Wind River



    • Produktionsland: USA
      Produktion: Matthew George, Elizabeth A. Bell und Peter Berg
      Erscheinungsjahr: 2017
      Regie: Taylor Sheridan
      Drehbuch: Taylor Sheridan
      Kamera: Ben Richardson
      Schnitt: Gary Roach
      Budget: ca. 11.000.000$
      Spezialeffekte: Michael Roundy
      Musik: Warren Ellis
      Länge: ca. 110 Minuten
      Freigabe: FSK 16

      Darsteller:

      Elizabeth Olsen
      Jeremy Renner
      Jon Bernthal
      Martin Sensmeier
      Julia Jones
      Kelsey Asbille
      Graham Greene

      Handlung:

      Cory Lambert (Jeremy Renner) ist Experte für Wildtiere, bei seiner Arbeit findet er die Leiche einer Frau in einem Indianerreservat.
      Das FBI schickt Agentin Jane Banner (Elizabeth Olsen) nach Wyoming um den Fall zu klären.
      Die Frau ist bald auf Coreys Ahnung von der Gegend angewiesen, um sich in der Natur zurechtzufinden.



      Kinostart in Deutschland: 08.02.2018
      Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung: 08.06.2018
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von tom bomb ()

    • Wind River bietet ein schön verschneites abgelegenes Hinterwäldlerkaff wo eine Leiche gefunden wird und es dann Ermittlungen gibt, die zügig zum Täter führen. Also als normaler Krimi ist das hier zu roh, es gibt zudem keine wirklich nennenswerten Ermittlungen und es gibt zudem eine Vergewaltigung mit knackigen Hintern von Naturschönheit Kelsey Asbille (Teen Wolf), somit der Film schon in den Sexplotationbereich vordringt. Allgemein macht es die Besetzung gut, aber Emotionen kommen hier keine auf, es fehlt das Mitfühlen.

      Von Regisseur Taylor Sheridan war nach seiner Debüt-Megagurke Pain nun ganze 6 Jahre danach kein wirklicher Wurf zu erwarten und daher schon erstaunlich das so ein Genrefilm noch bei raus gekommen ist. Gelungen sind die Auseinandersetzungen, was rasant und vom Actiongeknalle her ansprechend in Szene gesetzt wird. Was noch fehlt ist eine richtige Bedrohungslage, die Auseinandersetzungen kommen wie mit dem Holzhammer ziemlich plötzlich geschwungen und auch wie auf die Spur der Mörderbande gekommen wird, ist nicht wirklich einfallsreich, daher die Story auch keine Überraschungen zu bieten hat und auch nicht übermäßige Härte offenbart. Zudem gibt es Fragwürdigkeiten wie das sich niemand wirklich drum schert, wenn Ermittler eiskalt mal Verdächtige abknallen, nein es interessiert keinen in diesem Kaff, es wird nicht mal erwähnt warum der Ermittler Unschuldige mordet. Das geht so selbst in einem durchwachsenen B-Horror nicht.

      Die hohen Bewertungen für den Film sind mal wieder überzogen, denn es gibt gerade im Horrorgenre nicht gerade wenige spannendere und härtere Filme mit der selben Thematik. Zudem gibt es hier im Mittelteil auch mal eine echte Durststrecke wo außer Gerede nichts passieren will, was dann etwas Langeweile auslöst.

      Was den Film wohl so besonders macht ist sein Bezug zu realen Ereignissen im norden Kanadas und zwar mit den verschwundenen Indianerinnern und das es hier im Film auch glaubhaft genug noch rüber kommt, dadurch kann man ihn sich durchaus anschauen, aber überbewertet trifft hier auch zu.

      [film]6[/film]

      spiegel.de/panorama/gesellscha…den-kanadas-a-837639.html
    • Gelungenes Drama, aber bei weitem jetzt nicht so grossartig wie er gemacht wird.
      Nicht falsch verstehen, es handelt sich aus meiner Sicht um einen absolut sehbaren Film, wenn man jedoch manche Kritiker liest könnte man glauben der "Leibhaftige" wäre auferstanden.

      [film]7[/film]
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