James Bond - 007 jagt Dr. No

    • James Bond - 007 jagt Dr. No



      Alternativer Titel: Dr. No
      Produktionsland: Vereinigtes Königreich
      Produktion: Albert R. Broccoli, Harry Saltzman
      Erscheinungsjahr: 1962
      Regie: Terence Young
      Drehbuch: Richard Maibaum, Johanna Harwood, Berkely Mather, Terence Young
      Kamera: Ted Moore
      Schnitt: Peter R. Hunt
      Spezialeffekte: Frank George
      Budget: ca. 1.100.000$
      Musik: Monty Norman, John Barry
      Länge: ca. 110 Minuten
      Freigabe: FSK 16
      Darsteller:
      James Bond: Sean Connery
      Honey: Ursula Andress
      Dr. No: Joseph Wiseman
      Felix Leiter: Jack Lord
      "M": Bernard Lee
      Miss Moneypenny: Lois Maxwell
      Prof. Dent: Anthony Dawson
      Quarrel: John Kitzmiller
      Miss Taro: Zena Marshall
      Sylvia: Eunice Gayson
      Strangways: Tim Moxon






      James Bond wird auf Dr. No angesetzt, der sein Domizil auf einer schwer bewachten Insel hat. Der Geheimdienst weiß von Dr. No´s Gefährlichkeit allerdings längst nicht alles, denn dieser will die Weltherrschaft an sich reißen.

      Der erste Bond… ohne uns über die Existenz des Fernsehfilms aus dem Jahr 1954 das Maul zerreißen zu müssen. Was man jedoch anmerken sollte ist, das „Feuerball“ als erster James Bond Kinofilm geplant war. Auf Grund einiger rechtlicher Unstimmigkeiten entschied mal sich dann allerdings für „Dr. No“.

      1962, das Jahr in dem Maximilian Schell eine Auszeichnung für seine Leistung in Stanley Kramers „Das Urteil von Nürnberg“ erhielt, bescherte dem Publikum Sean Connery als ersten Bond-Darsteller in einem Kinofilm. Gemessen an der Zeit und den damaligen Möglichkeiten ist diese Verfilmung in den höchsten Tönen zu loben. Terence Young inszenierte mit „Dr. No“ ein durchdachtes, logisch wirkendes Kinoerlebnis, dass in seiner Art unspektakulär, aber äußerst spannend daher kam. Auf übertriebene Action wurde wie auch im Nachfolger „Liebesgrüße aus Moskau“ verzichtet. Straight und Energiegeladen kommt Youngs Film daher ohne in Langeweile abzudriften und ohne wie ein Jahr später in Form von Daniela Bianchi als Tatiana Romanova ab und an zu nerven.

      „Dr. No“ ist ein Film, der vom ersten bis zum letzten Moment fesselt. Es macht einfach Freude sich diesem anzusehen. Zweifelsohne ein Garant und ein makelloses Vorbild für spätere Eurospy-Produktionen. Angefangen bei den Hauptdarstellern bis hin zur Kameraarbeit wird innerhalb „Dr. No“ alles richtig gemacht und erfolgreich umgesetzt, bzw. erfolgreich an das Publikum vermittelt.

      Fazit: Ohne Frage und ohne Einschränkung ein Klassiker und wichtiges Monument der Filmgeschichte.



      [film]10[/film]


    • Guter erster film der berühmten Agenten-Filmserie.
      Schöne Locations, schönes Bondgirl und ein sehr guter Bond-Bösewicht.

      Erst wollte man die Rolle ja Cary Grant geben, aber der hätte wohl nur einen Film gemacht, deswegen entschieden sie sich für Roger Moore, der aber nicht aus seiner Serie Simon Templer rauskam.

      Naja, Connery war ja eine mehr als gute Alternative ! :6:

      Fazit: Ein noch nicht ganz ausgereifter Bond der aber schon alle Zutaten besitzt die diese Serie ausmacht.

      8 von 10
    • Kritik:

      Bond wird hier kurz und knapp vorgestellt, ein Agent und Frauenaufreißer. Der stimmige und mittlerweile weltbekannte Sound erklingt passend, sobald Bond erscheint. Die Innenausstattungen sollen modern wirken, wie rote Ledertüren und Sessel, mittlerweile ist es überholt. Spannende Szenen gibt es ein paar, wie eine Vogelspinne die Bond ins Bett gelegt wird, die ihn dann ankrabbelt. Ansonsten gibt es einige Verfolgungsszenen mit den Autos und quietschende Reifen. Mittlerweile ist der Film aber nicht mehr ganz frisch, vor allem die braunen und grauen Outfits, sowie die glatt gestriegelten Haare wirken bieder und langweilig. Das Problem des Films sind so einige Unzulänglichkeiten in der Logik, so wie sich Bond hier in der Atomstation vom Gefangenen zum Retter hochbürstet, hat er nur den Unzulänglichkeiten der Bösewichte, des großen bewaffneten Teams zu verdanken, die gegen Ende nur flüchten statt Bond die Stirn zu bieten. Es wirkt ab und zu unfreiwillig komisch was einen hier aufgetischt wird, wie das Mythos um einen Drachen, wo der Zuschauer sofort erahnt, dass es wahrscheinlich ein motorenbetriebenes Gerät ist. Das erahnt außer der Zuschauer nur Bond und welch Überraschung, das grauenhafte Mythos ist dann tatsächlich ein Fahrgestell, was ausser Feuerspuken optisch mit einem Drachen nicht viel gemeinsam hat. Überraschungen gibt es in der vorhersehbaren Geschichte keine.

      Beeindruckend aber einige Bilder, wie Bond der durch einen schwarzen Tunnel robbt, die Meeresbucht mit einer Muschel suchenden hübschen Ursula Andress und das Aquarium in Dr. No’s Raum. Am Ende gibt es dann wohl eine der ersten großen Explosionen im Kinoformat, es sollten noch viele mehr werden bei 007.

      [film]6[/film]
    • James Bond die jagt nach DR.No, ich hatte mir nicht alzu viel erwartet weil der Streifen doch sehr in die Jahre gekommen ist.Natürlich hatte dieser erste Bond Streifen den Connery bonus, für mich ein wenig zu altmodisch und unspektakulär.Trotzdem ich fang gerade an die kompletten Bond Filme zu sehen, da ist dieser vertreter sicher einer der schwächeren 007 Filmen( ist ja auch klar wenn es erst der erste ableger war, und dan noch so verdammt alt).
      Nur für absolute Geheimagenten seher ein absolutes Muss^^
      WERTUNG [film]5[/film]



    • Ach für mich ist dieser „erste“ James Bond schlicht und einfach Kult. Zwar wirkt vieles heute eingestaubt, aber zur Entstehungszeit war er seiner Zeit sicherlich weit voraus.

      Mir macht er trotzdem immer wieder Spaß, dies liegt größtenteils an denn sehr gut gewählten Locations und einem sehr gut spielenden Sean Connery der dem Charakter Bond seinen Stempel aufdrückte und daher auch zurecht bei vielen Fans als der wahre Bond gilt, so wie auch bei mir. Dazu gesellt sich das erste Bondgirl Ursula Andress die damals wirklich eine Augenweide war. Und die Szene in der Honey mit ihren Muscheln aus dem Meer kommt und singt ist und bleibt legendär.

      Auch ist der Film zu keiner Sekunde langweilig, dies liegt an der sehr guten Erzählweise der Story. Das Ganze wurde damals schon durch schnelle Autos, Explosionen, einem coolen Bond, hübsche Frauen die alle sehr schnell dem Charme von James erliegen, und einem verrückt erscheinenden Superschurken (Dr.No) getragen. Ach ja und die gute Moneypenny ist hier auch schon mit von der Partie.

      Das einzige heute typische für denn Agenten die Gadgets und der gute Q sind in der ersten Verfilmung der Bond Reihe noch nicht mit von der Partie und werden erst im folgenden Film mit integriert bez. eingebaut. Das gleiche gilt für denn ebenfalls prägenden und für viele wichtigen Bond Soundtrack bez. Song am Anfang hier ist es eben nur eine Melodie, dafür hat er einen anderen prägenden Song im Film eingebaut denn man eigentlich nicht mehr vergessen dürfte. (werde unten denn Song hinzufügen).

      Dr.No ist also der Startschuss für eine Weltweit erfolgreiche Agentenreihe die mal mehr Mal weniger Spaß macht.
      Terence Young hat es geschafft dem Charakter Bond die nötige Coolness und einen hohen wiedererkennungswert zu verschaffen.

      Von daher einfach ein Klassiker denn man als Bondfan gesehen haben MUSS.

      Ich vergebe

      [film]9[/film]

      Hier noch der Song :

      Zensur Ist Für´n A......!!

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