The 15:17 to Paris

    • The 15:17 to Paris



      Produktionsland: USA
      Produktion: Clint Eastwood , Jessica Meier, Tim Moore und Kristina Rivera
      Erscheinungsjahr: 2018
      Regie: Clint Eastwood
      Drehbuch: Dorothy Blyskal / Roman: Anthony Sadler, Alek Skarlatos, Spencer Stone, Jeffrey E. Stern
      Kamera: Tom Stern
      Schnitt: Blu Murray
      Spezialeffekte: Charles-Axel Vollard
      Budget: ca. 30.000.000$
      Musik: Christian Jacob und Thomas Newman
      Länge: ca. 94 Minuten
      Freigabe: FSK 12
      Kinostart Deutschland: 19.04.2018

      Darsteller:

      Judy Greer
      Jenna Fischer
      Bryce Gheisar
      Thomas Lennon
      Jaleel White
      Tony Hale

      Handlung:

      Film über das Attentat auf die Passigere des Zuges nach Paris.

      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Kritik:

      Der Film bezieht sich schon auf militärische Grundausbildung, lobt diese aber nicht in den Himmel wie gerne bei aktuellen US-Kriegsfilmen immer wieder zu sehen. Von Eastwood ist zwar aufgrund seines Alters nicht mehr ein absoluter Topfilm zu erwarten, aber kritische und intelligent gedachte Momente hat der Film einige. Da wäre z.b. das Full Metal Jacket Poster im Zimmer des Jungen zu Beginn, dann beim Militär scheitert der spätere Held der Geschichte, der Bezug zum ersichtlichen Poster des Films ist damit inhaltlich gegeben, das Militär scheint doch nicht der 7.Himmel zu sein. The 15:17 to Paris hat im Mittelteil nichts richtig spannendes zu bieten, zwischen Frühstücken, lahme Discothekenstimmung und Handygetippel, schaut man auf die Uhr, wie lange es noch geht. Das Finale mit dem Terrorakt und das waghalsige Einschreiten des späteren Helden, ist dann spannend und bindet auch mal emotional. Genau das hätte man mehr auf den Mittelteil des Films schon auswalzen dürfen, damit er die Spannung durchweg hält und der Terrorakt, das eigentliche Prunkstück, nicht zu kurz kommt.

      Das der Film so von allen Kritikern durch den Kakao gezogen wird und er somit von viel weniger Menschen gesehen wird, dass ist nicht richtig. Es gibt so viele moderne Kinofilme die von der ersten bis zur letzten Minuten furz langweilig sind und nicht mal die Anreise zum Kino Wert sind und die werden in höchsten Tönen gelobt und ein nicht Perfekt gemachter Film, mit aktueller und durchaus anprangernder Gesellschafts-Thematik, wird zerrissen wie Klopapier. Klar hätte man den Mittelteil spannender machen können, auch die erwachsenen Darsteller sind nur durchwachsen gespielt. Allerdings die 1.Filmhälfte mit den gut spielenden Kids und das spätere Scheitern beim Militär und vor allem das spannende Finale mit einiges an Blut und Gewalt, sorgen doch für einen ordentlichen Filmbeitrag.

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