Maid in Sweden

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      Alternativer Titel: The Milkmaid
      Produktionsland: Schweden
      Produktion: Ami Artzi
      Erscheinungsjahr: 1970
      Regie: Dan Wolman
      Drehbuch: Ronnie Friedland, George T. Norris
      Kamera: Hans Welin
      Schnitt: George T. Norris
      Spezialeffekte: -
      Budget: ca. -
      Musik: Bob Nash
      Länge: ca. 80 Min
      Freigabe: Rated R
      Darsteller: Christina Lindberg, Monica Ekman, Krister Ekman, Leif Naeslund, Henrik Meyer





      Inga wohnt auf dem Lande und fährt über das Wochenende nach Stockholm um ihre ältere Schwester Greta zu besuchen. Hinter Ingas unschuldiger Fassade steckt jedoch mehr als man denkt und der Wochenendtrip wird äußerst prekär.

      Dan Wolmans 1971 entstandener Film ist der zweite nach Rötmånad (Dog Days) in dem Christina Lindberg mitwirkte. Nun muss man zu Beginn bereits erwähnen, dass dieser Film nicht die Klasse späterer Filme mit Christina oder dem im gleichen Jahr entstandenen „Exposed“ mit sich bringt. „Maid in Sweden“ liegt es nämlich nicht daran sich im Anita-Stil sozialkritisch zu äußern oder im Exposed-Stil Realität und Traum zu mischen, „Maid in Sweden“ präsentiert einfach eine Allerweltsgeschichte. Die Geschichte des Landmädchens, das in der Großstadt seinen ansonsten verborgenen Neigungen nachgeht oder nachgegangen wird- wie man es nimmt.

      Das Bjorn (Leif Näslun) den Zug aus der Wasserpfeife genüsslich durch die Lunge schickt und als Rauchschwade in den Raum bläst um anschließend mit Greta (Monica Ekman) äußerst albern zu kommunizieren, ist eine Sache die Inga die Leichtigkeit des Stadtlebens zeigt. Ingas Träume sind immer dem gleichen Inhalt verbunden. Das unschuldige Mädchen, das den Männern den Kopf verdreht. Der Großteil dieser Bilder wurde sehr rot gehalten um diesen einen erotischen Anklang zu vermitteln.

      Die Musik die der Film bei dem gesamten Unterfangen: Landmädchen (oder soll ich Luder sagen) tobt sich in Großstadt aus, zu bieten hat ist absolut in Ordnung. Man kann diese als 60ies Beat Music bezeichnen. Wirklich nett anzuhören.

      Neben einer erwartungsgemäß sehr gut agierenden Christina Lindberg, wissen auch Monica und Krister Ekman zu überzeugen. An den Darstellern gibt es auch Nichts zu bemängeln, aber das Drehbuch hätte aus meiner Sicht ein wenig mehr hergeben können.

      Fans von Christina sei gesagt, dass es eine kurze aber extrem prickelnde Duschszene gibt, in der Frau Lindberg wirklich Alles perfekt einsetzt und die Kamera dieses gut einzufangen weiß.

      „I have to ask Mother, first.“

      Fazit: Ein durchschnittlicher Film, der aus meiner Sicht wohl nur den Fans von Christina Lindberg zu empfehlen ist.

      6/10