Explorers - Ein phantastisches Abenteuer

    • Explorers - Ein phantastisches Abenteuer



      Produktionsland: USA
      Produktion: David Bombyk, Edward S. Feldman, Michael Finnell
      Erscheinungsjahr: 1985
      Regie: Joe Dante
      Drehbuch: Eric Luke
      Kamera: John Hora
      Schnitt: Tina Hirsch
      Spezialeffekte: Rob Bottin Productions
      Budget: ca. 25.000.000$
      Musik: Jerry Goldsmith
      Länge: ca. 102 Minuten
      Freigabe: FSK 12
      Darsteller: Ethan Hawke, River Phoenix, Bobby Fite, Bradley Gregg, Georg Olden, Chance Schwass, Armanda Peterson, Danny Nucci, Jason Presson, Dana Ivey, Taliesin Jaffe, James Cromwell


      Inhalt:

      Drei Kinder träumen davon, mit einem Raumschiff ins All zu fliegen, um dort Außerirdische zu treffen. Aus diversem Schrott wie alten Fernsehern oder Waschmaschinen, bauen sie ein Gefährt, das sie zu den Sternen bringen soll. Der Jungfernflug geht jedoch nur wenige Kilometer weit, dann kommt es zu einer Bruchlandung. Da jetzt die Polizei auf der Suche nach dem UFO ist, bleibt dem Trio nur ein Ausweg: Sie müssen ein weiteres Raumschiff bauen, das sie dann wirklich zum Ziel ihrer Träume bringt.

      Mediabook: 05.11.2020 (inkl. Blu-Ray)


      Trailer:


      Filmsound:



      Kritik:

      Die Kinder wirken sympathische und ihre Familien noch verrückter als die Ideen der Kinder in den Weltraum zu wollen. Einer der Jungs ist jedenfalls Hobbywissenschaftler und schon bald haben die Kids sich eine Raumkapsel zusammengebaut und durch einen Kontakt mit Aliens gelangen sie bald ins All. Reise zum Mittelpunkt der Erde und vor allem Star Trek erhalten so einige Huldigungen im Film, unter anderem spielen die Kinder Darth Vader nach, „Kampf der Welten“ läuft noch im TV, wo sich der junge Nerd Ethan Hawke in seiner ersten Filmrolle, damit die Nächte um die Ohren schlägt. Die Sounduntermalung ist stimmig. Der humorvollen Einschübe sind sehr gelungen. Die Geschichte ist fantasievoll, da sollte die Logik außen vor bleiben, insbesondere weil die Jungs scheinbar kaum Angst haben, was sie im Weltraum erwarten könnte, dies sehe ich auch als Kritikpunkt an. Das selbst zusammen gebastelte Raumschiff wird nach dem Bruce Springsteen Song „Thunder Road" genannt. Was die Jungs antreibt ist die Abenteuerlust und das sie Astronaut werden wollen, inhaltlich ist es damit zu erklären, sicher auch ein Kindheitstraum von einigen. Bobby Fite sein Markenzeichen ist der Walkman den er stetig um hat, es gibt glaub keine Szene wo er ohne zu sehen ist, er zog sich anschließend noch in jungen Jahren aus dem Filmgeschäft zurück. Besonderes der 3.Junge River Phoenix war einer der Kinderdarsteller der 80er und frühen 90er, bis er sich mit 25 Jahren durch Heroin und Kokain aus dem Leben schoss. Richtig interessant wird der Film ab Mitte, wenn sie dann durch die Raumkapsel auf einen außerirdischen Raumfrachter landen, dabei wird es sogar unheimlich und richtig spannend, bis dann die Aliens zum Vorschein kommen. Bei den Außerirdischen kommt es zum Anblick einer riesigen Metalspinne, die anschließenden Gummialiens sind hingegen mehr zum ablachen dienlich, anfangs wirken auch sie noch leicht gruselig, aber sobald sie dann richtig in Erscheinung treten wird’s schon arg lustig. Die Kids hören natürlich cool und laute 80er Jahre Rockmusik und die Aliens haben TV Sender von der Erde angezapft, die sie auch cool finden, dass ist nicht zu übersehen, denn sie haben einen kräftigen Schaden davon erlitten. Die Kritik an die Fernsehkonsumgesellschaft ist deutlich zu vernehmen, wo die Aliens davon manipuliert worden sind und nur schräges Zeug labern, wobei die Aliens denken die Menschen reden wirklich so wie im Fernsehen und sie wollen halt auch so sein. Was man bei der deutschen Synchronisierung dabei raushört ist beachtlich, von Udo Lindenberg, Harry Wijnvoord bis Rudi Carrell ist hier sehr bekanntes vertreten, wenn es um die TV Kritik geht. Außerdem wird auf das mordlüstern der Menschheit hingewiesen, sogar Bilder aus alte Dinosaurier Filme werden dazu abgespielt, mit der Aussage, dass die Menschheit andere Rassen meuchelt. Die schnulzige TV Serie Lassie wird zudem heftig gedisst.

      Sci-Fiktion Nerd Ethan Hawke: „Ich hab mein ganzes Leben drauf gewartet das zu sagen.“
      Bobby Fite: „Na dann bitte.“
      Ethan Hawke: „Wir kommen in Frieden.“ (+Fingerzeig)

      Explorers war in den 80ern ein Flop für Joe Dante , zumindest waren die Erwartungen vor dem Dreh groß. Die Gelder wurden vor den finalen Dreharbeiten sogar gestoppt, da insbesondere die Darstellung der Aliens zu lächerlich war und was damals dann auch kein großes Publikum fand, wie zuvor erhofft. So wurde der Film mit dem Ende nur notdürftig zusammengeschustert, was aber nicht wirklich negativ auffällt, es wirkt höchstens etwas sehr fantasievoll. Mittlerweile kann über das alberne Verhaltend der Aliens gelacht werden.

      [film]8[/film]
    • Ein grandioser Film für mich. Ich liebe diesen Film. Gehört natürlich zu meinen absoluten Lieblingsfilmen.

      [film]10[/film]
    • Ist auch nur in guter Erinnerung bei mir, da lasse ich ihn auch und werde ihn auf absehbare Zeit wohl nicht anschauen.
      Mach ich bei manchen Klassikern wo ich die Befürchtung habe das ist nichts mehr für mich. [film]8[/film]
      Mein Herz schlägt für meine Mama &
    • war das nicht der film der sehr gut anfängt und denn zur hälfte hin immer mehr nachlässt und die ausserirdischen kinder, denn alles was sie im fernsehen von den menschen gesehen haben nachplappern, platte kalauer und so weiter? wenn ja, denn war ich ziemlich enttäuscht danach. hatte mehr erwartet als ich den mal vor nem jahr oder so gesehen habe. vieleicht hatte ich ihn mal als kind gesehen und fand ihn damals vieleicht noch gut, konnte mich daran aber nicht mehr erinnern. aber so war das für mich nur nichts ganzes und nichts halbes, nach dem sehr gelungenen anfang.
      I know nobody's listening 'cos you're all looming, but I got a shot of hot rock 'n roll for you anyway... - KOKLA Red River Rock 'n Roll Request.
    • Ja das ist der Film Skilla. Er entwickelt sich anders als man es erwartet, damals kam das nicht so gut an bei den Kritiken.
    • Top-Familien, bzw. Kinder-Jugendfilm!
      Ich habe ihn lange nicht gesehen aber war die Szene mit dem Nachgeplapper nicht auch in Hinweis auf den Müll der sonst im TV bzw auf der Welt läuft? Haben die Aliens nicht auch gesagt sie haben eigentlich genug von der Welt gesehen, eine Reise dahin ist nicht nötig. Oder hab ich diesen Tiefgang frei erfunden, bzw später hinein interpretiert? Wie auch immer, im Alter von 10-12 Jahren ist das wirklich ein fantastisches Abenteuer.

      [film]8[/film]
    • Im gegensatz zu "Der Flug des Navigators" wenn ich jetzt einen Vergleich ziehen müsste zwischen den beiden Filmen stinkt Explorers gewaltig ab.Der Streifen mag zwar gut Anfangen aber spätestens wenn die Kids im Weltall sind bei den Außerirdischen wirds einfach nur mehr langweilig und lächerlich.Die stimmen der Aliens sind ein Grauß und Joe Dante sind dan spätestens auch die einfälle ausgegangen wie man den Film fertig bzw anspruchsvoll fertig bekommt.Keine Message, keine Emotionalen Momente schlechte Effekte hier ist alles Fehl am Pkatz.Schade da hätte ich mir mehr erwartet.
      [film]4[/film]

    • Explorers weckt bei mir Kinderheitserinnerung. Die Alien-Kinder sind eine nette Metapher auf das Konsumverhalten der Teenies zur damaligen Zeit. An die Tiefe von Der Flug des Navigators kommt er aber nicht heran. Acht Punkte deshalb, weil es ein Joe Dante-Film ist und, weil er ein typischen Vertreter der 80er-Jahre-Science-Fiction-Kids ist.

      Das Kinoposter ist legendär.



      [film]8[/film]
    • Wenn Filme versuchen Sozialkritik zu vermitteln, kann sowas aufgehen. Bei Explorers, nicht.
      Nach einer sehr, sehr, Sehr Guten 1.Hälfte, nimmt der erwähnte Kritikpunkt leider so stark Überhand, dass man den Film leider ab dem Moment
      des Zusammentreffens, abschalten kann.

      Schade, hier verliert der bis dahin tolle Streifen ENORMES Potential!
      Ähnlich verläufts bei Full Metal Jacket, nach dem Ausbildungsende kann der Film getrost ignoriert werden,
      da im Anschluß der ganze Drive verlorengeht.

      Explorers jedoch war Enttäuschung auf ganzer Linie, ein Film den ich selbst in Hälfte 1, nie mehr sehen möchte.

      [film]1[/film]