Atlanta



    • Land: USA
      Jahr: 2016
      Staffel 1: 10 Episoden mit ca. 24 Minuten

      Regie:

      Donald Glover
      Hiro Murai
      Janicza Bravo

      Darsteller:

      Donald Glover
      Brian Tyree Henry
      Keith Stanfield
      Zazie Beetz


      Trailer:


      Deutschland Start: 21.11.2016 (Fox)

      Kritik zu Staffel 1:

      Die Rapper in der Hauptrolle präsentieren die 90er Typen in den USA, echte Gangster und Verbrecher die ihr tägliches Leben zeigen. Wobei der Rapp als Musik hier selbst kaum vorkommt, aber die Charakter-Type ist sehr passend. Die Poser-Rapper der Instagram & Snapchat Generation, die stetig auf der Straße Fotos machen wollen sind dann die andere Seite an Nebencharaktere, dafür symbolisch darf Justin Biber als schwarzer Rapper herhalten, es ist nicht der echte Biber, aber er wird nachgespielt. Ob Biber mit dieser Verarsche hier einverstanden war? Die Serie hat schon was sehr humorvolles an sich. Das benutzen von Youtube/Twitter-Videokanäle und das Dissen anderer Rapper kommt vor. Episode 6 ist ziemlich langweilig, dort passiert zu wenig, ansonsten sind alle Episoden gut unterhaltend. Herausstechen können Episode 7 durch das aufzeigen von linker Medienmanipulation, wo es um Toleranz gegenüber anderen Rassen oder Transsexuellen geht. Die 90er Schwarzen um ihren Anführer Paperboy sind hier Machohaft und kommen mit dem „Anders“ sein nicht so zurecht, es wird in dieser Episode aber aufgezeigt wie die Medien (gerade Heut zu Tage) diese rassistisch angehauchten Meinungen für sich manipulieren und das Wort im Munde umdrehen statt deren Meinung zu akzeptieren, nur um ihre homophobe Weltansicht zu rechtfertigen, was als Episode sehr stark gemacht ist und diese Medien dadurch ins Lächerliche gezogen werden. Die Episode passt auch sehr gut zu Fox. ^^ Episode 8 aus einem Club und der falschen Freunde sowie dem anschließenden Gelderpressen ist die 2. herausstehende Episode, die Szenen sind sehr unterhaltsam und spannend. Beide Episoden haben nicht umsonst die höchste imbd Bewertung der Serie. Die Episoden sind alle mit etwas über 20 Minuten knapp bemessen, zumal das Thema nicht all zu viel hergibt, ist das gut gewählt. Atlanta ist also wesentlich kompakter und unterhaltsamer und die Dialog zudem gewiss ehrlicher als die viel, viiiiiiel erfolgreichere Empire Serie mit der selben Thematik. Ich habe Empire aber während der 1.Episode schon aus gemacht, weil es mich gelangweilt hatte.

      Der Sinn von Snapchat wird zudem endlich mal für mich erklärt, die App boomt wegen dem Teilen von Partyvideos, die sich dort schneller löschen lassen. Wirklich eine coole Serie und ein Tipp wer sich für das normale, abgefahrene Rapper Gangsterleben interessiert, abseits der Pop-Medienlandschaft über die sich hier nur lustig gemacht wird. Also inhaltlich genau das Gegenstück von Empire, dass zu viel den Justin Biber & Mode-Rap präsentiert.

      [film]7[/film]


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