Zeder - Denn Tote kehren wieder

    • Zeder - Denn Tote kehren wieder




      Alternativer Titel: Terror der Zombies
      Produktionsland: Italien
      Produktion: Gianni Minervini, Antonio Avati
      Erscheinungsjahr: 1983
      Regie: Pupi Avati
      Drehbuch: Pupi Avati, Maurizio Costanzo, Antonio Avati
      Kamera: Franco Delli Colli
      Schnitt: Amedeo Salfa
      Spezialeffekte: -
      Budget: ca. 500.000.000 ITL
      Musik: Riz Ortolani
      Länge: ca. 94 Minuten
      Freigabe: FSK 16
      Darsteller: Gabriele Lavia, Anne Canovas, Paola Tanziani, Cesare Barbetti, Bob Tonelli, Ferdinando Orlandi, Enea Ferrario, John Stacy, Alex Partexano, Marcello Tusco, Aldo Sassi, Veronica Moriconi



      Inhalt:

      Stefano, ein junger Student und Schriftsteller, bekommt von seiner Frau Alessandra eine gebrauchte Schreibmaschine geschenkt. Auf deren Farbband entdeckt er Texte vom Vorbesitzer, die sich mit sogenannten "K-Zonen" beschäftigen. Er beginnt Nachforschungen anzustellen und entdeckt, dass einige Leute davon überzeugt sind, dass in den besagten Zonen aufgrund fehlender Zeitverhältnisse Tote wieder auferstehen können. Stefano will der Sache auf den Grund gehen und erkundigt sich über den Vorbesitzer, einen ehemaligen Pfarrer, der kürzlich verstorben ist. Seine Nachforschungen führen ihn zu einem alten Gelände, das anscheinend verlassen, aber von elektrischen Zäunen umgeben ist. Stefano lässt nicht locker, ohne zu ahnen, dass die Wahrheit seine Vorstellungskraft übersteigt.


      Trailer:


      Deutsche DVD Fassung: 27.04.2012

      Bonusmaterial:
      - Original Trailer
      - TV-Spot
      - Interview-Special „I percorsi della paura”
      - Fotostrecke „Auf den Spuren der 'Zone K' - 28 Jahre später“
      - Hintergrundinfos zum Drehort der 'Zone K'
      - umfangreiche Bildergalerie
      - Programmtrailer
      - animierte interaktive Menüs


      Kritik:

      Der Film deutet zu Beginn ein paar übernatürliche Meuchelszenen an und so macht "Denn Tote kehren wieder" schnell einen schlechten Eindruck und beginnt bei den vollkommen humorfreien und träge vorgetragenen Dialogen der Darsteller noch schnell an zu langweilen. Die Kulissen sind schick, spiegeln die 50er Jahre wieder, es sollte definitiv kein 80er Horrorfilm erwartet werden, in keinerlei Belange, davon ist hier gar nichts zu sehen. Nach 30 Minuten wird plötzlich verstörend lauter Sound gespielt, aber warum? Das wiederholt sich ein paar Mal, ohne dass es Sinn ergibt. Es passiert nichts außer lahmen Dialogen am Stück, der blassen Darsteller in noblen Kulissen zu folgen. Die recht ordentliche Bewertung hat der Film nur wegen seiner tollen, goldenen Kulisse, die untypisch für einen Horrorfilm sind. Nach 35 Minuten gibt es einen Frauenmord, da die Geschichte kein bisschen interessiert, schaut der Mord wenigstens halbwegs blutig aus und dies ist auch das Highlight vom ganzen Film, auch wenn es ganz zum Schluss noch ein paar Leichen am Stück gibt. Ansonsten passiert nämlich gar nichts, dass einige den Film so gut bewerten ist somit eine Schande. Da musste ich mehr lachen als ich das gesehen habe, als ich im Film irgendwie unterhalten wurde. Ein langweiliger alter Film, der genauso gut ungeschnitten im Nachmittagsprogramm auf ARD laufen könnte.

      Grusel? Nein!
      Splatter? Wenig!
      Humor? Nein!
      Erkennbare Bösewichte? Nein!
      Spannung? Nicht verspürt!
      Darsteller? Langweilig und hölzern! Allerdings attraktiv aussehende Darstellerinnen.
      Dialoge? Viele!
      Verwirrung? Vorhanden!
      Sound und Kulisse? Sehr ansprechend, aber kann das reichen?

      [film]1[/film]

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
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    • Cover ist großartig. Ist aber bei den italienischen Rohrkrepierern der 80er meistens so.... lolp Ich bin bei solchen Filmen heutzutage eher skeptisch....
    • Review von März 2010...kann man ja oben reinmachen, wenn es Herrn Doom als geeignet genug erscheint.

      Die Suche nach dem Toten

      Die Erwartungen waren immens, empfahl man mir Zeder als innovativen, abseitigen und überzeugenden Zombiefilmgeheimtipp, der sich in Sachen Atmosphäre die Klinke mit Filmen wie Paura (1980) und Pestizide (1977) geben kann. Nun mag Zeder in der Tat ein innovativer und überraschend andersartiger Film in Bezug auf den sonstigen Konsens der Zombiefilme aus Italien sein, doch der Geheimtipp trabt, wenn er auch so oft seine Reize und Ausstecher in unerklärlichen Suspense hat, wahnwitzig unspektakulär auf der Stelle, um dann im Notwendigen Moment, seinen Ass im Ärmel mit Ungereimtheiten zu verderben.

      Denn Zeder entführt uns nicht wie gehabt in ein von der Oberfläche verschollenes Dorf, dem Untergang, aufgrund des Todes des Priesters geweiht, in dem zuhauf die Zombies auferstehen und auch nicht in ein altertümliches Bauerndorf mit wahnsinnig gewordenen Weinbauern, sondern in eine Irrfahrt, ein Suchen nach dem Rätselhaften, vollgesprickt mit religiösem Hintergrund, die in irgendeiner Art dem Stephen King Film Friedhof der Kuscheltiere als Inspiration dienten könnten, auch wenn diese Unterstellung nur Annahme ist und keine Tatsächlichkeit.

      Doch Zeder fixiert sich vordergründig auf das Treiben zweier Menschen, vordergründig dem Schriftsteller Stefano, der am Hochzeitstag von seiner Freundin eine Schreibmaschine geschenkt bekommt. Eine Schreibmaschine scheinbar mit besonderer Vergangenheit bzw. einem Geheimnis darin, denn Stefano findet wirre Textzeilen, befassend mit dem Leben nach dem Tod, was ihn so sehr interessiert, dass er die Suche nach dem Ursprung dieser unheilvollen rätselhaften Texte startet.

      Zeder erzählt seine Geschichte, die vornab in einem Krimi wiederzufinden ist und sich im Takt von düsterer und unheilvoller Szene abwechselnd recht zerstückelt präsentiert, aberwitzig ruhig, sodass dort ansatzweise in besagten Szenen schon unheilvolles, gar wohlig Gruseliges präsentiert, doch die Choose, die Suche nach dem Verfasser und deren Absichten, erweist sich als nur allzu träger Stoff, der Menschen mit etwas antireligiöser Haltung nur allzu übel aufstossen könnte, versucht man dieses Unerklärliche mit einem Background zu rechtfertigen, der sich nur allzu gerne als Mumpitz emporragen könnte.

      Denn gerade die Story um den geleuteten Priester, der fernab seiner kirchlichen Dienste immer mehr der Paranoia schwand und seinem Glaube immer mehr gen Missgunst und Zweifel entgegentrat, ist nur allzu lückenhaft, unerklärlich doof inszeniert, dass nicht nur Fragen gegenüber seinem Willen für das Leben nach dem Tod offen bleiben, sondern auch noch unlogisch erscheinen lassen, wurde er augenscheinlich vor seinem Tode auch von lebenden Toten aus dem Jenseits verfolgt.

      Doch auch wenn Pupi Avatis Gruselmär ein nur allzu vorhersehbarer und zweifellos innovativer Gruselfilm mit Zombiefilmanleihen ist, verschenkt er sein Potenzial, welches andere Rezensenten hier sehen wollen, zweifellos, denn gerade der Wechsel von Okkult und Beziehungsdrama, welches das notwendige Leben und Nachvollziehbarkeit hineingebracht hätten, gestaltet sich zu lieblos und uninteressant um in irgendeinerweise Bezug zu dem sogenannten Helden herzustellen, der sich fortan zwischen seiner Geschichte, den Recherchen nach dem toten Priester und seiner Afterlive - Idee und seinem Leben, seiner Frau entscheiden muss.

      Avatis Film wäre in keinen Belangen gruselig, wenn nicht Riz Ortolani (Cannibal Holocaust) einen solch atemberaubend treibenden Score dazu komponiert hätte, unterstreicht er so unbedeutende Szenen mit soviel Überschwänglichem, dass es absolut ernüchternd ist, dass daraufhin nichts spektakuläres passiert. Und auch wenn man sich mittlerweile damit abgefunden hat, dass hier keine Zombiemassen marschieren, nichtmal ansatzweise ein ausgegorener Splattereffekt stattfindet, tendiert der Film, die Auflösung oder seine ganze Motivation mit all seiner Religionsthematik immer mehr gen Lächerlichkeit, vorallem wenn dann allsbald in der Tat die Leiche des Priesters, kontrolliert von einem Wissenschaftlerteam, schlummernd in einem versteckten Sarg, sich zu erheben beginnt, wobei seine Figur an sich wie eine clowneske Darstellung von einem Frankensteindraculaverschnitt rüberkommt.

      Gerade in solchen Szenen bekommt man dennoch wo Spannung vorgesetzt, denn vorallem die Szenerie eines leerstehendes Gebäudekomplexes, verwinkelt in seinem Aufbau, bietet Raum für Grusel, weiss der Protagonsit und der Zuschauer selten, wo sich der Unhold befindet, der sich immer mehr mit unheilvollem und makaberen Gelächter ankündigt. Das kann einem schon kalt den Rücken runterlaufen, aber allzu gehaltvoll und vorallem spektakulär, um das in irgendeiner Art abzufeiern, ist das Alles nicht. Stattdessen, zelebriert Avati ein Ende, so abrupt und einfallslos, ebenfalls anlehnend an den King'schen Roman, dass diese poentierte Umsetzung nur allzu vorhersehbar im Laufe des Filmes erscheint, wobei man den Wechsel von Beziehungsdrama und Gruselfilm doch noch rechtfertigen kann.

      Am Ende bleibt ein Ergebnis zurück, dass nachdenklich und zugleich enttäusschend macht, denn Avatis Zeder erreicht bestenfalls Voices from Beyond Charakter, nervt mit doofem Religionsmumpitz, einer undurchsichtigen Motivation des Zombiepriester, mit einer uninteressanten Charakterfärbung und mit Gruselanreizen, die im Keim erstickt werden. Dennoch irgendwo ein potenzieller Film für den Innovationspreis im Zombiegenre, und auch rein technisch, von der Regie, der Umsetzung des Gesamten, war man 1983 auch schon Schlechteres aus Italien gewohnt (mal von Argento abgesehen).

      Ein Film, bei dem man die Zielgruppe nicht genau ausmachen kann, aber als Vorreiter, wenn auch schlechter, für Friedhof der Kuscheltiere, kann man das schon sehen, auch wenn das trotzallem keinesfalls den Fans dieses Filmes zusagen könnte. Atmosphärisch wie auch im gesamten Inszenierungsstil ist das von einem Leichenhaus, Glockenseil und Foltermühlen ebenso weit entfernt, schade eigentlich.

      51%
      (mit Spielraum nach oben, wenn man denn in der Grundintention des Filmes viel hereininterpretieren möchte)

      PS: Auch wenn ich den Film damals eher durchwachsen fand, werde ich mir die CMV zulegen.
      PPS: CMV ist das beste deutsche Label.
      PPPS: Das dritte Cover ist grossartig, passt aber nicht zum Film. Ein gewöhnlicher Zombiefilm aka Fulci ist Zeder bei weitem nicht. Ist eher was Übernatürliches mit einem Untoten als Medium.
    • C Cover wäre auch meine Wahl gewesen.
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Geiles Review FUN :3:

      Den hab ich mir auch mal vorgemerkt, wäre was für mich.
      Arthur Spooner: "Ah, ihr jungen Leute mit eurem Gesundheits- und Schlankheitstick. Zu meiner Zeit hatte man mit Mitte fünfzig einen ordentlichen Herzinfakt. Und wir haben ihn zu schätzen gewusst!"
    • Peinliches Review Doom...@Logge: Schau ihn dir an...der ist nicht so schlecht, wie Doom hier meint...
    • Weißherbst hat natürlich Recht. Der Film ist wirklich gut. Ich finde war House of the laughing Windows besser, Zeder ist aber auch toll. 7 Punkte von mir.
      What fools these Mortals be!
    • Oh, den habe ich auch noch rumstehen. :0:
      Bin mir nicht sicher, ob ich ihn schon gesehen habe und schrecklich fand oder ob der noch auf meiner "Unbedingtsehenliste" steht. lolp
      Drei Dinge sind unwiederbringlich:
      der vom Bogen abgeschossene Pfeil,
      das in Eile gesprochene Wort,
      die verpasste Gelegenheit.
      Ali der Löwe, Kalif des Islam
    • Original von Samazone:

      Oh, den habe ich auch noch rumstehen. :0:
      Bin mir nicht sicher, ob ich ihn schon gesehen habe und schrecklich fand oder ob der noch auf meiner "Unbedingtsehenliste" steht. lolp


      Musst besser Ordnung halten Sam :5: lolp
      Arthur Spooner: "Ah, ihr jungen Leute mit eurem Gesundheits- und Schlankheitstick. Zu meiner Zeit hatte man mit Mitte fünfzig einen ordentlichen Herzinfakt. Und wir haben ihn zu schätzen gewusst!"
    • In anderen Forum wurde recht positiv gesprochen. Auch von Leuten die einen objektiven Geschmack haben. Anschauen Logge und ein eigenes Urteil bilden.
    • Weis ich nicht Logge, ich kann deinen Geschmack diesbezüglich nicht einschätzen. Ich weis zwar was dir ganz sicher gefällt, aber ob du auf diese Art stehst die ich oben verissen habe, dass kann ich dir nicht beantworten. Aus meiner sicht ist der ein Totalausfall in fast allen Belangen, langweilgier geht es nicht.

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
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    • Werde wohl dann die nächsten Tage mal reinschauen ;) Dann werde ich was dazu sagen. Weiß selber nicht ob mir der Film zusagt.
    • Original von Logge1002:

      Werde wohl dann die nächsten Tage mal reinschauen ;) Dann werde ich was dazu sagen. Weiß selber nicht ob mir der Film zusagt.


      Der passt nicht zu deinen bisherigen Filmgeschmack. Magst du alte, eingestaubte Filme aus den 50 Jahren? Wenn ja schau ihn dir an, wenn nicht, lass es definitiv, erwarte keinen Fulci, Argento oder dergleichen. lol

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    • Was hat der Film mit den 50er gemeinsam? lolp
    • Original von Weißherbst:

      Was hat der Film mit den 50er gemeinsam? lolp


      Das verstehe ich auch nicht lol Ach Doomy :6:

      Kann ich so nicht sagen, Doom. Night fand ich damals ziemlich lahm, im Vgl. zu Dawn und Day, nur mal als Beispiel. Aber Zeder kriegt seine faire Chance von mir ;) Das Cover liebe ich auf jeden Fall, hab das mit dem Zombie und dem Gullideckel, auch wenns wahrscheinlich null zum Film passt :)
    • Ein Film, der im Prinzip eine tolle Story hat, aus der man viel hätte machen können:
      überall auf der Welt gibt es sogenannte Z-Zonen. Wer dort begraben wird, wird wieder lebendig.
      Ein Priester hat eine solche Zone entdeckt und ist danach für immer verschwunden.
      Jetzt - viele Jahre später - wollen die neuen Mieter, die im Hause des Priesters wohnen, das Geheimnis lüften.

      Hier steckt viel Potential für einen Horror-Film, Thriller und Action in einem.
      Leider ist herausgekommen eine sehr langweilige Gurke.
      Die beiden Hauptdarsteller laufen von einem Ort zum anderen, finden Hinweise über das Verschwinden des Priesters und werden von einer Gegenseite in ihren Recherchen behindert.
      Klingt gut - eine jahrzehntelange Verschwörung, um die geheimnisvollen Z-Zonen geheim zu halten.
      Allerdings geht der Film nie bis zum Ende.
      Es gibt Z-Zonen. Ja, und?
      Man hat eine Zone defenitiv entdeckt..und nu´?
      Gibt es eine Zombie-Armee? Läuft ein Untoter amok?
      Gibt es Blut & Gedärm?
      Nö...
      Ein Kriminalfilm, der auch im Frühabend-TV gesendet werden könnte.

      Einzige Lichtblicke: die eindringliche Musik und die niedliche Hauptdarstellerin.

      Ab in die Tonne.

      Von mir:

      [film]2[/film]
      Meine Bewertungskriterien:

      10= über jede Kritik erhaben; 9= Oberhammer mit unbeachtlichen kleinen Schwächen
      8= Pflichtkauf; 7= Must-See; 6= sollte man mal gesehen haben
      5= kann man gesehen haben; 4= muß man nicht sehen, tut aber noch nicht weh
      3= Hände weg; 2= körperliche Beschwerden treten auf
      1= Exitus oder: Tarantino geht ans Werk
      0= König Kacke auf einem Scheißhaufen oder: Rob Zombie geht ans Werk
    • Oh, hierzu habe ich auch mal eine Kleinigkeit geschrieben. Würde ich heute wohl noch genau so sehen.

      Pupi Avati schafft es auch in Zeder, wie bereits in seinem 1976 erschienenem Film "Das Haus der lachenden Fenster" Umgebung und Architektur ungemein atmosphärisch einzusetzen. Ein Friedhof, eine Grabstätte, eine Tankstelle oder ein verlassener Ferienkomplex mit seiner markanten Form lassen dem Zuschauer alles sehr Vertraut erscheinen und schaffen so eine wohlig gruselige Atmosphäre. Die Inszenierung schafft es so, den Zuschauer trotz des gemählichen Tempos und der etwas konstruierten Geschichte bei der Stange zu halten. Das größte Problem ist sicherlich der Hauptdarsteller, der schon wie in "Das Haus der lachenden Fenster" sehr hölzern agiert und somit blass und konturlos bleibt. Beim zweiten Mal hat mich das doch merklich gestört.

      Fazit: Ein netter Zombiefilm für zwischendurch, der das Thema angenehm anders behandelt und genug Rätsel bietet um nicht zu langweilen.

      [film]6[/film]
      What fools these Mortals be!
    • Ich finde,der Film wird von vielen unterschätzt.Schon als ich ihn vor sehr vielen Jahren noch auf Video sah,bot der Film für mich gute Unterhaltung.Man darf natürlich keine Splatter-Orgie erwarten,aber wer auf Horrorfilme mit schöner Atmosphäre und gutem Score steht,macht bei dem Film nichts falsch.

      Für mich [film]8[/film]
    • Jetzt hab ich ihn mir auch endlich mal angesehen, obwohl ich es mir hätte sparen können.
      Mir war bewusst, dass der Film wohl etwas ruhiger sein wird, hier schläft man aber geradezu ein. Es fehlt immer wieder an Spannung, wodurch er stellenweise ziemlich zäh ist.
      Eigentlich schade, da die Geschichte per se ganz interessant ist. Hier wird aber viel Potential verschenkt. Es baut sich noch nicht einmal eine gruselige Atmosphäre auf. Der Seinfeld-Hauptprotagonist (ich nenne ihn Seinfeld, weil er ihm ähnlich sieht) wirkt irgendwie steif und geilt sich unbegründet an den Tatsachen auf, die gar nicht so super aufregend sind in dem Moment. Unbegründet, da er anfangs und recht lange gar nicht wirklich weiß was da passiert. Oh, da hat sich halt einer für den Priester ausgegeben und ja, schön da wird von seltsamen Zonen gesprochen. Was hat er wohl getan als er von Roswell hörte. Sich einen gekeult? Das Weib nervt einen auch immer wieder, die hätte er besser daheim gelassen. Ich verstehe auch nicht warum die da immer wieder die Polizei rufen wollen. Weil eventuell ein Verstorbener doch nicht tot ist? Und was soll die Polizei dann machen? Ihn noch mal umbringen? Vor allem wer glaubt einem sowas nur weil es irgendwer mal irgendwo notiert hat.
      Wenn dann tatsächlich Leichen auftauchen wird aber nicht die Polizei gerufen sondern auf eigene Faust gehandelt und bei den Leichen rumgehangen, ahja... Zumindest wird es dann in den letzten 15-20 Minuten noch einigermaßen interessant, obwohl das Ende nicht überrascht.
      Im Prinzip ist das ein langweiligeres, weniger witziges und weniger spannendes "Friedhof der Kuscheltiere" ohne Atmosphäre. Allein wegen der Idee:


      [film]2[/film]
    • Da hab ich auch was lustiges erwartet von CMV vor allem da der auch Top Kritiken erhalten hat :11:, dem war aber nicht so, war glaub der schlechteste Film den CMV je raus gebracht hat, zumindest von meinen Geschmack her und was ich kenne, mit Horror hatte der auch nix zu tun.

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Dance in the Dark TOP 66 to 100 Daily Topically (Spotify)
    • Wenn man den Namen Pupi Avati hört, bringt man diesen ganz unweigerlich mit dem grandiosen Film "Das Haus der lachenden Fenster" in Verbindung, der einem subtilen Horror mit etlichen Grusel-Elementen bescherte. Kein Wunder also, das man auch an vorliegendes Werk mit einer gewissen Erwartungshaltung herangeht, verspricht doch "Zeder - Denn Tote kehren wieder" allein schon aufgrund seiner Inhaltsangabe ein ähnlich gruseliges Film-Vergnügen. Liest man sich nun einmal diverse Kritiken im Netz durch, so scheint dieser Film längst nicht bei jedem auf große Gegenliebe gestoßen sein, was ich persönlich jedoch überhaupt nicht nachvollziehen kann. Pupi Avati hat hier nämlich einen Horrorfilm kreiert, der ohne jegliche Härte auskommt, aber allein durch seine extrem dicht gehaltene Grundstimmung von der ersten bis zur letzten Minute eine unglaublich starke Faszination auf den Zuschauer ausübt, die man wirklich schwerlich in Worte fassen kann. So schwingt bei dem Szenario von Beginn an eine äußerst unheilvolle Note mit, die sich im Laufe der Zeit immer mehr intensivieren soll, was dem Betrachter im Prinzip durchgehend eine wohlige Gänsehaut beschert. An manchen Stellen verdichtet sich die exzellent aufgebaute Spannung sogar dermaßen, das man während der Sichtung einen leichten Schweißfilm auf der eigenen Stirn bemerkt, der ein untrügliches Zeichen dafür ist, wie sehr man selbst in diese mysteriöse Geschichte eintaucht. Die den Ereignissen zu Grunde liegende Thematik ist für sich allein genommen schon dafür prädestiniert, eine fast bannende Wirkung zu erzielen und so ist es auch nicht weiter verwunderlich, das man immer tiefer in die geheimnisvolle Welt des Übernatürlichen eintaucht, die einem der Regisseur hier präsentiert.

      Dabei muss man gestehen, das die Story im Prinzip sehr wenig Aktionismus beinhaltet und harte-oder blutige Passagen bekommt man gar nicht zu Gesicht. Doch "Zeder - Denn Tote kehren wieder" hat diese Dinge auch in keinster Weise nötig, würden sie doch den gruseligen Effekt des Geschehens nur vollkommen verwässern und den fantastischen Gesamteindruck des Werkes beeinträchtigen. Avati hat vielmehr auf eine sehr ruhige-und bedächtige Erzählweise wert gelegt und gerade durch diesen Aspekt können die Ereignisse überhaupt erst ihre volle Wirkung erzielen. Der äußerst subtil aufkommende Horror kriecht einem zusehends richtig unter die Haut und entfaltet dabei eine Intensität, die einem fast körperlich zu schaffen macht. Selbstverständlich wird das wohl nicht jeder so empfinden, doch so wie hier inszeniert stelle ich mir den nahezu perfekten Gruselfilm vor, der erst gar keine visuelle Gewalt benötigt, um den Betrachter für sich einzunehmen. Und so schlüpft man stellenweise selbst in die Rolle der Hauptfigur Stefano, der sich auf die Suche begibt, um das Rätsel der mysteriösen "K-Zonen" zu lüften um die sich hier alles dreht. Das Schöne an der Sache ist, das man sich auf dem gleichen Wissensstand wie der junge Mann befindet, der immer mehr eingestreute Puzzle-Teilchen finden kann, um letztendlich die ganze unvorstellbare Wahrheit zu erfahren.

      Man verschmilzt förmlich mit dem Haupt-Charakter und teilt so auch die ganze Zeit über Freude und Leid mit ihm, der von einem glänzend aufgelegten Gabriele Lavia perfekt dargestellt wird. So verspürt man auch die gleiche unbändige Neugier des jungen Mannes, der mit aller Gewalt die Antwort auf das Rätsel finden will, das ihm durch das Farbband einer Schreibmaschine präsentiert wurde. Pupi Avati ist es hier ganz fantastisch gelungen, einem immer nur kleine Bruchstücke zu servieren, die einen mit der Zeit immer näher an die Lösung des Ganzen heranführen, dabei ist die Einbindung des Zuschauers in die Geschehnisse schon fast eine Selbstverständlichkeit, wenn man sich denn auf die Ereignisse einlassen-und sich der Thematik öffnen kann. Sollte man dazu nicht in der Lage sein, dann wird "Zeder" auch keinesfalls seine volle Wirkung erzielen können und man wird auch kaum den schleichend aufkommenden Horror verspüren, der hier von der allerbesten Art ist. Vielleicht fehlt mir bei diesem Film ein wenig die Objektivität, doch ich kann hier nur meine persönlichen Empfindungen schildern, die ich während der Ansicht verspürt habe und selten hat mich eine Geschichte so dermaßen in ihren Bann gezogen, das ich beim Einsetzen des Abspanns einen fast körperlichen Erschöpfungszustand empfunden habe.

      Letztendlich liegt wie immer alles im Auge des jeweiligen Betrachters, doch "Zeder - Denn Tote kehren wieder" hat mich absolut überzeugt und in seinen fast magischen Bann gezogen, der eine absolut sogartige Wirkung ausstrahlt. Für mich persönlich hat Avati hier ein absolut unterschätztes Juwel des Genres geschaffen, das durch seine ruhige Art eine unglaubliche Faszination auslöst, der man sich kaum entziehen kann. Ohne jegliche Hektik und überflüssigen Aktionismus ist es gelungen, allein durch einen dramaturgisch grandiosen Spannungsaufbau und eine unheilvolle Atmosphäre entwickelt sich der Horror der subtilen Art, der fast körperlich von einem Besitz ergreift. Wenn man sich diesem Film öffnet, wird man definitiv mit einem außergewöhnlich gutem Szenario belohnt, das zudem einen sehr nachhaltigen Eindruck im Gedächtnis hinterlässt.


      Fazit:


      Es fällt schwer, diesen Film mit dem genialen "Das Haus der lachenden Fenster" zu vergleichen, denn dafür unterscheiden sich die Geschichten doch zu sehr. Meiner Meinung nach sind beide Werke auf ihre Art absolut brillant und verdienen weitaus mehr Aufmerksamkeit, als ihnen bisher zu teil geworden ist. Allerdings handelt es sich auch in beiden Fällen nicht gerade um Werke, die für das breite Mainstream-Publikum ausgelegt sind, so das wohl nur eine bestimmte Zielgruppe die hohe Qualität solcher Filme erkennen wird.


      [film]9[/film]
      Big Brother is watching you


    • Produktionsland: Italien
      Produktion: Gianni Minervini, Antonio Avati
      Erscheinungsjahr: 1983
      Regie: Pupi Avati
      Drehbuch: Pupi Avati, Maurizio Costanzo, Antonio Avati
      Kamera: Franco Delli Colli
      Schnitt: Amedeo Salfa
      Spezialeffekte: -
      Budget: ca. 500.000.000 ITL
      Musik: Riz Ortolani
      Länge: ca. 94 Minuten
      Freigabe: FSK 16
      Darsteller: Gabriele Lavia, Anne Canovas, Paola Tanziani, Cesare Barbetti, Bob Tonelli, Ferdinando Orlandi, Enea Ferrario, John Stacy, Alex Partexano, Marcello Tusco, Aldo Sassi, Veronica Moriconi

      Inhalt :

      Frankreich, 1956 :
      In einem Anwesen scheint es zu spuken und die Toten kehren unter die Lebenden zurück.
      Diese Anwesen liegt in einem sogenannten K-Gebiet und in diesen Zonen ist das zurückkehren von Toten
      nichts außergewöhnliches.
      Diese K-Gebiete wurden von dem Priester Paolo Zeder entdeckt und erforscht bis zu seinem mysteriösem
      verschwinden.


      27 Jahre später in Bologna, Italien :
      Der Schriftsteller Stefano bekommt von seiner Freundin Alessandra zum Jahrestag eine gebrauchte
      Schreibmaschine geschenkt, welche sie mit ihrer Mutter in einem Auktionshaus ersteigern konnte.
      Schon in der ersten Nacht macht er sich dran auf dieser etwas zu verfassen, doch das Farbband scheint zu haken
      und er zögert nicht sich des Problems anzunehmen.
      Durch Zufall entdeckt er das auf dem Farbband noch vereinzelte Fragmente von Texten zu erkennen sind
      die wohl der Vorbesitzer der Schreibmaschine verfasst hatte.
      Diese Textüberbleibsel sprechen von K-Zonen und durch einen befreundeten Professor der sich auch mit Mythologie
      beschäftigt findet Stefano schnell heraus was es mit diesen K-Gebieten auf sich hat.
      Paolo Zeder's Spur führt Stefano und Alessandra nach Rimini wo sie weitere Recherchen vornehmen und es scheint so als hätte es mit den K-Gebieten
      weitaus mehr auf sich als es zuerst den Anschein macht.

      Trailer :


      Meinung :

      Guiseppe "Pupi" Avati hat in seiner Karriere als Regisseur mehr als 50 Filme gedreht.Darunter befinden sich Komödien,Actionfilme,Dramen,Biopics und auch Horror.
      Seinen ersten großen Erfolg im Horrorgenre konnte er im Jahr 1976 mit DAS HAUS DER LACHENDEN FENSTER verzeichnen.
      Pupi Avati's ZEDER wird in Fankreisen wie ein kleines Juwel gehandelt und von den meisten in den höchsten Tönen gelobt.
      Ich muss vorweg sagen das ich persönlich mir ein wenig mehr aufgrund dieser "Lorbeeren" versprochen hatte.
      ZEDER ist schon ein Film den man weiter empfehlen kann da er solide Unterhaltung bietet; Leute die aber zuvor DAS HAUS DER LACHENDEN FENSTER gesehen haben sollten ihre Erwartungen hier ein klein wenig runterschrauben.
      Es ist nicht so das ZEDER ein langweiliges oder gar dilletantisches Produkt wäre; mir persönlich fehlte nur ein wenig das gewisse Etwas, der Kniff.

      Nun aber zum positiven :

      Mit seinen 95 Minuten Laufzeit gelingt es dem Film konstant den Spannungsbogen zu halten und beim Anschauen zieht es einen immer tiefer in den Bann der Story; auch wenn dieser Plot doch recht simpel ist und im Finale,welches mich ein wenig an FRIEDHOF DER KUSCHELTIERE erinnerte, ohne großen "Wow" Effekt auskommt.
      Avati hat hier routiniert einen Genremix in Szene gesetzt welcher sich beim Thriller,gothischem Horror und Giallo bedient und ein wenig Zombiehorror injiziert.
      Aufgrund seiner übernatürlichen Elemente und der unheimlichen Atmosphäre kann man ZEDER wohl am ehesten als Horrorthriller einstufen; eine Gruseltragödie in 3 Akten.
      Im ersten Akt des Films, dem Prolog der im Jahre 1956 spielt, wird dem Zuschauer offenbart mit welchen übernatürlichen Kräften und Ereignissen man es hier zu tun;quasi eine kurze Bestandsaufnahme auf das, was uns noch bevorsteht.
      Im zweiten Akt, der im Jahre 1983 in Bologna einsetzt, lernen wir Stefano kennen, der wesentlich unwissender ist als wir es als Zuschauer sind und wird erst noch in den Sog der K-Gebiete gezogen werden.

      Hier möchte ich dann auch noch einmal auf die Giallo Elemente zurückkommen, denn ZEDER greift auf ein bekanntes Schema zurück,
      welches bei vielen Gialli zum tragen kommt.
      In vielen Gialli findet der Hauptprotagonist nämlich ein Artefakt wie z.B. ein Foto, ein Gemälde, eine Seite aus einem Buch oder gar einen Fetzen eines Kleidungsstücks.
      Und dieses Artefakt, in unserem Fall ein Farbband einer Schreibmaschine, beinhaltet ein Rätsel welches es zu lösen gibt ohne bereits die Antwort zu beinhalten.

      Im dritten Akt des Films erlangt Stefano dann das Wissen über das wir schon seit dem ersten Akt verfügen und der Film rückt immer näher in Richtung "tragisches Finale".Denn dieses erlangte Wissen des Protagonisten fordert seinen Tribut; ein Opfer welches Stefano für seine erfolgreichen Recherchen bringen muss.

      Die darstellerischen Leistungen in ZEDER sind durchaus sehr gut und Gabriele Lavia hat u.a. ja auch schon in Argento's DEEP RED, INFERNO und SLEEPLESS mitgespielt.
      Auch die französin Anne Canovas in der Rolle der Alessanda macht eine durchaus gute Figur und hat später u.a. auch in DER RICHTER VON MARSEILLE,PRET-A-PORTER oder EINE AFFÄRE IN PARIS mitgewirkt.

      Zweifelsohne sollte man hier den sehr tollen Score erwähnen!
      Dieser stammt vom Veteran Riz Ortolani der versiert sein Können einsetzt um einen atmosphärischen Soundtrack zu schaffen, der seinen anderen bekannten Kompositionen (wie z.B. für CANNIBAL HOLOCAUST, DER SCHLITZER, MONDO CANDIDO, DONT TORTURE A DUCKLING oder AFRICA ADDIO) in nichts nachsteht und unverkennbar Ortolani's Handschrift trägt.
      Der Score wird hier sorgsam eingesetzt aber verbreitet durch seine "hektischen" Klänge beim Zuschauer eine innere Unruhe; es hört sich in etwas so an als hätte die Band GOBLIN hier ihre eigene Version vom Titelstück von DER WEISSE HAI eingespielt.

      Auch wenn in ZEDER einige Diskrepanzen wahrzunehmen sind ( z.B. das Dr. Meyer im Film ein Schüler von Professor Chesi war,
      beide aber in etwa im gleichen Alter sein dürften) schaden diese Logiklöcher dem Film nicht und er funtioniert doch recht gut.
      Fast die gesamten Charaktere im Film agieren irgendwie oft unlogisch und für den Betrachter seltsam anmutend was sich aber gut in das Gesamtkonzept des Films einfügt.

      Die hier eingefangenen Bilder sind aber über jeden Zweifel erhaben, seien es die Kameraeinstellungen, die Sets oder auch die Ausleuchtung der Sets, und stehen den Werken von Avati's bekannteren italienischen Kollegen wie z.B. Mario Bava oder Dario Argento in nichts nach.

      Ich habe selbst schon oft gelesen das Leute mit ZEDER anfänglichst Probleme haben was die Logik betrifft aber der Stellenwert nach mehrmaligem Betrachten zunahm.
      So vermute ich das auch ich nach jedem erneuten Anschauen des Films diesen nicht mehr so als "sperrig" empfinden werde und sich mir nach und nach immer mehr Details eröffnen werden.Und dies dürfte dann zur Folge haben das auch die teilweise abwegige Logik abnimmt.

      Auch wenn mir DAS HAUS DER LACHENDEN FENSTER besser gefallen hat, werde ich bei ZEDER nicht so schnell die Flinte ins Korn werfen und dem Film in wohl nicht allzu ferner Zeit einen erneuten Durchauf gestatten.


      6,5 von 10 Olivetti Schreibmaschinen
    • @ Master of Horror: Du hast beide Filme - Zeder und Haus der lachenden Fenster mit [film]9[/film] Punkten bewertet.
      Findest Du wirklich beide Werke gleichwertig?
      Wenn ja, dann unterscheiden wir uns im Geschmack aber gewaltig, da ich Zeder ungleich schwächer finde.
      Meine Bewertungskriterien:

      10= über jede Kritik erhaben; 9= Oberhammer mit unbeachtlichen kleinen Schwächen
      8= Pflichtkauf; 7= Must-See; 6= sollte man mal gesehen haben
      5= kann man gesehen haben; 4= muß man nicht sehen, tut aber noch nicht weh
      3= Hände weg; 2= körperliche Beschwerden treten auf
      1= Exitus oder: Tarantino geht ans Werk
      0= König Kacke auf einem Scheißhaufen oder: Rob Zombie geht ans Werk
    • Original von Komakopf:

      @ Master of Horror: Du hast beide Filme - Zeder und Haus der lachenden Fenster mit [film]9[/film] Punkten bewertet.
      Findest Du wirklich beide Werke gleichwertig?
      Wenn ja, dann unterscheiden wir uns im Geschmack aber gewaltig, da ich Zeder ungleich schwächer finde.



      Direkt sind die beiden schwer zu vergleichen, aber ich finde beide auf ihre Art absolut grandios. Bei Zeder war es insbesondere die gruselige Grundstimmung, die mich von der ersten Minute an gefesselt hat.
      Big Brother is watching you
    • Verrückt wie hier die Meinungen auseinander gehen...

      Hab mir das Teil auf italienisch angesehen, was zwar nicht gerade zur Verständlichkeit beigetragen hat, aber wenn ich bei den bisherigen Beiträgen die Story durchlese auch nicht wirklich gestört hat.

      Positive Seiten des Filmes finde ich die verdammt gelunge Geräusch und Musikkulisse, welche ich wirklich erwähnenswert und herausragend finde. Das wars dann leider auch schon auf der Habenseite, denn die Story ansich wurde in keiner Weise ausgenutzt, sondern lediglich ein dahinplätscherndes, opticsh durchaus ansprechendes Filmchen inszeniert, was leider unheimlich viel Potential verpulvert und die Chance verschenkt ein denkwürder Grusler zu werden.

      So bleiben, aber wirklich nur aufgrund der wirklich beeindruckenden Soundkulisse [film]5[/film]
      Wir sind der singende tanzende Abschaum der Welt!