Curse of Chucky

    • Handlung:
      Als Nica (Fiona Dourif) ein seltsames Paket mit einer Puppe erhält, schenkt sie diesem zuerst keine große Beachtung. Sorglos überlässt sie das niedliche Geschöpf ihrer fünfjährigen Nichte Alice, die gerade mit ihren Eltern zu Besuch ist. Kurz darauf kommt Nicas Mutter auf mysteriöse Weise ums Leben. Doch ihr Tod ist erst der Anfang einer grauenhaften Serie blutiger Angriffe: Während die Familienmitglieder in panische Angst verfallen, kommt Nica der Gedanke, dass diese Puppe alles andere als ein harmloses Kinderspielzeug ist...

      Meine Meinung:

      Alles hat einen Anfang und somit wurde die tolle Kultreihe Chucky 1988 das erste mal ins Leben gerufen. Regieseur Tom Holland hat eine Puppe erschaffen, in der der Geist eines Serienmördes steckt, der zuvor erschossen wurde. Da er der schwarzen Magie angetan war, nutzte er das aus um sein Leben in "anderer" Form weiterführen zu können. Da wir es ja bekanntlich mit einem waschechten Horrorfilm zu tun haben, rächte er sich natürlich für den "leiblichen" Mord an seiner Natur. Da der Film sehr gut bei den Filmfans ankam, folgten weitere Teile. Das gute an den Filmen ist, das sie fast nicht trashig agieren, wenn man Chucky und seine Braut und den folgenden Chucky´s Baby ausser Acht lässt. Ob einem Teil 4 und 5 gefällt, muss und kann nur jeder für sich entscheiden. Ich hatte auf jeden Fall meinen Spaß, auch wenn sich diese Perlen ein wenig von den Vorgängern unterscheiden. Wir schreiben das Jahr 2013 und genau da habe ich das ertste mal von einem neuen Teil erfahren, was mich und natürlich auch andere Fans von Chucky aufhorchen lies. Aber was hat es mit dem neuen Teil auf sich? Ist er auch so solide umgesetzt und kann er mit seinen Vorgängern mithalten? Das meine lieben Film und Horrorfreunde erfahrt ihr in folgenden Zeilen...

      Schon in den ersten Minuten merkt man, das es wieder ein Teil ist, der eher für Freunde des "normalen" Horrorfilms gemacht worden ist. Chucky 6 hebt sich von seinen Vorgängern ein wenig ab, da er von erster Minute an ernst und kalt agiert. Einen Hauch von Trash verspührt der geneigte Horrorfan beim Betrachten von Curse of Chucky eher nicht. Vielmehr wurde bedacht Wert auf Atmosphäre gelegt und diese beginnt mit dem tragischen Tod einer Frau mittleren Alters. Was dann folgt ist Horror pur.

      Mein Name ist Chucky, wollen wir spielen?

      Wunderbar finde ich, das man bei Curse of Chucky auch familiäre Ansätze eingebracht hat, wo es wie so oft um das liebe Geld geht. Auch das ist ein Punkt, wo ich sagen kann, das dieser "neu" bei der Puppenhorrorserie ist. Zum wesentlichen Bestandteil dient dieser gewiss nicht, dient aber thematisch gesehen zum Aufbau des Streifens. Auf irgendwas muss sich ja ein Film beziehen können, sonst hätte man ja keine Story. Und diese Inszenierung von einem filmischen Anfang ist für meinen Geschmack echt schick ausgefallen.

      Bis der kleine Fiesling aus Plastik ein weiteres mal auf seine Art agiert, dauert es auch nicht sehr lange und diese Morde sind abwechslungsreich und teils richtig schön morbide ausgefallen. Neben chemischen Vergiftungen, die zu Köpfungen führen können werden auch noch andere "netten" Arten geboten, wie der Mensch das Zeitliche segnen kann. Die Effekte bewegen sich im sauberen Bereich und sind recht gut gemacht.

      Was die Optik der Killerpuppe Chucky angeht, diese ist neu ausgefallen. Ob diese Art der grafischen Gestaltung einen gefällt ist Geschmackssache, denn eins ist klar: Hier wurde CGI verwendet. Als ich das erste mal davon hörte, stiegen sich mir die haare zu Berge, aber so schlimm, wie zuerst befürchtet ist das Ganze nun wirklich nicht. Zwischen den einzelnen Szenen ist wirkliche Handarbeit zu sehen, aber wenn Bewegung ins Geschehen kommt, merkt man dem Film schon ein wenig an, das mit dem PC getrickst worden ist. So enorm, wie es bei Trashfilmen von Asylum z.b. der Fall ist, ist es aber auf keinen Fall. Diesbezüglich kann ich euch demnach beruhigen. Leider ist es bei modernen Filmen immer wieder der Fall, das CGI verwendet wird, das ist aber ein anderes Thema meine werten Horrorfreunde.

      Darstellerisch geht der Film voll und ganz in Ordnung, wobei auch hierbei Abwechslung geboten wird. Wir haben es mit einer gehbehinderten jungen Frau, einer jungen Dame, die eine heimliche sexuelle Beziehung mit ihrer Arbeitsgeberin hat, einen Pfaffen und anderen Charackteren zu tun. Allesamt spielen glaubwürdig und fallen somit positiv auf.

      Fazit:
      Mit Chucky 6- The Curse of Chucky wurde ein zwar modern gefilmter, aber abwechslungsreicher Film erschaffen, der neben Grusel auch ein paar nette Morde zu bieten hat.


      [film]8[/film]
    • Ein Fan von Chucky war ich nie, aber nachdem ich diesen gestern gesehen habe, könnte sich das ändern. Ich fand ihn richtig geil. Die Location war gut ausgewählt, das Haus bot viel Spielraum für Chucky. Die Kills waren klasse - für eine 16er-Freigabe recht heftig - umgesetzt und hauptsächlich das Finale, bot einige nette Schockeffekte. Zum Schluss hin gab es ein Wiedersehen mit einer alten Bekannten. Toller Auftritt.

      [film]8[/film]
      würde ich ihm geben, mit Tendenz nach oben.
    • Ich wurde vom neuen Film ebenfalls sehr positiv überrascht! Schön, das die Reihe bis heute ohne ein Remake ausgekommen ist. Wenn die Qualität beibehalten wird, kann es von mir aus mit der Mörderpuppe auch ruhig auf dem Heimvideomarkt weitergehen. Ich fand es sehr cool, nach so langer Zeit eine Fortsetzung zu erleben, die nicht auf die vorherigen Filme pfeift und gleichzeitig eine etwas andere Richtung einschlägt. Curse of Chucky ging ja schon fast in Richtung Spukhaus-/Gothic-Horror. Don Mancini hat das einzig Richtige getan: er hat noch mal einen Film für die Fans, insbesondere des ersten Teils, gedreht.

      [film]8[/film]
    • Ziemlich lange ist es her, dass Chucky zum letzten Mal einen überzeugenden Auftritt abgelegt hat. Curse of Chucky ist definitiv ein gelungener Horrorfilm. Zwar gibt es nicht wirklich viel Neues, aber zumindest wurde der Film solide inszeniert.

      Das Drehbuch hat so seine Lücken und manches will nicht so richtig passen, der Film macht aber dennoch Spaß. Zumindest Chucky-Fans der ersten Stunden werden deutlich besser unterhalten als das in den letzten Auftritten der Fall war.

      Der Sarkasmus in Chucky’s Dialogen kommt allerdings etwas zu kurz. Am Ende ist Curse of Chucky sicher keine Offenbarung, für Slasherfans aber einen Blick wert und für Fans der Mörderpuppe ein Muss.

      Wertung: 6,6/10
      Gesamtes Review: watchtheshit.de/2013/11/review-curse-of-chucky/
    • War ein Bisschen enttäuscht von dem Film. Alles sehr vohersehbar und relativ spannungsarm. Chuckys Aussehen und Mimik sind jedoch hervorragend gemacht. Finde aber, dass aus dem Film mit heutigen Mitteln zu Wenig aus dem vorgegebenen Stoff herausgeholt wurde. Etwas lieblos heruntergekurbelt halt...
      Dennoch bodenständige Durschnittsware und deswegen vergebe ich

      5 von 10 Püppchen





    • Curse of Chucky
      (Curse of Chucky)
      mit Chantal Quesnelle, Fiona Dourif, Jordan Gavaris, Danielle Bisutti, A Martinez, Maitland McConnell, Brennan Elliott, Summer H. Howell, Adam Hurtig, Darren Wall, Will Woytowich, Anne Leveille, Kally Berard, Kyle Nobess
      Regie: Don Mancini
      Drehbuch: Don Mancini
      Kamera: Michael Marshall
      Musik: Joseph LoDuca
      FSK 16
      USA / 2013

      Als Nica ein seltsames Paket mit einer Puppe erhält, schenkt sie diesem zuerst keine Beachtung. Sorglos überlässt sie die niedliche Puppe ihrer Nichte Alice, die mit ihren Eltern zu Besuch ist. Als kurz darauf nicht nur Nicas Mutter auf mysteriöse Weise ums Leben kommt, beschleicht Nica der Gedanke, dass diese Puppe alles andere als ein harmloses Kinderspielzeug ist ...


      Nach dem 2004 erschienenen "Chucky's Baby" hatte wohl kaum einer mehr damit gerechnet, das der beliebten Mörderpuppe noch ein weiterer Film gewidmet würde. Umso erfreulicher ist die Tatsache, das sich Erfinder Don Mancini noch einmal selbst auf den Regiestuhl begeben hat und mit "Curse of Chucky" einen weiteren Beitrag der Reihe präsentiert, der fast in allen Belangen absolut überzeugen kann. Besonders erwähnenswert erscheint dabei der Aspekt, das Mancini auch eine brücke zum Original schlägt, denn in einer längeren s/w Passage wird dem Zuschauer im Laufe der Zeit der Zusammenhang mit den hier dargestellten Ereignissen näher gebracht, so das die gesamte Reihe einen sehr stimmigen und runden Abschluss finden kann. Bis es jedoch so weit ist wird man zunächst mit einer Geschichte konfrontiert die scheinbar vollkommen unabhängig zu den bisherigen erscheint, aber dennoch von Beginn an einen sehr konstanten Spannungsbogen offenbart, der zudem durch eine wirklich äußerst gelungenen Atmosphäre unterstützt wird, die einem ein teils herrlich gruseliges Szenario präsentiert. Meiner Meinung nach ist dies die ganz große Stärke des Filmes, denn durch die Location der weiträumigen alten Villa macht sich fast schon die Grundstimmung eines Haunted House Gruslers breit, was der gesamten Chose sehr zu gute kommt.

      Bis "Chucky" selbst das erste Mal tätig wird vergeht zwar eine geraume Zeit, trotzdem entpuppen sich die Ereignisse durchgehend als spannend und man spürt dabei förmlich das drohende Unheil aufkommen. Durch die begrenzte Anzahl der Opfer bekommt man nicht unendlich viele Morde serviert, doch die vorhandenen lassen dabei einen Härtegrad erkennen, denn man bisher in keinem anderen Teil der Reihe zu Gesicht bekommen hat. So ist man dann auch eher überrascht das die enthaltenen blutigen Passagen die FSK nicht dazu bewogen haben hier eine höhere Alterseinstufung vorzunehmen, denn einige Stellen der Story sind wirklich recht derbe ausgefallen. Wie dem aber auch sei, es ist das Gesamtbild das hier absolut überzeugt und die Kombination aus Horror, Grusel und einigen harten Einstellungen hinterlässt einen absolut tollen Gesamteindruck beim Betrachter. Einziges Manko sind einige auftretenden Logiklöcher, die sich im Verlauf der Geschichte ergeben (Gastauftriit Jennifer Tilly), denn hier kann man durchaus zu der Meinung gelangen, das "Curse of Chucky" als verbindunsteil zwischen "Chucky 3" und "Chucky und seine Braut" angesehen werden kann, was jedoch durch die Passage nach dem Abspann des Filmes eindeutig wiederlegt wird.

      Genau diese kurze Sequenz nach dem eigentlichen Ende deutet auch darauf hin, das hier jetzt wohl das endgültige Ende der "Chucky-Thematik" besiegelt wurde. Allerdings wäre es auch nicht wirklich verwunderlich, wenn den Machern noch einige Ideen einfallen, um den kleinen Kerl ein weiteres Mal auf die Menschheit los zu lassen, was jedoch den insgesamt sehr stimmigen Gesamteindruck der Reihe etwas zerstören wurde. Doch ganz egal was in der Zukunft eventuell noch passiert, Don Mancini hat hier ein sehenswertes Werk auf den Weg gebracht, das rein atmosphärisch gesehen wohl das Beste von allen sechs erschienenen Teilen ist und zudem mehr Härte beinhaltet, als alle bisherigen Filme zusammen. Doch nicht nur daran sollte man die vorliegende Geschichte messen, die zudem auch durch wirklich gutes Schauspiel der Akteure ins Auge fällt. Besonders hervorheben sollte man dabei Fiona Dourif, die in der Hauptrolle eine glänzende Performance abliefert. Und so hat Mancini hier einen richtig gelungenen Beitrag abgeliefert, der in meinen Augen mindestens die gleiche Qualität besitzt wie das Original, wobei dies wie immer reine Geschmackssache ist. Erstklassige Kamerafahrten, eine größtenteils düstere Optik und ein Grusel-Feeling das man bisher kaum kannte machen "Curse of Chucky" zu einem wahren Freudenfest für die Fans, die von diesem Abschluss begeistert sein dürften.

      Abschließend sollte man noch erwähnen, das der gute "Chucky" rein optisch ein wenig verändert erscheint, denn sein Gesicht lässt doch kleinere Abweichungen zum Original erkennen. Vielleicht erschien das auch nur mir so, doch ich kann mich des Eindruckes nicht erwehren das optische Veränderungen zu erkennen sind. Das soll jedoch keinerlei negative Kritik sein, nur ist mir dieser Aspekt förmlich ins Auge gesprungen. Letztendlich ist es aber auch vollkommen egalt, bekommt man doch ein äußerst stimmiges-und sehenswertes Filmchen serviert, das einerseits zu den Ursprüngen des Serienkillers Charles Lee Ray zurückführt und auf der anderen Seite auch eine Brücke zu "Chucky und seine Braut" schlägt, so das in vorliegendem Fall auch nicht mit innovativen Elementen gegeizt wurde.


      Fazit:


      Konnte man Anfangs noch eher skeptisch sein ob ein weiterer Ableger der Reihe sein muss, so muss man dies nach der Sichtung des Filmes ganz klar mit einem Ja beantworten. Mancini hat dabei etliche Elemente eingefügt, die erst jetzt ein absolut klares Gesamtbild ergeben und die ganze Chose nahezu perfekt abrunden. Für echte Fans ist dieses Werk absolut unverzichtbar und es macht einfach riesigen Spaß, den kleinen Killer noch einmal bei der Arbeit zu beobachten, auch wenn es nun höchstwahrscheinlich zum letzten Mal war.


      [film]8[/film]
      Big Brother is watching you
    • Dafür, dass ich nur den 1. Teil kannte vorher, bin ich positiv überrascht. Denn üblicherweise haben sich so manche Filmreihen, die in den 80er begannen, irgendwann in der Bedeutungslosigkeit verlaufen.

      Wir haben eine attraktive Hauptdarstellerin, die mal eben nicht so leicht weglaufen kann (aber immer noch schneller als Chucky ist). Es geht wie üblich los: die ach so liebe Puppe taucht mal hier, mal da auf und irgendwann wird der erste gemeuchelt. Wer es war, war irgendwie vorherzusehen. Die Person ist auf jeden Fall auf sehr nette Weise abgetreten. Die Mordszene mit dem Strom fand ich aber sehr lahm... hat mich enttäuscht. Da hätte man mehr drauf machen können.
      Gegen Ende gab es doch so einige Überraschungen, die ich als nicht-kennender-aller-Teile leider auch nur teilweise verstehen konnte. :/

      Insgesamt aber ein Film, den man sich durchaus anschauen kann. Die Morde sind zum Großteil gut gelungen, der Grusel ist auch gut.

      [film]7[/film]
      "Menschen erschaffen gerne Monster. Und Monster ... zerstören eben ihre Schöpfer.!"

      Harlan Wade, F.E.A.R.