Killer Tongue

    • Originaltitel: La Lengua asesina
      Produktionsland: Großbritannien, Spanien
      Produktion: Michael Cowan, Christopher Figg, Andrés Vicente Gómez, Jason Piette, Volkert Struycken
      Erscheinungsjahr: 1996
      Regie: Alberto Sciamma
      Drehbuch: Alberto Sciamma
      Kamera: Denis Crossan
      Schnitt: Jeremy Gibbs
      Spezialeffekte: Dave Bonneywell
      Budget: ca. 4.000.000 $
      Musik: José M. Garasino
      Länge: ca. 93 Minuten
      Freigabe: FSK 18
      Darsteller: Melinda Clarke, Jason Durr, Robert Englund, Mapi Galan, Doug Bradley, Mabel Karr, Alicia Borrachero, Doug Bradley, Stephen Marcus, Jonathan Rhys Meyers





      Inhalt:

      Nach einem Überfall flüchten Candy und Johnny unter Zurücklassung ihrer wenig erfreuten Gehilfen in die Wüste, wo allerhand Abenteuer auf sie warten: So landet Johnny in einem seltsamen Straflager, während Candy nach einem Intermezzo hinter Klostermauern von einer außerirdischen Substanz nascht und in der Einöde zur Drachenfrau mit meterlanger Zunge mutiert. Während die höchst eigenmächtige Zunge fortan Candys Stundenplan diktiert, findet Johnny in einer stummen Klosterschwester eine neue Freundin.


      Trailer:
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      Meinung:

      Killer Tongue ist ein Vertreter des splatterigen Trashfilmes, wo man tolle Spezialeffekte aufbieten kann, insbesondere eine riesige Killerzunge hat es mir hier angetan. Die Darsteller sind an sich gut besetzt und auch das große Plus des Werkes, wo Robert Englund in einer Hauptrolle mit vertreten ist, Mindy Clark wird man zuvor bei Return Of The Living Dead 3 bewundern dürfen.
      Die Szenerie ist abwechslungsreich anhand vielzahliger Schauplätze, jene recht ausdrucksvoll und bunt auch stimmig gehalten sind für einen Trashfilm, wenn gleich das etwas zu matte Bild der "Red Edition" hier nicht so ganz passen will. Die Sounduntermalung ist mir auch zu unkonstant und gelegentlich unpassend, teils mit ein paar flippigen, lustigen Klängen, dann wieder mit Riffs die von Rammstein stammen könnten, allerdings ziemlich willkürlich eingesetzt. Zudem wird man einen recht hohen Unterhaltungswert wie bei "2001 Maniacs" kaum aufweisen, da auch nicht jeder gewollte Witz so richtig funktioniert und man die gebotenen, verrückten Szenen selten zu genüge ausreizt, sondern dann doch lieber das nächste Szenario anbietet.
      Als Vergleichsbeispiel dienlich ist der Troma-Trashfilm, wo die Charaktere zudem skuriller und dämlicher in Szene gesetzt werden als hier zu sehen, so wirkt der Humor bei Killer Tongue doch auch leicht aufgesetzt, wenn gleich der eingesessene Trashfan mit diesem Werk zumindest nicht viel falsch machen kann.

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      [bier]7[/bier]