Blood Father

    • Blood Father



      Produktionsland: Frankreich
      Produktion: Chris Briggs, Pascal Caucheteux und Sebastien Lemercier
      Erscheinungsjahr: 2016
      Regie: Jean-François Richet
      Drehbuch: Peter Craig
      Kamera: Robert Gantz
      Schnitt: Steven Rosenblum
      Budget: ca. 13.000.000$
      Spezialeffekte: Daniel Holt
      Musik: Sven Faulconer
      Länge: ca. 88 Minuten
      Freigabe: FSK 16

      Darsteller:

      Mel Gibson als John Link
      William H. Macy als Links Sponsor
      Diego Luna als Jonah
      Elisabeth Röhm als Link's Frau Ursula
      Christopher Garcia als Sohn Burned Boy
      Thomas Mann als Jayson
      Dale Dickey als Cherise
      Michael Parks als Priester
      Daniel Moncada als Choop
      Raoul Trujillo als Cleaner
      Erin Moriarty als Link's Tochter
      Richard Cabral als Joker
      Matthew Scarvie als Pujax
      KataLina Parrish als Link's Client

      Handlung:

      John Links ihm völlig entfremdete Tochter taucht eines Tages bei ihm auf und bittet Daddy um hilfe, eine Bande Krimineller ist hinter ihr her.
      Link lebt mittlerweile ziemlich abgelegen mitten im nichts, und ein Verhältnis zu ihr konnte er aufgrund einen Gefängnisaufenthalts nicht aufbauen - aber Blut ist dicker wie Wasser - und so greift er zur Waffe und stellt sich ihnen entgegen.



      Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung: 28.10.2016 (Verleih: 28.10.2016)
      So viele Frauen und so wenig Zeit...

      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Yes, Mel Gibson ist zurück!
      Seine eigene Produktionsfirma Icon hat den Film mitproduziert, echte Hoffnung macht mir der Regisseur, Jean-François Richet- brilliante Arbeit ua mit („Public Enemy No. 1 – Todestrieb” und “Public Enemy No. 1 – Mordinstinkt”).

      Splendid hat sich die deutschen Rechte gesichert, in vielen Ländern kommt Blood Father im Sommer in die Kinos, ob hier auch, oder direkt auf DVD ist noch unklar.
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    • verschoben, kommt in dne Handel


      Neue Playliste (Schwarze Szene Deutschland):
    • So viele Frauen und so wenig Zeit...

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    • Biker-Gangs vs. Blood Father :D

      Der Film hat 2 wunderschöne Schauwerte, einmal die trocken-feuerige Landschaft aus Belen in New Mexico, die von der Kamera bestens eingefangen wird und zum anderen die extrem heiße Erin Moriarty, bekannt aus Marvel's Jessica Jones, die sich hier keienswegs hinter eine Jackie Swanson (Lethal Weapon) oder so verstecken muss. Bei ihr juckt jedem Hinterwäldler die Möhre, sowohl im Film als auch draußen vor der Klotze. Wenn sie ähnlich wie Swanson einst noch die Möpse frei gemacht hätte, wären alle Männer vor der Klotze ausgerastet. Schauspielerisch ist Mel Gibson aber das strahlende Rücklicht eines Bikes in New Mexiko. Gibson sucht sich die Filme Heute gut aus und spielt nicht mal jedes Jahr mehr in einen neuen Steifen mit, sein letzter Auftritt in Machete Kills war schon cool und das bringt er auch hier rüber, sein 2.Frühling in Hollywood, wenn auch nicht die ganz große Bühne, für diese Plätze sind heute glatte Stars und glatte Filme vorgesehen. Blood Father ist ein Film mit rauen Charakteren, Drogen, Schmutz, Bikes und Schießeisen, nach der Methode der stärkste überlebt.

      Ein richtig cooler Thriller, der im Gegensatz zu Schwarzeneggers „Last Stand“ oder Machete Kills nicht als Parodie daher kommt, sondern überzeugend natürlich wirkt, der lediglich von der Handlung her jetzt nichts neues bietet was man nicht schon in den 80er und 90er gesehen hat. Auf viel brutale Action sollte man zwar nicht setzen, ansonsten wären sogar noch 1 oder 2 Punkte mehr drin gewesen, aber dann hätten wir ja schon einen absoluten Kultfilm vor uns. Blood Father ist flott inszeniert mit sehr unterhaltsamen Dialogen und eine packende Verfolgungsgeschichte bestens Regie geführt. Eingestaubt oder sich wiederholend wirkt der Film also keineswegs, da er optisch in vielerlei Hinsicht bei allem Schmutz glänzen kann.

      [film]7[/film]



      Neue Playliste (Schwarze Szene Deutschland):
    • Eigentlich hatte ich Mel Gibson schon längst abgeschrieben. Zu Unrecht.
      "Blood Father" zeigt einen sichtlich in die Jahre gekommenen Gibson, mit
      grauem Vollbart - steht ihm aber - der es immer noch krachen lassen kann.
      Der Film bietet kurzweilige, actionreiche Unterhaltung, ohne wer weiß wie
      zu übertreiben, eine schöne Location und Spannung.

      [film]8[/film]
    • DrGore schrieb:

      Eigentlich hatte ich Mel Gibson schon längst abgeschrieben. Zu Unrecht.
      "Blood Father" zeigt einen sichtlich in die Jahre gekommenen Gibson, mit
      grauem Vollbart - steht ihm aber - der es immer noch krachen lassen kann.
      Der Film bietet kurzweilige, actionreiche Unterhaltung, ohne wer weiß wie
      zu übertreiben, eine schöne Location und Spannung.

      [film]8[/film]

      Danke,

      das überzeugt mich, haben fast den selben Geschmack.
      Kommt auf meine Liste :) Danke für deine Kurze Kritik. :5:
      „Du bist nicht Dein Job! Du bist nicht das Geld auf Deinem Konto! Nicht das Auto, das Du fährst! Nicht der Inhalt Deiner Brieftasche! Und nicht Deine blöde Cargo-Hose! Du bist der singende, tanzende Abschaum der Welt.“ Ein Blick in die Welt beweist, dass Horror nichts anderes ist als Realität.
    • Loeneberga_ schrieb:

      DrGore schrieb:

      Eigentlich hatte ich Mel Gibson schon längst abgeschrieben. Zu Unrecht.
      "Blood Father" zeigt einen sichtlich in die Jahre gekommenen Gibson, mit
      grauem Vollbart - steht ihm aber - der es immer noch krachen lassen kann.
      Der Film bietet kurzweilige, actionreiche Unterhaltung, ohne wer weiß wie
      zu übertreiben, eine schöne Location und Spannung.

      [film]8[/film]
      Danke,

      das überzeugt mich, haben fast den selben Geschmack.
      Kommt auf meine Liste :) Danke für deine Kurze Kritik. :5:
      Bitte! :5: Freut mich!
      Ich war erst etwas skeptisch, er hat mich aber positiv überrascht. Ich hoffe, dir wird es ebenso ergehen. :6:
    • Der Film beginnt mit Typischen Amerkianischen verhältnissen :)

      Nicht volljährige Junge Frau geht in den Supermarkt, Kauft Scharfe Munition, möchte noch eine Schachtel Kippen, der Verkäufer Fragt nach einen Perso, leider hat sie keinen und der Verkäufer sagt: Leider kann ich dir keine Kippen geben, die Munition kannst du aber mitnehmen Herlich das Amerika :214:

      Ansonsten kann ich ich das wiedergeben was Dr.Gore schon geschrieben hat.
      Kurzweiliger Action Trip mit einem sehr sehr alt gewordenen Mel Gibson der
      aber wie gewohnt Grandios Spielt. Wer auf gute Action Kost steht sollte um
      bedingt einen Blick drauf werten.

      [film]7[/film]
      „Du bist nicht Dein Job! Du bist nicht das Geld auf Deinem Konto! Nicht das Auto, das Du fährst! Nicht der Inhalt Deiner Brieftasche! Und nicht Deine blöde Cargo-Hose! Du bist der singende, tanzende Abschaum der Welt.“ Ein Blick in die Welt beweist, dass Horror nichts anderes ist als Realität.





    • Blood Father
      (Blood Father)
      mit Mel Gibson, Erin Moriarty, Diego Luna, Michael Parks, William H. Macy, Miguel Sandoval, Dale Dickey, Richard Cabral, Daniel Moncada, Ryan Dorsey, Raoul Max Trujillo, Brandi Cochran, Katalina Parrish, Cameron Cipta
      Regie: Jean-François Richet
      Drehbuch: Peter Craig / Andrea Berloff
      Kamera: Robert Gantz
      Musik: Sven Faulconer
      FSK 16
      Frankreich / USA / 2016

      Tätowierer John Link hat in seinem Leben einen Haufen Mist gebaut. Nun sieht er einen Silberstreif am Horizont, denn er ist seit zwei Jahren trocken und seit einem Jahr aus dem Gefängnis raus. Jetzt muss er sich bloß noch die Bewährungsauflagen halten, dann ist er bald ein freier Mann. Dann aber meldet sich seine lang vermisste Tochter Lydia bei ihm. Die steckt in tiefem Schlamassel, dealt mit Drogen und hat rachsüchtige mexikanische Gangster an den Hacken. John will ihr helfen, doch das gefährdet nicht nur seine Rehabilitation.


      Zwar ist der gute Mel Gibson mittlerweile sichtlich in die Jahre gekommen und hat in den letzten Jahren auch durch die ein oder andere private Eskapade auf sich aufmerksam gemacht, aber im Bezug auf seine schauspielerischen Fähigkeiten hat der Mann überhaupt nichts verlernt. Dies wird einem in der vorliegenden Produktion "Blood Father" eindrucksvoll unter Beweis gestellt, denn die Rolle des des augenscheinlich am Leben gescheiterten John Link ist Gibson wie auf den Leib geschneidert, so das seine Performance einen äußerst authentischen und glaubwürdigen Eindruck hinterlässt. Ganz generell ist dies jedoch auch auf den gesamten Film umzumünzen, denn Jean-François Richet hat hier eine nicht unbedingt neue, aber dennoch sehr interessante Geschichte auf den Weg gebracht, die insbesondere in atmosphärischer Hinsicht etliche Pluspunkte sammeln kann.

      Es handelt sich um eine gelungene Mixtur aus Road Movie und Actionthriller, wobei die Action Anteile aber nicht im Überfluss vorhanden sind. Das dürfte allerdings auch nicht sonderlich verwundern, denn schließlich hat der gebürtige Australier immerhin auch schon runde sechs Jahrzehnte auf dem Buckel. Die enthaltenen Passagen sind dafür aber absolut sehenswert, zudem wirkt das gesamte Geschehen größtenteils sehr realistisch, was bei überzogenem Aktionismus sicherlich nicht der Fall gewesen wäre. "Blood Father" weiß insgesamt gesehen absolut zu gefallen, das Werk hinterlässt einen wirklich herrlichen Oldschool Eindruck beim Betrachter und hat trotz seiner eher ernsten Thematik auch immer wieder etliche humorige Ansätze, die sich insbesondere in den Dialogen zwischen Vater und Tochter zu erkennen geben. Diese sind nämlich streckenweise bissig, gleichzeitig lässt sich aber auch eine Prise Sarkasmus erkennen und so manches Mal treten auch ganz einfach coole Sprüche in den Vordergrund.

      Diese Mischung ist mehr als gelungen und ganz generell legt Regisseur Richet viel Wert auf die Beziehung zwischen Vater und Tochter und beleuchtet dabei zumindest auch ansatzweise die Motive die dazu geführt haben, das die beiden sich etliche Jahre nicht gesehen haben. Das Zusammenspiel zwischen Gibson und Erin Moriarty ist dabei absolut gelungen und trotz aller Probleme aufgrund der vorherrschenden Situation entwickelt sich zwischen den beiden eine Beziehung, die von echten Emotionen geprägt ist. Man sollte allerdings keinerlei Befürchtungen hegen das die Chose dadurch schnulzig wirken könnte, denn das Ganze wurde dermaßen passend in das Szenario eingefügt, das der Gesamteindruck des Filmes sogar noch ein wenig aufgewertet wird. Sämtliche Zutaten der Story wurden hervorragend zusammen gefügt, wodurch letztendlich ein extrem stimmiger Gesamteindruck entsteht.

      Letztendlich handelt es sich bei "Blood Father" um eine eher kleine, dafür aber sehr feine Produktion, die auch ohne allzu spektakuläre Action-Passagen absolut überzeugen kann. Zwei glänzend agierende Hauptdarsteller, eine atmosphärische und spannende Geschichte und diverse gelungene Action-Passagen machen dieses Werk absolut sehenswert und sorgen dafür, das man gut 90 Minuten erstklassig unterhalten wird.


      Fazit:


      Das man auch in einem höheren Alter noch erstklassige darstellerische Leistungen abrufen kann, stellt "Mad Max" Mel Gibson einmal mehr unter Beweis. Ihm zur Seite steht mit der jungen Erin Moriarty die nahezu perfekte Partnerin und allein das Zusammenspiel der beiden Akteure ist schon eine Sichtung wert. "Blood Father" bietet also kurzweilige Unterhaltung und offenbart ein äußerst stimmiges Gesamtbild, so das man an dieser Stelle ohne Weiteres eine dicke Empfehlung aussprechen kann.


      [film]8[/film]
      Big Brother is watching you
    • Es hätte alles so schön sein können, hätte...
      Mel Gibsons Gesicht ist von Furchen durchzogen, doch wen stört es?
      Sein Körper wirkt Fit, die Tochter ist hübsch, die Geschichte irgendwie dramatisch, jetzt aber Schluss mit (wahren) Höflichkeiten.

      Während die Optik allenthalben überzeugen kann macht es der Rest nur teilweise.
      Gerade die Situationskomik ist hier meistens total unpassend, ich würde relativ wenig Gags machen wenn mein Wohnwagen gerade von der mexikanischen Mafia mit Schnellfeugewehren durchsiebt wird - nur so als Beispiel.

      Im Gesamtpaket ist er dennoch unterhaltsam, nur funktioniert er weder als Drama noch als reiner Actionfilm, es ist vieles einfach zu aufgesetzt, besonders die letzten Minuten mit einem denkbar unnötigen finalen Ausgang.
      Ob hier viel Geld ausgegeben wurde darf insgesamt bestritten werden, zwar leuchten die Augen der schönen Kulissen wegen, aber an Nebendarstellern und Ausstattung wurde sichtbar gespart.

      [film]6[/film]
      So viele Frauen und so wenig Zeit...

      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Läuft heute Abend um 22:15 Uhr auf RTL.
      So viele Frauen und so wenig Zeit...

      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • 3 Mediabooks erscheinen am 22.11.2019 von Splendid Film.







      Neue Playliste (Schwarze Szene Deutschland):
    • Geiler Actionthriller mit lockeren Sprüchen, und kein sinnloses Rumgeballere. Hat mir sehr gut gefallen. [film]7[/film]