dmytryks „Shalako“.

      Fröbe und Connery liefern sich ein schauspielerisches Duell auf höchstem Niveau. Fröbe ist für die Rolle des Auric Goldfinger wie geschaffen. Es gibt wohl Niemanden der diesen Part besser hätte verkörpern können. Connery selbst gibt innerhalb „Goldfinger“ die Bond-Rolle zum Allerbesten.

      Als kleines, aber wirklich vorzügliches Bonbon bietet der Film weiterhin Harold Sakata als Goldfingers Vertrauten, Oddjob. Dazu kommt der Auftritt von Tilly Masterson, der leider ein wenig zu kurz geraten ist. Jill Mastersons Kurzauftritt hat zumindest was ihre letzen Szenen anbelangt, Filmgeschichte geschrieben.

      Fazit: Ein Bond-Film wie er sein soll. Spannend, bodenständig und mit genialen Schauspielern bestückt.

      [film]10[/film]




    • RE: James Bond - Goldfinger

      Gert Fröbe ist ein toller Gegenspieler für Connery, mit Sicherheit einer der besten Bondverfilmungen. [film]9[/film]
      So viele Frauen und so wenig Zeit...

      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • RE: James Bond - Goldfinger

      Original von tom bomb:

      Gert Fröbe ist ein toller Gegenspieler für Connery, mit Sicherheit einer der besten Bondverfilmungen. [film]9[/film]


      Gerd Fröber ist der beste Bond-Gegenspielr ever.

      Auch der Film selber gehört zu den besten Bond-Streifen überhaupt.
      rasant, spannend und streckenweise sehr witzig !

      9 von 10
    • RE: James Bond - Goldfinger

      Original von Harry Warden:

      Original von tom bomb:

      Gert Fröbe ist ein toller Gegenspieler für Connery, mit Sicherheit einer der besten Bondverfilmungen. [film]9[/film]


      Gerd Fröber ist der beste Bond-Gegenspielr ever.

      Auch der Film selber gehört zu den besten Bond-Streifen überhaupt.
      rasant, spannend und streckenweise sehr witzig !

      9 von 10


      Habe ihn heute Abend erst wieder mal gesehen, seit vielen Jahren. Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass er nicht nur ein hervorragender Filmklassiker ist, sondern vermutlich einer der besten Bond-Filme aller Zeiten.

      Harry hat wirklich Recht, die Rolle des Goldfinger hätte kein Besserer als Gerd Fröbe spielen können.

      Ein wirklich kurzweiliger Film. 9,5 von 10
      ***************************************************************
    • RE: James Bond - Goldfinger

      Tja... unser Doomi wird den Film sicher "verpassen" denn 60er Jahre-Bonds sind ja scheiße.... lolp
      The girl that silenced the world for 6 minutes...
      https://www.youtube.com/watch?v=Sj00vO48MTk
      Severn Suzuki
    • RE: James Bond - Goldfinger

      Original von tom bomb:

      Gert Fröbe ist ein toller Gegenspieler für Connery, mit Sicherheit einer der besten Bondverfilmungen. [film]9[/film]


      100% Zustimmung, Goldfinger ist definitiv mit der beste Bond ever!
      The girl that silenced the world for 6 minutes...
      https://www.youtube.com/watch?v=Sj00vO48MTk
      Severn Suzuki
    • ganz großer 007 - für mich gehört er auch mit zu den besten [film]9[/film]


      "Wenn in der Hölle kein Platz mehr ist, kommen die Toten auf die Erde zurück."

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      In Gedenken an unseren Freund thor72, der am 5.3.2014 viel zu jung verstarb.

      Elantra, Hotte99, Three Finger, Skyr0se, Anyu, bossbitchOla, Samazone, Skilla, Nezyrael, Harry Warden, GrinsenderKürbis, Logge1002, Slayer, Dr.Gore, tom bomb, TripleSix, Fun, Skeletor, turborotz, Dr.Doom, Burns, Ghostface, Fulci1978, killercroc, Wassilis, Mbwun, Midnight, Early Grace
      _______________________

    • Der Beste Bond! Daniel Craig geh nach Hause!!!

      [film]9[/film]
    • Möglicherweise der klassische Bond.
      Nachdem ich Skyfall gesehen habe sind das Welten, das eine hat mit dem anderen praktisch nichts mehr zu tun, was gefällt muss jeder für sich entscheiden, ich kann mit beiden gut Leben.
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    • Goldfinger ist eine Instanz. Doom wird wohl 4 Punkte vergeben, so lautet jedenfalls mein Tipp.


    • Was soll man großartig über James Bonds dritten Streich Goldfinger sagen außer das dieser Film mit zu einen der besten der Reihe zählt (zumindest für mich).

      Der Film wirkt viel Runder und stimmiger wie die beiden Vorgänger, hier passt die Balance zwischen Aktion, Humor, Charme und Gadgets perfekt und setzt viele Akzente die auch heute immer wieder in Bonfilmen auftauchen (sage nur Abwehrwaffen in einem Auto). Dazu bekommt Bond in meinen Augen das erste mal einen würdigen Gegner entgegen gestellt, der darüber hinaus mit Gerd Fröbe hervorragend besetzt ist. Auch das Bondgirl ist dieses mal wieder deutlich besser gewählt und hat wohl denn kultigsten Namen denn es wohl jemals in einem Bondfilm gegeben hat: PUSSY Galore.

      Ebenso gibt es hier ein paar Szenen die schlicht und einfach zum Kult der Bonfans geworden sind und zwar die in der James gefesselt auf einem Metalltisch liegt und mit einem Laserstrahl halbiert werden soll und natürlich nicht zu vergessen das hübsche Mädel das Komplett mit Gold überzogen aufgefunden wird, hier kann man nur das Wort Kult und Klasse verwenden (zumindest wenn man wie ich Bondfan ist).

      Auch die unterschiedlichen Locations passen perfekt ins Bild, besonders sollte man hier die Szenen erwähnen die in Fort Knox spielen, genauso stelle ich es mir dort vor.

      Auch gibt es bei Goldfinger denn ersten „richtigen“ Bond-Titeltrack, der darüber hinaus ein echter Ohrwurm ist. (Song wird wie gewohnt unten platziert)

      Ein Pflichtfilm für alle Bond Liebhaber, aber auch für alle anderen. Dieser Film ist ein Sichtung alle mal wert.

      Hier gibt es nur einen Punktzahl und zwar die Volle

      [film]10[/film]

      Wie versprochen der Titeltrack

      Zensur Ist Für´n A......!!

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    • Best of the Best


      Die Frage nach dem besten Bond-Film aller Zeiten spaltet ja oft genug die Meinungen der Fans, doch die Mehrheit nennt immer wieder diesen dritten Film der Reihe und ich bin durchaus auch dieser Meinung. "Goldfinger" bietet das absolut perfekte Szenario und der Film ist innerhalb der letzten gut 50 Jahre längst zu einem absolut zeitlosen Klassiker aufgestiegen. Auf dem Regie-Stuhl nahm dieses Mal nicht mehr Terence Young sondern Guy Hamilton Platz und präsentiert dem Zuschauer eine jederzeit packende Geschichte, die ihren absoluten Höhepunkt aber im Schauspiel der Akteure erkennen lässt. In diesem dritten Abenteuer bekommt es der britische Geheimagent nämlich mit dem Inbegriff des bösen Gegenspielers zu tun, denn Gert Fröbe in der Rolle des Auric Goldfinger ist wohl definitiv der brillanteste Bösewicht, mit dem es James Bond je zu tun hatte. Allein die Mimik der deutschen Schauspiel-Legende sticht dabei ganz besonders hervor und verleiht dem Mimen eine fast diabolische Ausstrahlung, wobei er nach Außen hin eine sagenhafte Eiseskälte an den Tag legt, die einen spürbar beeindruckt. Die Passagen in denen Connery und Fröbe aufeinander treffen sind dann auch mit größtenteils brillanten Dialogen angefüllt, in denen sich auch eine ordentliche Portion schwarzer Humor zu erkennen gibt und beide Figuren zudem eine gewisse Arroganz erkennen lassen, die absolut perfekt in das Gesamtbild hineinpasst. "Goldfinger" besticht jedoch nicht ausschließlich durch das teils hervorragende Schauspiel seiner Akteure, denn die Geschichte an sich ist äußerst interessant und zudem mit einer Menge Tempo umgesetzt worden.

      Guy Hamilton hat eine ganze Menge sehenswerter Action aufgebaut und außerdem bekommt man auch das erste Mal einen Einblick in die berühmte Gadget-Schmiede des MI6, in der "Q" ( der hier übrigens noch K genannt wird) seine neuesten Erfindungen auf den Prüfstand stellt. So wird Bond mit einigen legendären Utensilien ausgestattet, wobei der Aston Martin als Gefährt das erste High-Tech Auto der Bond-Ära darstellt. Wilde Verfolgungsjagden, etliche Schießereien und Harold Sakata in der Rolle von Goldfingers stummen Leibwächters ein würdiger Mann für die groben Dinge sind lediglich drei Zutaten für eine temporeiche-und extrem rasante Inszenierung, die mit hervorragend ins Bild gesetzten Action-Passagen aufwartet, so das eigentlich jedem Bond-Fan das Herz im Leibe lachen müsste. Und natürlich dürfen auch die hübschen Damen der Schöpfung nicht fehlen, wobei mit Honor Blackman, Shirley Eaton oder auch Tania Mallet gleich mehrere Schönheiten am Start sind, die dem Tausendsassa Bond den Kopf verdrehen.

      Waren im Vorgänger "Liebesgrüße aus Moskau" schon etliche Steigerungen zu erkennen, so wurde mit "Goldfinger" noch einmal eine weitere Entwicklungsstufe hinzugefügt. Immer mehr kristallisiert sich schon zu diesem noch frühen Zeitpunkt ein prägendes Schema heraus, das die Reihe bis heute begleiten soll und von den unzähligen Fans geliebt wird. Daran ändert auch die Tatsache nichts, das man mit den letzten drei Filmen mit Daniel Craig eine neue Richtung eingeschlagen wurde, die sicherlich nicht jeden Geschmack trifft. "Goldfinger" festigt jedenfalls die zuvor schon erkennbaren Muster und legte insbesondere im Bezug auf den obligatorischen Gegenspieler Bond's mit Gert Fröbe eine Messlatte an, die bis zum heutigen Tag nicht getoppt werden konnte. Fröbes' Interpretation des Superschurken war dermaßen perfekt, das sich nun einmal jeder weitere Gegenspieler daran messen lassen muss, doch trotz etlicher starken Gegner in der Film-Reihe wird der große deutsche Schauspieler wohl immer das Maß aller Dinge darstellen. Auch die in "Liebesgrüße aus Moskau" angedeutete Figur des zweiten Gegenspielers (Robert Shaw) die Bond das Leben schwer macht, bekommt hier durch Harold Sakata bekommt hier festere Konturen und soll in der Folge ein wichtiger Bestandteil des festen Bond-Schemas werden, das diese Filme allesamt so absolut unverwechselbar erscheinen lässt.

      Und so kann man letztendlich festhalten, das der Regie-Wechsel sich hier keinesfalls als negativ herausstellt, denn Guy Hamilton ist es ganz hervorragend gelungen, die sehr guten Ansätze von Terence Young zu festigen und der Reihe damit ihren ganz persönlichen Stempel aufzudrücken, der sich durch ein halbes Jahrhundert Filmgeschichte ziehen soll, bevor mit "Casino Royale" ein neuer Weg eingeschlagen wird, an den man sich erst einmal gewöhnen muss. "Goldfinger" jedoch stellt meiner persönlichen Meinung nach den perfektesten Bond-Film aller Zeiten dar, denn die Kombination aus satter Action, jeder Menge Thrill, exzellentem Schauspiel und einem dramaturgisch perfekten Spannungsbogen ist so dermaßen gelungen, das sich jeder weitere Film der Reihe zwangsläufig mit diesem Klassiker des Agenten-Thrillers messen lassen muss.


      Fazit:


      Natürlich hat jeder seinen ganz eigenen Favoriten unter den mittlerweile 23 Abenteuern des britischen Top-Agenten, doch die Mehrheit der Fan-Gemeinde nennt bei der Frage nach dem besten Teil immer wieder den Namen "Goldfinger". Ob so viele Menschen sich irren können lasse ich dahin gestellt, liegt die Einschätzung des Ganzen doch wie immer im Auge des jeweiligen Betrachters. Die Tendenz kann man jedoch keinesfalls verleugnen, so das sich der Film definitiv jedes Mal aufs Neue für eine erneute Sichtung anbietet, wenn man erstklassig-und kurzweilig unterhalten werden möchte.


      [film]10[/film]
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