Moonrise Kingdom

    • Moonrise Kingdom



      Produktionsland: USA
      Produktion: Steven M. Rales, Scott Rudin, Jeremy Dawson, Sam Hoffman, Wes Anderson
      Erscheinungsjahr: 2012
      Regie: Wes Anderson
      Drehbuch: Wes Anderson, Roman Coppola
      Kamera: Robert D. Yeoman
      Schnitt: Andrew Weisblum
      Spezialeffekte: -
      Budget: ca. -
      Musik: Alexandre Desplat
      Länge: ca. 98 Minuten
      Freigabe: FSK 12
      Darsteller: Bruce Willis, Edward Norton, Tilda Swinton, Bill Murray, Frances McDormand, Jason Schwartzman, Harvey Keitel, Kara Hayward, Jared Gilman, Bob Balaban, Charlie Kilgore, Tommy Nelson


      Inhalt:

      Eine kleine Insel vor der Küste Neuenglands im Sommer 1965: Ausgestattet mit allem, was man zum Überleben in der Wildnis benötigt, büchst der junge Pfadfinder Sam aus dem Sommercamp aus, um mit seiner Freundin Suzy durchzubrennen. Der ganze Ort steht daraufhin Kopf und eine fieberhafte Suche nach den 12-jährigen Ausreißern beginnt. An ihr beteiligen sich neben den hysterischen Eltern des Mädchens auch der Dorf-Sheriff, der Oberpfadfinder des Ferienlagers und eine überambitionierte Sozialarbeiterin. Je schwieriger sich die von großem Tumult begleitete Aktion gestaltet, desto mehr dämmert allen Beteiligten, dass die Liebe zwischen den flüchtigen Teenies doch wohl sehr groß sein muss.


      Trailer:



      Kinostart in Deutschland: 24.05.2012
      Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung: 27.09.2012
    • Kritik:

      Der Humor besteht einzig aus Situationskomik, ob noch mehr gewollt war ist schwierig zu sagen. Das Ganze erinnerte mich streckenweise an „Die Kleinen Strolche“, allerdings hat der Film in dem nie gelächelt wird, mich nicht gepackt, das liegt an einer durchweg kitschigen Ader, was die Masse von Heute abfeiert. Ich komme da nicht ran, es ist mir zu wieder, zu schmalzig, zu seicht, zu Bäh! Hinzu kommen noch ein paar unlogische Szenenwechsel, die mich dann so ziemlich ganz aus der Geschichte raus gebracht haben, weil der Regisseur zu sehr auf surreal moderne Spielereien setzt, als Inhalt oder Komödie zu liefern. Im Finale gibt es dann optisch auch noch ein bei Rauschbilder. Zu den Kindern konnte ich nur schwer Zugang finden, zwar befinden die sich auf Abenteuerlust, aber wenn sie dann über Poesie reden, wirken sie auf mich sehr unecht. Es mag Kinder geben die so intelligente Dialoge auch besitzen, dass verbinde ich aber nur mit einer sehr gehobenen und aufgesetzten Gesellschaftsschicht und daher wurde es für mich hier zunehmend langweiliger.

      Wer auf postmoderne ausgefallene Rausch-Sachen steht, wird hier sicher sehr gut bedient und das dürften auch die Meisten sein. Für mich ist das nichts, hab aber schon schlechteres gesehen, gerade aus den USA kommen doch zum größten Teil nur noch überhypte Schlaftabletten.

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