The Raid

    • Original von Mr.Splatter:

      The Raid ist actionreiches Kino wie es sein soll.Was sich bei dem Film deutlich bemerkbar macht,ist der recht hohe Anteil von Gewalt.Da hat es mich dann doch schon ein wenig gewundert,das der Film bei uns ungeschnitten erhältlich ist.Die Szenen,in denen Splatter vorhanden ist sind zwar schnell geschnitten,geben aber gerade wegen dieser Art von Gewaltdarstellung den Film einen gewissen Schliff.
      Wunderbar finde ich auch die Anlehnung an die guten und alten Filme aus den glorreichen 80er Jahre.Denn alte Schule ist der Streifen auf jeden Fall.Gesehen hat man sowas schon sehr oft,aber Langeweile kommt auf keinen Fall auf.Der Aufbau ist vom Anfang bis zum Ende spannend und voller Action.Ruhige Momente gibt es eher selten.So lobe ich mir das Actionkino.Kopf aus-Film an.Das Bild der BD bewegt sich im mittleren Bereich,was nicht unbedingt schlecht ist.Immerhin haben wir es hiermit mit einem B-Film zu tun.Schlecht ist das Bild nicht,aber halt auch nicht unbeding referezmässig gut.Da habe ich schon besseres,aber auch wesentlich schlechteres vors geübte Auge bekommen.Der DTS HD Ton wummt schon ordentlich gut,gerade bei den Srellen,wo ordentlich rumgeballert wird.Da kommen die Rearlautsprecher kaum zur Ruhe und der heimische Basswürfel hat auch einiges zu tun.

      Fazit: Solide aufgebauter und ordentlich inszenierter Actionfilm,der einiges an Gewalt beinhaltet.Defenitiv schaubar.

      Ich gebe dem Film: [film]7[/film] Punkte


      Sehr schön geschtieben !!
      Ich kann mich dem nur anschliessen.......
      [film]7[/film]


      "Wenn in der Hölle kein Platz mehr ist, kommen die Toten auf die Erde zurück."

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      In Gedenken an unseren Freund thor72, der am 5.3.2014 viel zu jung verstarb.

      Elantra, Hotte99, Three Finger, Skyr0se, Anyu, bossbitchOla, Samazone, Skilla, Nezyrael, Harry Warden, GrinsenderKürbis, Logge1002, Slayer, Dr.Gore, tom bomb, TripleSix, Fun, Skeletor, turborotz, Dr.Doom, Burns, Ghostface, Fulci1978, killercroc, Wassilis, Mbwun, Midnight, Early Grace
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    • The Raid- Die FSK 18 Variante ,des John MC Tiernan Actionknallers aus dem Jahre 1988, Stirb Langsam ( Die Hard). Bruce Willis´ Enkel wenn man so will ,kämpfen hier in einem dreckigen Hochhaus ums nackte überleben und wäre Willis im Publikum des Kinosaals bei der Uraufführung auf dem Fantas Filmfest gewesen, hätte sein Nebensitzer wohl den murrigen Oneliner ``Mann, bin ich alt geworden´´ zu hören bekommen.

      Keine Frage The Raid bedient sich seinen übergroßen Vorbildern aus dem Actionkino der 80er Jahre und auch aus der heutigen Zeit der Wachowski Brüder und ihrem Neo aber The Raid bleibt stets ein eigner Mix aus Hongkong Kampfkunstfim/ Actionkino und Survival Spaß für ausschlieslich Erwachsene. Die markigen Sprüche aus den 80er fehlen zwar und auch erkennbare Charakterentwicklungen der Männer in den schwarzen Uniformen oder dem bösen Buben ,aber das fällt weniger ins Gewicht, weil der Film sich dessen selbst bewusst ist und hier auch keine ief schürfende Geschichte erzählen will oder sich selbst soweit zu reflektieren versucht, das daraus noch eine Gesellschaftskritik mutiert.

      Regisseur Gareth Evans erzählt eine schnörkellose dreckige Bleihaltige und Knochen brechende Hatz vom Erdgeschoss bis zum 15. Stockwerk ,eines nicht näher definierten Hochhauses und wenn man im letzten Stockwerk angekommen ist fehlt dem Zuschauer selbst der Atem und man ist froh über eine fällige Verschnaufpause in Form der Credits dem Abspann.

      Die gnadenlose Härte und Gnadenlosigkeit des Films ist dem Szenario geschuldet ,indem sich unsere Polizisten wiederfinden ,die ein Hochhaus säubern sollen um dem darin befindlichen Gangsterboss den Gar ausmachen. Erscheint es dann dem Zuschauer doch logisch, das hier die Wahl der Waffen oder auch der tödlichen Präzision überlebenswichtig sind und immer auch der Umgebung angepasst werden müssen. So passt sich das, im voranschreitendem Film , dezimierte Polizisten Päckchen immer den Gegebenheiten an und knüppelt,meuchelt,sticht,würgt,schiest und tötet bis sie ans Ziel der Mission gelangen. Die Wahl der Waffen reicht vom Meinungs verstärkendem Maschinengewhr bis zur mächtigen Dschungel Machete und am Ende der blanken blutigen Faust.

      Das der ganze Film nicht eine reine bloße stupide Aneinanderreihung von Atem raubenden und blutigen choreographierten Kampfeinlagen geworden ist, hat man dem Gespür des Regisseurs Evans für Ruhepausen zu verdanken und dem Wissen ,das ein bisschen Story auch den Vorbildern aus früheren Tagen nicht geschadet hat.
      Und dennoch ist es eine grandiose Leistung des Regisseurs ,so wenig Story und oder Handlung in einen Film zu packen, und aus ihm einen beeindruckenden Kampf/Actionfilm zu machen.Wenn man bedenkt ,das der Film nur ein Budget von einer Million hatte und man es dem Film nicht ansieht ist dies noch ein weiteres Indiez ,das Evans seine Hausaufgen mehr als richtig gemacht hat. So ist es auch nicht verwunderlich das sich finde Leute von Sony Entertainment die amerikanischen Rechte für ein Remake gesichert habe, und das sagt ja schon einiges über das Potenzial des Films aus.

      Über Sinn eines Remakes kann man sich streiten, aber wie so oft wollen die Amis auch noch mal ein Stück vom Kuchen abhaben. Persönlich kann ich nur hoffen das daraus nichts wird und das Vorhaben wie das Oldboy Remake im Sande verläuft. Evans plant sowiso The Raid als Trilogie anzulegen so brauch ich kein Ami Remake, vermutlich noch mit einem Publikums wirksamen Bubi wie Sam Worthington oder Konsorten.

      Ünterstüzt wird die Hatz im Hochhaus vom Soundtrack des Linkin Park Gitarristen Sinoda ,der nur noch umso mehr eine bedrohliche Stimmung aufbaut und in den Kampf Momenten die Choreographie gekonnt untermalt. Hier weiß man auch nicht wer schneller ist, die donnernden Fäuuste vom Hauptdarsteller oder die voranpeitschende Mucke ,die uns auf die Ohren hämmert, aber das ist gut so und passt zum Gesamtbild des Films.

      Hier wird man als Zuschauer, wie auch die Protagonisten von Stockwerk zu Stockwerk gehezt und bekommt nur selten die Gelegenheit zum Verschnaufen oder schaut sich stetig um weil hinter jeder Tür oder Fenster ein Scherge lauern kann, aber am Ende ,wenn man den Sprint bis ins 15. Stockwerk geschafft hat und überlebt hat, kann man sich zurücklehnen und zu sich selber sagen: ´´Bruce das hättest du auch nicht besser gekonnt !´´
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    • Hier der erste Teaser zur Fortsetzung The Raid 2: Berandal:

      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...





    • The Raid
      (Serbuan Maut)
      mit Iko Uwais, Joe Taslim, Donny Alamsyah, Yayan Ruhian, Pierre Gruno, Ray Sahetapy, Tegar Satrya, Iang Darmawan, Verdi Solarman, Rully Santoso, Johanes Tumane, Sofyan Alop
      Regie: Gareth Evans
      Drehbuch: Gareth Evans
      Kamera: Matt Flannery
      Musik: Aria Prayogi / Joseph Trapanese / Fajar Yuskemal
      Keine Jugendfreigabe
      Indonesien / USA / 2011

      Es klingt alles ganz einfach: Als neues Mitglied eines verdeckt operierenden Sondereinsatzkommandos soll Rama einen brutalen Drogenbaron in dessen heruntergekommenen fünfzehnstöckigen Apartmentblock stellen und dingfest machen. Aber nicht alles ist so, wie es scheint: Die Führung der Eliteeinheit verfolgt anscheinend ihre eigenen Ziele mit dem Einsatz, während der Kopf des Kartells, Tama (Ray Sahepaty), offenbar längst auf die Angreifer gewartet hat. Als seine vorgewarnten Wachen die Operation gleich zu Beginn auffliegen lassen, bricht in dem Gebäude die Hölle los.


      Inhaltlich ist die Geschichte von "The Raid" nicht unbedingt sehr ergiebig, denn im Prinzip passt der Handlungsstrang auf einen Bierdeckel. Doch was Gareth Evans hier in Szene gesetzt hat, braucht auch keine großartigen Dialoge oder gar tiefer gehende Charakter-Beleuchtungen, hier zählt einzig und allein der Actiongehalt und der Unterhaltungswert. Und von beiden Dingen bekommt man weitaus mehr geboten, als es in üblichen Genre-Vertretern der Fall ist. Selbst für asiatische Verhältnisse die je im Bezug auf Härtegrad und Tempo nicht gerade selten über der normalen Durchschnittskost liegen srößt dieser Film in neue Dimensionen vor. Was dem Zuschauer hier nämlich geboten wird, ist im Prinzip ausreichend für mindestens 4-5 Actionfilme, denn "The Raid" geht ganz eindeutig den Weg der puren Action und bietet dem Betrachter so auch relativ wenige Momente, in denen man einmal ein wenig verschnaufen kann. Die gut 100 Minuten Laufzeit sind so dermaßen mit Schießereien und erstklassigen Kampf-Choreographien vollgestopft, das erst gar keine Längen auftreten können und immer, wenn man gerade einmal etwas zur Ruhe kommt, lässt das nächste Kampf-Getümmel nicht lange auf sich warten.

      Ziemlich beeindruckend ist auch der Härtegrad des Filmes, gibt es doch immer wieder Einstellungen zu begutachten, in denen es extrem brutal und blutig zur Sache geht. Freunde der etwas härteren Gangart werden also jederzeit auf ihre Kosten kommen und dürften ihre wahre Freude an dem hier gezeigten Spektakel haben. Das einige Passagen nicht unbedingt realistisch erscheinen, kann man in dieser Geschichte durchaus vernachlässigen und sollte diesen Aspekt nicht zwangsläufig als negative Kritik anbringen. So ist es beispielsweise äußerst erstaunlich, über welch beeindruckende Kondition und körperliche Konstitution manche der Akteure verfügen, denn wenn man sieht was manch einer hier einstecken muss, fehlt doch ein wenig der Glaube, das die Personen immer wieder wie ein Stehauf-Männchen auf der Matte stehen und unverdrossen weiter kämpfen. Wie dem aber auch sei, es macht einfach sehr viel Spaß, sich dieses erstklassig inszenierte Kampf-Spektakel anzuschauen, bekommt man doch herausragende Action-Passagen serviert, in denen es größtenteils so richtig zur Sache geht. Ich kann mich ehrlich gesagt nicht erinnern, wann man das letzte Mal einen Film gesehen hat, der den Beititel Action so dermaßen verdient hat, wie es bei "The Raid" der Fall ist.

      Nun könnte man selbstverständlich auch negative Kritik anbringen, wobei wohl an erster Stelle die nicht gerade ergiebige Story zu nennen wäre. Weiterhin erfahren die Haupt-Charaktere auch nicht unbedingt eine tiefere Beleuchtung, so das man zu den meisten Personen kaum eine Beziehung herstellen kann. Allerdings sollte man bei einem Film dieser Art auch nicht zu viel Wert auf diese Dinge legen, denn dafür gibt es ganz andere Genres, die solche Erwartungen erfüllen können. Gareth Evans hat hier meiner Meinung nach alles genau richtig gemacht und einen Action-Kracher kreiert, der genau das bietet, was sich ein Genre-Liebhaber von ihm erwartet. Eine nette Rahmenhandlung, kaum Ruhe-Phasen und ansonsten Action bis der Arzt kommt. Das dabei die Glaubwürdigkeit der Geschehnisse in einigen Passagen erheblich auf der Strecke bleibt ist dabei eher unerheblich, denn viel zu sehr ist man von der Faszination dieses Feuerwerkes eingenommen, als das man dabei einen gesteigerten Wert für Realismus entwickeln würde.

      Insgesamt gesehen ist "The Raid" ein echtes Action-Brett, das man in dieser Form nicht sehr oft zu sehen bekommt. Genrebezogen handelt es sich hier mit großer Wahrscheinlichkeit um das Beste, was man in den letzten Jahren gesehen hat, auch wenn manch einer das eventuell etwas anders sehen mag. Wo einem ansonsten diverse Defizite besonders auffallen, hat man hier gar nicht die zeit, auf diese Dinge zu achten. Viel zu sehr zieht einen dieses Action-Feuerwerk in seinen Bann und bietet dabei so viel Unterhaltung und Kurzweil, das es eine wahre Augenweide ist. So kann man letztendlich für das Genre allein gesehen auch nur die Höchstnote vergeben, zieht man jedoch sämtliche filmischen Aspekte ein, dann müsste man auf jeden Fall eine differenziertere Bewertung vornehmen.


      Fazit:


      Viele Action-Filme können noch nicht einmal ansatzweise das halten, was man sich von ihnen verspricht. Bei "The Raid" verhält sich das vollkommen anders, ist der Film doch so mit unterhaltsamen Passagen vollgestopft, das die Ruhepausen für den Zuschauer fast schon komplett ausbleiben. Pures Adrenalin wird in extremen Mengen ausgeschüttet, so das der geneigte Fan höchst zufrieden aus einem Werk entlassen werden sollte, das man sicherlich nicht das letzte Mal gesehen hat.


      [film]10[/film] Action-Granaten
      Big Brother is watching you
    • Erstes Poster zur Fortsetzung:

      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • genialer Streifen, und besser als manch anderen Stoff den uns Hollywood in den letzten jahren vorgesetzt hat. Handlung passt perfekt, und keine Pseudo coolen Sprüche ala USA Style.

      ActionFaktor hoch und auch der BLut bzw. Kreativ Faktor passt. Da sEnde und auch die Dialoge sind super gehalten. Des asiatische Cinema kann doch mehr als man denkt. Kamera mit zeitlupe ist auch gelungen HUT AB


      [film]7[/film]
      "ich kenne nur 2 vernünftige Menschen: Markus am Morgen und Markus zu Mittag" :6: :6: :6: :6:

      jedes Mal wenn wir essen, machen wir eine Wahl unseres Essens. Bitte entscheiden Sie sich für vegetarisches Essen. Tun Sie es für die Tiere, die Umwelt und für Ihre eigene Gesundheit.
    • Stimme hier Master of Horror voll und ganz zu.

      Klasse Actionspektakel, mit jeder Menge Härte und Brutalität. Sollte man an Fan des Genres unbedingt gesehen haben. Wenn ich wieder etwas mehr Zeit habe schreibe ich etwas mehr dazu.

      Vergebe die volle Punktzahl.

      [film]10[/film]
      Zensur Ist Für´n A......!!

      Meine Filmsammlung

      Meine Musiksammlung
    • Einer der besten und brutalsten Actionfilme, die ich seit langem gesehen habe. Spannung bis zum Ende mit fast keiner Verschnaufpause. Die Kampfszenen waren toll gemacht und liessen was die Härte angeht, keine Wünsche offen. Es krachte und blutete am laufenden Meter. Bin schon auf die Fortsetzung gespannt. Ob dieser noch zu toppen ist?

      [film]9[/film]
    • Grosse Probleme beim US Remake, eigentlich sollte der Film schon im Kasten sein, Drehbeginn soltte Ende September 2014 sein.
      Mit Regisseur Patrick Hughes und Screen Gems also Co Produzenten sind jetzt noch zwei entscheidende Pfeiler weggebrochen, sie verliessen das Projekt.
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Alternativer Titel: Serbuan maut
      Produktionsland: Indonesien, Frankreich, USA
      Produktion: Rangga Maya Barack-Evans, Nathaniel Bolotin, Todd Brown, Irwan D. Musry, Ario Sagantoro
      Erscheinungsjahr: 2011
      Regie: Gareth Evans
      Drehbuch: Gareth Evans
      Kamera: Matt Flannery
      Schnitt: Gareth Evans
      Budget: ca. 1.100.000$
      Musik: Aria Prayogi, Joseph Trapanese, Fajar Yuskemal
      Länge: ca. 101 Minute
      Freigabe: FSK Keine Jugendfreigabe
      Darsteller: Iko Uwais, Doni Alamsyah, Ananda George, Pierre Gruno





      Eine Spezialeinheit von 20 Polizisten will ein 15stöckiges Hochhaus stürmen. Ihr Ziel ist die Verhaftung von Gangsterboss Tama. Die Polizisten können problemlos bis in die sechste Etage vordringen - doch dann bricht die Hölle los. Die Spezialeinheit steht einer Übermacht von Gangstern gegenüber. Die Bullen werden nach und nach (bis auf drei Ausnahmen) abgeschlachtet. Wer gewinnt in diesem ungleichen und barbarischen Spiel?

      Wow!!! Was für ein geiler Film. Bei THE RAID lautet die Maxime: Bitte anschnallen, es wird rasant… und es wird saubrutal. Bisher habe ich (Vollidiot) den Film nicht beachtet, da ich mit Mainstream-Rotze rechnete. Am Arsch! Der Film ist wie für mich gemacht. Das Teil rockt wie eine Wildsau auf Speed.

      „Das Haus stürmen und den Mann ausschalten!“

      So der (überschaubare) Auftrag einer Einheit von Spezialbullen. Nix Routine, die Jungs landen in einem Schlachthaus. Die Gangster springen aus allen Ecken und lassen Macheten und Messer für sich sprechen. Mit rasantem Schnitt und Schnörkellosigkeit treibt Gareth Evans den Zuschauer durch die Flure und Zimmer eines schäbigen Hochhauses. Verschnaufpausen sind gestrichen. Ich wollte die Augen keine Sekunde vom Panel abwenden, da die Gefahr bestand etwas verpassen zu können. THE RAID gibt bis zum letzten Moment Vollgas. Es gibt auf die Fresse, es wird blutig und die Leichen stapeln sich in bester John Woo-Tradition. Somit wären wir auch schon bei einem Film der für THE RAID Pate stand: HARD BOILED. Woos grandioses Action-Spektakel ist einer der Taktgeber. Ferner findet man Einflüsse aus Romeros DAWN (Treppenhaus), Matalons DIE BESTIEN und Carpenters DAS ENDE. Weiterhin lässt Chang Che grüßen. Messeraction - im Stile von DER PIRAT VON SHANTUNG, DUELL OHNE GNADE und KUAN DER UNERBITTLICHE RÄCHER. Dazu kommt eine der Portion Muay Thai sprich Thaiboxen. Richtig geil und (wie man nicht oft genug sagen kann) saubrutal.

      Die Atmosphäre (THE RAID) ist sehr dreckig und düster. Ich fühlte mich in diesem schäbigen Hochhaus - mit seinen zu „Menschen“ mutierten Kakerlaken – extrem wohl. Mich hat es nur angekotzt, dass ich nach ca. 100 Minuten aus dem Schlachthaus raus musste. Aber egal, ich werde eh zurückkehren, denn dieser Film ist definitiv eine Zweit- und Drittsichtung wert.
    • Update zum Remake,

      Laut "Deadline" wird "Narc" und „The Grey - Unter Wölfen“ Regisseur Joe Carnahan Regie führen und und Frank Grillo (The Purge) die Hauptrolle jetzt doch spielen.
      Zudem wird Gareth Evans als Ausführendem Produzenten der Schöpfer des Originals auch hier produzieren.
      Evans wird zudem Regiesseur beim kommenden dritten Teil.
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